StartFreizeit & HobbyLEGO Pokémon 72166 SMART Play: Tragossos und Gengars Gruselduell im Test

LEGO Pokémon 72166 SMART Play: Tragossos und Gengars Gruselduell im Test

Mit dem LEGO Pokémon 72166 SMART Play: Tragossos und Gengars Gruselduell schickt LEGO zwei bekannte Pokémon in ein interaktives Abenteuer. Während beim bereits getesteten LEGO Pokémon 72162 SMART Play: Evoli und Lapras auf Schatzsuche vor allem die Suche nach einem verborgenen Schatz im Mittelpunkt stand, geht es diesmal deutlich kämpferischer zur Sache.

Tragosso und Gengar treffen in einer verlassenen Ruine aufeinander. Mit dem Hyperball müssen zwei Ziele getroffen werden, woraufhin Gengar nach hinten kippt und den Weg zum Schatz freigibt. Ergänzt wird das Szenario durch einen beweglich gelagerten Baum, an dem Tragosso ordentlich seine Knochenkeule einsetzen kann.

Mit 782 Teilen entsteht dabei eine deutlich umfangreichere Spielkulisse als beim 72162. Wie gut der Aufbau gelingt, wie sich Tragosso und Gengar als LEGO-Modelle schlagen und vor allem wie zuverlässig die interaktiven Funktionen tatsächlich funktionieren, zeigt unser Test.

Vielen Dank an LEGO für die Bereitstellung des Testmusters.

Eigenschaften des Sets

Das LEGO Pokémon 72166 SMART Play: Tragossos und Gengars Gruselduell umfasst insgesamt 782 Teile und richtet sich laut LEGO an Kinder ab acht Jahren. Im Mittelpunkt stehen die beiden Pokémon Tragosso und Gengar sowie eine verlassene Ruine mit mehreren interaktiven Spielelementen.

Wie schon beim 72162 handelt es sich nicht um ein All-in-1-Set. Ein SMART Brick ist daher nicht im Lieferumfang enthalten. Für die interaktiven Funktionen wird ein SMART Brick aus einem kompatiblen LEGO SMART Play All-in-1-Set benötigt. LEGO nennt unter anderem die Sets 72164 und 72167 als kompatible Quellen für einen SMART Brick.

Bezeichnung SMART Play: Tragossos und Gengars Gruselduell
Artikelnummer 72166
Teileanzahl 782
Altersempfehlung 8+
UVP 89,99 €
SMART Brick Nicht enthalten
SMART Tags 4
Pokémon Tragosso und Gengar
Interaktive Elemente Verlassene Ruine, Kampfbaum, Schatzmechanik
Bauzeit ca. 90 – 120 Minuten

Die vier SMART Tags werden in die entsprechenden Modelle beziehungsweise Spielelemente integriert. Dadurch können Tragosso und Gengar zusammen mit einem kompatiblen SMART Brick in die interaktiven Funktionen des SMART-Play-Systems eingebunden werden.

Über LEGO

LEGO A/S ist ein dänischer Spielwarenhersteller, der seit 1932 für sein Klemmbausteinsystem bekannt ist. Neben klassischen LEGO-Themenwelten umfasst das Sortiment heute zahlreiche lizenzierte Marken sowie technisch ausgerichtete Produktlinien.

Mit SMART Play geht LEGO einen weiteren Schritt und verbindet die klassischen Bausteine mit elektronischen Komponenten. Dabei soll das Smartphone nicht zum eigentlichen Spielgerät werden. Stattdessen stehen die gebauten Modelle und deren physische Interaktion im Mittelpunkt.

Das SMART-Play-System nutzt hierfür elektronische SMART Bricks, die Bewegungen, Ausrichtungen und weitere Informationen erkennen können. Je nach Set kommen zusätzlich SMART Tags oder spezielle Figuren zum Einsatz.

Über LEGO Pokémon:

LEGO Pokémon vereint die Welt der Pokémon mit der kreativen Bauweise von LEGO. Fans haben die Möglichkeit, bekannte Pokémon als detailreiche LEGO-Modelle selbst zu bauen und auszustellen. Die Sets greifen ikonische Figuren wie Pikachu, Evoli oder Glurak auf und richten sich an Kinder ebenso wie an erwachsene Fans. Dabei steht nicht nur das Bauen, sondern auch das Wiedererleben klassischer Pokémon-Abenteuer im Mittelpunkt.

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung stellt erwartungsgemäß Tragosso und Gengar in den Mittelpunkt. Gleichzeitig wird bereits auf die interaktiven SMART-Play-Funktionen und die notwendige Ergänzung durch einen separat erhältlichen SMART Brick hingewiesen.

Im Inneren verteilt LEGO die insgesamt 782 Teile auf sieben Bauabschnitte. Die Aufteilung ist dabei sinnvoll gewählt und sorgt dafür, dass zunächst die beiden Pokémon entstehen, bevor anschließend die eigentliche Spielkulisse aufgebaut wird.

Die sieben Beutel sind folgendermaßen aufgeteilt:

  • Beutel 1: Tragosso
  • Beutel 2–4: Gengar
  • Beutel 5–6: Verlassene Ruine
  • Beutel 7: Baum
© 2026 Game2Gether

Dadurch entsteht zunächst mit Tragosso das erste spielbare Pokémon. Gengar benötigt anschließend drei Bauabschnitte und bildet damit das deutlich umfangreichere der beiden Pokémon-Modelle. Erst danach wird die Umgebung aufgebaut, bevor der Baum im letzten Bauabschnitt das Set vervollständigt.

LEGO SMART Play

SMART Play ist ein neues interaktives System von LEGO, das klassische Steine mit digitaler Technologie verbindet. Kernstück dieses Systems ist der sogenannte SMART Brick, ein elektronisches Bauelement, das in das Modell integriert wird und auf verschiedene Eingaben reagiert. Ergänzt wird er durch SMART Tags sowie spezielle SMART Minifiguren, die dem System Informationen über die jeweilige Spielsituation geben. Neben den Tags und Figuren erkennt er so auch Bewegungen und besitzt an einer Seite einen Farbsensor.

Das Grundprinzip besteht darin, dass das Modell auf Bewegung, Berührung oder bestimmte Spielaktionen reagiert. Je nach Situation werden dabei Licht- und Soundeffekte ausgelöst, beispielsweise Motorengeräusche, Laser-Schüsse oder atmosphärische Klangkulissen aus dem Star Wars Universum. Auch die Minifiguren können in das System eingebunden werden und lösen unterschiedliche Reaktionen aus, wodurch das Spielgeschehen dynamischer gestaltet wird.

Ein weiterer Bestandteil ist die optionale SMART Assist App, die vor allem unterstützende Funktionen bietet. Dazu gehören unter anderem Hilfestellungen beim Einrichten, Lautstärkeregelungen sowie mögliche Software-Updates für das System. Hierzu verbindet sich das Smartphone via Bluetooth mit dem Brick wenn er auf der Ladestation liegt.

Ziel von Smart Play ist es, das klassische LEGO-Spielprinzip zu erweitern, ohne es vollständig durch digitale Inhalte zu ersetzen. Statt Bildschirmsteuerung oder App-Zwang steht ein physisch-interaktives Spielerlebnis im Mittelpunkt, das klassische Bauelemente mit moderner Technik kombiniert.

Der Bauprozess

Der Aufbau ist klar in die sieben Beutel gegliedert. Die Bauanleitung führt dabei Schritt für Schritt durch die einzelnen Modelle und Mechanismen. Gerade bei der Ruine zeigt sich, dass LEGO das Set nicht lediglich als Kulisse gestaltet hat. Im Inneren werden mehrere Funktionen integriert, die später für das eigentliche Spiel benötigt werden.

Beutel 1: Tragosso

Den Anfang macht Tragosso. Das Pokémon entsteht bereits mit dem ersten Beutel und bildet damit einen schnellen Einstieg in den Aufbau. Das Modell ist kompakt, wirkt durch seine charakteristische Knochenkeule und den markanten Schädel aber sofort eindeutig als Tragosso. Dabei ist bereits klar, dass die Figur nicht nur zum Ausstellen gedacht ist. Seine Aufgabe im späteren Spiel besteht darin, die Umgebung zu bearbeiten und gegen Gengar anzutreten.

Besonders passend ist deshalb die mitgelieferte Knochenkeule. Sie wird später tatsächlich benötigt und ist nicht lediglich ein dekoratives Zubehörteil. Durch den integrierten SMART Tag kann er später zum Leben erweckt werden. Bei Tragosso lassen sich die Arme etwas anheben und die Hände drehen, so kann man die Keule passend positionieren.

Beutel 2–4: Gengar

Mit den Beuteln zwei bis vier folgt Gengar. Das Pokémon fällt deutlich größer aus als Tragosso und benötigt entsprechend mehr Bauabschnitte. Der Aufbau konzentriert sich zunächst auf den Mittelteil des Körpers, darauf folgt die charakteristische Silhouette von Gengar. Schritt für Schritt kommen die markanten Gesichtszüge und weiteren Details hinzu. Dabei entsteht ein Modell, das trotz seiner spielorientierten Konstruktion eine überzeugende Darstellung des Geist-Pokémon liefert.

Eine Besonderheit ist die bewegliche Zunge. Über einen integrierten Hebel lässt sich diese bewegen und sorgt damit für ein zusätzliches kleines Spielelement. Gengar ist außerdem Bestandteil der SMART-Play-Funktionen. Zusammen mit einem kompatiblen SMART Brick kann das Pokémon auf Bewegungen und Aktionen reagieren.

Beutel 5–6: Die verlassene Ruine

Nach den beiden Pokémon folgt mit den Beuteln fünf und sechs der Aufbau der verlassenen Ruine. Sie bildet die eigentliche Bühne für das Gruselduell. Die Ruine ist dabei mehr als ein dekorativer Hintergrund. In ihr steckt die zentrale Spielmechanik des Sets. Gengar wird auf einer entsprechenden Position platziert und kann dort zunächst scheinbar sicher auf seinen Gegner warten.

Gleichzeitig wird im Inneren der Ruine der Mechanismus für den verborgenen Schatz aufgebaut. Die Konstruktion sorgt später dafür, dass sich der Schatz sichtbar nach vorne bewegt, sobald Gengar zu Fall gebracht wird.

Beutel 7: Der Baum

Der letzte Bauabschnitt gehört dem Baum. Auch dieses Element ist nicht einfach nur Teil der Landschaft. Der Baum ist flexibel gelagert und lässt sich dadurch deutlich bewegen. Tragosso kann mit seiner Knochenkeule tatsächlich auf den Baum einschlagen, sodass dieser nachgibt und wieder zurückfedert. Dadurch fühlt sich das Spielelement wesentlich unmittelbarer an als eine rein dekorative Konstruktion.

Gerade diese Kombination aus stabiler LEGO-Konstruktion und bewusst flexibler Lagerung passt gut zum Konzept von SMART Play. Der Baum darf tatsächlich kräftiger bespielt werden, ohne dass man ihn wie ein empfindliches Ausstellungsmodell behandeln muss.

Gestaltung und Qualität

Die verlassene Ruine, der Baum und Gengar erzeugen eine deutlich düsterere Atmosphäre, die gut zum Thema des Sets passt. Die Spielkulisse ist dabei kompakt genug, um problemlos auf einem Tisch aufgebaut zu werden, bietet aber trotzdem mehrere Elemente, die in das Spiel einbezogen werden können. Die Ruine bildet den Mittelpunkt, während der Baum den äußeren Bereich der Szenerie ergänzt.

Auch die Pokémon selbst sind stabil konstruiert. Das ist bei einem Set dieser Art besonders wichtig, da Tragosso und Gengar nicht nur vorsichtig bewegt, sondern während des Spiels regelmäßig angefasst und eingesetzt werden.

Tragosso

Tragosso ist das kleinere der beiden Pokémon und entsteht bereits mit dem ersten Beutel. Das Modell konzentriert sich auf die typischen Merkmale des Pokémon und fällt dadurch trotz seiner kompakten Größe sofort ins Auge. Die Knochenkeule ist dabei nicht nur Teil des Designs. Sie wird direkt in die Spielmechanik integriert. Tragosso kann damit auf den Baum einschlagen und später auch die beiden Ziele für den Hyperball-Mechanismus bedienen.

Dadurch entsteht ein Pokémon-Modell, das von Anfang an auf Interaktion ausgelegt ist. Es wirkt weniger wie ein reines Ausstellungsmodell und mehr wie eine Spielfigur, die tatsächlich etwas in der Umgebung bewirken kann.

Gengar

Gengar bildet den größeren und komplexeren Teil der Pokémon-Konstruktion. Die typische gedrungene Form, das breite Grinsen und die markante Farbgebung werden mit LEGO-Steinen überzeugend umgesetzt. Besonders gut passt die Konstruktion zum Thema des Sets. Gengar steht nicht einfach neben der Ruine, sondern wird zu einem Bestandteil des eigentlichen Spiels.

Über einen kleinen Hebel lässt sich seine Zunge bewegen, so wird eine der auffälligsten Eigenheiten Gengars gelungen im Modell umgesetzt. Noch wichtiger ist allerdings die Positionierung auf der Duellplattform. Dort kann Gengar über die beiden Trefferpunkte zu Fall gebracht werden.

Die verlassene Ruine

Die verlassene Ruine ist das eigentliche Zentrum des Sets. Hier treffen Tragosso und Gengar aufeinander und hier befindet sich auch der verborgene Schatz. Die Kulisse erfüllt damit gleich mehrere Aufgaben. Sie schafft zunächst die passende Atmosphäre für das Gruselduell, bietet gleichzeitig Platz für Gengar und integriert den Mechanismus für den Schatz.

Der Schatzmechanismus

Das eigentliche Highlight des Sets ist die Kombination aus Zielmechanik, fallendem Gengar und Schatz. Gengar wird auf der vorgesehenen Position platziert. Durch den in die Plattform integrierten SMART Tag gibt es nun auch eine typische Dungeon-Musik im Hintergrund und Gengar macht bedrohliche Geräusche. Anschließend müssen mit dem Hyperball die beiden Ziele getroffen werden. Das funktioniert im Test zuverlässig und macht unmittelbar deutlich, was LEGO mit SMART Play als interaktives Spielerlebnis erreichen möchte.

© 2026 Game2Gether

Nach zwei Treffern kippt Gengar nach hinten. Gleichzeitig wird der Mechanismus im Inneren der Ruine ausgelöst und der Schatz rutscht vorne heraus. Die Niederlage Gengars wird auch akustisch untermalt. Gerade diese direkte Verbindung zwischen Aktion und Reaktion funktioniert ausgesprochen gut. Der Spieler sieht unmittelbar, dass die Treffer etwas bewirkt haben. Statt lediglich einen Soundeffekt auszulösen, verändert sich die gebaute Szene tatsächlich.

Der Baum als Trainingsziel

Auch der Baum besitzt eine eigene Funktion. Er ist flexibel gelagert und kann von Tragosso mit der Knochenkeule bearbeitet werden. Das klingt zunächst nach einem kleinen Detail, macht im Spiel aber einen spürbaren Unterschied. Tragosso kann tatsächlich auf den Baum eindreschen, während dieser der Bewegung nachgibt.

Dadurch entsteht ein kleines Trainingselement, das gut zum Pokémon-Thema passt. Gleichzeitig zeigt der Baum, dass LEGO auch bei scheinbar einfachen Landschaftselementen versucht, eine tatsächliche Spielfunktion unterzubringen. Auch hier ist ein SMART Tag integriert, damit wir die passende akustische Untermalung bekommen.

Das Gruselduell

Das eigentliche Szenario ist schnell erklärt: Tragosso trifft in der verlassenen Ruine auf Gengar und muss sich gegen das Geist-Pokémon behaupten. Zunächst steht dabei das Training am Baum auf dem Programm, bevor es zum eigentlichen Duell kommt. Der Hyperball wird genutzt, um die beiden Ziele zu treffen. Jeder erfolgreiche Treffer bringt Tragosso dem Sieg näher. Nach dem zweiten Treffer kippt Gengar nach hinten und der versteckte Schatz kommt zum Vorschein.

Die Mechanik ist damit leicht verständlich und eignet sich auch für jüngere Spieler. Gleichzeitig sorgt die direkte physische Reaktion dafür, dass das Duell nicht lediglich aus dem Bewegen zweier LEGO-Figuren besteht.

SMART Play im Praxistest

Zu berücksichtigen ist, dass diese Set kein All-in-1-Set ist. Ein SMART Brick befindet sich daher nicht im Karton. Wer bereits ein kompatibles SMART-Play-All-in-1-Set besitzt, kann dessen SMART Brick auch für dieses Set verwenden. LEGO setzt dabei auf das gleiche grundlegende Konzept: SMART Tags in den Pokémon und Spielelementen ermöglichen es dem SMART Brick, Bewegungen und Aktionen zu erkennen und mit entsprechenden Reaktionen zu begleiten.

Das Set kann allerdings auch ohne SMART Brick aufgebaut und klassisch bespielt werden. Gerade die mechanischen Funktionen funktionieren unabhängig von der elektronischen Erweiterung. Das Umkippen von Gengar, das Herausrutschen des Schatzes und die flexible Lagerung des Baumes sind echte physische Spielelemente.

Spielwert

Der Spielwert des 72166 entsteht vor allem durch die Kombination mehrerer kleiner Funktionen. Tragosso kann am Baum trainieren, Gengar kann über seine Zunge interagieren und die Ruine bietet mit dem Schatzmechanismus den eigentlichen Höhepunkt. Mit einem kompatiblen SMART Brick kommt die elektronische Ebene hinzu. Bewegungen der Pokémon können erkannt und mit Licht- und Soundeffekten begleitet werden. Dadurch lässt sich das Set zusätzlich in das bestehende SMART-Play-System integrieren.

Besonders positiv fällt dabei auf, dass die wichtigsten Funktionen auch ohne Elektronik funktionieren. Selbst wenn kein SMART Brick vorhanden ist, bleiben die mechanischen Spielelemente erhalten. Dadurch eignet sich das Set sowohl als eigenständiges LEGO Pokémon-Spielset als auch als Erweiterung für Besitzer eines bereits vorhandenen SMART-Play-Systems.

Fazit

Mit dem LEGO Pokémon 72166 SMART Play: Tragossos und Gengars Gruselduell liefert LEGO ein abwechslungsreiches Pokémon-Set, das den Schwerpunkt deutlich stärker auf Action und direkte Interaktion legt. Die beiden Pokémon Tragosso und Gengar sind gelungen umgesetzt und stabil genug konstruiert, um regelmäßig ins Spiel einbezogen zu werden. Besonders Tragosso passt mit seiner Knochenkeule hervorragend zum Spielprinzip, da er damit nicht nur den Baum bearbeiten, sondern auch die zentrale Duellmechanik auslösen kann.

Die verlassene Ruine bildet eine passende Kulisse und ist gleichzeitig ein funktionaler Bestandteil des Sets. Besonders der Schatzmechanismus überzeugt im praktischen Einsatz. Zwei Treffer auf die vorgesehenen Ziele reichen aus, damit Gengar nach hinten kippt und der Schatz vorne aus der Ruine herausrutscht. Die Reaktion ist unmittelbar sichtbar und funktioniert zuverlässig. Auch der flexibel gelagerte Baum ist mehr als reine Dekoration. Tragosso kann tatsächlich kräftig auf ihn einschlagen, während der Baum der Bewegung nachgibt. Solche physischen Funktionen machen das Set auch unabhängig von der elektronischen SMART-Play-Komponente interessant.

Wer bereits einen kompatiblen SMART Brick besitzt, kann das 72166 zusätzlich in das bestehende SMART-Play-System integrieren und die Pokémon mit weiteren interaktiven Funktionen ausstatten. Gleichzeitig bleibt das Set auch ohne SMART Brick vollständig aufbaubar und spielbar.

Mit 782 Teilen und einer UVP von 89,99 € ist das LEGO Pokémon 72166 SMART Play: Tragossos und Gengars Gruselduell zwar kein kleines Set, bietet dafür aber eine abwechslungsreiche Kombination aus zwei Pokémon, einer atmosphärischen Spielkulisse und mehreren funktionierenden Spielelementen. Wer Pokémon nicht nur bauen, sondern auch aktiv mit den Modellen spielen möchte, bekommt mit dem 72166 eine Spielwelt, die genau diesen Ansatz konsequent verfolgt. Wie üblich ist auch dieses Set bei diversen Händlern unterhalb des UVP* erhältlich.

Das LEGO Pokémon 72166 SMART Play: Tragossos und Gengars Gruselduell wurde Game2Gether für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.

Alex
Alex
Meine Leidenschaft für PC-Hardware begleitet mich seit meiner Jugend. Über viele Hardware-Generationen hinweg habe ich eigene Systeme aufgebaut, getestet und weiterentwickelt – später kamen auch Konsolen und Gaming-Equipment hinzu. Bei Game2Gether bin ich vielseitig unterwegs: von Hardware und Technik über Gaming und Reviews bis hin zu aktuellen News. Mein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Hardware, wobei mich vor allem die Technik hinter den Produkten und deren praktischer Nutzen interessieren.
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