StartNewsBlizzCon 2026: Blizzard lässt es bei den großen Ankündigungen krachen

BlizzCon 2026: Blizzard lässt es bei den großen Ankündigungen krachen

Die BlizzCon ist für Blizzard traditionell weit mehr als eine gewöhnliche Spielemesse. Wenn sich die Community in Anaheim versammelt, dreht sich für ein Wochenende nahezu alles um die großen Universen des Publishers. Neue Inhalte, kommende Erweiterungen, überraschende Projekte und natürlich jede Menge Trailer gehören fest zum Programm. Die Eröffnungszeremonie bildet dabei jedes Mal den Höhepunkt und auch 2026 hatte Blizzard einiges im Gepäck.

Während sich die vergangenen Jahre bei Blizzard teilweise stärker auf einzelne Franchises konzentrierten, präsentierte das Unternehmen diesmal ein ungewöhnlich breites Programm. Von World of Warcraft über Warcraft 3 und Diablo bis hin zu StarCraft, Overwatch, Hearthstone und Heroes of the Storm gab es Neuigkeiten zu nahezu allen großen Marken. Dabei waren durchaus einige Überraschungen dabei. Blizzard zeigte nicht nur neue Inhalte für bestehende Spiele, sondern gab auch einen Ausblick auf Projekte, die noch Jahre entfernt sind. Besonders weit nach vorne blickt der Publisher mit Diablo 5, das für 2029 angekündigt wurde, sowie einem neuen StarCraft-Open-World-Shooter, der 2030 erscheinen soll.

Doch bevor es um Dämonen und Terraner geht, steht zunächst Azeroth im Mittelpunkt. Blizzard nutzte die Eröffnungszeremonie, um sowohl einen ersten Blick auf die Zukunft von World of Warcraft als auch die lange erwartete Antwort auf die Frage zu geben, wie es mit Classic Plus weitergeht.

World of Warcraft: „The Last Titan“ führt zurück nach Nordend

Für World of Warcraft steht nach Midnight bereits das nächste große Kapitel am Horizont. Mit „The Last Titan“ kündigte Blizzard die nächste Erweiterung an und gab gleichzeitig einen ersten Vorgeschmack darauf, wohin die Reise für Azeroth gehen wird.

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Dabei geht es zurück nach Nordend, eine Region, die WoW-Spielern noch bestens aus Wrath of the Lich King bekannt sein dürfte. Blizzard hält sich mit konkreten Details zur Handlung allerdings noch zurück. Der gezeigte Teaser soll vor allem neugierig auf das kommende Kapitel machen, ohne zu viel von der Geschichte vorwegzunehmen. Gleichzeitig hat Blizzard die Bedeutung der kommenden Erweiterung etwas genauer eingeordnet: The Last Titan soll den Höhepunkt der Weltenseelen-Saga bilden und damit ein außergewöhnliches Kapitel der Warcraft-Erzählung abschließen, das sich über zwei Jahrzehnte erstreckt. Gleichzeitig sollen mit der Erweiterung die Weichen für die Zukunft des Warcraft-Universums gestellt werden. Mehr Informationen zu The Last Titan sollen Anfang 2027 folgen.

Doch auch für Spieler, die bereits in der aktuellen Erweiterung unterwegs sind, hatte Blizzard etwas zu zeigen. Für Midnight wurde unter anderem Patch 12.2 „Midnight Eclipse“ angekündigt. Dabei rückt erneut Xal’atath in den Mittelpunkt, die es auf die Weltenseele von Azeroth abgesehen hat.

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Zusätzlich stellte Blizzard weitere Inhalte für die kommenden Updates in Aussicht, darunter einen neuen Spielmodus sowie eine weitere Remix-Version.

World of Warcraft Forever: Classic Plus wird endlich konkret

Noch deutlich näher liegt dagegen das nächste große Projekt für Fans des klassischen World of Warcraft. Nach zahlreichen Spekulationen und einer langen Wartezeit hat Blizzard endlich enthüllt, wie die Zukunft von Classic aussehen soll: World of Warcraft Forever.

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Holly Longdale brachte die Ankündigung während der Eröffnungszeremonie auf den Punkt: Das ist Classic Plus. Gleichzeitig beschreibt Blizzard Forever als eine dritte Art, World of Warcraft zu erleben – neben dem modernen WoW und Classic. Die Beta startet am 17. September 2026, bevor World of Warcraft Forever am 4. November 2026 offiziell erscheint.

Forever soll dabei deutlich mehr als eine simple Neuauflage des ursprünglichen WoW werden. Blizzard verspricht unter anderem:

  • überarbeitete Grafik
  • drei neue Gebiete
  • mehr als 1.000 neue Quests
  • neue Item-Belohnungen
  • neue Talentbäume
  • zusätzliche Klassen- und Volk-Kombinationen
  • neun neue Dungeons
  • zwei neue Schlachtzüge
  • 10- und 20-Spieler-Raids
  • neue Inhalte und Herausforderungen
  • das neue Volk der Himmelsgeborenen

Eine interessante Neuerung betrifft außerdem die Optik. Spieler sollen zwischen der klassischen und der überarbeiteten Grafik wechseln können. Damit möchte Blizzard offenbar den Charme des ursprünglichen Spiels erhalten, ohne bei der technischen Präsentation vollständig auf dem Stand von damals zu bleiben. Nach dem Ende der Updates für die Saison der Entdeckungen bekommt die Classic-Reihe damit eine neue Perspektive. Mit Forever scheint Blizzard Classic nicht einfach fortsetzen zu wollen, sondern eine eigenständige Variante von World of Warcraft aufzubauen.

Warcraft 3: Reforged bekommt eine neue Kampagne

Auch Warcraft-3-Fans dürfen sich über neues Futter freuen. Für Warcraft 3: Reforged kündigte Blizzard die neue Kampagne „Forsaken Kingdom“ an.

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Damit kehrt das Warcraft-Strategiespiel mit einem neuen Handlungsstrang zurück. Forsaken Kingdom ist die erste neue Warcraft-3-Kampagne seit mehr als 23 Jahren und beschäftigt sich mit dem tragischen Fall von Lordaeron und dessen Wandlung zur Unterstadt. Die Kampagne soll rund 30 Stunden Spielzeit bieten und bringt neben neuen Inhalten auch einen Forsaken-Paladin sowie weitere grafische Überarbeitungen mit.

Parallel zur Kampagne erscheint das Inhaltsupdate 3.0. Dieses bringt umfassende Verbesserungen für Warcraft 3: Reforged mit, darunter eine aktualisierte Grafik und einen überarbeiteten Welteditor. Besonders erfreulich für Fans: Forsaken Kingdom ist bereits verfügbar. Auf der BlizzCon sollen zwei Panels noch genauer auf die neue Kampagne und die weiteren Neuerungen eingehen.

Diablo: Amazone für Diablo 4 und Diablo 5 am Horizont

Bei Diablo fuhr Blizzard gleich doppelt groß auf. Zunächst gab es Neuigkeiten zu Diablo 4, bevor der Publisher anschließend eine echte Bombe platzen ließ. Für Diablo 4 beginnt am 15. September die Saison des Höllenerbes. Sie steht ganz im Zeichen des 30-jährigen Vermächtnisses der Reihe. Dabei kehren unter anderem die Großen Übel und Deckard Cain zurück. Dazu kommen Belohnungen und Ausrüstung, die von verschiedenen Epochen der Diablo-Geschichte inspiriert wurden.

Außerdem erscheint am 15. September die Diablo IV: Age of Hatred Collection für die Nintendo Switch 2. Die Version unterstützt Cross-Play und plattformübergreifenden Fortschritt und bringt ein weiterentwickeltes Endgame mit. Noch wichtiger für die Zukunft von Diablo 4 ist allerdings die nächste Klasse. Mit der Amazone kehrt eine bekannte Klasse ins Diablo-Universum zurück. Sie kämpft nicht nur mit dem Bogen, sondern greift auch auf den ikonischen Wurfspeer zurück. Die Amazone soll in der ersten Hälfte von 2027 als Teil des ersten Klassenpakets für Diablo 4 erscheinen.

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Und dann kam die große Überraschung: Diablo 5 wurde offiziell angekündigt. Der fünfte Teil der Reihe soll im Frühjahr 2029 erscheinen. Die Ausgangslage ist diesmal besonders düster: Sanktuario ist gefallen und Diablo hat gesiegt. Blizzard stellt damit eine zentrale Frage für das neue Kapitel in den Mittelpunkt: Was muss aus den Spielern werden, wenn die Welt bereits gefallen ist? Viele Details zu Klassen, Gameplay und den konkreten Neuerungen wollte Blizzard während der Eröffnung noch nicht verraten. Im weiteren Verlauf der BlizzCon sollen die Entwickler jedoch genauer auf die Pläne für Diablo 5 eingehen.

Blizzard bringt seine Universen auf den Bildschirm

Blizzard beschränkt sich offenbar längst nicht mehr nur auf Videospiele. Während der Eröffnungszeremonie gab das Unternehmen einen Ausblick auf mehrere Serienprojekte und will seine bekannten Universen damit künftig noch stärker außerhalb der Spiele präsentieren. Eine animierte Serie in der Welt von Diablo befindet sich in Arbeit und wird gemeinsam mit Netflix entwickelt. Konkrete Informationen zu Handlung, Besetzung oder Starttermin gibt es bislang noch nicht.

Blizzard deutete gleichzeitig an, dass dies erst der Anfang sein soll. Weitere Projekte aus den verschiedenen Blizzard-Universen befinden sich demnach bereits in Entwicklung oder nehmen Gestalt an. Auch für World of Warcraft und Overwatch sind Serienprojekte geplant. Hier hält sich Blizzard derzeit allerdings noch mit konkreten Details zurück. Damit verfolgt der Publisher einen ähnlichen Weg wie andere große Spielemarken und versucht, seine Universen auch für ein Publikum interessant zu machen, das nicht selbst spielt.

StarCraft wird zum Science-Fiction-Shooter

Nach zahlreichen Gerüchten und Teasern herrscht nun endlich Klarheit über eines der mysteriösesten Blizzard-Projekte der vergangenen Monate: StarCraft kehrt zurück, allerdings in einer Form, mit der wohl nur wenige gerechnet haben. Das nächste Spiel im StarCraft-Universum wird ein Science-Fiction-Shooter in einer offenen, handlungsbasierten Welt. Blizzard zeigte während der Eröffnungszeremonie erstmals einen Trailer und gab damit einen ersten offiziellen Einblick in das Projekt.

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Damit wagt sich Blizzard mit StarCraft in ein vollkommen neues Genre. Statt der klassischen Echtzeitstrategie steht diesmal offenbar eine stärker erzählerisch ausgerichtete Spielerfahrung in einer offenen Welt im Mittelpunkt. Allerdings müssen sich Fans noch gedulden. Der neue StarCraft-Shooter soll erst im Frühjahr 2030 erscheinen. Bis dahin dürfte Blizzard noch zahlreiche Details zu Spielwelt, Handlung, Gameplay und den bekannten Fraktionen des Universums enthüllen.

Schon jetzt ist die Ankündigung bemerkenswert: StarCraft gehört zu den bekanntesten Science-Fiction-Universen der Videospielgeschichte. Nach Jahren ohne einen neuen großen Serienteil bekommt die Marke damit endlich wieder ein Projekt, das deutlich über die bisherigen RTS-Wurzeln hinausgeht.

Auch Overwatch, Hearthstone und Heroes of the Storm gehen weiter

Neben den großen Ankündigungen hatte Blizzard auch für seine übrigen Spiele Neuigkeiten im Gepäck.

Overwatch

Bei Overwatch wurde mit Doctrine ein neuer Unterstützungsheld vorgestellt. Der Vampir kombiniert seine übernatürliche Herkunft mit mechanischen Fähigkeiten und soll im kommenden Monat zusammen mit Saison 5 ins Spiel kommen.

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Saison 5 bringt außerdem die neue Karte „Watchpoint: Grímsvötn“ sowie umfangreiche Überarbeitungen für Sombra und Roadhog. Besonders interessant ist dabei Sombra, die künftig als Support-Heldin eingesetzt wird. Gleichzeitig findet die Geschichte rund um „Talons Herrschaft“ ihren Abschluss. Blizzard bezeichnet diesen Handlungsstrang als den ersten vollständig miteinander verknüpften, einjährigen Geschichtsstrang in der Geschichte von Overwatch. In Saison 6 soll außerdem der zehnte neue Held folgen. Zu diesem Charakter wollte Blizzard während der Eröffnungszeremonie allerdings noch keine Details verraten.

Hearthstone

Auch Hearthstone erhält mit „Herrschaft des Schwarzen Imperiums“ eine neue Erweiterung. Das Set führt in eine sehr frühe Epoche Azeroths, lange bevor die Alten Götter eingekerkert wurden. Das neue Schlüsselwort „Vereinigen“ erlaubt es, zwei Karten miteinander zu einer neuen, mächtigeren Karte zu verschmelzen. Dadurch sollen zahlreiche ungewöhnliche Kombinationen möglich werden. Das überarbeitete Tagebuch soll künftig außerdem die Geschichten der verschiedenen Erweiterungen, Quests, Erfolge und vergangenen Ereignisse an einem zentralen Ort bündeln.

Für die Schlachtfelder kündigte Blizzard mit den Scheusalen einen neuen Dienertyp an. Dabei handelt es sich um interdimensionale Wesen, die durch den Einfluss der Alten Götter entstanden sind. Eine der größeren Neuerungen für die Zukunft ist zudem der Mönch. Die Klasse betritt 2027 das Hearthstone-Schlachtfeld und ist damit die erste neue Klasse seit mehr als sechs Jahren.

Heroes of the Storm

Und auch Heroes of the Storm wurde nicht vergessen. Hier stößt mit Xal’atath eine bekannte Figur aus dem Warcraft-Universum zum Heldenaufgebot des MOBAs. Xal’atath ist bereits ab dem 14. September auf dem PTR verfügbar und feiert am 28. September ihren offiziellen Release. Blizzard deutete außerdem an, dass damit möglicherweise noch nicht Schluss ist und weitere neue Helden folgen könnten.

Alex
Alex
Meine Leidenschaft für PC-Hardware begleitet mich seit meiner Jugend. Über viele Hardware-Generationen hinweg habe ich eigene Systeme aufgebaut, getestet und weiterentwickelt – später kamen auch Konsolen und Gaming-Equipment hinzu. Bei Game2Gether bin ich vielseitig unterwegs: von Hardware und Technik über Gaming und Reviews bis hin zu aktuellen News. Mein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Hardware, wobei mich vor allem die Technik hinter den Produkten und deren praktischer Nutzen interessieren.
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