Mit Phantom Blade Zero steht im Herbst eines der vielversprechendsten Action-RPGs des Jahres an. Entwickler S-GAME hat dem düsteren Wuxia-Abenteuer nun eine eigene State of Play gewidmet und dabei zahlreiche bislang zurückgehaltene Details enthüllt. Im Mittelpunkt standen das Kampfsystem, die Erkundung der Wulin-Welt, verschiedene Schwierigkeitsgrade und die Beteiligung von Martial-Arts-Star Donnie Yen. Die Präsentation macht gleichzeitig deutlich, dass hinter den spektakulären Schwertkämpfen deutlich mehr stecken soll als reine Action. Spieler erhalten zahlreiche Möglichkeiten, ihren eigenen Kampfstil zusammenzustellen und die Geschichte durch optionale Inhalte näher kennenzulernen.
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Über 30 Hauptwaffen und zahlreiche Möglichkeiten für den eigenen Kampfstil
Die Welt von Phantom Blade Zero trägt den Namen Wulin und verbindet klassische Wuxia-Einflüsse mit einer düsteren und von Konflikten geprägten Atmosphäre. Protagonist Soul trifft während seiner Reise auf zahlreiche Bewohner, die seine Hilfe benötigen. Wer sich mit ihnen beschäftigt und Nebenquests abschließt, kann zusätzliche Geschichten entdecken und teilweise sogar neue Handlungspfade freischalten. Auch abseits der Quests soll sich die Erkundung lohnen. In der Spielwelt verstecken sich Geheimnisse und Hinweise, die dabei helfen, die Hintergründe der Ereignisse rund um Soul aufzudecken. Besonders umfangreich fällt das Waffenarsenal aus. Insgesamt lassen sich mehr als 30 Hauptwaffen freischalten. Hinzu kommen 25 sogenannte Phantom Edges, die als Sekundärwaffen dienen. Waffen können verbessert und mit verschiedenen Accessoires kombiniert werden.
Dadurch sollen unterschiedliche Builds möglich sein. Wer beispielsweise lieber auf Distanz kämpft, kann seine Ausrüstung entsprechend ausrichten. Auch Beschwörungen können zur Unterstützung eingesetzt werden. Besiegte Gegner können wiederum neue Möglichkeiten für das eigene Arsenal eröffnen. Praktisch ist das Reforge-System. Bereits investierte Materialien sind nicht dauerhaft verloren. Entscheidet man sich später für eine andere Waffe oder möchte seinen Build grundlegend verändern, lassen sich Ressourcen zurückholen und erneut investieren.
Von Story-Modus bis zur knallharten Herausforderung
Auch beim Schwierigkeitsgrad möchte S-GAME unterschiedliche Spielertypen abholen. Wer in erster Linie Souls Geschichte und die Welt erleben möchte, kann sich für den Wayfarer-Modus entscheiden. Deutlich anspruchsvoller wird es mit Hellwalker. Gegner sollen hier nicht einfach nur stärker werden, sondern mit einer fortschrittlicheren und anpassungsfähigeren KI auf den Spieler reagieren. Darüber hinaus gibt es den ominösen Sixty-Six Days-Modus, der sich ausdrücklich an Spieler richtet, die eine besonders harte Herausforderung suchen. Der Name dürfte nicht zufällig gewählt sein, denn Soul bleiben innerhalb der Handlung lediglich 66 Tage zu leben. Damit könnte Phantom Blade Zero trotz seiner teilweise Soulslike-artigen Präsentation auch für Spieler interessant werden, die sich normalerweise von besonders hohen Schwierigkeitsgraden abschrecken lassen.
Donnie Yen bringt echtes Kung Fu in Phantom Blade Zero
Eine weitere Überraschung der State of Play betrifft Donnie Yen. Der aus Filmen wie Ip Man, Rogue One: A Star Wars Story und John Wick: Kapitel 4 bekannte Martial-Arts-Star arbeitet als Creative Consultant am Spiel. Yen unterstützt S-GAME dabei, authentisches Kung Fu und Elemente klassischer Martial-Arts-Filme in das Kampfsystem einfließen zu lassen. Gleichzeitig übernimmt er eine Rolle im Spiel: Donnie Yen verkörpert Mó Yuan und steuert sowohl sein Aussehen als auch seine Performance mittels Facial- und Motion-Capture bei. Die Begegnung zwischen Soul und Mó Yuan dürfte entsprechend zu den besonderen Momenten des Spiels gehören. S-GAME deutet bereits an, dass Spieler bei diesem Aufeinandertreffen ihr Können unter Beweis stellen müssen.
Phantom Blade Zero erscheint am 29. Oktober 2026 für PlayStation 5 und PC. Auf dem PC wird das Action-RPG über Steam und den Epic Games Store angeboten.
