Ein echter Klassiker der europäischen Videospielgeschichte meldet sich zurück. Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums von Alien Breed bringt Team17 im September die Alien Breed 35th Anniversary Collection auf moderne Plattformen. Die Sammlung soll die komplette erste Ära der Science-Fiction-Reihe abdecken und dabei weit mehr als eine einfache Zusammenstellung alter Spiele bieten. Alien Breed feierte sein Debüt 1991 auf dem Amiga und kombinierte Top-Down-Action mit einer düsteren Science-Fiction-Atmosphäre, die sich wenig überraschend stark an Filmen wie Alien orientierte. Später entwickelte Team17 die Reihe kontinuierlich weiter und wagte mit Alien Breed 3D schließlich auch den Schritt in die Ego-Perspektive.
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Von den klassischen Alien-Breed-Spielen bis Alien Breed 3D
Für die neue Anniversary Collection greift Team17 tief ins eigene Archiv. Enthalten sein sollen sämtliche Spiele aus der ursprünglichen Ära der Serie, darunter auch die Alien Breed 3D-Titel. Damit lässt sich ein großer Teil der Entwicklungsgeschichte der Reihe innerhalb eines einzigen Pakets nachvollziehen. Die Spiele können dabei auf Wunsch weitgehend im ursprünglichen Look erlebt werden. Fans dürfen im klassischen 4:3-Bildformat spielen, alternativ steht eine Darstellung in 16:9 zur Verfügung. Verschiedene CRT-Filter sollen zusätzlich dafür sorgen, dass sich die Klassiker auf modernen Displays etwas stärker nach ihrer ursprünglichen Präsentation anfühlen. Team17 belässt es allerdings nicht bei der Emulation der Originalspiele. Mit einem neuen Horde-Modus hält auch eine zusätzliche Spielvariante Einzug. Hier können sich Spieler offenbar immer neuen Gegnerwellen stellen und damit auch abseits der ursprünglichen Kampagnen auf Alien-Jagd gehen.
Ein digitales Museum für Alien Breed
Spannend ist die Sammlung vor allem aufgrund ihres umfangreichen Archivmaterials. Unter dem Namen Vault Interactive Archives soll die Collection einen Blick hinter die Kulissen der Entwicklung ermöglichen. Enthalten sind unter anderem Concept Arts, historische Materialien und Interviews mit Mitgliedern des ursprünglichen Entwicklerteams. Die Sammlung versteht sich damit nicht nur als Möglichkeit, die alten Spiele erneut zu erleben, sondern gleichzeitig als kleines interaktives Museum zur Geschichte von Alien Breed.
Gerade für die Bewahrung älterer Spiele ist dieser Ansatz erfreulich. Statt die Klassiker lediglich auf aktuelle Hardware zu übertragen, wird gleichzeitig dokumentiert, wie sie entstanden sind und welchen Stellenwert die Reihe innerhalb der Geschichte von Team17 besitzt. Die Alien Breed 35th Anniversary Collection erscheint im September 2026 unter anderem für PlayStation 5. Ein genauer Veröffentlichungstermin wurde bislang noch nicht genannt.
In Halle 05.2 / Stand B012 dürfen wir Panini auf der gamescom begrüßen. Neben dem Material mit Gaming Bezug gibt es an diesen Messe-Tagen exklusive Variants zu Marvel Comics.
Panini auf der gamescom
Abgesehen von den Presse-Tagen findet die gamescom offiziell vom 26. – 30. August in Köln statt. Wie bereits erwähnt hat auch der Panini Verlag für Comics, Mangas und Sticker ihren Stand in Halle 05.2 aufgebaut. Dort könnt ihr exklusive gamescom Variants ergattern, welche je auf 333 Exemplare limitiert sind. Falls überhaupt möglich sind die übrig gebliebenen über den Online-Shop erhältlich und jetzt schon vorbestellbar.
Während sich die Hallen der gamescom ab Mittwoch mit Besuchern füllen, sorgt Permafrost für eine willkommene Abkühlung. Entwickler SpaceRocket Games und Publisher Toplitz Productions haben einen neuen Trailer veröffentlicht, der einen weiteren Einblick in die eisige Welt der storybasierten Survival-Sandbox gewährt. Darin erwartet Spieler ein erbarmungsloser Überlebenskampf auf einer Erde, die nach einer Katastrophe vollständig unter Schnee und Eis begraben wurde.
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Die gefrorene Spielwelt hält dabei zahlreiche Gefahren bereit. Neben wilden Tieren und rivalisierenden Fraktionen stellt vor allem die Natur selbst eine permanente Bedrohung dar. Wer sich ohne ausreichende Vorbereitung in die eisige Wildnis wagt, muss mit den Folgen der extremen Temperaturen rechnen. In besonders gefährlichen Kältezonen sinken die Temperaturen noch einmal deutlich ab. Gleichzeitig locken gerade dort wertvolle Ressourcen und Belohnungen, die das hohe Risiko rechtfertigen können.
Permafrost lässt sich sowohl alleine als auch gemeinsam mit bis zu vier Überlebenden im kooperativen Mehrspielermodus erleben. Unterstützung gibt es dabei unter anderem von einem treuen Hundebegleiter, verlassen sollte man sich auf ihn angesichts der lebensfeindlichen Bedingungen allerdings nicht.
Permafrost auf der gamescom 2026
Wer Permafrost selbst erleben möchte, kann den Titel während der gamescom 2026 am Stand von Toplitz Productions in der Business Area besuchen. Zu finden ist das Spiel in Halle 4.1 an Stand #D-038g/C-029g.
Permafrost erscheint am 9. Oktober 2026 für PC im Early Access. Der Start erfolgt über Steam, GOG.com und den Epic Games Store. Weitere Informationen zum Spiel sowie aktuelle Neuigkeiten zu den kommenden Titeln von Toplitz Productions gibt es außerdem auf dem offiziellen Discord-Server.
Mit dem LEGO Pokémon 72157 SMART Play: Glumandas und Kleinsteins Höhlenduell erweitert LEGO die SMART-Play-Reihe um ein vergleichsweise kleines, aber actionreiches Set. Im Mittelpunkt stehen die beiden Pokémon Glumanda und Kleinstein, die sich in einer bergigen Höhlenlandschaft gegenüberstehen.
Neben den beiden baubaren Pokémon gehört eine kleine Spielumgebung zum Set. Hier können Felsen verschossen und ein größerer Fels über einen versteckten Mechanismus umgekippt werden, wodurch ein verborgener Schatz beziehungsweise Kristall zum Vorschein kommt. Zusammen mit den SMART-Play-Funktionen entsteht damit eine kompakte Spielwelt, die sich sowohl für ein Pokémon-Duell als auch für eigene Abenteuer eignet.
Anders als bei den All-in-1-Sets ist auch beim 72157 kein SMART Brick enthalten. Dieser kann aus einem kompatiblen SMART-Play-Set übernommen werden. Für den Test kamen erneut die SMART Bricks aus dem LEGO Pokémon 72167 SMART Play: Ultimativer Showdown zwischen Glurak und Blitza zum Einsatz. Der Wechsel funktionierte dabei nahtlos.
Mit 198 Teilen und einer Bauzeit von rund 45 bis 60 Minuten fällt das Set deutlich kleiner aus als die bisher getesteten SMART-Play-Sets. Dafür bietet die Landschaft mehrere echte Spielfunktionen, die besonders für jüngere Pokémon-Fans interessant sind.
Vielen Dank an LEGO für die Bereitstellung des Testmusters.
Eigenschaften des Sets
Das LEGO Pokémon 72157 SMART Play: Glumandas und Kleinsteins Höhlenduell umfasst 198 Teile und richtet sich an Kinder ab sechs Jahren. Zum Set gehören Glumanda und Kleinstein sowie eine kleine bergige Landschaft mit mehreren Spielfunktionen.
Beide Pokémon verfügen über einen integrierten SMART Tag. Ein SMART Brick ist dagegen nicht Bestandteil des Sets. Dieser kann aus einem kompatiblen All-in-1-Set übernommen werden. LEGO nennt hierfür unter anderem die SMART Bricks aus den Sets 72164 und 72167.
Bezeichnung
SMART Play: Glumandas und Kleinsteins Höhlenduell
Artikelnummer
72157
Teileanzahl
198
Altersempfehlung
6+
UVP
19,99 €
SMART Bricks
Nicht enthalten
SMART Tags
2
Pokémon
Glumanda und Kleinstein
Landschaft
Berg-/Höhlenlandschaft
Shooter
Ja
Geheimmechanismus
Ja
Sticker
Nein
Bauzeit im Test
ca. 45–60 Minuten
LEGO beschreibt das Set als SMART-Play-kompatibel. Mit einem SMART Brick aus einem All-in-1-Set werden unter anderem interaktive Kämpfe sowie Licht- und Soundeffekte freigeschaltet.
Über LEGO
LEGO A/S ist ein dänischer Spielwarenhersteller, der seit 1932 für sein Klemmbausteinsystem bekannt ist. Neben klassischen LEGO-Themenwelten umfasst das Sortiment heute zahlreiche lizenzierte Marken sowie technisch ausgerichtete Produktlinien.
Mit SMART Play geht LEGO einen weiteren Schritt und verbindet die klassischen Bausteine mit elektronischen Komponenten. Dabei soll das Smartphone nicht zum eigentlichen Spielgerät werden. Stattdessen stehen die gebauten Modelle und deren physische Interaktion im Mittelpunkt.
Das SMART-Play-System nutzt hierfür elektronische SMART Bricks, die Bewegungen, Ausrichtungen und weitere Informationen erkennen können. Je nach Set kommen zusätzlich SMART Tags oder spezielle Figuren zum Einsatz.
Über LEGO Pokémon:
LEGO Pokémon vereint die Welt der Pokémon mit der kreativen Bauweise von LEGO. Fans haben die Möglichkeit, bekannte Pokémon als detailreiche LEGO-Modelle selbst zu bauen und auszustellen. Die Sets greifen ikonische Figuren wie Pikachu, Evoli oder Glurak auf und richten sich an Kinder ebenso wie an erwachsene Fans. Dabei steht nicht nur das Bauen, sondern auch das Wiedererleben klassischer Pokémon-Abenteuer im Mittelpunkt.
Verpackung und Inhalt
Die Verpackung folgt dem bekannten Konzept der SMART-Play-Sets. Auf der Vorderseite stehen Glumanda und Kleinstein in der Höhlenlandschaft im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden die verschiedenen Spielfunktionen wie der Felsmechanismus und der Shooter präsentiert.
Im Inneren befinden sich insgesamt vier Beutel. Der erste Beutel enthält die Bauteile für Glumanda. Mit den Beuteln zwei und drei entsteht die bergige Landschaft, während der vierte Beutel Kleinstein vorbehalten ist.
Ein positiver Punkt: Auch bei diesem Set verzichtet LEGO vollständig auf Sticker. Sämtliche notwendigen Details werden direkt über die Bauteile umgesetzt. Die Bauanleitung ist passend zur Aufteilung in mehrere Abschnitte gegliedert. LEGO stellt für das Set insgesamt drei separate Bauanleitungen bereit.
Der Aufbau fällt mit rund 45 bis 60 Minuten deutlich kürzer aus als bei den größeren SMART-Play-Sets. Das passt allerdings gut zur Größe des Sets und der Teilezahl von 198 Elementen.
Der Aufbau ist insgesamt unkompliziert und damit auch für die angegebene Altersgruppe ab sechs Jahren gut geeignet. Während Glumanda bereits mit dem ersten Beutel entsteht, entfällt der größte Teil der Bauzeit auf die bergige Landschaft.
Gerade dort kommen einige interessante Konstruktionen zum Einsatz. Die Landschaft ist nicht nur ein dekorativer Hintergrund für die beiden Pokémon, sondern integriert mehrere mechanische Spielfunktionen.
Optisch fügen sich Glumanda und Kleinstein sehr gut in die bisherige LEGO-Pokémon-Reihe ein. Beide Pokémon sind maßstäblich passend zu den bereits getesteten Modellen umgesetzt.
Wie bei Glurak, Blitza, Evoli und Lapras fällt auch hier die etwas eckigere Gestaltung auf. LEGO versucht nicht, die Pokémon durch möglichst viele speziell geformte Elemente zu imitieren, sondern setzt bewusst auf klassische LEGO-Bausteine.
Dadurch behalten die Figuren ihren charakteristischen LEGO-Look. Gleichzeitig sind Glumanda und Kleinstein auf den ersten Blick als die bekannten Pokémon erkennbar.
Die Verarbeitung ist gewohnt solide. Die Modelle sind stabil konstruiert und können problemlos bewegt und ins Spiel einbezogen werden.
Glumanda
Glumanda entsteht bereits mit dem ersten Beutel und ist entsprechend schnell fertiggestellt. Trotz seiner kompakten Größe bietet das Modell einige Bewegungsmöglichkeiten. Die Arme und der Schwanz lassen sich bewegen. Die Konstruktion ist dabei stabil und hält auch häufigere Bewegungen problemlos aus.
Optisch fügt sich Glumanda gut in die bisher getesteten LEGO-Pokémon ein. Die etwas kantigere Gestaltung passt zum übrigen Design der Reihe und sorgt gleichzeitig dafür, dass der LEGO-Charakter deutlich erhalten bleibt.
Auch der Größenmaßstab stimmt mit den anderen bisher getesteten Pokémon überein. Dadurch lassen sich die Modelle problemlos miteinander kombinieren.
Kleinstein
Kleinstein fällt aufgrund seiner runden Grundform etwas anders aus als Glumanda. Beweglich sind hier die beiden Arme. Das Modell ist ebenfalls stabil konstruiert und kann ohne besondere Vorsicht bewegt werden. Seine eigentliche Stärke zeigt Kleinstein allerdings nicht nur als Figur, sondern in Verbindung mit der Landschaft.
Durch den integrierten Mechanismus kann Kleinstein gedreht werden und dabei Felsen beziehungsweise Scheiben in Richtung des Gegners schießen. Dadurch wird das Pokémon unmittelbar in das Spielgeschehen eingebunden.
Die bergige Landschaft
Die kleine Landschaft bildet die eigentliche Spielumgebung des Sets. Sie stellt eine bergige Höhle dar und bietet zwei zentrale mechanische Funktionen. Zum einen lässt sich Kleinstein innerhalb der Landschaft drehen. Dadurch können Felsen beziehungsweise Scheiben in Richtung des Gegenspielers geschossen werden. Der Shooter sorgt dabei für einen deutlich actionreicheren Spielablauf und dürfte insbesondere bei jüngeren Spielern für zusätzlichen Spaß sorgen.
Zum anderen befindet sich ein versteckter Hebelmechanismus in der Landschaft. Wird dieser betätigt, kippt ein Fels um und gibt den darunter verborgenen Schatz beziehungsweise Kristall frei.
Damit bietet die Landschaft trotz ihrer vergleichsweise geringen Größe mehr als nur eine Kulisse. Beide Mechanismen funktionieren im Test zuverlässig und lassen sich ohne großen Kraftaufwand bedienen. LEGO beschreibt die Funktion ebenfalls als Schatzsuche, bei der ein versteckter Kristall durch eine Hebelfunktion freigelegt wird, während gleichzeitig Kleinsteins Scheiben ausgewichen werden muss.
SMART Play im Praxistest
Für den Test wurden erneut die SMART Bricks aus dem LEGO Pokémon 72167 SMART Play: Ultimativer Showdown zwischen Glurak und Blitza verwendet. Der Wechsel funktioniert dabei nahtlos. Nach dem Einsetzen des SMART Bricks stehen die bekannten Funktionen der Pokémon zur Verfügung. Glumanda und Kleinstein können damit auf Bewegungen reagieren und miteinander interagieren.
Die SMART Bricks erkennen die Bewegungen der Pokémon und begleiten die entsprechenden Aktionen mit den bekannten Licht- und Soundeffekten. Anders als beim 72162 verfügt die Landschaft selbst über keinen SMART Tag. Entsprechend gibt es dort keine zusätzlichen speziellen SMART-Play-Effekte. Die interaktive Komponente konzentriert sich damit auf die beiden Pokémon.
Das ist angesichts der Größe des Sets allerdings kein großer Nachteil. Die mechanischen Funktionen der Landschaft funktionieren unabhängig von der Elektronik und sorgen für den eigentlichen zusätzlichen Spielwert.
Das Höhlenduell
Das eigentliche Highlight des Sets ist das Duell zwischen Glumanda und Kleinstein. Durch die SMART-Play-Funktionen können die beiden Pokémon wie die Figuren der größeren Sets miteinander interagieren. Gleichzeitig erweitert LEGO das klassische Pokémon-Duell um eine physische Komponente.
Kleinstein kann innerhalb der Landschaft gedreht werden und dadurch seine Geschosse abfeuern. Der Gegner muss entsprechend auf die fliegenden Scheiben reagieren. Dadurch wird aus dem normalen Pokémon-Duell ein kleines Actionspiel.
Gerade für jüngere Spieler ist diese Kombination unterhaltsam. Die Bewegungen der Pokémon werden durch die SMART Bricks erkannt, während der Shooter für eine zusätzliche haptische Komponente sorgt. Damit wird die Technik nicht zum alleinigen Mittelpunkt. Stattdessen ergänzt sie die mechanischen Funktionen der Landschaft.
Spielwert
Der Spielwert des 72157 entsteht aus der Kombination mehrerer Elemente. Die beiden Pokémon können dank ihrer SMART Tags und eines kompatiblen SMART Bricks am bekannten Wettbewerbsmodus teilnehmen. Gleichzeitig bietet die Landschaft eigene mechanische Funktionen.
Besonders der Shooter von Kleinstein bringt zusätzliche Dynamik ins Spiel. Statt die Pokémon ausschließlich über ihre Bewegungen gegeneinander antreten zu lassen, muss beim Höhlenduell gleichzeitig auf die verschossenen Scheiben geachtet werden. Hinzu kommt der versteckte Schatz. Über den Hebelmechanismus lässt sich der Fels umkippen und der Kristall beziehungsweise Schatz freilegen. Dadurch entsteht neben dem Duell eine kleine Schatzsuche.
Natürlich ist der Umfang aufgrund der Größe des Sets begrenzt. Die 198 Teile ergeben keine umfangreiche Spielwelt und auch der Wettbewerbsmodus bleibt grundsätzlich das bekannte SMART-Play-System. Für die Zielgruppe ab sechs Jahren funktioniert das Konzept dennoch gut. Gerade die Kombination aus beweglichen Pokémon, Sound- und Lichteffekten sowie dem mechanischen Shooter sorgt für einen unterhaltsamen Spieleinstieg.
Wer bereits einen SMART Brick aus einem All-in-1-Set besitzt, kann das 72157 zudem problemlos in das vorhandene SMART-Play-System integrieren. Dadurch lassen sich die beiden neuen Pokémon auch unabhängig von der Höhlenlandschaft für die bekannten SMART-Play-Funktionen verwenden.
Preis-Leistung
Mit einer UVP von 19,99 € ist das Set auf den ersten Blick bereits vergleichsweise günstig. Im Handel ist es allerdings häufig noch etwas günstiger zu finden. Im Test zeigt sich, dass ein Angebotspreis von etwa 15 € für das Set angemessen ist. Dafür erhält man zwei Pokémon, eine kleine Spielumgebung, mehrere mechanische Funktionen und zwei SMART Tags.
Der fehlende SMART Brick muss bei der Preisbetrachtung allerdings berücksichtigt werden. Wer noch keinen kompatiblen Brick besitzt, kann die SMART-Play-Funktionen des Sets nicht ohne zusätzliche Investition nutzen. Für Besitzer eines 72164 oder 72167 beziehungsweise eines anderen kompatiblen All-in-1-Sets sieht die Rechnung dagegen deutlich besser aus. Der vorhandene SMART Brick kann einfach übernommen werden und erweitert das bestehende Pokémon-Team um Glumanda und Kleinstein.
Fazit
Mit dem LEGO Pokémon 72157 SMART Play: Glumandas und Kleinsteins Höhlenduell liefert LEGO ein kleines, aber gelungenes kompatibles SMART-Play-Set. Die 198 Teile sind in rund 45 bis 60 Minuten aufgebaut und ergeben zwei gut umgesetzte Pokémon sowie eine kompakte, aber funktionale Spielumgebung.
Glumanda und Kleinstein passen optisch und maßstäblich gut zu den bereits getesteten Pokémon der Reihe. Die etwas eckigere Gestaltung sorgt erneut für einen klaren LEGO-Look, ohne die charakteristischen Merkmale der beiden Pokémon zu verlieren. Besonders gut gefällt die Landschaft. Trotz ihrer überschaubaren Größe bietet sie mit Kleinsteins Shooter und dem versteckten Hebelmechanismus zwei funktionierende Spielelemente. Vor allem der Shooter sorgt beim Duell für zusätzliche Action und dürfte gerade bei jüngeren Spielern gut ankommen.
Auch SMART Play funktioniert wie gewohnt. Mit den SMART Bricks aus dem 72167 konnten Glumanda und Kleinstein problemlos aktiviert werden. Die beiden Pokémon verfügen über die bekannten interaktiven Funktionen und können auch am Wettbewerbsmodus teilnehmen. Die Landschaft selbst besitzt keinen SMART Tag und bietet daher keine zusätzlichen elektronischen Effekte. Das fällt allerdings kaum negativ auf, da die mechanischen Funktionen unabhängig davon für Abwechslung sorgen.
Ein weiterer Pluspunkt ist der vollständige Verzicht auf Sticker. Die beiden Pokémon und die Landschaft kommen ohne Aufkleber aus, was den Aufbau angenehm gestaltet und langfristig für eine gleichbleibende Optik sorgt.
Mit einer UVP von 19,99 € ist das Set bereits vergleichsweise günstig. Zum üblichen Angebotspreis von etwa 15 € stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade für Besitzer eines kompatiblen SMART Bricks ist das 72157 eine interessante Möglichkeit, das eigene Pokémon-Team zu erweitern.
Wer ein umfangreiches LEGO-Set oder besonders komplexe SMART-Play-Mechaniken erwartet, bekommt hier naturgemäß nur einen kleinen Ausschnitt geboten. Für jüngere Pokémon-Fans bietet das Höhlenduell dagegen eine gute Mischung aus Bauspaß, Rollenspiel, mechanischer Action und interaktiven Pokémon-Funktionen.
Das LEGO Pokémon 72157 SMART Play: Glumandas und Kleinsteins Höhlenduell wurde Game2Gether von LEGO für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.
Star Wars – Grievous Inhaltsangabe: „Count Dooku *hust, hust* entsendet General Grievous auf einen Dschungelplaneten im Wilden Raum. Dort soll der kürzlich zum Anführer der Droidenarmee ernannte Grievous für Unruhe sorgen und so die Streitkräfte der Republik anlocken, sich ihnen stellen und sie schwächen. Für den Cyborg, der die Republik und insbesondere die Jedi abgrundtief hasst, ist das eine willkommene Aufgabe, bei der er sich gleichzeitig vor Count Dooku *hust, hust* beweisen kann.“
Autor: Michael Moreci
Zeichner: Caio Filipe
Veröffentlichung: Bereits erhältlich! (21.07.2026)
Preis: 14,00 Euro
Ausstattung: Cover, Skizzen und Steckbriefe zu den Kreativen
Über Star Wars – Grievous
Als verantwortlicher Autor hinter Star Wars – Grievous steckt Michael Moreci, welcher bereits an mehreren Star Wars Projekten, Stranger Things und DC beteiligt ist und war. Der erste Spielfilm von ihm hieß Revealer und erschien 2022 bei einem Streamingdienst namens Shudder. Des Weiteren ist er als Autor der Serie Revival auf SyFy beteiligt. Federführend ist der Künstler Caio Filipe mit brasilianischer Abstammung. Er studierte an der Quanta Academia und spezialisierte sich unter anderem auf grafische Erzählkunst und digitale Kunst. Sein Talent teilte Filipe bereits mit den Verlagen Dark Horse und DC Comics. Dazu gehörte zum Beispiel auch Nightwing. Zuvor zeichnete er die Ausgaben 11 – 13 von Die Hohe Republik Abenteuer – Phase III.
Star Wars – Grievous beinhaltet knapp 100 Seiten Star Wars Lore mit und über den beliebten Cyborg Schurken, der Laserschwerter sammelt. Wobei dies nicht ganz richtig ist, da man als Leser gefühlt mehr den Jedi Cardiff Baye und sein Klonkrieger Team begleitet. Der Comic nimmt seine zeitliche Rolle noch zu Anfangszeiten von Episode 2 ein, wenn wir die Filmreihe dazu nehmen. Grievous wird nach Katou geschickt, einem Dschungel Planeten, der sonst keinerlei Verbindung mit den Konflikten zwischen Republik und Separatisten hat. Folglich wird auch Jedi Baye von der einen Mission abgezogen und auf diesen Planeten mit seinem Team ausgesandt.
Der Schurke mit der Laserschwertsammlung stiftet unterdessen Unheil an. Er bringt auf dem sonst harmonischen Planeten die Lager zwischen Bewohner und Monster durcheinander, die sich bisher friedlich die Zonen teilten. Dabei geht der Cyborg nicht nur seiner Mission von Count Dooku nach, sondern verfolgt auch seine eigenen Ziele und gewinnt an Erkenntnis über sich selbst. Großkotzig möchte er diese selbstverständlich allen mitteilen.
Das neue Star Wars Abenteuer ist komplett in Farbe und kommt als Softcover im Format 17×26 daher. Meistens hält sich die Handlung bei Nacht und Regen auf, weswegen viel mit blau, lila und dunkleren grün Tönen gearbeitet wurde. Der Farbübergang ist fließend und die Details minimal. Dennoch unterscheiden sich die Klonkrieger in Bart- und Haarschnitt, wenn sie ihre Helme abnehmen und die sauberen Linien im Gesicht lassen ihre Emotionen ablesen. Besonders stark sind die Augen von Grievous, welche einem aus dem Film bekannt sind. Das fürchterliche gelb/orange/rot leuchtende im Verborgenen ist zu erwarten. Künstlerisch erinnert der Stil an die „Mein erster Comic“ Reihe, die sich an jüngere Leser richtet, wobei ich das Gemetzel und das Aufkommen von Monster und Bestien dem nicht einordnen würde. Nur leider bekommt man das Gefühl, dass die Titelgebende Figur nicht genügend Seiten bekommt. Dabei entpuppte gerade er sich trotz kurzer Screentime in Episode drei zu einem echten Publikumsliebling.
Mir ist bewusst, dass es sich hierbei nicht um eine Origin Story handelt, aber ein wenig Charakter Entwicklung vermisse ich dennoch. Grievous ist von Anfang an das pure böse und sieht sich selbst als Monster oder Bestie, dies wiederholt er auch andauernd. Er weiß, wer er ist und dass er Jedis hasst und deren Glauben an die Macht. Letzteres sorgt zumindest für ein tiefgründiges Gespräch zwischen Jedi Baye und Klonkrieger Max. Was treibt einen in einem aussichtslosen Kampf voran? Ist es die Hoffnung oder der Glaube. Wofür kämpfen die Klonkrieger und tun sie einfach das, was ihnen gesagt wird oder was ist mit einem freien Willen. Es zeigt sich ebenfalls im Star Wars Universum, dass KI (Klone) irgendwann ein Bewusstsein entwickeln, hinterfragen und ändern sich äußerlich.
Fazit
Der Comic mit dem Laserschwert Sammler kommt auf 96 Seiten und erzählt eine spannende Nebenhandlung, als die Welt zumindest zwischen Skywalker und Kenobi noch in Ordnung war. Unser Cyborg hat längst seinen Platz eingenommen und weiß, wofür er kämpft oder besser gesagt gegen wen. Als Leser lernt man neue Figuren kennen und einen neuen Schauplatz, welcher sonst nichts mit den Konflikten zu tun hat. Wirklich stören tut mich nur die wenige Seitenzahl mit Grievous und dass er so eindimensional daher kommt. Er nutzt zumindest seine strategischen Fähigkeiten, um eine perfekte Ablenkung zu schaffen. Das bleibt nicht unbemerkt. Der Preis von 14 Euro ist vollkommen solide für Handlung und Bonusmaterial. Der abgeschlossene Einzelband ist ein idealer Sammlercomic.
Star Wars – Grievous vom Panini Verlag ist bereits erhältlich und für 14,00 Euro zu haben.
Vielen Dank an Panini für die Bereitstellung des Comics.
PXN, Spezialist für immersive digitale Sportsimulation, bringt zur gamescom 2026 sein bislang umfangreichstes Produktportfolio nach Köln. Vom 26. bis 30. August präsentiert das Unternehmen erstmals zwei komplette Produktlinien für Renn- und Flugsimulation, die Einsteiger ebenso ansprechen sollen wie ambitionierte Enthusiasten.
Zu finden ist PXN in Halle 10.1, Stand C-041 in der Entertainment Area. Besucher können dort zahlreiche Produkte nicht nur ansehen, sondern ausgewählte Hardware auch direkt ausprobieren.
Rennsimulation vom Einstieg bis zum Wettkampfniveau
Im Mittelpunkt des Rennsimulations-Lineups stehen die neuen PXN S-Series Direct-Drive-Wheelbases S16 und S23. Mit konstantem Drehmoment von 16 beziehungsweise 23 Nm richten sich die beiden Modelle an anspruchsvolle Sim-Racer, die besonders kräftiges und präzises Force Feedback suchen. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Dual-Core-Prozessor, ein 24-Bit-Magnetencoder und ein echter Drehmomentsensor. Über die PXN-SimRacing-Software lassen sich zudem Drehmoment, Force Feedback und Beleuchtung individuell konfigurieren.
Auf der gamescom kann das S16 gemeinsam mit dem 300-mm-GT ONE in einem Live-Simulator getestet werden. Ergänzt wird das Setup durch das PXN Vector X, ein auf Wettkampfeinsatz ausgelegtes Pedalset mit Dual-Sensor-Technologie, 24-Bit-Auflösung und einem einstellbaren Bremsbereich bis 200 kg.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Formel-Lenkräder. Das PXN W FC stellt das neue Flaggschiff dar und kombiniert eine Frontplatte und Rückabdeckung aus echtem Carbon mit einem 4,3-Zoll-Touchscreen, Hall-Effekt-Schaltwippen und umfangreichen Bedienelementen. Die Beleuchtung lässt sich unter anderem über SimHub und die PXN-SimRacing-Software anpassen.
Mit dem PXN W FS zeigt das Unternehmen gleichzeitig ein zugänglicheres Formel-Lenkrad. Die 290-mm-Ausführung verfügt über eine Konstruktion aus CNC-gefräster Aluminiumlegierung, ein 4,3-Zoll-Touchscreen-Dashboard, programmierbare Tasten, Hall-Effekt-Paddles sowie mehrere Drehregler und Schalter.
Premiere feiert auf der gamescom außerdem das PXN W TS. Das 400-mm-Lenkrad ist speziell für die Lkw-Simulation ausgelegt und orientiert sich optisch an klassischen Scania-Lenkrädern. Damit möchte PXN insbesondere Fans von Euro Truck Simulator und American Truck Simulator ansprechen.
Für Einsteiger bleibt die PXN VD Series ein zentraler Bestandteil des Portfolios. Das VD6 Bundle kombiniert Wheelbase, Lenkrad und Pedale in einem Komplettpaket. Mit 6 Nm konstantem beziehungsweise bis zu 7 Nm maximalem Drehmoment soll es einen einfachen Einstieg in die Direct-Drive-Welt ermöglichen.
NAVOS erweitert PXNs Flugsimulationsangebot
Neben Rennsimulation widmet PXN auf der gamescom erstmals einen eigenen Bereich der Flugsimulation. Unter der Marke NAVOS präsentiert das Unternehmen ein modulares Ökosystem, das sowohl zivile als auch militärische Flugsimulation abdecken soll.
Das NAVOS-Yoke-System richtet sich an Fans der Zivilluftfahrt. Das modulare Setup umfasst unter anderem ein Steuerhorn, Motorbedienfeld, motorisierte Höhenrudertrimmung, Schub-, Propeller- und Gemischregler, Instrumentendisplays, Funkgeräte-Stack und Seitenruderpedale. Über einen zentralen Hub mit zwölf Anschlüssen lässt sich das System schrittweise erweitern.
Für Kampf- und Kunstflug ist dagegen das NAVOS Combat HOTAS-System ausgelegt. Das System kombiniert Joystick und Schubregler und bietet insgesamt elf Achsen, 61 programmierbare Eingaben und drei Modusschalter. Individuelle Profile für verschiedene Flugzeuge sollen dabei einen schnellen Einstieg ermöglichen und gleichzeitig umfangreiche Anpassungen erlauben.
Gesteuert und konfiguriert werden die NAVOS-Produkte über die PXN-NEXUS-Software. Diese bietet unter anderem Voreinstellungen, individuelle Belegungen, Reaktionskurven und flugzeugspezifische Profile.
Diese Produkte können Besucher ausprobieren
Für das Hands-on-Erlebnis stehen am PXN-Stand das S16 mit GT ONE und Vector X, das VD6 Bundle sowie das NAVOS Yoke und das NAVOS Combat HOTAS bereit. Die neuen Lenkräder W FC, W FS und W TS werden dagegen als Vorschau vor Ort gezeigt.
Damit deckt PXN auf der gamescom 2026 ein ungewöhnlich breites Spektrum der digitalen Simulation ab, vom ersten Einstieg in Renn- und Flugsimulation bis hin zu leistungsstarker Hardware für ambitionierte Enthusiasten.
PXN ist vom 26. bis 30. August 2026 auf der gamescom in Köln in Halle 10.1, Stand C-041 (Entertainment Area), vertreten.
Der Unmut innerhalb eines Teils der PlayStation-Community erreicht eine neue Stufe. Weltweit haben PS5-Spieler mit einem organisierten „Blackout“ gegen Sony begonnen. Teilnehmer sollen ihre Konsolen mehrere Tage vollständig vom Netz nehmen und damit bewusst eine Kennzahl treffen, die für Sony besonders wichtig ist: die monatlich aktiven PlayStation-Nutzer. Die Aktion soll jeweils um 19 Uhr Ortszeit beginnen und mindestens bis zum 30. August 2026 andauern. Einige Teilnehmer haben ihre Konsolen allerdings bereits früher abgeschaltet. Während des Protestzeitraums soll nicht nur auf das Spielen verzichtet werden. Auch Logins in das PlayStation Network und insbesondere Einkäufe im PlayStation Store sollen vermieden werden.
Protest richtet sich vor allem gegen das Ende physischer Spiele
Hauptauslöser für die Aktion ist Sonys angekündigte Strategie rund um physische Spiele. Das Unternehmen plant, die Produktion entsprechender Disc-Veröffentlichungen ab Januar 2028 einzustellen. Damit würde PlayStation einen großen Schritt in Richtung eines vollständig digitalen Vertriebsmodells machen. Genau dagegen formiert sich seit der Bekanntgabe Widerstand. Vor allem Sammler und Spieler, denen der tatsächliche Besitz ihrer Spiele wichtig ist, sehen eine rein digitale Zukunft kritisch. Hinzu kommen Sorgen um langfristige Verfügbarkeit, Weiterverkaufsmöglichkeiten und die zunehmende Abhängigkeit von digitalen Plattformen.
Den Organisatoren des Blackouts geht es allerdings nicht ausschließlich um physische Spiele. Sie kritisieren generell, Sony habe sich in den vergangenen Jahren zunehmend von den Wünschen seiner Kernzielgruppe entfernt. Auch Entscheidungen rund um die PlayStation Studios sorgen derzeit für Diskussionen. Insbesondere Sonys Investitionen in Live-Service-Projekte und Probleme bei verschiedenen Entwicklungen haben die Kritik an der aktuellen Ausrichtung des Unternehmens verstärkt.
Kann der Boykott Sony überhaupt treffen?
Ob die Aktion tatsächlich einen messbaren Effekt haben wird, bleibt abzuwarten. Sony meldete zuletzt rund 125 Millionen monatlich aktive PlayStation-Nutzer, wobei diese Zahl im Jahresvergleich sogar gestiegen ist. Damit der Blackout in den Geschäftszahlen deutlich sichtbar wird, müsste sich also eine enorme Zahl an Spielern beteiligen. Sony selbst zeigte sich angesichts der bisherigen Kritik bislang gelassen. Finanzchefin Lin Tao erklärte gegenüber Investoren bereits, dass das Unternehmen derzeit keine Auswirkungen auf das Geschäft durch Boykottaufrufe oder mögliche Kündigungen von PlayStation-Plus-Abonnements feststellen könne.
Genau hier möchten die Organisatoren offenbar ansetzen. Statt die Kritik lediglich über soziale Netzwerke zu äußern, sollen möglichst viele Spieler gleichzeitig aus Sonys Statistiken verschwinden. Neben ausgeschalteten Konsolen dürften ausbleibende Käufe im PlayStation Store für das Unternehmen theoretisch noch deutlicher messbar sein. Ob aus der lautstarken Online-Kritik tatsächlich eine ausreichend große Protestbewegung wird, dürfte sich spätestens nach dem 30. August zeigen. Für Sony könnte die Aktion zumindest ein weiterer Hinweis darauf sein, dass der geplante Abschied von physischen Spielen bei einem Teil der PlayStation-Community weiterhin auf erheblichen Widerstand stößt.
Der Wilde Westen ruft: Das Entwicklungsstudio Empire Crafters und Publisher Toplitz Productions haben den Veröffentlichungstermin für ihren City-Builder Wild West Pioneers bekannt gegeben. Das Strategiespiel startet am 25. September 2026 auf dem PC in den Early Access.
In Wild West Pioneers übernehmen Spieler die Rolle eines Gouverneurs und stehen vor der Aufgabe, das amerikanische Grenzland zu erschließen und neue Siedlungen aufzubauen. Aus einer zunächst kleinen Gemeinde soll nach und nach eine florierende Wild-West-Stadt entstehen. Dafür müssen Rohstoffe erschlossen, Produktionsketten aufgebaut und die Bedürfnisse der Bevölkerung erfüllt werden.
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Der Aufbau der eigenen Stadt beschränkt sich dabei nicht nur auf das Platzieren von Gebäuden. Spieler entscheiden unter anderem darüber, wer wichtige Positionen wie Bürgermeister oder Sheriff übernimmt. Die Eigenschaften der gewählten Charaktere können sich direkt auf die weitere Entwicklung der Siedlung auswirken.
Wohnhäuser, Geschäfte und Produktionsstätten wie Schlachtereien oder Sägewerke bilden die Grundlage für die Versorgung der Bevölkerung. Hinzu kommen Lagerhäuser und Transporteinrichtungen, die im Verlauf des Spiels verbessert werden können. Auch die Bevölkerung selbst spielt eine zentrale Rolle. Jeder Siedler verfügt über individuelle Bedürfnisse und Anforderungen. Zufriedene Bewohner, ausreichend Arbeitsplätze und eine funktionierende Versorgung sind entscheidend, um weitere Pioniere anzulocken und das Wachstum der eigenen Siedlungen voranzutreiben.
Neue Siedlungen und Handelsrouten
Eine einzelne Stadt reicht langfristig nicht aus. Um weitere Rohstoffquellen zu erschließen und komplexere Produktionsketten aufzubauen, müssen neue Gebiete erkundet und zusätzliche Siedlungen gegründet werden.
Dafür können Kundschafter ausgesandt werden, die das umliegende Land erkunden, neue Missionen aufdecken und wertvolle Rohstoffvorkommen entdecken. Auf der strategischen Übersichtskarte lassen sich außerdem Handelsposten errichten und Handelsrouten planen. Mit zunehmender Expansion wächst auch der Einflussbereich. Gleichzeitig gilt es, die Versorgung zwischen den verschiedenen Siedlungen sicherzustellen und das Land auf die Ankunft der Eisenbahn vorzubereiten.
Ein lebendiger Wilder Westen
Die Spielwelt wird durch einen Tag-/Nacht-Zyklus geprägt. Während sich das Leben in den Städten im Laufe des Tages verändert, müssen Spieler gleichzeitig effiziente Produktionsketten und sichere Handelswege gewährleisten.
Besonderen Wert legen die Entwickler auf eine lebendige Darstellung der Siedlungen. Bewohner sollen ihre jeweiligen Tätigkeiten tatsächlich ausführen, anstatt lediglich als abstrakte Statistik im Hintergrund zu erscheinen. Dadurch soll der Aufbau der eigenen Stadt auch visuell nachvollziehbar werden. Da sich die Entscheidungen und die Erkundung der Welt von Spiel zu Spiel unterscheiden können, soll laut Entwicklerteam kein Durchlauf dem anderen gleichen.
Medienvertreter und Content Creator haben bereits auf der diesjährigen gamescom in Köln die Möglichkeit, einen Blick auf Wild West Pioneers zu werfen. Das Spiel wird am Stand von Toplitz Productions in der Business Area in Halle 4.1, Stand # D-038g/C-029g präsentiert.
Für Medienpartner und Content Creator stehen noch einige Termine zur Verfügung.
Release im September
Wild West Pioneers erscheint am 25. September 2026 für PC im Early Access. Das Spiel wird über Steam, GOG.com und den Epic Games Store erhältlich sein.
Weitere Informationen zum Spiel stehen auf den offiziellen Produktseiten zur Verfügung. Aktuelle Neuigkeiten zu Wild West Pioneers und weiteren Titeln von Toplitz Productions gibt es außerdem im offiziellen Discord-Server.
Nicht einmal ein Jahr nach dem offiziellen Launch steht fest, wie es mit 2XKO weitergeht: Riot Games wird die aktive Entwicklung seines League-of-Legends-Fighting-Games Ende 2026 einstellen. Komplett vom Bildschirm verschwindet 2XKO allerdings nicht. Die Server sollen weiterlaufen und bis zum Jahresende stehen sogar noch zwei neue Champions, weitere Änderungen und Rückerstattungen für bisherige Käufe an.
Für 2XKO endet das Live-Service-Abenteuer früher als erhofft
Riot Games hat am 20. August überraschend die Zukunft von 2XKO offengelegt. Die aktive Entwicklung des Free-to-Play-Fighters wird im Dezember 2026 beendet. Ein vollständiges Aus bedeutet das allerdings vorerst nicht: Die Server bleiben auch danach online und das Spiel soll weiterhin auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S verfügbar und spielbar bleiben. Auch der Offline-Modus ist von der Entscheidung nicht betroffen. Sollte sich daran irgendwann etwas ändern, möchte Riot die Community frühzeitig informieren.
Damit endet eine ziemlich kurze Reise. Der Vorabzugang von 2XKO startete erst am 7. Oktober 2025 auf PC, bevor am 21. Januar 2026 mit Season 1 der offizielle Launch und gleichzeitig die Veröffentlichung auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S folgten. Das Fighting Game setzt auf 2v2-Kämpfe mit bekannten Charakteren aus League of Legends und Arcane. Dabei könnt ihr entweder beide Champions selbst kontrollieren oder euch mit einem Freund zusammentun und gemeinsam als Duo antreten.
Nur sieben Monate nach dem offiziellen Launch kündigt Riot nun also bereits das Ende der aktiven Weiterentwicklung an.
Viele haben 2XKO ausprobiert, aber zu wenige sind geblieben
Der Grund für die Entscheidung liegt laut Riot vor allem bei der langfristigen Spielerbindung. Zwar hätten viele Spieler 2XKO ausprobiert und es gebe weiterhin eine engagierte Community, die regelmäßig spielt. Gleichzeitig seien aber nicht genügend Spieler dauerhaft beim Spiel geblieben, um einen nachhaltigen Weiterbetrieb als Live-Service-Titel zu ermöglichen.
Dabei betrachtet Riot nach eigenen Angaben nicht einfach nur die Einnahmen. Über das Jahr hinweg wurden auch Spielerbindung, neue Spieler und allgemeines Engagement ausgewertet. Selbst größere Updates und neue Inhalte konnten die Entwicklung jedoch nicht nachhaltig verändern.
Riot nennt dabei unter anderem die Veröffentlichungen von Akali, Senna und Thresh, den PvE-Modus The Climb sowie die verschiedenen Competitive-Events im Laufe des Jahres. Die Reaktionen darauf seien durchaus positiv ausgefallen, die grundlegende Entwicklung bei Spielerbindung und Engagement habe sich dadurch aber nicht ausreichend verbessert.. Riot spricht davon, lediglich einen Bruchteil dessen erreicht zu haben, was für einen nachhaltigen Betrieb notwendig gewesen wäre.
Besonders deutlich wird Riot bei den finanziellen Rahmenbedingungen. Der Betrieb von 2XKO koste das Unternehmen derzeit erheblich mehr, als das Spiel einbringe. Gleichzeitig sei das Engagement der Spieler trotz größerer Updates relativ konstant geblieben.
Bevor die Entscheidung getroffen wurde, habe man verschiedene Alternativen geprüft. Dazu gehörten eine weitere Verkleinerung des Teams, ein angepasster Patch-Rhythmus oder sogar Änderungen am Geschäftsmodell. Letztlich sei man jedoch zu dem Schluss gekommen, bereits begonnene Inhalte fertigzustellen und die aktive Entwicklung anschließend zu beenden.
Erste Warnzeichen gab es schon im Februar
Ganz aus dem Nichts kommt die Entscheidung allerdings nicht. Bereits am 9. Februar 2026, nur wenige Wochen nach dem offiziellen Launch auf Konsolen, hatte Riot angekündigt, das Entwicklerteam hinter 2XKO zu verkleinern.
Schon damals erklärte Executive Producer Tom Cannon, dass das Spiel zwar eine leidenschaftliche Kern-Community gefunden habe, die allgemeine Dynamik jedoch nicht ausreiche, um ein Team dieser Größe langfristig zu rechtfertigen. Zu diesem Zeitpunkt betonte Riot noch, dass die Reise damit keineswegs vorbei sei. Ein kleineres Team sollte sich stärker auf zentrale Verbesserungen konzentrieren und die Competitive Series 2026 sollte wie geplant stattfinden.
In den folgenden Monaten erschienen tatsächlich weitere größere Updates. Unter anderem kamen neue Champions, Duo-Features, Voice Chat und mit The Climb sogar ein PvE-Modus hinzu. Die erhoffte Trendwende blieb laut Riot jedoch aus.
Im September verändert sich 2XKO deutlich
Bevor die Entwicklung endgültig ausläuft, stehen noch einige ziemlich große Änderungen bevor. Den Anfang macht Patch 1.3.1 am 8. September.
Mit dem Update erscheint zunächst Lux als neuer spielbarer Champion. Riot beschreibt sie als einen von klassischen Shoto-Fightern inspirierten Charakter mit einem vergleichsweise einfachen Kit und natürlich jeder Menge Lichtmagie.
Gleichzeitig beginnt aber auch der Umbau von 2XKO für die Zeit nach dem aktiven Live-Service-Betrieb. Alle Champions werden für sämtliche Spieler kostenlos freigeschaltet. Die sogenannten Fuses bleiben ebenfalls verfügbar, müssen allerdings weiterhin über die entsprechenden Tutorials freigeschaltet werden.
Auch mehrere bisher zentrale Live-Service-Systeme verschwinden. Battle Passes, KO Points, Champion Tokens, Seasons und Events werden entfernt. Besonders einschneidend ist außerdem das Ende des Ranked-Modus. Die Ranked-Lobbys werden deaktiviert, damit sich die verbleibenden Spieler nicht auf mehrere Matchmaking-Pools verteilen. Stattdessen soll das Matchmaking künftig über die Casual-Lobbys laufen, wobei Riot weiterhin versucht, Spieler anhand ihres Skill-Levels zusammenzubringen. Private Lobbys bleiben bestehen.
Für diese privaten Lobbys gibt es sogar noch ein kleines Upgrade: Riot möchte dort Voice Chat sowie eine größere Map hinzufügen. Bis zu 40 Spieler sollen sich anschließend gleichzeitig in einer Private Lobby aufhalten können.
Damit verändert sich 2XKO im September ziemlich grundlegend. Aus einem klassischen Free-to-Play-Live-Service-Fighter mit Seasons, Ranked, Events und Battle Pass wird Schritt für Schritt eine langfristig spielbare, aber deutlich vereinfachte Version des Spiels.
Riot erstattet bisherige Käufe
Für Spieler, die bereits Geld in 2XKO investiert haben, gibt es ebenfalls wichtige Änderungen.
Bereits am 20. August wurde der Kauf neuer KO Points deaktiviert. Noch vorhandene KO Points können bis zum Erscheinen von Patch 1.3.1 weiterhin im rotierenden Shop ausgegeben werden. Physische Prepaid-Karten lassen sich künftig ebenfalls nicht mehr für 2XKO verwenden, funktionieren aber weiterhin für Währungen in anderen Riot-Spielen.
Darüber hinaus möchte Riot bisher getätigte Ausgaben erstatten. Für PC-Spieler betrifft das konkret Käufe von KO Points und den verschiedenen 2XKO Starter Editions, die vor dem Stichtag am 20. August vorgenommen wurden. Das Geld soll über die ursprünglich verwendete Zahlungsmethode zurückgezahlt werden. Riot erwartet, einen Großteil davon innerhalb von zwei Wochen abzuwickeln und den Prozess spätestens bis November 2026 weitgehend abgeschlossen zu haben.
Auf PlayStation und Xbox läuft die Erstattung über die jeweiligen Plattformen und Zahlungsanbieter. In Japan und Korea wird das Verfahren entsprechend der lokalen gesetzlichen Vorgaben angepasst.
Sollte die Rückzahlung nicht automatisch funktionieren oder eine Anfrage notwendig sein, sollten Spieler außerdem den 7. Dezember 2026 im Blick behalten. Bis zu diesem Datum müssen entsprechende Anfragen laut Riot eingereicht werden. Danach werden grundsätzlich keine weiteren Erstattungen für 2XKO bearbeitet, wobei regionale Ausnahmen möglich sind.
Wichtig dabei: Bereits freigeschaltete Inhalte dürft ihr behalten. Ihr bekommt euer Geld also zurück, ohne dass bereits erworbene Inhalte anschließend wieder aus eurem Account verschwinden.
Fast alle Cosmetics wandern in ein großes Bundle
Mit Patch 1.3.1 erscheint außerdem das neue 2XKO Ultimate Bundle für 39,99 Euro.
Darin enthalten sind nahezu sämtliche bis dahin veröffentlichten Skins, Skin-Chromas und Taunts für alle Champions bis einschließlich Lux sowie alle bislang erschienenen Finisher. Wer also möglichst viel vom bisherigen Cosmetic-Katalog besitzen möchte, bekommt einen Großteil davon künftig in einem einzigen Paket.
Andere Inhalte werden wiederum über die kostenlos erspielbaren Credits verfügbar. Dazu gehören Avatar-Gegenstände, ausgewählte Basis-Chromas, Stages und Profilgegenstände. Gleichzeitig hebt Riot das bisherige Credits-Limit von 12.000 vollständig auf.
Samira wird der letzte neue Champion
Ganz vorbei ist die Entwicklung im September noch nicht. Im Oktober folgt Patch 1.3.3 und damit der letzte große Content-Patch für 2XKO.
Im Mittelpunkt steht Samira, die Desert Rose, die offiziell der letzte neue Champion des Spiels sein wird. Wie aus League of Legends bekannt, kombiniert sie Schwert und zwei Pistolen und soll auch in 2XKO möglichst stilvoll zwischen beiden Kampfstilen wechseln.
Mit ihrem Release wird außerdem das Ultimate Bundle aktualisiert und um die restlichen Skins und Cosmetics ergänzt. Wer das Paket bereits besitzt, soll diese Inhalte automatisch erhalten.
Danach ist Schluss mit größeren Erweiterungen. Für Dezember ist lediglich noch Patch 1.3.5 vorgesehen, und selbst dieser Patch ist optional. Sollte er notwendig sein, konzentriert er sich hauptsächlich auf Fehlerbehebungen und bringt keine größeren neuen Inhalte mehr ins Spiel.
Auch die Competitive Series bekommt ein Ende
Für die Wettkampfszene ändert sich zunächst weniger. Die 2XKO Competitive Series 2026 soll wie geplant weiterlaufen. Riot unterstützt bis Jahresende weiterhin Spieler und Turnierveranstalter und stellt auch die angekündigten Preisgelder für Major- und Challenger-Events bereit.
Das letzte offizielle Event der Competitive Series ist für November 2026 vorgesehen.
Danach muss 2XKO aber nicht komplett von Turnieren verschwinden. Community-Veranstalter dürfen das Spiel auch ab 2027 weiterhin für eigene Online- oder Offline-Turniere verwenden, solange sie sich an Riots Community Competition Guidelines halten.
Gerade für die Fighting Game Community dürfte das zumindest eine kleine gute Nachricht sein. Fighting Games leben schließlich traditionell stark von lokalen Turnieren und Community-Events. Ob sich rund um 2XKO auch ohne neue Inhalte langfristig eine aktive Szene halten kann, wird sich allerdings erst zeigen.
Riots Fighting-Game-Experiment endet deutlich früher als geplant
Besonders bitter wirkt die Entscheidung mit Blick auf die ursprünglichen Ziele des Projekts. Riot wollte mit 2XKO nicht einfach nur einen weiteren Fighter veröffentlichen, sondern einige Probleme angehen, die das Studio innerhalb der Fighting Game Community gesehen hatte. Dazu gehörten zuverlässiger Netcode, ein weniger einsames Ranked-Erlebnis, regelmäßige Updates und vor allem die Möglichkeit, gemeinsam mit Freunden zu spielen. Durch das Free-to-Play-Modell sollte die Einstiegshürde zusätzlich sinken und eine größere Zielgruppe überhaupt erst mit Fighting Games in Berührung kommen.
Zumindest innerhalb bestimmter Teile der Community funktionierte dieser Ansatz offenbar auch. Laut Riot wurde 2XKO von besonders engagierten Tag-Fighter-Fans angenommen, Spieler brachten Freunde mit, Turnierveranstalter nahmen das Spiel in ihre regelmäßigen Events auf und die Community verlangte nach mehr Champions und Features.
Das Problem: Außerhalb dieser Kernzielgruppe fanden offenbar zu wenige Fighting-Game-Spieler langfristig einen Grund, bei 2XKO zu bleiben.
Damit endet eines von Riots bisher größten Experimenten außerhalb der Genres, mit denen das Unternehmen bereits fest etabliert ist. Ganz verabschieden möchte sich Riot von solchen Experimenten allerdings nicht. Das Unternehmen betont, auch künftig neue Genres und Möglichkeiten erkunden zu wollen, Spieler zusammenzubringen. Nach Abschluss der Arbeiten an 2XKO soll es für die Entwickler zunächst zurück in die Forschungs- und Entwicklungsphase gehen, um aus dem Projekt zu lernen.
Für 2XKO selbst ist die Richtung dagegen klar: Das Spiel verschwindet nicht, aber seine Entwicklung wird eingefroren. Wer den Fighter gerne spielt, kann also auch über Dezember 2026 hinaus weitermachen. Neue Champions, Seasons oder größere Erweiterungen sollte man danach allerdings nicht mehr erwarten.
Aus einem Fighting Game, das eigentlich langfristig als Live Service wachsen sollte, wird damit innerhalb erstaunlich kurzer Zeit ein dauerhaft spielbarer Abschlusszustand. Für die engagierte Community bleibt zumindest die Hoffnung, dass genau diese Spieler 2XKO auch ohne regelmäßigen Nachschub noch eine ganze Weile am Leben halten.
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Rund einen Monat läuft nun die Crowdfunding Kampagne zum Filmprojekt The Guild: Ren Faire’d. Jetzt kurz vor Schluss erreicht der Film einen großen Meilenstein.
Ein Film, viele Rekorde
Zum zwanzigjährigen Jubiläum der Webserie The Guild wollten die ehemaligen Darsteller rund um Schauspielerin Felicia Day die Knights of Good wiederbeleben – und das in Filmlänge. Da man sich jedoch nicht durch Vorgaben und Einflüsse großer Studios kreativ einschränken lassen wollte, wandten sich Day und der Rest des Teams direkt an die Fans. Und das mit Erfolg. Bereits vor dem offiziellen Beginn der Kampagne war The Guild: Ren Faire’d das meistgefolgte Filmprojekt in der Geschichte der Crowdfunding-Plattform.
Das sollte nicht der einzige Rekord bleiben. Innerhalb der ersten 24 Stunden konnten über 2,5 Millionen US-Dollar gesammelt werden. Damit feierte The Guild den größten Film-Launch, den es auf Kickstarter je gegeben hat.
Jetzt wurde ein weiterer Rekord gebrochen, und zwar einer aus dem Guinness-Buch der Rekorde. Heute knackte die Kampagne die Marke von 5,73 Millionen US-Dollar (ca. 4,9 Millionen Euro) und stieß damit Veronica Mars vom Thron. The Guild: Ren Faire’d ist damit der Film, für den bislang am meisten Geld über Crowdfunding gesammelt wurde.
Veronica Mars wurde 2013 ebenfalls über Kickstarter finanziert und konnte im Rahmen seiner Kampagne rund 5,7 Millionen US-Dollar sammeln. Der Film rund um Hauptdarstellerin Kristen Bell wurde hierzulande im März 2014 in den deutschen Kinos gezeigt.
Die Kickstarter-Kampagne von The Guild: Ren Faire’d läuft derzeit noch bis zum 22. August 2026. Es bleibt also spannend, wie hoch die Summe am Ende noch klettern wird. Der Film soll 2027 seinen Weg in die Hände der derzeit rund 37.600 Unterstützer finden.
„Wir haben diese Kampagne gestartet, weil wir beweisen wollten, dass es immer noch eine Möglichkeit gibt, etwas Verrücktes und Wunderbares mit den Menschen zu schaffen, die es tatsächlich sehen wollen, anstatt darauf zu warten, dass uns jemand die Erlaubnis dazu gibt“, so Day in einem Statement. „Es ist völlig surreal, der am höchsten finanzierte Film in der Geschichte von Kickstarter zu sein.“
Das ist The Guild
The Guild ist eine Webserie, die von 2007 bis 2013 lief und insgesamt sechs Staffeln umfasst. Die Serie verfolgt Cyd Sherman (Codex), eine sozial unbeholfene MMO-Heilerin, die versucht, ihr Leben mit ihrer Online-Gaming-Sucht in Einklang zu bringen. Ihr Alltag wird auf den Kopf gestellt, als ein anderes Gildenmitglied vor ihrer Haustür in der realen Welt auftaucht. Was folgt, sind skurrile und peinliche Begegnungen, die die Online-Bekanntschaften der Gilde auch in die reale Welt holen.
„The Guild: Ren Faire’d“ – konzipiert, geschrieben und mit Day in der Hauptrolle – soll an die Ereignisse der Serie anknüpfen und viele beliebte Charaktere zurückbringen. Neben Felicia Day wird auch der restliche Hauptcast seine Rollen erneut verkörpern: Zaboo (Sandeep Parikh), Vork (Jeff Lewis), Tink (Amy Okuda), Clara (Robin Thorsen) und Bladezz (Vincent Caso).
Aber auch einige Gaststars haben sich bereits angekündigt. Dazu gehören bislang Nathan Fillion (The Rookie, Castle), Misha Collins (Supernatural) und Will Wheaton (Star Trek, The Big Bang Theory).
Wer darüber hinaus am Film mitwirken wird, ist noch nicht bekannt. Unterstützer können sich neben einer digitalen oder physischen Kopie des Films verschiedene Belohnungen sichern. Dazu gehören unter anderem ein Kartenspiel, ein TTRPG, die komplette Webserie auf Blu-ray sowie die Comicreihe als Omnibus-Ausgabe.
Update 22. August 2026
In der Nacht zum 22. August 2026 wurde die Kickstarter-Kampagne beendet. Insgesamt konnte The Guild: Ren Faire’d 6.822.254 US-Dollar für die Produktion des Films sammeln. Das entspricht etwa 5,8 Millionen Euro.
Gefeiert wurde der Abschluss der Kampagne mit einem Livestream, bei dem neben dem Schauspielercast auch einige Gäste zugegen waren. Sie unterhielten die Zuschauer in den letzten Stunden mit verschiedenen Challenges und Spielen und feierten gemeinsam mit der Community das Ende der Kickstarter-Kampagne.
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