Mit The Cat in the Hat: Rainy Day Mayhem bringt Outright Games pünktlich zum Herbst ein neues Partyspiel rund um die wohl bekannteste Katze aus der Welt von Dr. Seuss auf den Markt. Im Rahmen der gamescom konnten wir selbst Hand anlegen und uns anschauen, wie sich der ungewöhnliche Partyaufbau spielt. Dabei setzt der Titel auf ein Konzept, das sich durchaus von der Konkurrenz unterscheidet: Ein klassisches Spielbrett gibt es nämlich nicht.
Stattdessen steht die titelgebende Katze selbst im Mittelpunkt des Geschehens und zwischen den Minispielen geht es zunächst auf die Suche.
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Auf der Suche nach der Katze
Das grundlegende Spielprinzip ist schnell verstanden. Anstatt seine Spielfigur über ein virtuelles Brett zu bewegen, werden die einzelnen Minispiele durch eine Runde Verstecken miteinander verbunden. Die Katze versteckt sich irgendwo in der Spielwelt und die Mitspieler müssen sie aufspüren. Wer sie findet, erhält dafür einen Punkt. Doch damit ist die Runde noch nicht vorbei: Die Katze nimmt anschließend Reißaus und muss eingefangen werden. Gelingt auch das, winkt ein weiterer Punkt.
Das sorgt für eine nette kleine Besonderheit, denn der Spieler, der die Katze zuerst entdeckt, darf anschließend auch auswählen, welches Minispiel gespielt wird. Damit haben die einzelnen Spieler zumindest ein gewisses Maß an Einfluss darauf, welche Herausforderung als Nächstes auf dem Programm steht.
Viele Minispiele voller Seuss-Chaos
Herzstück von The Cat in the Hat: Rainy Day Mayhem sind die unterschiedlichen Minispiele, die sich erwartungsgemäß an bekannten Partyspielmechaniken orientieren. Wer bereits Titel wie Mario Party gespielt hat, wird deshalb sicherlich das eine oder andere bekannte Grundprinzip wiedererkennen.
Outright Games verpackt diese bekannten Mechaniken allerdings konsequent im Stil von The Cat in the Hat. Bunte Umgebungen, die bekannten Figuren und jede Menge kindgerechtes Chaos sorgen dafür, dass sich die Minispiele stimmig in das Universum einfügen.
Während unseres Anspieltermins konnten wir dabei einen Eindruck davon gewinnen, wie die verschiedenen Herausforderungen funktionieren. Besonders interessant ist dabei der lokale Mehrspielermodus, bei dem sich die Spieler gemeinsam durch die Minispiele kämpfen beziehungsweise eher gegeneinander antreten.
Drei Spiellängen für kurze oder längere Runden
Damit das Spiel sowohl für eine schnelle Runde zwischendurch als auch für einen längeren Spieleabend geeignet ist, stehen drei unterschiedliche Spiellängen zur Verfügung. Diese unterscheiden sich durch die Anzahl der gespielten Runden. Das passt gut zum grundsätzlichen Konzept. Gerade bei einem Partyspiel für Familien und jüngere Spieler ist es praktisch, nicht von vornherein an eine lange Spieldauer gebunden zu sein. Wer nur kurz gemeinsam spielen möchte, kann eine entsprechend kurze Variante wählen. Für einen längeren Spieleabend darf es dagegen etwas mehr Katzenchaos sein.
Free Play für einzelne Minispiele
Neben dem eigentlichen Party-Modus bietet The Cat in the Hat: Rainy Day Mayhem auch einen Free-Play-Modus. Hier können die einzelnen Minispiele unabhängig voneinander ausgewählt und gespielt werden sowohl alleine als auch gemeinsam mit Freunden.
Das ist insbesondere dann praktisch, wenn man einen bestimmten Favoriten gefunden hat und nicht jedes Mal eine komplette Party-Runde absolvieren möchte.
Bekannte Partyformel mit eigener Idee
Natürlich erfindet The Cat in the Hat: Rainy Day Mayhem das Genre nicht neu. Die einzelnen Minispiele orientieren sich zwangsläufig an Mechaniken, die man aus zahlreichen anderen Partyspielen kennt. Interessanter ist deshalb die Art und Weise, wie Outright Games diese Spiele miteinander verbindet. Das fehlende Spielbrett und die Katzenjagd zwischen den Minispielen geben dem Titel eine eigene Identität.
Die Suche nach der Katze ist dabei mehr als nur ein Übergang zwischen zwei Minispielen. Durch die Punkte für das Finden und anschließende Fangen sowie die Möglichkeit, das nächste Minispiel auszuwählen, wird die Jagd selbst zu einem kleinen Bestandteil des Wettbewerbs.
Während unseres Anspielens machte The Cat in the Hat: Rainy Day Mayhem dabei vor allem einen kurzweiligen und unkomplizierten Eindruck. Genau das dürfte auch die Zielgruppe ansprechen: Statt komplexer Regeln steht der schnelle Einstieg im Vordergrund. Ideal, wenn man mit jüngeren Gamingeinsteigern gemeinsam spielen möchte.
Release im Oktober
Wer gemeinsam mit Familie oder Freunden in das Seuss-Universum eintauchen möchte, muss nicht mehr lange warten. The Cat in the Hat: Rainy Day Mayhem erscheint weltweit am 30. Oktober 2026 für Nintendo Switch, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC via Steam.
Ob die ungewöhnliche Katzenjagd langfristig genug Abwechslung bietet, um sich gegen die etablierten Größen des Partyspiel-Genres zu behaupten, muss der vollständige Test zeigen. Für eine schnelle Runde auf der Couch bringt der Titel aber zumindest eine charmante eigene Idee mit: Hier läuft man nicht über ein Spielbrett, man läuft einer Katze hinterher.
