Der Release Termin für Marathon ist früher als geplant an die Öffentlichkeit gelangt und wurde inzwischen offiziell bestätigt. Der neue Shooter von Bungie erscheint am 5. März für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC.
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Ursprünglich war das konkrete Datum durchgesickert, nachdem Nutzer auf Reddit einen Xbox gebrandeten Pre Order Trailer im Microsoft Store entdeckt hatten. Der entsprechende Beitrag wurde zwar schnell entfernt, doch der Trailer verbreitete sich bereits im Netz. Kurz darauf folgte die offizielle Bestätigung durch Bungie inklusive neuem Trailer. Bereits im vergangenen Monat hatte Bungie angekündigt, dass Marathon im März erscheinen wird. Gleichzeitig wurde auch der Preis genannt. Der PvPvE Survival Extraction Shooter kostet 39,99 Dollar, 34,99 Pfund beziehungsweise 39,99 Euro.
Marathon war ursprünglich für September 2025 geplant, wurde jedoch nach einem Alpha Playtest verschoben. Bungie begründete die Verzögerung mit intensivem Community Feedback, das in die Weiterentwicklung des Spiels eingefließen sollte. Die zusätzliche Entwicklungszeit scheint sich nun ausgezahlt zu haben, denn der Release steht unmittelbar bevor. Als moderner Neustart der klassischen Marathon Marke setzt der Titel auf spannungsgeladene Extraction Matches, in denen Spieler gegeneinander und gegen die Spielwelt antreten. Mit dem bestätigten Termin dürfte Bungie nun endgültig in die heiße Phase der Vermarktung übergehen.
Second-Screen-Apps gehören 2026 für viele Spielerinnen und Spieler zum Alltag. Während auf dem großen Bildschirm gezockt wird, laufen auf Smartphone oder Tablet Karten, Chats oder Live-Statistiken mit. Was früher nach Ablenkung klang, ist heute fester Bestandteil moderner Gaming-Setups.
Der Kern der Entwicklung liegt im Multitasking. Games enden nicht mehr an der Grenze des Hauptbildschirms, sondern setzen sich auf Begleitgeräten fort. Gerade bei Online- und Koop-Titeln entsteht so ein dichteres Erlebnis, das Spiel, Information und Austausch verbindet.
Auffällig ist außerdem, wie selbstverständlich parallele Inhalte geworden sind. In Streams werden Zusatzangebote verlinkt, Communities diskutieren Builds oder Taktiken in Echtzeit, und manche Creator verweisen auch auf Online-Casinos, die als etablierter Teil digitaler Unterhaltung gelten, transparente Spielmechaniken bieten und sind von Esports.net getestet. Daneben tauchen auf dem Second Screen ebenso häufig Fantasy-Sports-Plattformen, Discord-Communities, Livestat-Tools oder Streaming-Abos auf. Diese Vielfalt zeigt, dass Second-Screen-Nutzung weniger Ablenkung als vielmehr eine Erweiterung des Spielerlebnisses ist, bei der unterschiedliche digitale Angebote parallel zusammenlaufen.
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Companion-Apps sind längst mehr als nette Spielerei. Sie liefern Kartenmaterial, Missionsübersichten oder sogar Minispiele, die parallel zur Hauptsession laufen. Schon frühe Beispiele zeigten, wie Tablet und Smartphone das Spielerlebnis sinnvoll erweitern können, etwa durch zusätzliche Steuerung oder taktische Infos, wie im Beitrag zum Second-Screen-Trend im Gaming beschrieben wird.
Der Reiz liegt im unmittelbaren Nutzen. Niemand möchte eine App öffnen, nur um ein weiteres Menü zu sehen. Erfolgreich sind Lösungen dann, wenn sie Zeit sparen oder Informationen liefern, die im Spiel selbst umständlich erreichbar wären.
Mehr Immersion durch Live-Daten
Live-Daten sind einer der stärksten Treiber für Second Screens. Schadenswerte, Cooldowns oder Team-Statistiken lassen sich ausgelagert anzeigen, ohne das eigentliche Spielgeschehen zu verdecken. Das erhöht die Immersion, weil der Blick auf das Spiel fokussiert bleibt.
Trotzdem ist die Nutzung noch ausbaufähig. Laut einer Statista-Erhebung zu Remote-Play nutzte zuletzt nur etwa ein Viertel der Befragten in Deutschland solche Second-Screen-Ansätze. Das Potenzial liegt weniger in der Technik als im Komfort und in gut integrierten Funktionen.
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Second Screens sind auch soziale Räume. Chats, Discord-Overlays oder Abstimmungen laufen parallel zum Spiel und verstärken das Gemeinschaftsgefühl. Besonders bei Streams verschmelzen Spiel, Kommentarspalte und Zusatzinfos zu einem einzigen Erlebnis.
Dieses Verhalten passt zu allgemeinen Mediengewohnheiten. Eine ältere, aber oft zitierte Studie zeigt, dass 42,5 % der Befragten parallel zum Fernsehen ein Smartphone oder Tablet nutzen. Im Gaming ist diese parallele Aufmerksamkeit noch intensiver, weil Interaktion und Reaktion in Echtzeit stattfinden.
Wann Zusatzinfos wirklich ablenken
So hilfreich Second Screens sein können, sie haben Grenzen. Zu viele Benachrichtigungen oder schlecht platzierte Infos reißen aus dem Flow. Der Mehrwert entscheidet darüber, ob eine App genutzt oder nach kurzer Zeit ignoriert wird.
Für Entwicklerinnen und Entwickler heißt das: Weniger ist oft mehr. Second-Screen-Features funktionieren dann am besten, wenn sie optional bleiben und klar auf das Spiel abgestimmt sind. Für Spieler wiederum lohnt es sich, bewusst auszuwählen, welche Zusatzinfos das Erlebnis vertiefen – und welche man getrost abschalten kann.
Wargaming, Entwickler und Publisher des führenden historisch authentischen Multiplayer-Marinespiels für Konsolen und Mobilgeräte, World of Warships: Legends, startet mit einem frischen Inhaltsupdate ins Jahr 2026. Zu den Highlights zählen die neue Kampagne „Aus dem Gefecht geboren“, die siebte Welle von Azur Lane, ein französisches Marine-Event sowie das Büroprojekt rund um die Gouden Leeuw. Zudem wurde ein neuer Marathon gestartet, bei dem das legendäre sowjetische Schlachtschiff Kremlin freigeschaltet werden kann.
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Kampagne „Aus dem Gefecht geboren“ – Neue Belohnungen für World of Warships: Legends
Die erste Kampagne des Jahres ist jetzt live. „Aus dem Gefecht geboren“ läuft bis zum 23. Februar und umfasst 100 Meilensteine, die Spieler erreichen können, um zahlreiche Belohnungen wie Tarnungen, Kisten und mehr zu erhalten. Am Ende der Kampagne erwartet diejenigen, die alle Herausforderungen mit Unterstützung der Admiralität meistern, der britische Premium-Zerstörer Somme der Stufe VIII. Dieses vielseitige Schiff verfügt über getarnte Langstreckentorpedos sowie einen Torpedo-Nachlade-Booster mit unbegrenzten Ladungen.
(Bildquelle: Wargaming)
Neue zeitlich begrenzte Azur Lane-Inhalte vom 19. Januar bis 23. Februar
Azur Lane kehrt mit der siebten Welle zurück und bringt frische Inhalte aus dem beliebten Side-Scrolling-Seeschlachtspiel nach World of Warships: Legends. Ab dem 19. Januar können Spieler mit fünf neuen Azur Lane-Kommandanten in See stechen: dem italienischen Premium-Schlachtschiff AL Vittorio Veneto (Stufe VII), dem deutschen Premium-Kreuzer AL Ägir (Stufe VIII), dem sowjetischen Premium-Kreuzer AL Tallinn (Stufe VI), dem deutschen torpedofokussierten Zerstörer AL Z-24 sowie einem neuen Container und einem Skin für die AL Massachusetts.
(Bildquelle: Wargaming)
Vive la France! – Das französische Marine-Event startet
Ein neues französisches Marine-Event bietet exklusive thematische Belohnungen, darunter spezielle Kisten mit Skins für die französischen Schlachtschiffe Normandie, Lyon, Richelieu, Alsace, Bourgogne, Strasbourg und Flandre. Außerdem besteht die Chance, die Premium-Schlachtschiffe Strasbourg oder Flandre zu erhalten. Die Kisten sind auch über den neuen Kalender „Hüterin der Freiheit“ erhältlich, der beim Abschluss das Kapitänsoutfit Marianne für französische Kommandanten freischaltet. Zusätzlich können mutige Spieler an der Mission „Meer der Courage“ teilnehmen, um den französischen Kommandanten Charles Bléry freizuschalten.
(Bildquelle: Wargaming)
Legendäre Schiffe und weitere Neuerungen
Zwei legendäre Schiffe bereichern das Spiel: Der niederländische Kreuzer Gouden Leeuw mit enormer Luftangriffskraft steht als Büroprojekt zur Verfügung, und im Rahmen eines dreiteiligen Marathons können Spieler Schiffsteile sammeln, um das legendäre sowjetische Schlachtschiff Kremlin freizuschalten.
Darüber hinaus erwarten die Spieler neue Saisons des Flottencups, Ranglistenschlachten, Keilereien sowie die vollständige Einführung japanischer Hybrid-Schlachtschiffe und viele weitere Verbesserungen. Zum Abschluss des Updates findet vom 9. bis 23. Februar eine Sondermission statt, bei der im Rahmen der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest Schiffe, Skins und Kommandanten-Outfits zu vergünstigten Preisen erhältlich sind.
Die Ankündigung eines festen Release-Termins für Grand Theft Auto VI wirkt auf den ersten Blick wie eine Erlösung nach Jahren des Wartens. Gleichzeitig liegt in dieser Festlegung eine bemerkenswerte Schwere, denn selten zuvor stand bei einem einzelnen Videospiel so viel auf dem Spiel. Für Rockstar Games geht es nicht nur um den nächsten großen Wurf, sondern um Glaubwürdigkeit, wirtschaftliche Stabilität und die Frage, ob frühere Erfolgsrezepte im Jahr 2026 überhaupt noch dieselbe Strahlkraft entfalten können.
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Der feste Termin soll (endlich) Vertrauen schaffen
Der 19. November 2026 ist mehr als ein Datum. Er ist ein Versprechen, das bewusst nach außen getragen wurde, um Ruhe in einen zunehmend nervösen Markt zu bringen. Nach mehreren Verschiebungen soll nun Klarheit herrschen. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick zurück, denn Rockstar war immer dann besonders stark, wenn es gelang, Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern sie beiläufig zu übertreffen.
Ein gutes Beispiel dafür war das Casino in GTA V Online. Als es erschien, wirkte es wie ein cleveres Detail, das die Spielwelt glaubwürdiger machte und zugleich neue Spielmechaniken einführte. Damals war die Idee frisch, provokant und für viele Spieler ein echtes Highlight. Heute hat sich der Kontext jedoch verschoben. Digitale Casino-Angebote sind längst Alltag und ein virtueller Spieltisch sorgt nicht mehr automatisch für Staunen. Inzwischen existieren zahlreiche reale Plattformen, auf denen die Möglichkeit zum Spielen ohne Verifizierung angeboten werden.
Diese Entwicklung ist weder negativ noch problematisch, sie zeigt vielmehr, wie schnell sich Gewohnheiten ändern. Was gestern als mutig galt, wirkt heute normal. Genau darin liegt die Herausforderung für GTA VI, denn reine Wiederholungen bekannter Ideen werden kaum noch als Innovation wahrgenommen.
Ein weiterer Aufschub würde den Druck auf Rockstar massiv erhöhen
Verschiebungen gehören zur Spieleentwicklung, das ist kein Geheimnis. Bei GTA VI haben sie jedoch eine andere Qualität erreicht. Jede neue Terminänderung wurde intensiver diskutiert als die vorherige und der Tonfall ist spürbar rauer geworden. Der Spielraum für Geduld hat sich verkleinert.
Ein weiterer Aufschub würde kaum noch als Zeichen von Sorgfalt interpretiert werden. Stattdessen stünde schnell der Vorwurf im Raum, dass interne Probleme die Entwicklung ausbremsen. Für ein Studio, das seinen Ruf auf Perfektion aufgebaut hat, wäre das ein heikler Moment. Vertrauen lässt sich über Jahre aufbauen, es kann jedoch innerhalb weniger Monate erodieren, wenn Unsicherheit zum Dauerzustand wird.
Take-Two Interactive und die riskante Abhängigkeit vom GTA-Franchise
Hinter Rockstar Games steht mit Take-Two Interactive ein Konzern, dessen wirtschaftliche Basis stark vom Erfolg der GTA-Reihe geprägt ist. GTA V hat über ein Jahrzehnt hinweg Milliardenumsätze generiert und insbesondere GTA Online erwies sich als Dauerläufer, der Quartalsberichte zuverlässig glänzen ließ.
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Genau diese Erfolgsgeschichte hat jedoch eine Kehrseite. Andere Marken im Portfolio sind solide, sie erreichen jedoch nicht annähernd dieselbe Relevanz. GTA VI trägt deshalb Erwartungen, die weit über den üblichen Rahmen eines Blockbusters hinausgehen. Ein schwacher Start oder eine erneute Verschiebung würde nicht nur Rockstar treffen, sondern direkt auf die Bilanz des Mutterkonzerns durchschlagen.
Interne Einschnitte, Entlassungen und ihre langfristigen Nebenwirkungen
Parallel zum öffentlichen Hype wurden bei Rockstar Games in den vergangenen Jahren Stellen abgebaut. Solche Maßnahmen sind in der Branche nichts Ungewöhnliches, sie entfalten jedoch eine besondere Wirkung, wenn sie in der heißen Phase eines Mammutprojekts stattfinden. Erfahrung, interne Abläufe und informelles Wissen lassen sich nicht beliebig ersetzen.
Hinzu kommt die psychologische Komponente. Wer bleibt, arbeitet unter höherem Druck. Wer geht, hinterlässt Lücken. Nach außen wird betont, dass die Entwicklung davon unberührt bleibt, doch diese Aussage wirkt zunehmend wie eine Pflichtformel. Große Spiele entstehen nicht im luftleeren Raum, sie sind das Ergebnis eingespielter Teams und stabiler Prozesse.
Große Erwartungen treffen auf vage Informationen zu Gameplay und Technik
Je näher der Release rückt, desto lauter wird die Frage, was GTA VI eigentlich konkret neu macht. Trailer liefern Eindrücke, sie beantworten jedoch keine Detailfragen. Wie tiefgreifend ist die KI? Wie lebendig reagiert die Spielwelt? Welche Systeme greifen wirklich ineinander?
Diese Zurückhaltung ist Teil der Rockstar-DNA, sie birgt jedoch ein Risiko. Erwartungen füllen das Informationsvakuum. Je weniger greifbar die Innovationen erscheinen, desto größer wird die Gefahr, dass am Ende Enttäuschung entsteht, selbst wenn das Spiel objektiv stark ist. Innovation wird heute nicht mehr allein an Grafik gemessen, sondern an Reaktionsfähigkeit, Systemtiefe und Nachhaltigkeit.
Live-Service, Online-Fokus und die Suche nach langfristiger Monetarisierung
GTA VI wird nicht als klassisches Einzelspiel betrachtet, sondern als Plattform für viele Jahre. Online-Komponenten stehen dabei im Mittelpunkt. Inhalte sollen wachsen, sich verändern und langfristig binden. Das Konzept ist vertraut, der Maßstab jedoch enorm.
Die Übernahme von FiveM-Entwicklern und der Blick auf Community-getriebene Inhalte zeigen, wohin die Reise geht. Chancen und Risiken liegen dicht beieinander. Ein lebendiges Online-Ökosystem kann Spieler über Jahre halten. Gleichzeitig wächst die Erwartung an Stabilität, Fairness und kontinuierliche Updates. Ein holpriger Start würde in diesem Modell besonders schwer wiegen.
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Inmitten von Perfektionsanspruch und wirtschaftlicher Realität
Rockstar ist bekannt dafür, Spiele erst dann zu veröffentlichen, wenn sie den eigenen Standards entsprechen. Dieser Anspruch hat Klassiker hervorgebracht. Im aktuellen Umfeld wird er jedoch zur Gratwanderung. Entwicklungszeiten von über einem Jahrzehnt sind schwer zu rechtfertigen, selbst bei einem Projekt dieser Größe.
Kosten steigen, Märkte verändern sich schneller und Geduld ist kein unerschöpfliches Gut. Der feste Termin wirkt deshalb wie ein notwendiger Einschnitt. Er zwingt zu Entscheidungen und setzt einen klaren Rahmen, innerhalb dessen Perfektion neu definiert werden muss.
GTA VI als möglicher Wendepunkt für Rockstar und Take-Two?
Am Ende verdichtet sich alles auf eine zentrale Frage. Gelingt es Rockstar, mit GTA VI erneut Maßstäbe zu setzen, oder offenbart sich, dass selbst Giganten an strukturelle Grenzen stoßen können. Der feste Release-Termin ist dabei kein Garant für Erfolg, er ist vielmehr ein Prüfstein.
Ein überzeugender Launch würde Stabilität schaffen und Vertrauen zurückgewinnen. Ein enttäuschender Auftritt hätte weitreichende Folgen, wirtschaftlich wie reputativ. GTA VI ist damit nicht nur das meistdiskutierte Spiel seiner Generation, sondern auch ein Spiegel dafür, wie sich eine Branche verändert hat, in der selbst Legenden nicht mehr automatisch unangreifbar sind.
Die LEGO Group und asmodee haben ihr drittes gemeinsam entwickeltes Brettspiel angekündigt: LEGO® NINJAGO® Destiny’s Bounty Adventures. Bei Destiny’s Bounty Adventures handelt es sich um ein kooperatives Familienspiel, in dem Spieler gemeinsam in die Rollen der Ninja schlüpfen und abwechslungsreiche Abenteuer erleben. Dabei treten sie gegen Schlangen, Piraten, und sogar einen etwas verwirrten Postboten, an. Im Mittelpunkt des Spiels steht das legendäre Schiff Destiny’s Bounty, das von Schurken angegriffen wird und von den Ninja verteidigt werden muss. Um die Angreifer zu besiegen, entfalten die Spieler ihr volles Ninja-Potenzial: Sie verbessern ihre Fähigkeiten, kombinieren individuelle Stärken und arbeiten als Team zusammen, um die Pläne der Schurken zu durchkreuzen und das Schiff zu schützen.
(Bildquelle: LEGO Gruppe/asmodee)
Das atmosphärisch gestaltete Brettspiel wurde von Dotted Games entwickelt, einem asmodee-Studio, das sich auf die Entwicklung von Brettspielen in Zusammenarbeit mit der LEGO Group spezialisiert hat.
Birgitte Bülow, CEO von Dotted Games, sagt: „Wir haben ein Brettspiel entwickelt, das Familien durch ein gemeinsames Erlebnis aus Spaß, Strategie und Storytelling zusammenbringt. Angesiedelt im etablierten NINJAGO-Universum bietet das Spiel immersive Abenteuer, die alle mitreißen – von den jüngsten Spielern bis zu den Erwachsenen. Jede Partie ist eine Gemeinschaftsleistung, bei der Teamarbeit zählt und jeder Spieler zum Erfolg beiträgt. Das Spiel ist spannend, zugänglich und hinterlässt bei allen das gute Gefühl, gemeinsam etwas erreicht zu haben. Egal, ob man tief in die Geschichte eintaucht oder einfach die gemeinsame Zeit genießt – dieses Spiel schafft echte Momente am Spieltisch.“
Christina Burcea, Marketing Director LEGO NINJAGO bei der LEGO Group, ergänzt: „2026 ist ein ganz besonderes Jahr, denn wir feiern 15 Jahre LEGO NINJAGO. Im Mittelpunkt dieses Jubiläumsjahres stehen unsere Fans und Familien. Destiny’s Bounty Adventures ist eine großartige Möglichkeit für Familien und Fans, zusammenzukommen, zu spielen, Spaß zu haben und gemeinsame Zeit zu verbringen.“
(Bildquelle: LEGO Gruppe/asmodee)
LEGO® NINJAGO® Destiny’s Bounty Adventures wird im Januar 2026 erstmals Fachhändlern und Branchenpartnern auf der London Toy Fair sowie der Spielwarenmesse in Nürnberg präsentiert. Der Verkaufsstart ist für den 30. Juli 2026 im Rahmen der Gen Con, der größten Brettspielmesse Nordamerikas, geplant; anschließend erscheint das Spiel weltweit im Handel.
Das neue Spiel ist bereits der dritte Titel aus der Kooperation zwischen der LEGO Group und asmodee, nach den erfolgreichen Veröffentlichungen des Familienspiels Brick Like This! und des Strategiespiels Monkey Palace.
Wie in jedem Jahr starten wir auch in 2026 mit dem großen Game2Gether-Jahresrückblick 2025 und erinnern uns an unsere persönlichen Spiele-Highlights und Events.
Wenn auch Ihr das gesamte Gamer-Jahr noch einmal Revue passieren lassen wollt, empfehlen wir unseren Release-Artikel aus 2025, der Euch die meisten Titel des vergangenen Jahres präsentierte.
Doch nun erst einmal die persönlichen Monats-Highlights der Redaktion und der Redakteure:
Januar
Dagmar: Im Januar war mein persönliches Highlight Donkey Kong Country Returns HD. Zwar nur ein Remake, aber dafür eines der Extraklasse. Der Dschungelkönig hüpfte sich wieder direkt in mein Herz und sorgte für meine meisten Spielstunden zum Jahresbeginn.
Februar
Nick: Im Februar gab es für Fans fernöstlicher Games wie mich direkt zwei große Highlights. Zum einen hat es der Ausflug in die Region von Calvard in Trails through Daybreak endlich zu uns in den Westen geschafft und zum anderen gab es endlich ein eigenständiges Spiel für den Fan-Liebling Goro Majima aus der Yakuza/Like a Dragon-Reihe. Denn Like a Dragon: Pirate Yakuza in Hawaii hat nicht nur einen verrückten Titel, sondern hat auch richtig Spaß gemacht, da es nicht sinnlos in die Länge gezogen wurde. Also wunderbar für eine langes Wochenende.
Luca: Kingdom Come: Deliverance 2 zeichnet sich für mich durch seine konsequente historische Authentizität und eine bislang ungesehene Tiefe bei NPC KI aus, bei der die Welt auf deine Handlungen reagiert tote Soldaten werden von ihren Kameraden gesucht und beerdigt, NPCs erinnern sich an deine Verbrechen, und selbst kleine Missetaten haben gesellschaftliche Konsequenzen, die du ausbaden musst. Was Kingdom Come 2 letztlich besonders macht, ist die gelungene Balance zwischen brutaler mittelalterlicher Simulation und wahrhaft organischer Spielwelt, in der deine Entscheidungen ob groß oder klein real spürbar sind und die Geschichte von Henrys Aufstieg. Das macht ein gutes Rollenspiel für mich aus dass man die Entscheidungen wahr nimmt sie richtige Auswirkungen haben.
März
Nick: Im März konnte ich endlich ein persönliches Versäumnis nachholen und zwei echte Klassiker neu erleben. Suikoden I & II HD Remaster: Gate Rune and Dunan Unification Wars verbindet zwei echte JRPG-Urgesteine und hübscht sie nicht nur ordentlich auf, sondern macht sie auch sehr viel zugänglicher. Am beeindruckensten war für mich aber die Story, besonders die von Teil Zwei. Die Charaktere sind so großartig geschrieben und die Geschichte bietet so viele, wirklich sehr schön ausgearbeitete Wendungen, dass man den Controller beim Spielen nur sehr schwer weglegen kann. Solltet ihr noch kein Spiel dieser Art gespielt haben, ist diese Collection ein toller Punkt um direkt einzusteigen.
Dennis: Eines der in diesem Jahr kontrovers diskutierten AAA-Titel dürfte wohl Assassin’s Creed Shadows sein. Hier ging es vor allem um die Darstellung verschiedener kultureller Aspekte. Abseits davon ist Shadows jedoch besser als sein Ruf, und vor allem Fans älterer Assassin’s Creed-Teile kommen hier wieder vermehrt auf ihre Kosten. Statt zu einer Ein-Mann-Armee wie in Assassin’s Creed Valhalla zu werden, steht hier wieder stärker der Stealth im Fokus. Auch die Welt ist sehr detailliert gestaltet und gehört sicher zu den schöneren Spielwelten dieses Jahres.
Luca: Eines meiner absoluten Koop Higlights aller Zeiten Split Fiction.
Nachdem Hazelight 2022 schon mit IT Takes Two überzeugen konnte kam dieses Jahr der neueste Koop Banger. Die beiden Autoren Mio und Zoe werden in ihre eigenen Geschichten gesperrt und durchlaufen ein ständiges Wechselspiel zwischen Science-Fiction und Fantasy, bei dem praktisch jedes Level ein neues, einzigartiges Gameplay-Mechanic mit sich bringt vom Drachritt bis zur Regenbogen-Furz-Aktion als Schwein. Die emotionale Tiefe und scharfsinnige Charakterentwicklung zwischen den anfangs verfeindeten Schriftstellern hebt das Spiel über ein bloßes Mini-Game-Sammelsurium hinaus; ihre gegenseitige Abhängigkeit ist essenziell, da Mio und Zoe ihre speziellen Fähigkeiten ständig kombinieren müssen, um voranzukommen. Die authentische Geschichte über Kreativität, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung wo der eine den anderen immer besser kennenlernt und versteht. Hazelight Studios beweist erneut, dass es das kooperative Spielerlebnis verstanden hat und liefert mit dieser komplett unvorhersehbaren, üppig gestalteten Welt eine Feier der menschlichen Vorstellungskraft einfach ein Meisterwerk.
April
Daniel: Es ist wohl kaum abzustreiten, dass The Last of Us eine der besten Spieleserien überhaupt ist. Das liegt natürlich nicht am Gameplay, sondern vielmehr an der Atmosphäre, der Story und das bittere Gefühl der Hoffnungslosigkeit im angesichts des Todes und den Gefahren ausgesetzt zu sein. Mit dem zweiten Remastered Teil kamen nun auch Steam Spieler in den Genuss von The Last of Us Part 2. Wenn auch viele nicht davon begeistert waren, Abby spielen zu müssen und dem fehlenden Multiplayer, der eigentlich richtig Spaß macht. Auch die verwirrende Erzählweise mit den ständigen Zeitpunkt Sprüngen war etwas störend. Dies wurde zumindest mit einem Chronological Mode Patch angepasst.
Nick: Kein Jahresrückblick ohne das Spiel des Jahres. Clair Obscur: Expedition 33 ist auch für mich ein Highlight der letzten Jahre. Es wurde ja bereits an vielen Stellen über das Spiel berichtet, aber es ist und bleibt unglaublich was dieses kleine französische Studio Sandfall hier geleistet hat. Nicht nur, dass die Charaktere unglaublich herausgearbeitet und erwachsen sind, auch die Story hält einen die gesamte Spieldauer über in seinem Bann. Und dann noch die einzigartige Musik, die brachiale Grafik mitsamt sehr epochalen Boss-Kämpfen und einem Kampfsystem was derart ausgearbeitet ist, dass man immer wieder mit neuen Builds und Taktiken experimentieren kann. Das Highlight des Jahres und eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre.
Luca: Ich kann mich Nick bei Claire Obscure nur anschließen. Was ich noch erwähnenswert finde, ist, dass Sandfall Interactive ehemalige Mitarbeiter von Ubisoft sind. Das sie es mit deutlich weniger Mitarbeitern geschafft haben. Ein so gutes Spiel zu machen einfach nur erstaunlich.
Luca: Im April erschien allerdings auch ein anderes grandioses Spiel meiner Meinung nach nämlich South of Midnight verzaubert mit seinem einzigartigen visuellen Stil einer Mischung aus Stop-Motion-Ästhetik und atemberaubender Umgebungsgestaltung sowie einer tiefgründigen Erzählung, die Southern Gothic-Folklore und urbane Mythen des amerikanischen Südens in eine emotionale, hochwertige Geschichte webt, die Familientrauma, Schuld und Geheimisse als zentrale Themen erforscht. Ebenfalls auch vielen intersannten und skurillen Fabel Wesen.
Mai
Dagmar: Nachdem Teil 1 mich bereits komplett begeistert hatte, musste natürlich Spirit of the North 2 unbedingt auf meine persönliche Spieleliste – und ich wurde nicht enttäuscht! Für mich einer der besten Indie-Titel des Jahres: ruhig, intensiv und eindrucksvoll präsentiert. Für viele Spieler vielleicht ein wenig zu „unspektakulär“, aber ich liebs total!
Luca: Wohl einer der besten Ego Shooter und Uropa unter den Ego Shootern kehrte wieder zürück nämlich Doom the Dark Ages diesmal allerdings in einer Art Mittelalterhölle. Es revolutioniert das Franchise durch die Einführung eines Shield Saw als zentrales Gameplay-Element, das Blocken, Parieren und Angreifen in eleganter Weise kombiniert und damit ein strategisches, gewichtigeres Kampfsystem schafft, das mehr an die klassischen Doom-Spiele erinnert als Eternal ohne dabei die moderne Action zu verlieren. Das Spiel erzählt eine überraschend solide Prequel-Geschichte um die Ursprünge des Doom Slayers als mythische Figur. Anderseits wer spielt Doom schon für die Geschichte?
Mit seinem techno-mittelalterlichen Setting, den detailreichen Welten, dem hervorragenden Soundtrack von Finishing Move und einer durchdachten Levelarchitektur bietet The Dark Ages eine willkommene und kreative Neuerfindung der Serie, die zeigt, dass id Software es versteht, selbst nach jahrzehntelangem Erfolg noch innovativ zu überraschen. Habe ich schon gesagt das ihr einen riesigen, haushohen Pacific Rim Artigen Mech und einen Drachen mit Düsenantrieb steuern könnt ich glaube damit ist alles gesagt.
Juni
Dagmar: Der Juni stand natürlich für mich als alter Nintendo-Fan komplett unter dem Zeichen der Switch 2 und Mario Kart World. Neben spannenden Multiplayer- und Online-Runden hab ich Stunden in der offenen Spielwelt verbracht und alle Fragezeichen und sonstigen Geheimnisse aufzudecken versucht.
Dennis: Dass mich einmal eine Dating-Simulation begeistern würde, hatte ich in diesem Jahr nicht auf der Bingo-Karte. Doch Date Everything! hat mich sehr überrascht. Die Besonderheit hier: Ihr habt eine besondere Brille, mit der ihr das Mobiliar eures Hauses in lebendige Personen verwandeln und daten könnt. Genauso absurd, wie es klingt, so unterhaltsam ist es auch. Das liegt nicht zuletzt am exzellenten Sprechercast mit bekannten Sprechern wie Matt Mercer, Felicia Day oder Neil Newbon.
Luca: Kojima hat wieder abgeliefert mit Death Stranding 2 On the Beach lange erwartet endlich wieder zurück gekehrt. Von vielen zu unrecht als ein Walking Simulator verschrien. denn es ist viel mehr als nur das. SpoilerwarnungWen ihr den zweiten Teil noch nicht gespielt habt hört hier auf und lest unseren Testbericht spoilerfrei. Großartige Geschichte bis auf das das der Bösewicht aus dem ersten Teil auf magische Weise zurückkehrt, wer kennt es nicht. Einmal getötet worden in eine andere Welt verbannt worden und schwupps wieder da. Aber diesmal mit anderen Zielen und eigenem Kult und einer coolen E-Gitarrre. Die Dynamik zwischen Sam und ihm als Antagonist ist aber eine ganz eigene Geschichte.
Juli
Dagmar: Der absolute Knüller und mein Jahreshighlight kam dann im Juli auf die Switch 2: Donkey Kong Bananza! Erwartet hatte ich eigentlich nichts und dann kam die geballte Ladung Bananza-Power und ich war total hin und weg.
Daniel: Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel des Jahres. Tony Hawk Pro Skater 3 + 4. Die Klassiker in grafisch aufpoliert und genauso spaßig, wie in den frühen 2000er. Das Spiel beinhaltet den klassischen Modus von Teil 3 samt aller Aufgaben und Orte. Teil 4 hingegen wurde einem klassischen Modus angepasst und hat nicht mehr die frei befahrbaren Orte und vom Entwicklerteam ausgewählte Aufgaben sind an den 2 Minuten Timer gebunden. Dennoch glänzt das Spiel mit einer Mischung aus alten und neuen Musikstücken, egal ob Oi, Punk, Metal und Oldschool Hiphop. Das Spiel hat so einiges richtig gemacht für die Fan-Herzen und obendrein wurde Bam Margera nach vielen Fan-Schreien hinzugefügt als spielbarer Skater.
August
Dennis: Nach dem eher durchwachsenen dritten Serienteil setzt Mafia: The Old Country wieder auf alte Tugenden. Wir folgen der Geschichte von Enzo Favara, der sein Glück in der sizilianischen Mafia sucht. Die Story ist mit rund 13–15 Stunden zwar vergleichsweise kurz, jedoch von Anfang bis Ende spannend erzählt. An keinem Punkt von Enzos Reise kommt Langeweile auf, und Serienfans können sich auf einige Cameos bekannter Charaktere freuen.
September
Alex: Mit LEGO Party ist endlich ernstzunehmende Konkurrenz für Mario Party erschienen. Das bewährte Partyspiel-Prinzip wurde gekonnt modernisiert und hat dabei seinen ganz eigenen LEGO-Charme entfaltet. Mit 60 abwechslungsreichen Minispielen, vier liebevoll gestalteten Spielbrettern und über 100 freischaltbaren Minifiguren bietet es enorm viel Abwechslung und Langzeitmotivation. Besonders stark ist das ausgeprägte Party-Feeling, das durch dynamische Spielrunden, überraschende Wendungen und die witzigen Kommentatoren zusätzlich angeheizt wird. Dank lokalem Mehrspielermodus, Online-Duellen und vollständigem Crossplay ist LEGO Party! zudem extrem flexibel spielbar, unabhängig von Plattform oder Spielerfahrung. Technisch überzeugt der Titel auf allen Systemen mit stabiler Performance und detailverliebter Grafik. Insgesamt schafft LEGO Party! das Kunststück, Mario Party ernsthaft herauszufordern und sich als neuer Pflichtkauf für Partyspiel-Fans zu etablieren.
(Bildquelle: Fictions/SMG Studio)
Oktober
Dagmar: Auch wenn das Spiel (oder besser das Entwicklerstudio) auch jede Menge Kritik einstecken musste, mochte ich Pokémon Legenden: Z-A. Die Story hat mich einige Stunden wirklich zu fesseln verstanden und irgendwie gehen Pokémon bei mir immer, obwohl ich mir tatsächlich auch noch etwas mehr erhofft hatte.
Daniel: Path Of Exile: Keepers of the Flame League. Die noch aktuell laufende League startete am 31. Oktober und ist eine überarbeitete Version des Breach Systems. Eine Welle von Monstern muss besiegt und Ailith beschützt werden. Als Belohnung winken Wombgift, mit denen ihr einen Baum füttert. Dieser spuckt fortan Equipment und Currency aus, je nach Zweig, den ihr ausgewählt habt. Außerdem ist die neue Bloodline Ascendancy Teil der neuen League und bietet neue Klassifizierungen für den Build des Charakters. Dazu muss jedoch der entsprechende Lord oder Boss erlegt werden, was anfangs gar nicht mal so leicht ist.
Dennis: Auch in diesem Jahr erschienen wieder einige Survival-Rogue-Lites, und für mich hat sich hier BALL x PIT ganz besonders hervorgetan. Der Mix aus Breakout und Vampire Survivors geht voll auf und kann über Stunden unterhalten. Die unzähligen Kombinationen aus Bällen, gepaart mit den verschiedenen Skills der Charaktere, laden zum Herumexperimentieren ein und motivieren in die immer tieferen Abgründe des namensgebenden PITs zu erkunden.
Luca: Große Schlachtfelder dürften auch wieder nicht fehlen. Die Battlefield Reihe kehrte nach der Battlefield 2042 Niederlage mit Battlefield 6 stärker wieder zurück. Was vermutlich auch an Vince Zampella lag der nur um EA damals eines auszuwischen den Grundstein für Call of Duty legte der Game Director Von Battlefield 6 war. Besonders tragisch wenige Monate später verunglückte er bei einem Autounfall. Und den Werbesspot der das neue Call of Duty richtig auseinandernahm, den EA vermutlich wegen ihm machte. Ich wünsche mir das EA sein Erbe gebührend fortsetzt und es beim nächsten Battlefield noch besser macht und wieder den nächsten Seitenhieb auf Call of Duty oder andere Shooter austeilt. Ruhe in Frieden Vince Zampella eine Legende die uns für immer verlassen hat.
November
Dennis: The Berlin Apartment gehört in diesem Jahr zu meinen absoluten Favoriten. Man erlebt in vier kurzen Episoden die Leben und Schicksale der ehemaligen Bewohner einer Berliner Altstadtwohnung und erhält zugleich Einblicke in zentrale Punkte der jüngeren deutschen Geschichte. Die Art und Weise, wie diese Stories erzählt und gespielt werden können, ist sowohl spannend als auch emotional. Wer sich für Spiele begeistern kann, bei denen die Story im Fokus steht und Gameplay-Aspekte in den Hintergrund rücken, der sollte sich The Berlin Apartment anschauen.
Dezember
Dagmar: Nach langen Jahren des Wartens musst natürlich Metroid Prime 4 Beyond direkt zum Releasetag in meine Switch 2. Das neueste Abenteuer der Kopfgeldjägerin Samus Aran hat mich sehr begeistert, so dass ich auch über die paar Kritikpunkte in unserem Test hinwegsehen kann. Ich bin jetzt im zweiten Durchlauf und befürchte, dass mich die großen Bosse in „schwer“ endgültig platt machen.
Dennis: Rund fünf Jahre nach Release erhielt Mount & Blade II: Bannerlord in diesem Jahr mit War Sails seine erste vollwertige Erweiterung. Das DLC brachte mit den Nords nicht nur eine neue Fraktion, sondern mit den Schiffskämpfen auch eine völlig neue Spielmechanik, die sich wunderbar in das bestehende Gerüst der Mittelalter-Sandbox eingefügt hat. Ich habe schon unzählige Stunden in War Sails gesteckt und kann von der Freiheit, die Welt und deren Königreiche nach meinem Willen zu gestalten, nicht genug bekommen.
Zum Schluss
Vielen Dank an all unsere treuen Leser für ein spannendes Jahr mit Euch. Verpasst auf keinen Fall auch im neuen Jahr unsere vielfältigen Artikel, profunde Reviews zu Hard- und Software, Games und Gadgets rund um unser aller liebstes Hobby und natürlich auch nicht die vielen Aktionen und Gewinnspiele!
Außerdem geht unser Dank auch an alle Publisher und Agenturen, die uns bei unserer Arbeit unterstützen!
Gaming ist längst ein globales Massenphänomen, doch eine neue Analyse macht deutlich, dass moderne Videospiele auch einen wachsenden ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Laut einer aktuellen Auswertung von PlayersTime zählt Gaming im Jahr 2026 zu den energieintensivsten digitalen Freizeitbeschäftigungen, insbesondere auf dem PC. Die Untersuchung basiert auf offiziellen Hardware Spezifikationen, Nutzungsdaten von Spielern sowie Engagement Zahlen aus Quellen wie Newzoo und HowLongToBeat. Der CO₂ Ausstoß wurde mithilfe des Greenhouse Gas Equivalencies Calculators der US Umweltbehörde EPA berechnet.
PC Gaming als größter Emittent
Besonders deutlich fällt das Ergebnis für PC Gaming aus. Hardcore Spieler verursachen laut Studie bis zu 261 Kilogramm CO₂ pro Jahr, allein durch das Spielen. Das entspricht in etwa dem Strombedarf von über 21.000 Smartphone Ladevorgängen oder zusätzlichen Stromkosten von rund 120 US Dollar jährlich. Da laut DFC Intelligence weltweit rund 1,86 Milliarden PC Spieler existieren und etwa ein Viertel davon als Hardcore Gamer gilt, summiert sich der jährliche CO₂ Ausstoß dieser Gruppe auf über 121 Millionen Tonnen. Das entspricht in etwa den Jahresemissionen von mehr als 26 Millionen Autos. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die Hardware. Rund 92 Prozent aller Gaming PCs nutzen NVIDIA Grafikkarten, was zwar hohe Leistung ermöglicht, gleichzeitig aber auch den Energieverbrauch deutlich nach oben treibt.
Spiele mit besonders hohem Energieverbrauch
Einige besonders populäre Titel stechen durch ihren hohen CO₂ Ausstoß hervor. Vor allem Spiele mit extrem hoher Spielzeit und kompetitiver Ausrichtung treiben den Verbrauch in die Höhe.
PC Spiele mit dem größten CO₂ Fußabdruck pro einer Million Spieler
Dota 2 mit rund 200.000 Tonnen CO₂
League of Legends mit rund 199.000 Tonnen CO₂
Counter Strike 2 mit rund 31.800 Tonnen CO₂
Valorant mit rund 18.700 Tonnen CO₂
Minecraft mit rund 13.400 Tonnen CO₂
Fortnite mit rund 11.500 Tonnen CO₂
Vor allem E Sports Schwergewichte wie Dota 2 und League of Legends erreichen diese Werte durch extrem hohe durchschnittliche Spielzeiten von teils über 1.200 Stunden pro Spieler.
Konsolen schneiden besser ab, aber nicht unproblematisch
Auch Konsolen Gaming ist keineswegs emissionsfrei. Besonders energiehungrige Systeme wie PlayStation 5 Pro und ältere Xbox Generationen können bei Vielspielern über 100 Kilogramm CO₂ pro Jahr verursachen.
Konsolenspiele mit hohem Energieverbrauch
ROBLOX mit rund 2.500 Tonnen CO₂
Fortnite mit rund 2.100 Tonnen CO₂
Minecraft mit rund 1.800 Tonnen CO₂
Grand Theft Auto V mit rund 802 Tonnen CO₂
Auffällig ist, dass sogenannte Social Games wie ROBLOX, Fortnite und Minecraft besonders stark ins Gewicht fallen. Sie fungieren nicht nur als Spiele, sondern auch als soziale Treffpunkte und kreative Plattformen, was zu sehr hohen Engagement Zeiten führt, vor allem bei Gen Z und Gen Alpha. Deutlich besser schneiden mobile und Handheld Systeme ab. Geräte wie die Nintendo Switch, Steam Deck oder Nintendo 3DS erzeugen selbst bei intensiver Nutzung lediglich zwischen drei und neun Kilogramm CO₂ pro Jahr. Das entspricht ungefähr einer Autofahrt von rund 35 Kilometern.
Ein wachsendes Thema für die Branche
Die Analyse zeigt, dass Gaming nicht mehr nur kulturell und wirtschaftlich relevant ist, sondern zunehmend auch aus ökologischer Sicht betrachtet werden muss. Mit steigender Leistungsfähigkeit der Hardware, wachsender Spielerzahl und immer längeren Spielzeiten wird der Energieverbrauch weiter steigen. Für Publisher, Hardware Hersteller und Plattformbetreiber dürfte das Thema Nachhaltigkeit in den kommenden Jahren daher deutlich an Bedeutung gewinnen. Effizientere Hardware, optimierte Software und ein bewussteres Nutzungsverhalten könnten künftig eine zentrale Rolle spielen. Um den ökologischen Fußabdruck der Branche zu reduzieren.
Die LEGO Gruppe präsentiert heute das Set „LEGO® The Legend of Zelda™: Ocarina of Time™ – Das Letzte Gefecht“ (77093). Das Modell ist eine liebevolle Hommage an den legendären Endkampf aus dem beliebten Nintendo®-Klassiker. Mit zahlreichen Details lädt das LEGO Set dazu ein, das epische Duell zwischen Link, Prinzessin Zelda und dem finsteren Dämonenkönig Ganon in den zerfallenen Überresten von Ganons Schloss nachzuerleben.
Ganondorf erhebt sich auf Knopfdruck
Mit insgesamt 1.003 Teilen bringt das Set die Spannung und Dramatik der finalen Schlacht eindrucksvoll zur Geltung. Im Mittelpunkt steht ein einstürzender Schlossturm, dessen Trümmer drei versteckte Herzen, die Lebensenergie, verbergen. Über einen integrierten Mechanismus lässt sich per Knopfdruck die Ruine zum Einsturz bringen, woraufhin Ganondorf, die dunkle Gestalt hinter Ganon, aus den Trümmern auftaucht und sich dem Kampf mit Link stellt.
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(Bildquelle: LEGO Gruppe)
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Ikonische Items und interaktive Spielfunktionen
Das Set bietet vielseitige Möglichkeiten zum Spielen und Ausstellen. Legendäre Ausrüstungsgegenstände wie das Master-Schwert, der Hylia-Schild und der Stahlhammer können effektvoll präsentiert werden. Zeldas magische Fähigkeiten werden durch spezielle Lichtwellen-Elemente visualisiert. Zahlreiche interaktive Funktionen sorgen für zusätzlichen Spielspaß: Versteckte Schätze lassen sich entdecken, Ganondorf kann zum Leben erweckt werden und der Kampf gegen eine große, baubare Ganon-Figur wartet auf mutige Helden. Ergänzt wird das Set durch ein transparentes Element zur Darstellung der Fee Navi sowie Stoffumhänge und Waffen für die Minifiguren.
Das Set „LEGO® The Legend of Zelda™: Ocarina of Time™ – The Final Battle“ (77093) kann ab dem 16. Januar 2026 vorbestellt werden und ist ab dem 1. März 2026 für 119,99 EUR erhältlich. Weitere Details sowie Kaufmöglichkeiten finden Sie auf LEGO.com/OcarinaOfTime und in den LEGO Stores.
(Bildquelle: LEGO Gruppe)
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LEGO® The Legend of Zelda™: Ocarina of Time™ – Das letzte Gefecht
Diese Woche steht bei Lesdiy ganz im Zeichen der Designer Support Week. Zur Unterstützung unabhängiger MOC Designer gibt es 20 Prozent Rabatt auf alle Produkte im Shop. Der passende Rabattcode lautet DESIGNER20 und ist nur für kurze Zeit gültig. Ein besonderes Highlight der Aktion ist das beeindruckende Helm’s Deep Ultimate Mod MOC, ein detailverliebtes Klemmbaustein Projekt, das eine der ikonischsten Schlachten aus Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme zum Leben erweckt.
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Lesdiy bringt ein Monument der Schlacht um Helms Klamm
Das MOC mit der Bezeichnung MOC 228790 richtet sich klar an erfahrene Baumeister und Fans von epischen Fantasy Dioramen. Die Burganlage von Helms Klamm wurde umfassend erweitert und überarbeitet, um die legendäre Schlacht so detailliert wie möglich darzustellen. Massive Mauern, der ikonische Hornburg Turm, die Rampe, Innenhöfe und Verteidigungsanlagen wurden mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Durch das Ultimate Mod Konzept bietet das Modell deutlich mehr Tiefe, Struktur und Präsentationsfläche als klassische Standard Varianten.
Wer schon immer ein zentrales Diorama aus Mittelerde bauen wollte, bekommt hier nicht nur ein spektakuläres Modell, sondern unterstützt gleichzeitig direkt die kreativen Köpfe hinter solchen Projekten.
Mit kaum einer Figur verbindet man Chaos, Humor und Selbstironie so sehr wie mit Deadpool. Entsprechend groß fährt NetEase bei dessen Einführung in den Online Shooter Marvel Rivals auf. Mit dem Start von Season 6 am 16. Januar hält der Söldner mit der großen Klappe Einzug ins Spiel.
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Deadpool folgt dabei keinem klassischen Heldenkonzept. Statt sich auf eine feste Rolle zu beschränken, kann Wade Wilson flexibel als Vanguard, Duelist oder Strategist gespielt werden. Spieler entscheiden selbst, ob sie ihn als Frontkämpfer, Schadensausteiler oder unterstützende Figur einsetzen möchten. Damit passt sich Deadpool sowohl an unterschiedliche Teamkompositionen als auch an individuelle Spielstile an. Ein weiteres besonderes Feature ist Deadpools eigenes In Game Comicbuch. Dieses lässt sich während einer Partie aufleveln und erlaubt es, gezielt bestimmte Aspekte seines Fähigkeiten Sets zu verstärken. Spieler können selbst festlegen, welche Teile von Wades Arsenal im Match ausgebaut werden sollen, was zusätzliche taktische Tiefe verspricht.
Deadpools Ankunft ist Teil eines umfangreichen Season 6 Updates. Neben dem neuen Helden wird im Laufe der Saison auch eine neue Convoy Map mit dem Namen Museum of Contemplation eingeführt. Zusätzlich erwarten Spieler zahlreiche Balance Anpassungen in Form von Buffs und Nerfs für bestehende Charaktere. Ebenfalls überarbeitet wird das Hero Proficiency System, das künftig neue Belohnungen und Fortschrittsmöglichkeiten bieten soll. Damit will NetEase sowohl aktive Spieler bei der Stange halten als auch Rückkehrer wieder ins Geschehen locken.
Ob Deadpool allein ausreicht, um Marvel Rivals neuen Schwung zu verleihen, wird sich ab dem 16. Januar zeigen. Fest steht jedoch, dass kaum ein Charakter besser geeignet ist, um frischen Wind in den Shooter zu bringen.
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