JBL erweitert seine Quantum-Serie zur Gamescom 2026 um gleich vier neue Gaming-Headsets. Neben dem Premium-Modell Quantum 850 gehören auch das Quantum 520, Quantum 520X und Quantum 120 zur neuen Generation. Von kabellosem High-End-Sound bis zum günstigen kabelgebundenen Einstieg soll damit für unterschiedliche Ansprüche und Budgets das passende Modell bereitstehen.
JBL baut sein Gaming-Portfolio zur Gamescom 2026 deutlich aus. Mit dem Quantum 850 präsentiert der Hersteller ein neues Premium-Headset für anspruchsvolle und kompetitive Spieler. Gleichzeitig wird die Produktpalette mit dem Quantum 520 Wireless, Quantum 520X Wireless und Quantum 120 in den mittleren und unteren Preisbereichen erweitert. Damit möchte JBL eine möglichst breite Auswahl für PC-, Konsolen- und Mobile-Gamer anbieten.
JBL Quantum 850: Premium-Sound für kompetitives Gaming
An der Spitze der neuen Modelle steht das JBL Quantum 850. Das kabellose Multiplattform-Gaming-Headset richtet sich vor allem an Spieler, die möglichst viele Details des Spielgeschehens wahrnehmen und Gegner präzise orten möchten. Dafür kommen Hi-Res-zertifizierte 50-mm-Carbon-Dynamiktreiber zum Einsatz. Speziell entwickelte Carbon-Dämpfungsmaterialien sollen für eine detailreiche und präzise Wiedergabe sorgen. Die erweiterte Wiedergabe hoher Frequenzen soll außerdem die räumliche Ortung verbessern, sodass beispielsweise Schritte oder Bewegungen von Gegnern früher erkannt werden können. Zusätzlich unterstützt das Quantum 850 JBL Quantum Spatial Sound mit Head Tracking. Über die JBL QuantumENGINE entsteht eine dreidimensionale Soundkulisse, in der sich Bewegungen, Nachladegeräusche und Explosionen präziser im Raum zuordnen lassen.
Für konzentriertes Spielen verfügt das Headset außerdem über adaptives Noise Cancelling, das störende Umgebungsgeräusche reduzieren soll. Die Kommunikation mit Mitspielern übernimmt ein neues 6-mm-Boom-Mikrofon, das Stimmen gezielt erfassen und gleichzeitig Hintergrundgeräusche reduzieren soll.
(Bildquelle: JBL)
Auch bei der Konnektivität zeigt sich das Quantum 850 flexibel. Über den latenzarmen 2,4-GHz-USB-C-Wireless-Dongle und Bluetooth 5.3 können zwei kabellose Verbindungen gleichzeitig genutzt werden. So lässt sich beispielsweise der Spielsound aktiv halten, während parallel ein Anruf angenommen oder Musik gehört wird. Alternativ stehen USB-C und ein 3,5-mm-Audiokabel für eine kabelgebundene Verbindung zur Verfügung.
Für lange Gaming-Sessions setzt JBL auf einen ultraleichten und luftdurchlässigen Kopfbügel, weiche Ohrpolster aus Kunstleder und ergonomisch verstellbare Bügel. Interessant ist zudem die Möglichkeit, zahlreiche Komponenten auszutauschen. Dazu gehören Mikrofon, USB-C-Kabel, Ohrpolster, Ohrmuschelabdeckungen, Kopfbügel und Akku. Dadurch soll sich die Lebensdauer des Headsets verlängern.
Das JBL Quantum 850 ist seit August 2026 für 279,99 Euro erhältlich. Es ergänzt das Premium-Portfolio neben dem Quantum 950, das zusätzlich über eine Basisstation verfügt.
Quantum 520 und 520X bringen Wireless in die Mittelklasse
Mit dem JBL Quantum 520 Wireless und Quantum 520X Wireless bringt JBL zwei weitere kabellose Modelle auf den Markt. Alle drei setzen ebenfalls auf 50-mm-Carbon-Dynamiktreiber, JBL Spatial Sound, Hi-Res Audio und JBL QuantumENGINE. Für die Sprachkommunikation besitzen die Modelle jeweils ein abnehmbares 6-mm-Kardioid-Boom-Mikrofon mit Noise Cancelling. Damit sollen Stimmen auch während hektischer Multiplayer-Partien klar und verständlich übertragen werden.
(Bildquelle: JBL)
Das JBL Quantum 520 und Quantum 520X erreichen je eine Akkulaufzeit von bis zu 37 Stunden. Eine Schnellladefunktion ermöglicht bei den beiden kabellosen Modellen nach fünf Minuten Ladezeit jeweils eine zusätzliche Stunde Spielzeit. Die kabellose Verbindung erfolgt über 2,4 GHz oder Bluetooth 5.3. Zusätzlich können die Headsets per USB-C mit geringer Latenz kabelgebunden angeschlossen werden. Das Quantum 520X ist dabei speziell für Xbox-Spieler interessant. Das Modell ist Xbox-zertifiziert und bietet neben PC, PlayStation und Mobilgeräten auch Unterstützung für die Xbox.
1 von 4
(Bildquelle: JBL)
(Bildquelle: JBL)
(Bildquelle: JBL)
(Bildquelle: JBL)
Das JBL Quantum 520 und Quantum 520X werden jeweils für eine unverbindliche Preisempfehlung von 99,99 Euro verfügbar sein.
Quantum 120 bildet den Einstieg
Am unteren Ende des neuen Portfolios steht das JBL Quantum 120. Das Headset verzichtet auf eine kabellose Verbindung und wird stattdessen über ein 3,5-mm-Audiokabel angeschlossen. Damit richtet es sich an Spieler, die eine einfache und günstige Lösung bevorzugen.
Trotz des niedrigen Preises kommen auch hier 50-mm-Carbon-Dynamiktreiber, JBL Spatial Sound, Hi-Res Audio und JBL QuantumENGINE zum Einsatz. Ein abnehmbares 6-mm-Kardioid-Boom-Mikrofon mit Noise Cancelling gehört ebenfalls zur Ausstattung.
1 von 3
(Bildquelle: JBL)
(Bildquelle: JBL)
(Bildquelle: JBL)
Das Quantum 120 ist laut JBL mit Windows-PCs, macOS, iOS, iPadOS, Android und allen Gaming-Konsolen kompatibel. Der Preis liegt bei 44,99 Euro.
Individuelle Anpassung und neue Farben
Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Quantum-Generation liegt auf der Individualisierung. Über die JBL QuantumENGINE lassen sich Sound, Mikrofon und Profile an die eigenen Vorlieben anpassen. Beim Quantum 850 stehen darüber hinaus Gaming-spezifische EQ-Einstellungen sowie eine KI-gestützte Reduzierung von Tastaturgeräuschen zur Verfügung.
Je nach Modell stehen außerdem unterschiedliche Farbvarianten zur Auswahl. Neben klassischem Schwarz sind unter anderem Ice, Coral, Lila, Weiß und Teal verfügbar.
Damit deckt JBL mit der neuen Quantum-Generation ein breites Spektrum ab: Vom 44,99 Euro günstigen Quantum 120 für den Einstieg bis zum Quantum 850 für 279,99 Euro, das mit Head Tracking, adaptivem Noise Cancelling, Dual-Wireless und austauschbaren Komponenten die Speerspitze der neuen Modelle bildet.
Technische Daten im Überblick
Modell
Treiber
Spatial Sound / Hi-Res
Verbindung
Mikrofon
Akkulaufzeit
Kompatibilität
Preis
JBL Quantum 850
50 mm Carbon-Dynamik
Ja / Ja, Head Tracking
2,4 GHz, Bluetooth 5.3, USB-C, 3,5 mm
6 mm Boom, unidirektional, Noise Cancelling
k. A.
Windows, macOS, iOS, iPadOS, Android, PlayStation, Nintendo
279,99 €
JBL Quantum 520
50 mm Carbon-Dynamik
Ja / Ja
2,4 GHz, Bluetooth 5.3, USB-C
6 mm Kardioid-Boom, Noise Cancelling
bis 37 Std.
Windows, macOS, iOS, iPadOS, Android, PlayStation
99,99 €
JBL Quantum 520X
50 mm Carbon-Dynamik
Ja / Ja
2,4 GHz, Bluetooth 5.3, USB-C
6 mm Kardioid-Boom, Noise Cancelling
bis 37 Std.
Windows, macOS, iOS, iPadOS, Android, Xbox, PlayStation
99,99 €
JBL Quantum 120
50 mm Carbon-Dynamik
Ja / Ja
3,5-mm-Audiokabel
6 mm Kardioid-Boom, Noise Cancelling
–
Windows, macOS, iOS, iPadOS, Android, alle Gaming-Konsolen
44,99 €
Hinweis: Für das Quantum 850 nennt JBL in der Pressemitteilung keine konkrete Akkulaufzeit.
Gebrochen, aber nicht besiegt: Als Überlebender eines Schiffbruchs beginnt in Vikings Dynasty eine neue Reise. Die Mischung aus Lebenssimulation und mittelalterlichem Siedlungsbau entführt Spieler im kommenden Jahr in den von nordischer Mythologie inspirierten Steineyjar-Archipel.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Entwicklungsstudio Digital Daredevils und Publisher Toplitz Productions haben nun einen neuen Trailer zu Vikings Dynasty veröffentlicht. Seine Premiere feierte das Video in der vergangenen Nacht im Rahmen des Future Games Show Summer Showcases und läutet gleichzeitig die nächste Phase der Entwicklung ein.
Nach dem Schiffbruch gilt es, in der rauen skandinavischen Umgebung Fuß zu fassen, eine eigene Siedlung aufzubauen und sich eine neue Existenz zu erschaffen. Dabei verbindet Vikings Dynasty klassische Elemente des Siedlungsbaus mit den Aspekten einer Lebenssimulation und lässt Spieler tief in eine von nordischer Mythologie geprägte Welt eintauchen.
Der neue Trailer vermittelt einen weiteren Eindruck von der Spielwelt und zeigt, wohin die Reise für Vikings Dynasty gehen soll. Der Release ist für 2027 geplant.
Auf der Gamescom konnten wir uns Permafrost von Toplitz Productions in einer Präsentation genauer anschauen. Der Survival-Titel schickt uns in eine von Eis und Kälte geprägte Welt, in der nicht nur menschliche Gegner und wilde Tiere zur Gefahr werden. Auch die Umgebung selbst kann jederzeit über unser Überleben entscheiden. Nach dem, was uns gezeigt wurde, will Permafrost dabei nicht primär mit actionreichen Kämpfen, sondern besonders mit Crafting, Erkundung und Basenbau punkten.
Die Kälte ist der eigentliche Gegner
Schon während der Präsentation wurde deutlich, dass die Kälte eine zentrale Rolle im Spiel einnimmt. Je nachdem, welche Ausrüstung unser Charakter trägt, verfügen wir über eine unterschiedliche Kälteresistenz. Damit wird die Wahl der Ausrüstung zu einem wichtigen Bestandteil des Überlebens.
Das ist insbesondere dann relevant, wenn wir uns in immer kältere Gebiete vorwagen. Die Umgebung wird dadurch nicht einfach zu einer optischen Kulisse, sondern bestimmt unmittelbar, wie lange wir uns dort aufhalten können. Zusätzliche Ausrüstung kann die Kälteresistenz weiter erhöhen und damit neue Möglichkeiten bei der Erkundung eröffnen.
Wer die Temperaturen unterschätzt, bekommt die Konsequenzen zu spüren: Die zunehmende Kälte schwächt den Charakter und kann schließlich sogar zum Ausfall führen. Damit entsteht ein interessantes Zusammenspiel zwischen Erkundung, Ausrüstung und Vorbereitung.
Crafting und Basenbau statt Dauer-Action
Beim Kampfsystem hält sich Permafrost dagegen eher zurück. Kämpfe gegen menschliche Gegner und wilde Tiere gehören zwar zum Spiel, stehen aber nicht im Mittelpunkt. Das System wirkt vielmehr grundlegend gehalten und soll offenbar vor allem eine weitere Gefahr innerhalb der Welt darstellen.
Deutlich wichtiger sind dagegen Crafting und Basenbau. Die eigene Ausrüstung ist entscheidend dafür, wie gut wir mit den widrigen Bedingungen zurechtkommen. Gleichzeitig soll die eigene Basis einen sicheren Rückzugsort und Ausgangspunkt für unsere weiteren Unternehmungen darstellen.
Damit legt Permafrost seinen Fokus stärker auf die klassischen Survival-Elemente: Ressourcen sammeln, Ausrüstung herstellen, die eigenen Möglichkeiten erweitern und sich Schritt für Schritt auf die immer härteren Bedingungen vorbereiten.
Eine Welt, die neugierig macht und gleichzeitig abschreckt
Besonders gut funktioniert bereits in der Präsentation die Atmosphäre. Die eisige Landschaft wirkt spannend und lädt zur Erkundung ein, vermittelt gleichzeitig aber auch ein Gefühl von Bedrohung und Isolation.
Genau diese Mischung könnte zu einer der großen Stärken von Permafrost werden. Die Welt wirkt nicht wie ein freundlicher Spielplatz, den wir einfach nach Belieben erkunden können. Stattdessen vermittelt sie den Eindruck, dass jeder Ausflug gut vorbereitet sein sollte. Neben der Kälte können uns wilde Tiere und menschliche Gegner jederzeit gefährlich werden.
Auch technisch machte das Spiel während unserer Präsentation einen guten Eindruck. Die gezeigten Szenen liefen flüssig und die Grafik konnte mit einer ansprechenden Darstellung der verschneiten Welt überzeugen.
1 von 9
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
Gemeinsam durch die eisige Wildnis
Permafrost lässt sich sowohl alleine als auch gemeinsam mit anderen Spielern erleben. Der Koop-Modus wurde uns während der Präsentation ebenfalls als eines der interessanten Features vorgestellt. Gerade bei einem Survival-Spiel bietet das natürlich spannende Möglichkeiten, gemeinsam Ressourcen zu sammeln, die Umgebung zu erkunden und die eigene Basis auszubauen.
Doch auch wer alleine unterwegs ist, muss nicht vollständig auf Gesellschaft verzichten. Hunde können als treue Begleiter mit auf die Reise genommen werden. Dabei stehen unterschiedliche Rassen zur Auswahl, sodass sich der persönliche Vierbeiner nach den eigenen Vorlieben auswählen lässt. Der Hund ist dabei nicht ausschließlich ein atmosphärisches Extra. Die tierischen Begleiter können uns auch in Kämpfen unterstützen und damit zu einem nützlichen Teil unserer Überlebensstrategie werden. Gleichzeitig gibt es natürlich auch die deutlich entspanntere Seite der Mensch-Hund-Beziehung: Wir können unseren Begleiter streicheln und so für einige Momente der unwirtlichen Umgebung entkommen.
Damit verbindet Permafrost die harte Survival-Erfahrung mit einem kleinen, aber sympathischen persönlichen Element. Gerade in einer Welt, die ansonsten von Kälte, Gefahren und Einsamkeit geprägt ist, dürfte ein treuer vierbeiniger Begleiter für viele Spieler eine willkommene Ergänzung sein.
Unser Eindruck
Nach der Präsentation auf der Gamescom hinterlässt Permafrost einen interessanten Eindruck. Der Titel versucht offenbar nicht, mit einem besonders komplexen Kampfsystem oder permanenter Action zu punkten. Stattdessen stehen das Überleben in der Kälte, Crafting, Ausrüstung und der Aufbau einer eigenen Basis im Vordergrund.
Besonders spannend finden wir dabei die konsequente Einbindung der Kälte. Dass die eigene Ausrüstung unmittelbar darüber entscheidet, wie gut wir mit unterschiedlichen Temperaturen umgehen können, verleiht der Erkundung einen zusätzlichen strategischen Aspekt.
Gleichzeitig erzeugt die verschneite Welt eine Atmosphäre, die uns bei der Präsentation durchaus im Gedächtnis geblieben ist: faszinierend, aber ebenso bedrückend und beängstigend. Man möchte herausfinden, was sich hinter dem nächsten Hügel verbirgt – weiß aber gleichzeitig, dass die Welt dort draußen alles andere als ungefährlich ist.
Ob diese Mischung aus Survival, Crafting, Basenbau und Koop langfristig überzeugen kann, werden wir spätestens mit den kommenden Versionen des Spiels sehen. Unser erster Eindruck von der Gamescom fällt jedenfalls positiv und durchaus neugierig aus.
Nun geht es mit Lumibricks hoch hinaus: Der Lumibricks Filmstudio-Turm 19015 ist mit 3.891 Teilen, vier Etagen und einer Höhe von 62,2 cm nicht nur eines der umfangreichsten Modelle des Herstellers, sondern auch dessen bislang höchstes Set. Dabei verbindet Lumibricks erneut einen detailreichen Baukasten mit einer umfangreichen Beleuchtung und zahlreichen kleinen Geschichten.
Vom roten Teppich über die Filmschnitt-Suite und eine Soundstage bis hin zum Vorführraum mit Filmprojektor gibt es auf jeder Etage etwas zu entdecken. Dazu kommen acht Figuren, wechselbare Filmszenen und eine auffällige LED-Laufschrift. Wir haben den Filmstudio-Turm ausführlich aufgebaut und zeigen euch, was das Set zu bieten hat.
Vielen Dank an Lumibricks für die Bereitstellung des Testmusters.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Der Filmstudio-Turm ist als modulares Gebäude konzipiert und passt dadurch auch in bestehende Stadtszenen. Mit seinen 36,3 × 25,7 × 62,2 cm ist vor allem die Höhe beeindruckend. Gleichzeitig fällt das Modell durch seine Grundfläche nicht übermäßig breit aus und lässt sich damit auch in eine bereits bestehende Sammlung integrieren.
Auf insgesamt vier Etagen erzählt Lumibricks unterschiedliche Geschichten aus der Filmwelt. Im Erdgeschoss befindet sich der rote Teppich, darüber folgt eine Filmschnitt-Suite. Die dritte Etage bildet eine Soundstage, auf der sich verschiedene Filmszenen darstellen lassen. Den Abschluss bildet die Premiere-Halle mit einem Vorführraum.
Ein besonderes Element ist der transparente Aufzugsschacht, der sich über alle vier Etagen zieht. Dadurch bekommt der Turm nicht nur ein weiteres interessantes Gestaltungselement, sondern auch eine zusätzliche spielerische Funktion.
Für die passende Atmosphäre sorgen insgesamt 36 Lichtpunkte und 15 Lichtstreifen. Auf zwei Etagen lässt sich die Beleuchtung zudem zwischen unterschiedlichen Szenarien umschalten. So kann beispielsweise zwischen normaler Raumbeleuchtung und Filmprojektor beziehungsweise zwischen normaler Beleuchtung und Szenenlicht für den Filmdreh gewechselt werden.
Eigenschaft
Details
Themenwelt
Filmstudio / City
Bezeichnung
Filmstudio-Turm
Art.-Nr.
19015
Teileanzahl
3.891
Altersempfehlung
16+
Maße (B × T × H)
36,3 × 25,7 × 62,2 cm
Gewicht
ca. 6,75 kg
Figuren
8
Lichtpunkte
36
Lichtstreifen
15
Bedruckte Steine
73
Sticker
Nein
Anleitungen
3
Bauzeit
ca. 18–22 Stunden
Stromversorgung
USB / Batteriebox / Powerbank
Preis
221 Euro
Über Lumibricks
Lumibricks ist eine Marke für beleuchtete Klemmbaustein-Sets für Erwachsene, die das Bauen in eine neue, atmosphärische Dimension hebt. Unter dem Motto „Delight Day and Night“ verbinden die Sets modulare Architektur mit stimmungsvoller Beleuchtung und erzählen dabei eigene kleine Geschichten. Jedes Modell wird mit patentierten Bauteilen und hohem Qualitätsanspruch entwickelt, um ein präzises und langlebiges Bauerlebnis zu garantieren. Lumibricks versteht Bausteine nicht nur als Spielzeug, sondern als kreative Ausdrucksform für Erwachsene, zum bewussten Bauen, Sammeln und stilvollen Präsentieren. Dabei steht vor allem die Community im Mittelpunkt, die durch gemeinsame Events und Inspirationen immer wieder neues Licht in die Welt des Bauens bringt.
Verpackung und Inhalt
Der Filmstudio-Turm bringt aufgrund seiner Größe einiges an Material mit. Insgesamt verteilen sich die 3.891 Bausteine auf 21 Steinbeutel. Dazu kommen drei gedruckte Bauanleitungen sowie die Komponenten für die umfangreiche Beleuchtung. Lumibricks legt außerdem eine Pinzette und einen Steintrenner bei, die insbesondere bei der filigranen Beleuchtung hilfreich sind.
Gerade die drei Anleitungen erweisen sich beim Aufbau als angenehm. Die einzelnen Bauschritte sind übersichtlich gestaltet und führen Schritt für Schritt durch das umfangreiche Modell.
Mit fast 3.900 Teilen ist bereits auf dem Papier klar, dass uns hier ein längerer Bauprozess erwartet. Lumibricks gibt selbst durchschnittlich rund 20 Stunden für den Aufbau an. Mit etwa 18 bis 22 Stunden entspricht das auch ziemlich genau unserer Erfahrung. Zur besseren Übersichtlichkeit ist der Aufbau in 21 Bauschritte unterteilt, die sich in ihrem Umfang jedoch immer etwas unterscheiden.
Dabei gestaltet sich der Aufbau erfreulich abwechslungsreich. Anstatt über viele Stunden immer wieder ähnliche Wandelemente zusammenzusetzen, wechseln sich unterschiedliche Bereiche und Konstruktionsweisen ab. Nach und nach wächst aus der Grundplatte ein immer höherer Turm, wobei jede Etage ihren eigenen Charakter erhält.
Besonders wichtig ist bei einem beleuchteten Lumibricks-Modell natürlich die Verkabelung. Die entsprechenden Kabel werden bereits während des Aufbaus in die einzelnen Bereiche integriert. Hier sollte man aufmerksam arbeiten und darauf achten, keine Leitung versehentlich zwischen Bausteinen einzuklemmen. Das klingt zunächst komplizierter, als es tatsächlich ist. Die Anleitung stellt die Verlegung der Kabel sehr detailliert dar und zeigt nachvollziehbar, wo die jeweiligen Leitungen verlaufen müssen. Wer sich an die einzelnen Schritte hält, kommt hier problemlos ans Ziel.
Gerade bei einem Modell dieser Größe ist das ein wichtiger Pluspunkt. Die Beleuchtung ist kein nachträglich aufgesetztes Zubehör, sondern wird von Anfang an Teil der Konstruktion. Mit jeder fertiggestellten Etage wird außerdem deutlicher, wohin die Reise geht. Der Filmstudio-Turm wächst dabei nicht nur in die Höhe, sondern gewinnt gleichzeitig immer mehr Details und kleine Geschichten.
Das Erdgeschoss
Die ersten acht Bauschritte widmen sich dem Erdgeschoss. Anders als bei den Neoncity-Modellen ist die Bodenplatte hier nicht auf eine Steinehöhe aufgedickt. Aber natürlich bauen wir hier nicht nur die Hülle einer Etage, sondern verleihen unserem Gebäude eine detaillierte Lobby mit einem Coffee-Shop als Anbau. In der Mitte der Lobby trohnt eine goldene Statue und verteilt finden sich diverse Sitzmöglichkeiten, Filmplakate und viele andere Details. Auch die Batteriebox integrieren wir elegant in die Rückseite.
In den nächsten beiden Schritten folgt die erste Etage, in der sich ein Büro samt PC, Wasserspender und Kopierer befindet. Zudem beginnen wir mit dem Schriftzug an der Außenfassade, der von hinten mit einem LED-Streifen beleuchtet wird.
In den nächsten drei Schritten bauen wir die zweite Etage auf. In dieser befindet sich ein Greenscreen und eine Kamerabahn. Wir können entscheiden, ob wir den Dreh in voller Action mit einem aus dem Fenster stürzenden Astronauten bauen wollen oder lieber die Vorberietung der Szene darstellen. Natürlich wird auch der Schriftzug weiter vervollständigt.
Für die dritte Etage brauchen wir wieder zwei Schritte. Hier erschaffen wir einen Raum mit Filmprojektor und Sitzgelegenheiten für Filmvorführungen. Ein interessantes Detail ist hier die Integration von Schaltern, mit denen sich in dieser und der unteren Etage das Licht umschalten lässt.
In den zwei folgenden Schritten bekommt unser Gebäude ein Dach verpasst. Hier trohnt nicht nur ein großes Filmplakat, seitlich am Gebäude schwebt ein Zeppelin mit einem Werbeplakat und Beleuchtung.
Danach folgt in drei Bauschritten der Aufzugsschacht. In diesem befindet sich nicht nur eine bewegliche Kabine, natürlich wird hier auch Beleuchtung integriert.
Im letzten Bauschritt verleihen wir unserem Filmstudio-Turm noch ein paar letzte Details. So entsteht auf den Dach ein kleiner Funkmast und seitlich am Aufzugsschacht ist ein Anstreicher samt Arbeitsbühne beschäftigt.
Schon im ausgeschalteten Zustand ist der Filmstudio-Turm ein beeindruckendes Modell. Vor allem seine Höhe sorgt dafür, dass er innerhalb einer Sammlung sofort ins Auge fällt. Mit 62,2 cm überragt er die bisherigen Lumibricks-Sets deutlich, wirkt dabei aber nicht so überdimensioniert, dass er sich nicht mehr in eine bestehende Szenerie integrieren ließe.
Besonders gelungen ist die Detaildichte. Praktisch auf jeder Etage gibt es kleine Szenen und Gegenstände zu entdecken. Das Modell erzählt dadurch nicht nur eine große Geschichte rund um ein Filmstudio, sondern besteht aus vielen kleinen Geschichten, die sich beim genaueren Hinsehen erschließen. Das wird beispielsweise beim Filmdreh deutlich. Eine der auffälligsten Szenen zeigt einen Darsteller, der während eines Stunts aus einem Fenster fliegt. Die Konstruktion sorgt damit für einen kleinen Moment voller Dynamik und macht deutlich, dass Lumibricks das Filmthema nicht nur über ein paar Filmplakate darstellen möchte. Auch der Vorführraum mit seinem Filmprojektor gehört zu den besonders gelungenen Bereichen. Hier wird das Thema Filmstudio auf eine andere Weise aufgegriffen als bei der eigentlichen Produktion und sorgt damit für zusätzliche Abwechslung.
Die verschiedenen Bereiche greifen dabei sinnvoll ineinander. Vom roten Teppich über die Arbeit hinter den Kulissen bis hin zum fertigen Film entsteht eine kleine Produktionskette, die dem Modell einen eigenen erzählerischen Charakter gibt. Auch die Qualität der Bausteine kann überzeugen. Die Klemmkraft ist sehr gut und die einzelnen Elemente lassen sich präzise miteinander verbinden. Auch bei den Farben zeigt sich ein gleichmäßiges und hochwertiges Erscheinungsbild.
Die Figuren
Zum Filmstudio-Turm gehören insgesamt acht Figuren. Diese fügen sich optisch sehr gut in die jeweiligen Szenen ein und sind ähnlich detailreich gestaltet wie das eigentliche Gebäude.
Dabei sind die Charaktere nicht einfach nur als Füllmaterial beigelegt. Sie unterstützen die jeweiligen Szenen und machen das Filmstudio lebendiger. Besonders bei den unterschiedlichen Arbeitsbereichen und den Filmszenen tragen sie dazu bei, dass das Modell wie ein tatsächlich genutztes Studio wirkt.
Die Gestaltung passt dabei gut zum restlichen Modell. Kleidung und Ausstattung unterscheiden die einzelnen Charaktere voneinander und geben ihnen jeweils eine eigene Rolle innerhalb der Szenerie.
Licht an!
Spätestens beim Einschalten der Beleuchtung zeigt der Filmstudio-Turm, was in ihm steckt. Wie bereits beim Izakaya ist die Beleuchtung nicht einfach nur ein zusätzliches Feature, sondern verändert den Charakter des gesamten Modells. Aus einem ohnehin sehr detaillierten Gebäude wird eine stimmungsvolle Filmszenerie.
Mit seinen zahlreichen LEDs und Lichtstreifen sorgt der Turm für eine sehr atmosphärische Beleuchtung. Besonders interessant sind dabei die beiden Etagen, auf denen sich unterschiedliche Beleuchtungsmodi auswählen lassen. Bei einer Etage kann zwischen der normalen Raumbeleuchtung und der Beleuchtung des Filmprojektors gewechselt werden. Auf einer weiteren Ebene lässt sich die normale Beleuchtung gegen das Szenenlicht für den Filmdreh austauschen. Damit bekommt das Modell tatsächlich unterschiedliche Stimmungen. Je nach gewähltem Modus wirkt die jeweilige Etage eher wie ein normales Studio beziehungsweise wie ein aktiver Drehort.
Das absolute Highlight ist für uns allerdings die beleuchtete Laufschrift. Die rote LED-Schrift zieht den Blick sofort auf sich und verleiht dem Turm einen sehr eigenen Charakter. Zusammen mit den weiteren Lichtquellen entsteht insbesondere in einem etwas abgedunkelten Raum eine beeindruckende Wirkung. Genau hier zeigt sich erneut eine der großen Stärken von Lumibricks: Die Beleuchtung ist nicht einfach irgendwo angebracht, sondern wird gezielt eingesetzt, um die vorhandenen Details hervorzuheben und die Stimmung der jeweiligen Szene zu verändern.
Technik und Qualität
Auch technisch gibt sich der Filmstudio-Turm keine größeren Blößen. Die umfangreiche Verkabelung ist angesichts der 36 Lichtpunkte und 15 Lichtstreifen naturgemäß etwas aufwendiger, lässt sich dank der detaillierten Anleitung aber gut bewältigen. Wichtig ist lediglich, während des Aufbaus aufmerksam zu arbeiten. Die Kabel müssen an den vorgesehenen Stellen geführt werden, damit sie später weder sichtbar sind noch zwischen Bausteinen eingeklemmt werden. Die Anleitung hilft hier sehr gut weiter und zeigt die entsprechenden Kabelführungen nachvollziehbar.
Die Grundplatte könnte aus unserer Sicht allerdings etwas stärker ausgeführt sein. Bei den Modellen, die sich elektrisch miteinander verbinden lassen, ist die Konstruktion der Basis teilweise noch stabiler ausgelegt. Für den Filmstudio-Turm reicht die vorhandene Konstruktion aber vollkommen aus. Auch der Transport des fertigen Modells ist problemlos möglich, sofern man dabei natürlich etwas Vorsicht walten lässt. Die hohe Qualität der Steine bleibt auch beim fertigen Modell positiv auffällig. Gute Klemmkraft, präzise Passungen und eine gleichmäßige Farbgebung sorgen für einen hochwertigen Gesamteindruck.
Fazit
Mit dem Filmstudio-Turm 19015 liefert Lumibricks ein beeindruckendes Klemmbaustein-Set ab, das vor allem durch seine Kombination aus Größe, Detailreichtum und Beleuchtung überzeugt. Mit 3.891 Teilen und einer Höhe von 62,2 cm gehört das Modell zweifellos zu den imposanteren Gebäuden der Lumibricks-Reihe. Dabei ist es nicht allein die Größe, die den Reiz des Sets ausmacht. Der Aufbau bleibt über die gesamte Bauzeit von rund 18 bis 22 Stunden abwechslungsreich und spannend. Die Bauanleitungen sind gewohnt detailliert und problemlos nachvollziehbar. Besonders die Integration der Beleuchtung wird sehr verständlich erklärt, sodass auch die umfangreiche Verkabelung ihren Schrecken verliert.
Noch wichtiger ist allerdings das Ergebnis. Der Filmstudio-Turm steckt voller kleiner Geschichten und Details. Vom roten Teppich über die Filmschnitt-Suite bis hin zum Filmdreh mit dem aus dem Fenster fliegenden Darsteller und dem Vorführraum mit Filmprojektor gibt es immer wieder neue Szenen zu entdecken. Die Figuren fügen sich hervorragend in dieses Konzept ein und unterstützen die jeweiligen Szenen zusätzlich.
Seinen eigentlichen großen Auftritt hat der Turm aber nach dem Einschalten der Beleuchtung. Dann verwandelt sich das ohnehin schon beeindruckende Modell in eine stimmungsvolle Filmszenerie. Die verschiedenen Beleuchtungsmodi sorgen dabei für zusätzliche Abwechslung. Besonders die rote LED-Laufschrift hat es uns angetan und wird schnell zum Blickfang.
Auch die Qualität der Klemmbausteine überzeugt mit guter Klemmkraft, präziser Verarbeitung und gleichmäßiger Farbgebung. Lediglich bei der Grundplatte hätten wir uns eine etwas stabilere Ausführung gewünscht. Im normalen Umgang ist die vorhandene Konstruktion aber absolut ausreichend.
Mit einem Preis von 223 Euro ist der Filmstudio-Turm sicherlich kein günstiges Klemmbaustein-Set. Angesichts der knapp 3.900 Teile, der enormen Detaildichte, der acht Figuren und vor allem der umfangreichen Beleuchtung bekommt man dafür allerdings ein außergewöhnliches Gesamtpaket. Wer bereits weitere Lumibricks-Modelle besitzt, erhält zudem ein Gebäude, das sich sehr gut in eine bestehende Szenerie einfügt und diese gleichzeitig um einen echten Blickfang erweitert.
Der Filmstudio-Turm ist damit nicht nur ein großes Bauprojekt, sondern ein ausgesprochen gelungenes Displaymodell, das vor allem bei eingeschalteter Beleuchtung seine volle Wirkung entfaltet. Wer Freude an detailreichen Klemmbaustein-Modellen und atmosphärischer Beleuchtung hat, sollte sich dieses Filmstudio definitiv genauer ansehen.
Das Baustein-Set Filmstudio-Turm wurde Game2Gether von Lumibricks für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.
Magnetische Tastaturen und ein moderner Retro-Controller: UNIQMAG möchte Gaming-Peripherie mit ungewöhnlicher Technik neu denken. Mit der UQ68 und UQ71 präsentiert das Unternehmen zwei magnetische Gaming-Tastaturen, während der MX10 die Technologie in einen modernen Leverless-Controller für Fighting Games überträgt.
UNIQMAG setzt auf magnetische Innovation
Bei Gaming-Tastaturen sind magnetische Switches längst kein völliges Novum mehr. UNIQMAG geht bei seinen aktuellen Modellen allerdings einen ungewöhnlichen Schritt weiter. Sowohl die UQ68 als auch die UQ71 setzen auf die hauseigene Uniqlev-Technologie, die ohne klassische Federn auskommt.
UNIQMAG bezeichnet Uniqlev als den weltweit ersten federlosen magnetischen Switch. Statt einer herkömmlichen mechanischen Konstruktion kommt eine magnetische Rückstellung zum Einsatz. Laut Hersteller soll der Switch eine Lebensdauer von mehr als 100 Millionen Betätigungen erreichen.
(Bildquelle: UNIQMAG)
Eine weitere Besonderheit ist die sogenannte parabolische Auslösekurve. Anders als bei klassischen linearen magnetischen Switches soll dadurch ein besonders intuitives und gleichmäßiges Eingabeverhalten entstehen. Gerade bei schnellen Spielen soll die Kombination aus Präzision, Geschwindigkeit und gleichbleibendem Auslöseverhalten ihre Stärken ausspielen.
UQ68: Kompaktes Design mit auffälliger Beleuchtung
Die UQ68 richtet sich an Spieler, die eine kompaktere Tastatur bevorzugen, ohne auf die technischen Möglichkeiten der magnetischen Plattform verzichten zu wollen. Optisch geht UNIQMAG dabei einen eigenen Weg. Auffällig sind vor allem die seitlichen Lichtflächen, die mit einem mehrschichtigen Spiegeleffekt kombiniert werden. Zusammen mit der RGB-Beleuchtung jeder einzelnen Taste entsteht eine ungewöhnliche Lichtwirkung, die die Tastatur deutlich von klassischen Gaming-Keyboards abhebt.
(Bildquelle: UNIQMAG)
Im Inneren arbeitet auch hier die Uniqlev-Technologie gemeinsam mit einem hochpräzisen TMR-Sensor. Dieser ermöglicht laut UNIQMAG eine sehr feinfühlige Erfassung der Tastenposition. Die Auslösung lässt sich dabei individuell konfigurieren und soll bis in einen Bereich von 0,005 Millimetern präzise einstellbar sein.
Für Spieler stehen außerdem Funktionen wie Rapid Trigger, DKS und SOCD zur Verfügung. Damit soll die UQ68 nicht nur beim klassischen Tippen, sondern insbesondere im kompetitiven Gaming ihre Stärken ausspielen.
UQ71: Aluminium, Carbon und sichtbare Eingaben
Die UQ71 verfolgt einen etwas anderen Ansatz. Hier kombiniert UNIQMAG die magnetische Technik mit einem besonders hochwertigen Gehäuse. Der Rahmen besteht aus Aluminium, während Carbon-Faser-Elemente für zusätzliche Stabilität sorgen. Dadurch vermittelt die Tastatur einen entsprechend hochwertigen Eindruck und soll gleichzeitig eine hohe Verwindungssteifigkeit bieten.
(Bildquelle: UNIQMAG)
Besonders interessant ist eine Funktion, die man bei einer Gaming-Tastatur nicht unbedingt erwarten würde: Im unteren rechten Bereich befinden sich zusätzliche Anzeigeleuchten für die Eingabetiefe. Statt lediglich als RGB-Spielerei zu dienen, visualisieren die Anzeigen laut UNIQMAG tatsächlich, wie weit eine Taste gerade gedrückt wird. Die Technik wird damit gewissermaßen sichtbar und kann dabei helfen, das eigene Tipp- und Spielverhalten besser zu verstehen und zu optimieren.
TMR-Sensorik als Herzstück
Die Grundlage für die präzise Erfassung der Tasten bildet bei beiden Tastaturen ein TMR-Sensor. Die Abkürzung steht für Tunnel Magnetoresistance. Der Sensor soll die Position der magnetischen Switches besonders genau erfassen und ermöglicht damit die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten. UNIQMAG gibt für seine UQ-Serie eine Auslösepräzision von bis zu 0,005 Millimetern sowie eine Polling-Rate von 8.000 Hz an. Damit sollen Eingaben besonders schnell und präzise verarbeitet werden.
(Bildquelle: UNIQMAG)
Interessant ist dabei auch der Blick auf die Zukunft: Laut UNIQMAG wurde die Sensorplattform so entwickelt, dass sie auch zukünftige Switch-Varianten und unterschiedliche Layouts unterstützen kann. Die Tastaturen sollen damit nicht lediglich ein fertiges Produkt, sondern die Basis für ein weiter wachsendes Ökosystem bilden.
Software gehört zum Konzept dazu
Zur Hardware gehört der Uniqmag Driver. Über die Software können Nutzer zahlreiche Eigenschaften der Tastaturen individuell konfigurieren. Dazu gehören unter anderem die Auslösepunkte, Rapid Trigger, Beleuchtungsprofile, Makros, Shortcuts und Tastenbelegungen. Damit lässt sich die Tastatur an unterschiedliche Spiele und persönliche Vorlieben anpassen.
(Bildquelle: UNIQMAG)
Gerade für ambitionierte Spieler ist die Möglichkeit interessant, die Auslösung sehr fein abzustimmen. Je nach Spiel kann eine besonders frühe Auslösung gewünscht sein, während bei anderen Anwendungen eine längere Auslösebewegung sinnvoller sein kann.
MX10: Magnetische Technik für Fighting Games
Mit dem MX10 wagt sich UNIQMAG schließlich in einen Bereich vor, in dem schnelle und präzise Eingaben besonders wichtig sind: Fighting Games. Der MX10 ist als Leverless- beziehungsweise Mixbox-Controller konzipiert und verzichtet damit auf den klassischen Arcade-Stick. Statt eines Joysticks kommen einzelne Tasten für die Richtungen zum Einsatz. Das ermöglicht schnelle und klar definierte Eingaben und richtet sich insbesondere an Spieler aus der Fighting-Game-Community.
(Bildquelle: UNIQMAG)
Technisch greift der MX10 dabei auf die Erfahrung zurück, die UNIQMAG mit seinen magnetischen Tastaturen gesammelt hat. Zum Einsatz kommen federlose TMR-Magnetschalter, die eine hohe Präzision und schnelle Reaktion ermöglichen sollen. Der Controller soll zudem über vollständig frei belegbare Tasten verfügen und verschiedene Verbindungsmöglichkeiten bieten. Neben einer kabelgebundenen Verbindung sind 2,4 GHz und Bluetooth vorgesehen. Laut UNIQMAG soll der MX10 mit mehr als 15 Plattformen funktionieren, wobei auch die Nutzung an der PlayStation 5 über einen Adapter möglich ist.
(Bildquelle: UNIQMAG)
Moderner Controller mit einem Hauch Retro
Optisch geht der MX10 einen interessanten Mittelweg. Das Grundprinzip erinnert an klassische Arcade-Controller, die moderne Umsetzung wirkt allerdings deutlich reduzierter und zeitgemäßer. Gerade dadurch passt der MX10 gut zur Philosophie von UNIQMAG: Bewährte Konzepte aus der Gaming-Geschichte werden nicht einfach kopiert, sondern mit aktueller Technik kombiniert.
Für Fighting-Game-Spieler ist dabei vor allem die Kombination aus Leverless-Layout und magnetischer Eingabe interessant. Schnelle Richtungswechsel und komplexe Eingabefolgen sollen sich dadurch besonders präzise umsetzen lassen.
MX10 soll über Kickstarter starten
Beim MX10 geht UNIQMAG ebenfalls den Weg über eine Kickstarter-Kampagne. Der offizielle Start ist derzeit für Herbst 2026 vorgesehen. Interessierte können bereits vor dem eigentlichen Kampagnenstart eine Reservierung vornehmen. UNIQMAG stellt dabei einen Super-Early-Bird-Preis von 129 US-Dollar in Aussicht, während der reguläre Verkaufspreis mit 199 US-Dollar angegeben wird.
Damit möchte UNIQMAG offenbar bereits vor dem offiziellen Start eine Community rund um den Controller aufbauen. Neben den frühen Preisen sollen Unterstützer unter anderem Einblicke in die Entwicklung, Produktionsfortschritte und weitere exklusive Inhalte erhalten.
Ein ungewöhnliches Peripherie-Portfolio
Mit der UQ68, UQ71 und dem MX10 zeigt UNIQMAG, dass sich das Unternehmen nicht ausschließlich auf klassische Gaming-Tastaturen konzentrieren möchte. Die beiden Tastaturen verbinden federlose Magnetschalter, TMR-Sensorik, hohe Abtastraten und umfangreiche Software-Anpassungen mit einem auffälligen Design. Der MX10 überträgt dieses technische Konzept anschließend auf einen Controller, der speziell für die Fighting-Game-Community interessant sein dürfte.
Besonders spannend ist dabei die gemeinsame technologische Basis. UNIQMAG möchte die magnetische Eingabe nicht nur als einzelnes Feature verkaufen, sondern daraus ein eigenes Peripherie-Ökosystem entwickeln. Die UQ68 und UQ71 sind dabei der aktuelle Einstieg in diese Welt, während der MX10 zeigt, wohin die Reise gehen könnte. Ob sich die ungewöhnliche Technik langfristig gegen etablierte mechanische und magnetische Lösungen durchsetzen kann, wird sich vor allem in der Praxis zeigen.
Gamescom-Eindruck: Der UNICO Traveller ULW10 sieht aus wie ein kleiner Fernseher direkt aus den späten 80ern oder frühen 90ern, steckt aber voller moderner Technik. Wir haben uns den ungewöhnlichen Retro-Monitor auf der Gamescom genauer angesehen.
Retro-Design trifft moderne Technik
Flache Monitore sind heute selbstverständlich. Große Fernseher werden immer dünner, Auflösungen steigen und Anschlüsse verschwinden zunehmend hinter minimalistischen Gehäusen. Genau hier setzt UNICO mit dem Traveller ULW10 einen bewussten Kontrapunkt.
Der kompakte Retro-Monitor sieht auf den ersten Blick aus, als wäre er direkt aus einem Kinder- oder Jugendzimmer der späten 80er beziehungsweise frühen 90er Jahre entsprungen. Dahinter steckt allerdings moderne Technik. Das Konzept entstand ursprünglich aus dem Wunsch, eine zeitgemäße Alternative für die zahlreichen alternden und ausfallenden CRT- und PVM-Monitore zu schaffen. Aus dem reinen Ersatzdisplay entwickelte UNICO schließlich einen kompletten Monitor, der seine eigene Retro-Identität mitbringt.
Gamescom: Ein echter Blickfang
Auf der Gamescom konnten wir uns den Traveller ULW10 selbst ansehen und gerade in natura funktioniert das Konzept erstaunlich gut.
Das Gehäuse ist dabei nicht einfach irgendein modernes Display, das in eine Retro-Hülle gesteckt wurde. Die Gestaltung mit dem wuchtigen Rahmen, den seitlichen Lautsprecheröffnungen und vor allem den klassischen Drehreglern auf der Vorderseite erzeugt genau das Gefühl, das UNICO vermitteln möchte.
Die Regler sind dabei mehr als reine Dekoration. Das Bedienkonzept greift bewusst analoge Elemente auf und setzt damit einen Kontrast zu den heute üblichen Touch-Tasten und On-Screen-Menüs. Auch UNICO stellt die analogen Buttons, Drehregler und Spinner ausdrücklich als Teil der Designphilosophie heraus.
Plötzlich wieder Kinderzimmer
Das wird vor allem dann deutlich, wenn eine alte Konsole angeschlossen wird. Genau das konnten wir auf der Gamescom erleben: Konsole anschließen, Controller in die Hand nehmen und auf den ULW10 schauen und schon fühlt es sich ein wenig so an, als würde man wieder vor dem Fernseher im eigenen Kinder- oder Jugendzimmer sitzen.
Nur mit einem entscheidenden Unterschied: Das Bild des ULW10 wirkt deutlich moderner und sauberer als das, was wir damals von unseren alten Röhrenfernsehern gewohnt waren.
Damit versucht UNICO nicht, die Nachteile alter CRTs künstlich nachzubauen. Vielmehr verbindet das Gerät die Optik und das Spielgefühl vergangener Zeiten mit der Technik eines modernen Displays. Der Hersteller versteht den ULW10 als Brücke zwischen unterschiedlichen Gaming-Epochen.
4:3 statt 16:9
Besonders gut gefällt uns das echte 4:3-Format. Statt ein modernes 16:9-Display mit schwarzen Balken zu versehen, ist der ULW10 tatsächlich für die klassische Bilddarstellung ausgelegt. Das passt thematisch perfekt zu klassischen Konsolen. Wer beispielsweise eine alte Nintendo-, Sega- oder andere Retro-Konsole anschließt, bekommt genau die Bildproportionen, die man aus der damaligen Zeit kennt. Der 10,4 Zoll große Bildschirm ist dabei mit einer Auflösung von 1280 × 960 Pixeln ausgelegt. Die geringe Diagonale ist dabei auch gar kein Problem. Schließlich musste man durch die kabelgebundenen Controller eh immer näher am TV-Gerät sitzen und wer hatte damals schon einen großen Fernseher in seinem Zimmer stehen…
Klassische Anschlüsse treffen auf HDMI
Auch bei der Konnektivität schlägt der ULW10 die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Mit S-Video, RGB, RCA und VGA sind typische klassische Anschlüsse vorhanden. Damit lassen sich alte Konsolen direkt mit dem Monitor verbinden. Zusätzlich ist ein USB-Anschluss für zukünftige Erweiterungen vorgesehen. Unterstützt werden unter anderem RGBS und CSYNC sowie CGA und VGA, wodurch sich der ULW10 auch für klassische Arcade-Hardware und ältere PCs interessant macht. Gleichzeitig steht mit HDMI ein moderner Anschluss für aktuelle Hardware zur Verfügung.
Praktischer Stauraum für Controller und Zubehör
Eine besonders nette Idee versteckt sich auf der Rückseite des Gehäuses. Dort befindet sich ein integriertes Stauraumfach. Hier lassen sich beispielsweise Controller, Kabel oder anderes Zubehör unterbringen. Gerade bei einem Gerät, das als Mittelpunkt eines Retro-Setups gedacht ist, ist das eine praktische Ergänzung. Statt zusätzlichen Stauraum neben dem Monitor zu benötigen, verschwindet das wichtigste Zubehör direkt im Gerät.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
UNICO orientiert sich beim Design an professionellen Studiomonitoren der 90er Jahre und kombiniert diese Optik mit modernen Materialien. Dadurch wirkt der ULW10 tatsächlich wie ein authentisches Gerät aus einer anderen Zeit, ohne die technischen Nachteile alter Röhrenmonitore.
Vorgesehen sind verschiedene Gehäusevarianten. Neben einem klassischen Beige stehen unter anderem Studio Gray sowie eine auffälligere Retro-Red-&-White-Variante im Raum.
Kickstarter-Kampagne in Vorbereitung
Der Traveller ULW10 ist derzeit noch nicht regulär erhältlich. UNICO bereitet eine Kickstarter-Kampagne für das Projekt vor. Das Gerät ist als Passion-Projekt entstanden und soll insbesondere Retro-Gamer ansprechen, die eine zeitgemäße Alternative zu ihren alten und teilweise nicht mehr funktionierenden CRT- und PVM-Monitoren suchen.
Interessenten können sich bereits über eine sogenannte Founder Reservation einen Platz sichern. Diese soll unter anderem einen Rabatt auf ein teilnahmeberechtigtes Kickstarter-Angebot sowie weitere Vorteile rund um den Kampagnenstart bieten. Auch die weitere Produktplanung klingt interessant: UNICO deutet bereits größere Varianten, modulare Arcade-Docks und weiteres Zubehör an. Der 10,4-Zoll-ULW10 könnte damit lediglich der Anfang einer ganzen Familie von Retro-Hardware sein.
Unser Eindruck
Der UNICO Traveller ULW10 ist eines dieser Geräte, bei denen die technischen Daten nur einen Teil der Geschichte erzählen. Natürlich sind 10,4 Zoll und 4:3 keine Spezifikationen, mit denen man einen modernen Gaming-Monitor beeindrucken würde. Darum geht es UNICO aber auch gar nicht. Der ULW10 will ein Stück Gaming-Geschichte zurückbringen. Und genau das gelingt ihm zumindest bei unserem ersten Kontakt auf der Gamescom erstaunlich gut. Das Retro-Design, die Drehregler, das 4:3-Format und die Möglichkeit, alte Hardware anzuschließen, erzeugen gemeinsam eine Atmosphäre, die moderne Displays schlicht nicht vermitteln können.
Wer eine alte Konsole anschließt, bekommt deshalb nicht nur ein Bild auf einem Monitor zu sehen. Für einen kurzen Moment fühlt es sich tatsächlich so an, als wäre man wieder ein paar Jahrzehnte jünger und würde im Kinderzimmer vor dem Fernseher sitzen. Nur dass der Fernseher diesmal ein deutlich besseres Bild liefert.
Genau diese Mischung aus Nostalgie und moderner Technik macht den Traveller ULW10 zu einem ausgesprochen spannenden Gerät für Retro-Fans. Wir sind deshalb gespannt, wann die Kickstarter-Kampagne startet und zu welchen Konditionen der ungewöhnliche Monitor letztendlich angeboten wird.
HoYoverse hat die Inhalte der kommenden Version 3.2 von Zenless Zone Zero vorgestellt. Das Update mit dem Titel „Ihre geheimen Geschichten“ erscheint am 9. September 2026 und führt unter anderem die neue Agentenspezialität „Schmiedung“ ein. Mit Claret und Roxy stehen zudem zwei neue Rang-S-Agentinnen bereit, die in den beiden Phasen des Updates nacheinander ihr Debüt feiern.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Im Mittelpunkt der neuen Handlung stehen die Proxys und ihre Begleiter, die zur Sonderzone Vyrium im verschleierten Riff reisen. Dort soll die mutierte Kraft in ihrem Körper weiter behandelt werden. Doch schnell stellt sich heraus, dass das scheinbar uneinnehmbare Roscaelifer längst unbemerkt von TOPS unterwandert wurde. Parallel dazu verschwindet eine Ladung Porcelloy aus der Flint-Werkstatt an einer Übergabestation. Claret, das Oberhaupt der Flint-Werkstatt, und ihre Assistentin Roxy wollen herausfinden, was mit der Lieferung passiert ist, und ziehen dabei auch die Proxys in ihre Ermittlungen hinein.
Die Spuren führen schließlich zu einem geheimen Forschungsinstitut mit Verbindungen zur Helios-Akademie. Gleichzeitig bittet die Verwaltungsleiterin der Luftraumpatrouille, Lindverne Morgenrot, Claret darum, bei der Untersuchung der Porcelloy-Spuren aus den Überresten von Girtablullu zu helfen. Dabei taucht auch ein mysteriöser alter Klassenkamerad und Freund wieder auf, der seit Jahren verschwunden war. Gemeinsam mit den lange verborgenen Geheimnissen von Morgenrot soll unter dem Nachthimmel von Vyrium nach und nach die Wahrheit ans Licht kommen.
Neue Spezialität „Schmiedung“
Mit Version 3.2 hält außerdem die neue Agentenspezialität „Schmiedung“ Einzug in Zenless Zone Zero. Ihr Konzept basiert auf dem Zusammenspiel von Angriff und Verteidigung und bringt mit „Verstümmelung“ und „Mehrfach-KT“ neue Mechaniken ins Spiel. Den Anfang macht Claret, eine Rang-S-Elektro-Schmiedung-Agentin und Leiterin der Flint-Werkstatt. Sie kann Gegner durch ihre Angriffe mit „Schnittwunden“ versehen. Werden genügend Stapel aufgebaut, erhält das Ziel den entsprechenden Effekt. Treffer mit bestimmten Fähigkeiten lösen anschließend „Verstümmelung“ aus, verursachen zusätzlichen Schaden und erhöhen den Lazeration-Schaden.
Eine Besonderheit von Claret: Ihre Fähigkeiten verwenden VTD als grundlegenden Schadensmultiplikator. Überschreitet ihre KRIT-Rate 100 Prozent, wird der überschüssige Wert in „Mehrfach-KT“ umgewandelt. Dieser wird auf Grundlage des Lazeration-Schadens berechnet. Zusätzlich wird ein Teil ihres anfänglichen KRIT-Schadens in KRIT-Rate umgewandelt.
Damit spielen VTD, KRIT-Rate und KRIT-SCH eine zentrale Rolle bei der Optimierung von Claret. Die Spezialität „Schmiedung“ ermöglicht außerdem die neue Mechanik „Konterhilfe“, mit der bestimmten Kontrollangriffen von Gegnern entgegengewirkt werden kann. Clarets Signalsuche-Kanal steht in der ersten Hälfte von Version 3.2 zur Verfügung.
Roxy bringt Tornados aufs Schlachtfeld
In der zweiten Hälfte des Updates folgt Roxy, eine Rang-S-Wind-Durchbruch-Agentin und leitende Schmiedin der Flint-Werkstatt. Ihre Kampffähigkeiten drehen sich um die sogenannten „Sturmaugen“. Wird ihr verstärkter Spezialangriff gedrückt gehalten, erzeugt Roxy einen Tornado, der ein Sturmauge auf dem Schlachtfeld hinterlässt. Diese Sturmaugen kann sie anschließend sammeln und detonieren lassen, wodurch ein gewaltiger Tornado entsteht.
Auch ihr Ultimate setzt auf die Windkraft: Mehrere Tornados können gleichzeitig erzeugt werden und einen weitreichenden Angriff gegen Gegner vor Roxy entfesseln. In den beiden Phasen kehren außerdem die Rang-S-Agentinnen Nangong Yu und Promeia zurück. Ihre exklusiven W-Motoren werden ebenfalls erneut verfügbar sein.
Zwei kostenlose Outfits für die „Angels of Delusion“
Neben den neuen Agenten bringt Version 3.2 auch ein besonderes Geschenk für die Community. Durch die Teilnahme an entsprechenden Aktionen in den Versionen 3.2 und 3.3 können sich Proxys kostenlos zwei Outfits der „Angels of Delusion“ aus der Reihe „Fraktion“ sichern. Bei der 14-tägigen Eintragungsaktion „Überraschungs-Projektionsplan“ können durch das Abschließen bestimmter Aufgaben die Voraussetzungen für ein Outfit erfüllt werden. Ein weiteres Outfit wartet bei der zeitlich begrenzten Aktion „Klack, klack, Flipperheld!“.
Darin bauen die Proxys gemeinsam mit Kahkiboo einen künstlerischen Flipperautomaten aus. Nach dem Abschluss des Herausforderungsmodus kann auf der Seite „Unterstützungsoperation der Engel“ ein weiteres Outfit abgeholt werden. Darüber hinaus warten mit „Kuglis Wachstumstagebuch“, „Chroniken der humpelnden Krähe“ und „Schattenhaftes Jagdduell“ weitere zeitlich begrenzte Aktionen. Als Belohnungen winken unter anderem Polychrom, Tuning-Kalibratoren und weitere Ressourcen.
Neuerungen für „Enigma des Irrgartens“
Auch die Spielweise „Enigma des Irrgartens: Operation ‚Bagel‘“ erhält Neuerungen. Künftig wird zwischen standardmäßigen und thematischen Saisonaktualisierungen unterschieden. Die standardmäßigen Aktualisierungen umfassen unter anderem neue Rang-Z-Wertgegenstände und Ausrüstung, anspruchsvollere Herausforderungen, eine Zurücksetzung der serverweiten Ranglisten sowie neue Saisonaufträge. In Version 3.2 findet eine solche standardmäßige Saisonaktualisierung statt. Zusätzlich kommen saisonbegrenzte Gegenstände mit großer Kapazität sowie neues Proxy-Zubehör in den Laden. Claret und Roxy erweitern das System außerdem um neue taktische Prismapläne und Schmiedung-Ausrüstung.
Neu ist auch die „Verlustschutzbake“. Bei ihrer Verwendung wird ein Bangboo beschworen, das einen Teil der Vorräte vorab bergen kann. Dadurch bleiben diese Ressourcen auch dann erhalten, wenn die Evakuierung scheitert, und werden weiterhin bei der Vorratsabrechnung der aktuellen Runde berücksichtigt. Eine größere thematische Saisonaktualisierung mit neuen Karten, Systemen und besonders anspruchsvollen Herausforderungen befindet sich laut HoYoverse bereits in Entwicklung. Auch Höhle Null erhält exklusive Ausrüstung für Claret und Roxy.
1 von 4
(Bildquelle: HoYoverse)
(Bildquelle: HoYoverse)
(Bildquelle: HoYoverse)
(Bildquelle: HoYoverse)
Verbesserungen und weitere Inhalte
Auch das Spielsystem wird mit Version 3.2 an mehreren Stellen erweitert. Der Anfängerleitfaden enthält künftig die Agenten Jane, Hugo und Soldatin Nr. 0 – Anby. Wer während Version 3.1 keinen Agenten ausgewählt und abgeholt hat, kann nach dem Update auf Version 3.2 einen dieser drei Charaktere auswählen. Nach Abschluss der Aufträge der zweiten Phase kann außerdem ein entsprechender exklusiver W-Motor ausgewählt werden.
Koleda erhält darüber hinaus eine Verstärkung. Auch die Auslösungsmechanik der perfekten Hilfe wurde überarbeitet: Ein goldenes Blitzen löst künftig zuverlässig die Defensivhilfe aus, während ein rotes Blitzen durchgängig die Ausweichhilfe aktiviert. Für das VR-Training kommt ein neues Level hinzu, das speziell auf die Spezialität „Schmiedung“ zugeschnitten ist. Die Fonds-Geschenke werden zudem um den neuen W-Motor „Blutmarktruhe“ erweitert, der in zukünftigen Versionen über das „Großer Aufbauer“-Zertifikat eingelöst werden kann.
Version 3.2 erscheint am 9. September
Zenless Zone Zero Version 3.2 „Ihre geheimen Geschichten“ erscheint am 9. September 2026 für PlayStation 5, PlayStation 5 Pro, Xbox Series X|S, Xbox Cloud Gaming, Xbox PC, PC, iOS, Android und Steam.
Neben der neuen Handlung rund um Vyrium und die Flint-Werkstatt stehen vor allem Claret und Roxy sowie die neue Spezialität „Schmiedung“ im Mittelpunkt des Updates. Gleichzeitig sorgen zahlreiche Aktionen, kostenlose Outfits und weitere Systemverbesserungen für zusätzliche Inhalte.
Zum 75. Jubiläum der PEANUTS™ wartet auf Fans ein ganz besonderes Abenteuer: Snoopy im All erscheint am 30. Oktober 2026 erstmals auf DVD und Blu-ray. Damit schafft eine der bislang exklusiv bei Apple TV verfügbaren PEANUTS™-Serien den Sprung ins heimische Wohnzimmer. In insgesamt 24 Folgen aus zwei Staffeln verschlägt es Snoopy, Charlie Brown und ihre Freunde bis zur Internationalen Raumstation und darüber hinaus.
(Bildquelle: LEONINE Distribution)
Snoopy erfüllt sich in der Serie einen lang gehegten Traum und wird Astronaut bei der NASA. Gemeinsam mit Charlie Brown und den übrigen PEANUTS™ übernimmt der beliebte Beagle die Internationale Raumstation und begibt sich auf eine fantasievolle Reise ins Weltall. Dabei erkunden die Freunde unter anderem den Mond und erleben zahlreiche Abenteuer weit über die Grenzen der Erde hinaus.
Snoopy auf Weltraummission
Trotz des außergewöhnlichen Schauplatzes bleibt Snoopy im All dem bekannten Charme der PEANUTS™ treu. Kindliche Neugier, humorvolle Situationen und eine liebevolle Inszenierung treffen auf eine ordentliche Portion Weltraum-Abenteuer. Damit soll die Serie sowohl langjährige Fans als auch eine neue Generation von PEANUTS™-Entdeckern ansprechen.
(Bildquelle: LEONINE Distribution)
Nach dem Erfolg von Die Peanuts – Der Film aus dem Jahr 2015, der weltweit rund 250 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einspielte, entstand in den vergangenen Jahren neues PEANUTS™-Material in Form mehrerer Serien. LEONINE Studios bringt diese nun schrittweise ins Home Entertainment. Snoopy im All macht dabei im Oktober 2026 den Anfang, weitere Veröffentlichungen sollen bis Anfang 2027 folgen.
Besonders Snoopy steht dabei im Mittelpunkt. Der wohl bekannteste Charakter aus dem PEANUTS™-Universum darf sich auf seine bislang wohl außergewöhnlichste Mission begeben und zeigt dabei, dass der typische PEANUTS™-Mix aus Humor, Herzlichkeit und Nostalgie auch nach 75 Jahren nichts von seiner Wirkung verloren hat.
(Bildquelle: LEONINE Distribution)
Mit Booklet für PEANUTS™-Fans
Die Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray wird zudem von einem 16-seitigen Booklet begleitet. Dieses wirft einen Blick auf die Serie, ihre Charaktere und den Schöpfer der PEANUTS™, Charles M. Schulz.
Snoopy im All erscheint am 30. Oktober 2026 auf DVD und Blu-ray. Enthalten sind die beiden Staffeln mit insgesamt 24 Folgen. Als Bonus liegt der Veröffentlichung ein 16-seitiges Booklet bei.
Auf der gamescom konnten wir einen ersten Blick auf Prospera werfen. Der City Builder von Active Fungus Studios verbindet die Wirtschaftssimulation von Anno mit der direkten Perspektive von Medieval Dynasty und ergänzt das Ganze um umfangreiche Automatisierungsmöglichkeiten. Unsere kurze Gameplay-Präsentation zeigt dabei bereits, dass hinter dem ungewöhnlichen Konzept deutlich mehr steckt als nur ein weiterer Städtebau-Titel.
City Builder gibt es inzwischen in den unterschiedlichsten Varianten. Mal betrachten wir unsere Städte aus großer Höhe und kümmern uns vor allem um Zahlen, Produktionsketten und Bevölkerungsentwicklung, mal steht das unmittelbare Leben innerhalb der Siedlung im Mittelpunkt. Prospera versucht, beide Ansätze miteinander zu verbinden und setzt dabei auf eine ungewöhnliche Perspektive.
Das Spiel von Active Fungus Studios und Toplitz Productions versetzt uns in eine viktorianisch geprägte Welt am Beginn des industriellen Zeitalters. Wir starten vergleichsweise bescheiden und bauen unsere Siedlung Schritt für Schritt zu einer florierenden Industriestadt aus. Dabei dürfen wir nicht nur aus der Vogelperspektive planen, sondern uns auch selbst durch unsere Stadt bewegen und unmittelbar an deren Entwicklung teilhaben.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Die Entwickler beschreiben Prospera selbst als eine Mischung aus Anno 1800 und Medieval Dynasty, während Satisfactory gewissermaßen als Pate für das Konzept herhalten muss. Diese Beschreibung trifft den grundsätzlichen Ansatz ziemlich gut.
Von Anno übernimmt Prospera die komplexeren Produktions- und Versorgungsketten sowie den Aufbau einer stetig wachsenden Stadt. Gleichzeitig erinnert die unmittelbare Perspektive stark an Medieval Dynasty. Statt unsere Siedlung ausschließlich aus der Vogelperspektive zu verwalten, befinden wir uns mitten im Geschehen.
Gerade dieser Perspektivwechsel ist einer der spannendsten Aspekte des Spiels. Wir können uns durch die Straßen bewegen, Gebäude aus der Nähe betrachten, Produktionsstätten inspizieren oder mit den Bewohnern unserer Stadt interagieren. Dadurch entsteht ein wesentlich unmittelbarereres Gefühl für die eigene Siedlung.
Während der Präsentation machte gerade diese Kombination einen interessanten Eindruck: Wir planen zwar eine Wirtschaftssimulation, erleben deren Auswirkungen aber nicht nur über Menüs und Statistiken, sondern können sie direkt in der Spielwelt beobachten.
Erst selbst anpacken, später automatisieren
Besonders interessant fanden wir den Ansatz bei den Produktionsketten. Zu Beginn stehen wir noch wesentlich stärker selbst in der Verantwortung. Arbeiten müssen erledigt, Ressourcen beschafft und erste Produktionsschritte organisiert werden. Mit zunehmendem Fortschritt verändert sich diese Spielweise jedoch.
(Bildquelle: Toplitz Productions)
Nach und nach können wir Aufgaben an Arbeiter und spezialisierte Crews delegieren. Aus manuellen Tätigkeiten entstehen automatisierte Produktionsabläufe, später kommen Fabriken und größere industrielle Komplexe hinzu. Das Entscheidende dabei: Prospera zwingt uns nicht auf einen einzigen Spielstil fest. Je weiter wir voranschreiten, desto mehr Möglichkeiten erhalten wir, bestimmte Bereiche zu automatisieren und uns dadurch auf andere Aufgaben zu konzentrieren.
(Bildquelle: Toplitz Productions)
Genau hier könnte eine der großen Stärken des Spiels liegen. Wer gerne selbst Hand anlegt, kann sich stärker mit den einzelnen Abläufen beschäftigen. Wer dagegen seine Stadt lieber als großes System betrachtet, kann zunehmend Aufgaben delegieren und sich um die übergeordneten Zusammenhänge kümmern.
Angenehm dimensionierte Produktionsketten
Bei City Buildern besteht schnell die Gefahr, dass Produktionsketten entweder zu simpel ausfallen oder in einer kaum noch überschaubaren Flut aus Ressourcen und Zwischenprodukten enden. Prospera machte in unserer Präsentation einen angenehm ausgewogenen Eindruck. Insgesamt soll das Spiel 57 verschiedene Ressourcen bieten. Darunter befinden sich 15 Rohstoffe, neun Baumaterialien sowie 33 Ressourcen und Waren, die für Bedürfnisse und Produktionsketten benötigt werden.
Diese Zahlen klingen zunächst umfangreich, wirken aber nicht unnötig aufgebläht. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass die einzelnen Produktionsschritte nachvollziehbar miteinander verbunden sind. Das passt gut zum Ansatz des Spiels, wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln, ohne uns permanent mit einer riesigen Ansammlung von Tabellen und Untermenüs zu konfrontieren. Stattdessen sollen Lagerbestände und Warenflüsse möglichst direkt in der Spielwelt erkennbar sein. Auch hier versucht Prospera, die Komplexität einer Wirtschaftssimulation mit einer zugänglicheren Bedienung zu verbinden.
Eine Stadt, die auf uns reagiert
Ein weiterer Punkt, der uns während der Präsentation positiv aufgefallen ist, sind die Bewohner. Die Stadt wirkt nicht wie eine Ansammlung von Gebäuden, die lediglich durch Zahlenwerte repräsentiert werden. Die Bewohner gehen ihren Tätigkeiten nach, reagieren auf ihre Umgebung und vermitteln dadurch unmittelbar, wie es um die eigene Stadt bestellt ist. Bedürfnisse, Versorgung und Zufriedenheit der Bevölkerung wirken sich wiederum auf die weitere Entwicklung aus.
(Bildquelle: Toplitz Productions)
Das klingt zunächst nach einem typischen Bestandteil eines City Builders, wird durch die Third- und First-Person-Perspektive aber deutlich greifbarer. Wenn wir selbst durch die Straßen laufen, begegnen uns schließlich genau die Menschen, für deren Versorgung wir verantwortlich sind. Dadurch erhält die Stadt eine zusätzliche Ebene. Probleme sind nicht nur irgendwelche roten Werte in einem Menü, sondern können potenziell direkt in der Spielwelt wahrgenommen werden.
Schönheit wird zur Ressource
Ein ungewöhnliches Element ist das sogenannte Prosperity-System. Denn für das Wachstum unserer Stadt zählen nicht ausschließlich Geld, Rohstoffe und Produktionsgüter. Auch die Gestaltung der Stadt spielt eine Rolle. Saubere Straßen, Grünflächen und eine ansprechende Architektur können den Fortschritt fördern. Verschmutzung, Ungeziefer und die negativen Auswirkungen einer wachsenden Industrie wirken sich dagegen entsprechend nachteilig aus.
(Bildquelle: Toplitz Productions)
Damit verbindet Prospera zwei Aspekte, die in vielen Wirtschaftssimulationen eher getrennt voneinander betrachtet werden: effiziente Industrie und eine attraktive Stadt. Das könnte insbesondere im späteren Spielverlauf interessant werden. Die industrielle Entwicklung verlangt schließlich nach immer mehr Produktionskapazitäten, während eine stetig wachsende Stadt gleichzeitig lebenswert bleiben soll. Es entsteht somit ein klassischer Konflikt zwischen maximaler Effizienz und einer funktionierenden, attraktiven Stadtplanung.
Vom Handkarren zur Eisenbahn
Die industrielle Entwicklung ist auch optisch eines der großen Themen von Prospera. Unsere Siedlung beginnt klein und entwickelt sich mit zunehmendem technischen Fortschritt zu einer immer komplexeren Industriestadt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Logistik. Ressourcen müssen aus unterschiedlichen Regionen beschafft und anschließend zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein. Während anfangs noch einfache Transportmöglichkeiten ausreichen, wächst mit der Stadt auch der Bedarf an leistungsfähigeren Transportwegen.
Schließlich hält die Eisenbahn Einzug. Der Aufbau eines eigenen Schienennetzes soll dabei nicht nur optisches Beiwerk sein, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft und Logistik werden. Gerade die Vorstellung, wie sich aus einer kleinen Ansiedlung nach und nach ein industrielles Netzwerk mit Fabriken, Transportwegen und Eisenbahnlinien entwickelt, gehört zu den Aspekten von Prospera, die uns neugierig auf die weitere Entwicklung des Spiels machen.
Technisch bereits sehenswert
Auch optisch konnte Prospera während unserer Präsentation einen guten Eindruck hinterlassen. Die auf der Unreal Engine 5.7 basierende Spielwelt wirkt detailliert und atmosphärisch. Besonders die Kombination aus industrieller Architektur, lebendigen Bewohnern und der direkten Third- beziehungsweise First-Person-Perspektive kommt dabei gut zur Geltung. Während wir in klassischen City Buildern meist auf die Gesamtansicht unserer Stadt konzentriert sind, lädt Prospera dazu ein, tatsächlich durch die eigene Kreation zu laufen.
Gerade hier kann die ansprechende Grafik ihre Wirkung entfalten. Fabriken, Wohnhäuser und Produktionsstätten sind nicht einfach nur funktionale Bauelemente auf einer Karte, sondern werden aus der Nähe zu einem Teil der Spielwelt.
Ein vielversprechender Ansatz
Unsere Präsentation auf der gamescom war zwar vergleichsweise kurz, konnte uns aber einen guten ersten Eindruck von Prospera vermitteln. Vor allem die Kombination verschiedener Genre-Elemente wirkt interessant. Das Spiel möchte die Produktions- und Wirtschaftssysteme eines Anno mit der unmittelbaren Spielperspektive eines Medieval Dynasty verbinden und gleichzeitig einen zunehmenden Automatisierungsgrad bieten. Besonders letzterer könnte dafür sorgen, dass sich das Spielgefühl im Verlauf der Partie deutlich verändert.
1 von 5
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
(Bildquelle: Toplitz Productions)
Zu Beginn heißt es noch selbst anpacken, Ressourcen sammeln und die ersten Produktionsschritte organisieren. Später übernehmen Arbeiter immer mehr Aufgaben, Fabriken wachsen zu industriellen Komplexen und Eisenbahnlinien verbinden unsere Wirtschaft miteinander. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass unsere Stadt nicht nur effizient funktioniert, sondern auch sauber, attraktiv und lebenswert bleibt. Mit 164 geplanten Bauwerken, mehr als 60 Objekten für Prosperity und Dekoration, 20 verschiedenen Berufen sowie vier Bevölkerungsstufen ist auch beim Umfang einiges geplant.
Prospera befindet sich allerdings noch in Entwicklung. Die PC-Version soll 2027 zunächst im Early Access erscheinen, anschließend sind Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S vorgesehen.
Nach unserem ersten Eindruck könnte Prospera vor allem für Spieler interessant werden, denen klassische City Builder zu distanziert und reine Aufbauspiele aus der Third-Person-Perspektive zu wenig komplex sind. Die Mischung aus direktem Erleben, Stadtmanagement, Produktionsketten und später umfangreicher Automatisierung besitzt jedenfalls das Potenzial, eine eigene Nische zu besetzen.
Wir sind gespannt, wie sich dieses Konzept bis zum Early Access weiterentwickelt.
Die LEGO Gruppe erweitert die Ultimate Collector Series um ein besonders imposantes Star-Wars-Modell. Mit dem LEGO Star Wars Supersternzerstörer Executor (75457) können Fans das Flaggschiff von Darth Vader aus „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ nachbauen. Das Set besteht aus 6.130 Teilen und ist mit einer Länge von über 136 Zentimetern das bislang längste LEGO Star Wars Modell.
Darth Vaders Flaggschiff als UCS-Modell
Der Supersternzerstörer Executor wurde speziell für erwachsene LEGO- und Star-Wars-Fans entwickelt. Das Modell soll die markante, messerscharfe Silhouette des gewaltigen Flaggschiffs möglichst detailgetreu einfangen und eignet sich dank eines integrierten Ausstellungsständers vor allem als imposantes Schaustück.
Auf dem Sockel befindet sich neben der Executor auch ein maßstabsgetreuer Sternzerstörer. Ein winziger Millennium Falke auf einer runden 1×1-Platte verdeutlicht zusätzlich die enormen Dimensionen von Darth Vaders Flaggschiff.
Mit einer Länge von 136 Zentimetern ist die Executor dabei nicht nur ein großes LEGO-Modell, sondern das bislang längste LEGO Star Wars Set. Damit das über fünf Kilogramm schwere Modell trotz seiner Größe stabil bleibt, setzt das Designteam auf einen Kern aus klassischen LEGO Steinen. Schlanke LEGO Technic-Tragarme verbinden diesen mit der Außenverkleidung und sorgen für die notwendige Stabilität.
Viele Details und eine bekannte Szene
Auch beim Aufbau wurde Wert auf eine möglichst authentische Darstellung gelegt. Zahlreiche zentral angeordnete Greebling-Elemente bilden einen Kontrast zu den schlanken Seitenwänden des Supersternzerstörers.
(Bildquelle: LEGO Gruppe)
Für die charakteristischen Rumpflichter und weitere Details im mittleren Bereich kommt eine neu gestaltete, bedruckte Kachelgrafik zum Einsatz. Diese wird insgesamt 60 Mal verwendet und kann in unterschiedlichen Ausrichtungen und Überlappungen verbaut werden. Dadurch entsteht trotz der wiederkehrenden Elemente ein abwechslungsreiches und organisches Erscheinungsbild.
Eine besondere Ergänzung befindet sich ebenfalls am Modell: Eine Szene im Minifiguren-Maßstab stellt die Kommandobrücke der Executor dar.
Erstmals alle sechs Kopfgeldjäger zusammen
Für Sammler besonders interessant dürfte die Minifiguren-Auswahl sein. Das Set enthält insgesamt sieben Minifiguren: Darth Vader sowie erstmals alle sechs Kopfgeldjäger gemeinsam in einem einzigen LEGO Set.
Mit dabei sind:
Boba Fett
Dengar
Bossk
IG-88
4-LOM
Zuckuss
Dengar erhält dabei ein überarbeitetes Rucksack-Design, während IG-88 mit einem komplett neu geformten Kopf ausgestattet wird. Zusammen mit Darth Vader lassen sich damit bekannte Szenen von der Kommandobrücke der Executor nachstellen.
Ab Oktober erhältlich
Das LEGO Star Wars Supersternzerstörer Executor (75457) erscheint am 1. Oktober 2026. Das 18+-Set umfasst 6.130 Teile und kostet laut LEGO 749,99 Euro.
Für Käufer gibt es zum Start außerdem einen besonderen Bonus: Wer das Set zwischen dem 1. und 10. Oktober 2026 kauft, erhält LEGO Darth Vaders Lichtschwert (40897) als Geschenk dazu. Das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht.
(Bildquelle: LEGO Gruppe)
LEGO Star Wars Supersternzerstörer Executor (75457)
Thema: LEGO Star Wars
Serie: Ultimate Collector Series
Alter: 18+
Teile: 6.130
Abmessungen: ca. 136 cm lang, 50 cm tief, 20 cm hoch
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.