Commodore bringt mit dem Commodore 64C Ultimate eine Neuauflage des klassischen Heimcomputers im schlankeren Gehäuse auf den Markt. Das Modell orientiert sich an der 1986 veröffentlichten Slimline-Version des Commodore 64C und kombiniert das originale Design mit modernen Anschlüssen und überarbeiteter Technik. Nach den ersten Vorbestellungen werden die Geräte bereits ausgeliefert. Ab sofort ist der Retro-Computer auch regulär erhältlich.
Commodore 64C Ultimate: Klassisches Design mit moderner Technik
Der Commodore 64C Ultimate führt die Geschichte des Commodore 64 Ultimate fort, der 2025 vorgestellt wurde. Während das ursprüngliche Gehäuse des Commodore 64 an eine Brotbox erinnerte, setzte der 1986 erschienene C64C auf ein flacheres und moderneres Design. Für die Neuauflage hat Commodore nach eigenen Angaben sogar die ursprünglichen Werkzeuge zur Gehäusefertigung zurückerworben, um das Erscheinungsbild möglichst originalgetreu nachzubilden.
Technisch orientiert sich der Commodore 64C Ultimate an seinem Vorgänger. Statt einer Software-Emulation kommt FPGA-Technologie zum Einsatz. Ein Field-Programmable Gate Array ermöglicht die originalgetreue Nachbildung der Hardware auf Schaltungsebene. Dadurch soll der Computer eine zyklusgenaue Reproduktion des ursprünglichen Systems bieten. Laut Hersteller erreicht die gesamte Ultimate-Produktreihe eine Kompatibilität von bis zu 99 Prozent mit originaler Software und Peripherie.
Zu den unterstützten Geräten und Zubehörteilen gehören unter anderem Monitore, Drucker, Joysticks und Spiele-Cartridges. Moderne Anschlüsse wie HDMI und USB erleichtern gleichzeitig die Verwendung mit aktueller Hardware.

GEOS, USB-Maus und über 100 Spiele
Der Commodore 64C Ultimate ist nicht nur als Retro-Spielesystem gedacht. Er soll auch einen unkomplizierten Einstieg in die BASIC-Programmierung ermöglichen und damit an die frühen Tage des Heimcomputings anknüpfen.
Neu ist die Unterstützung einer gewöhnlichen USB-Maus. Zusammen mit der mitgelieferten GEOS-Suite können Anwender verschiedene Anwendungen nutzen, darunter Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Dateiverwaltung und Malprogramme. Damit eignet sich der Rechner auch für kreative Aufgaben abseits von Spielen.
Für den Einstieg in die klassische Softwarewelt legt Commodore außerdem eine aktualisierte USB-Kassette bei. Diese bietet laut Hersteller schnellen Zugriff auf mehr als 100 Spiele, Demos und weitere Inhalte. Eine ausführliche Bedienungsanleitung im Stil des ursprünglichen Commodore 64C sowie eine Kurzanleitung sollen den Einstieg erleichtern.

Drei Editionen des Commodore 64C Ultimate
Der Commodore 64C Ultimate ist in drei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Sie unterscheiden sich vor allem beim Gehäusedesign, der Beleuchtung und den verwendeten Materialien.
| Edition | Preis | Ausstattung |
|---|---|---|
| BASIC Beige | 299,99 US-Dollar | Originalgetreue Nachbildung des klassischen Commodore-Designs. |
| Starlight Edition | 349,99 US-Dollar | Transparentes Gehäuse sowie LED-Beleuchtung von Gehäuse und Tastatur, die auf das Spielgeschehen reagiert. |
| Founder’s Edition | 499,99 US-Dollar | PVD-goldbeschichtete Tastenkappen, echte 24-Karat-goldbeschichtete Commodore- und Power-Logos sowie ein leicht transparentes weißes Gehäuse. |
Die Founder’s Edition enthält darüber hinaus zusätzliche Sammlerstücke, die separat versendet werden und nicht im eigentlichen Lieferumfang des Computers enthalten sind. Dazu zählen ein goldenes, anlässlich der Veröffentlichung ausgegebenes Commodore-„Share“-Zertifikat, eine Commodore-Flagge sowie eine Halskette mit 24-Karat-goldenen Dog Tags in Form des Commodore-64- und Power-Logos.
Auslieferung vor Weihnachten
Commodore hatte angekündigt, die vorbestellten Geräte rechtzeitig vor Weihnachten auszuliefern. Nach Angaben des Unternehmens haben die ersten Käufer ihren Computer bereits erhalten. Wer bisher keine Vorbestellung aufgegeben hat, kann den Commodore 64C Ultimate ab sofort regulär erwerben.
Weitere Informationen zu den Editionen und zum Kauf gibt es auf der offiziellen Website von Commodore.
