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Revell V-22 Osprey Klemmbaustein-Modell mit 3.700 Teilen vorgestellt

Die Revell bringt mit einem neuen Modell aus ihrem Brick System ein echtes Highlight für Technik- und Luftfahrtfans auf den Markt. Die offiziell lizenzierte Bell Boeing V-22 Osprey wird als anspruchsvolles Klemmbaustein-Set umgesetzt und kombiniert detailgetreue Optik mit funktionaler Mechanik.

Ein Meilenstein der Luftfahrt als Modell

Die V-22 Osprey gilt als eines der außergewöhnlichsten Fluggeräte der modernen Luftfahrt. Als erstes serienmäßig eingesetztes Kipprotorflugzeug vereint sie die Vorteile eines Hubschraubers mit denen eines Flugzeugs. Dank ihrer schwenkbaren Triebwerksgondeln kann sie senkrecht starten und landen sowie in den schnellen Vorwärtsflug übergehen.

Diese technische Besonderheit macht die Osprey zu einem Meilenstein in der militärischen Luftfahrt und gleichzeitig zu einer faszinierenden Vorlage für ein detailreiches Modell.

(Bildquelle: Revell)

Über 3.700 Teile und funktionale Mechanik

Das Revell Brick System Modell im Maßstab 1:25 besteht aus über 3.700 Bauteilen und richtet sich an erfahrene Baumeister. Besonders hervorzuheben ist die funktionale Umsetzung zentraler Mechaniken:

  • Drehbare Flügel mit 90-Grad-Schwenkfunktion
  • Realistisch nachgebildete Tiltrotor- und Propellergetriebe
  • Simulation von Steig- und Sinkflug durch Rotorbewegung
  • Ein- und ausfahrbares Fahrwerk mit beweglichen Rädern
  • Öffnende Ladeluke für zusätzliche Detailtreue

Diese Funktionen sorgen dafür, dass das Modell nicht nur optisch überzeugt, sondern auch technisch erlebbar wird.

Großformatiges Sammlerstück

Mit einer Spannweite von rund 85,3 cm und einer Länge von über 68 cm ist die Klemmbaustein-Osprey ein imposantes Ausstellungsstück. Ein passender Displayständer, ebenfalls aus Bausteinen gefertigt, ermöglicht eine eindrucksvolle Präsentation.

Das Modell verbindet ikonisches Design mit mechanischer Präzision und spricht damit sowohl Sammler als auch Technikbegeisterte an.

Technik trifft auf Bau-Erlebnis

Mit diesem Set zeigt Revell, wie sich komplexe Luftfahrttechnik in die Welt der Klemmbausteine übertragen lässt. Die Kombination aus realistischer Funktionalität und hochwertigem Design macht die V-22 Osprey zu einem besonderen Projekt für alle, die sich für Technik, Modellbau und Luftfahrt interessieren.

KI im iGaming – wie künstliche Intelligenz Online-Casinos 2026 verändert

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Wer dieser Tage ein Online-Casino öffnet, merkt schnell, dass sich hinter den bunten Oberflächen technologisch einiges getan hat. Künstliche Intelligenz ist in der iGaming-Branche längst kein Randthema mehr. Sie verändert, wie Plattformen funktionieren, wie Spiele entwickelt werden und wie Spieler mit Angeboten interagieren.

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Personalisierte Angebote durch KI

Einer der sichtbarsten Bereiche ist die Personalisierung. Moderne Online-Casinos und Spielotheken in Deutschland setzen zunehmend auf KI-gestützte Systeme, die das individuelle Spielverhalten analysieren und darauf basierend passende Spielvorschläge oder Bonusangebote ausspielen. Wer regelmäßig Slots mit hoher Volatilität spielt, bekommt andere Empfehlungen als jemand, der lieber klassische Tischspiele bevorzugt.

Das betrifft auch Aktionen wie Freispiele heute – Plattformen nutzen KI inzwischen, um solche Angebote gezielter zu verteilen, statt sie pauschal allen Nutzern zu zeigen. Das Ergebnis sind Bonusangebote, die besser zum eigenen Spielstil passen und weniger generisch wirken.

KI schützt Spieler und erkennt Muster

Ein genauso wichtiger, aber weniger glamouröser Einsatzbereich von KI ist der Spielerschutz. Seriöse, lizenzierte Anbieter unter der deutschen GGL-Regulierung sind verpflichtet, Mechanismen gegen problematisches Spielverhalten einzusetzen. KI-Systeme übernehmen dabei eine zentrale Rolle: Sie erkennen auffällige Muster wie plötzlich erhöhten Einsatz nach Verlusten oder ungewöhnlich lange Spielsessions und können automatisch eingreifen oder Warnungen auslösen.

Das ist keine Theorie – solche Systeme laufen heute im Hintergrund auf vielen lizenzierten Plattformen. Der Glücksspielstaatsvertrag schreibt zudem vor, dass Anbieter Maßnahmen zur Früherkennung von Spielsucht implementieren, und KI ist das effizienteste Werkzeug dafür.

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Spieleentwicklung und KI-generierte Inhalte

Auch auf der Entwicklerseite verändert sich einiges. Softwareanbieter wie NetEnt, Play’n GO oder Pragmatic Play setzen KI-Tools ein, um Balancing, Auszahlungsquoten und Bonusmechaniken schneller zu testen und zu optimieren. Was früher manuell über Tausende von Simulationsrunden lief, erledigen Algorithmen heute in Minuten.

Darüber hinaus experimentieren einige Studios mit KI-generierten Grafik- und Soundelementen, was die Entwicklungszeit neuer Spieltitel deutlich verkürzt. Für Spieler bedeutet das: mehr neue Inhalte in kürzeren Abständen.

Die iGaming-Branche ist einer der am schnellsten wachsenden Anwendungsfälle für KI im Unterhaltungssektor. Wer Online-Slots oder Casinospiele spielt, profitiert davon – oft ohne es zu merken.

Assassin’s Creed: Black Flag Resynced- Enthüllung am 23. April

Ubisoft hat endlich einen finalen Termin für die Enthüllung von Assassin’s Creed: Black Flag Resynced bekannt gegeben. Damit endet die Zeit voller Gerüchte und Spekulationen zum vierten Teil der AC Reihe.

Am 23. April streamt Ubisoft live auf dem eigenen Youtube-Kanal die Präsentation. Zeitumgerechnet dürfen wir gegen 18:00 Uhr mit dem Start rechnen. Die Hinweise zu einer Neuauflage des beliebten Teils rund um den Piraten Edward Kenway liegen mittlerweile schon Jahre zurück. Ubisoft nimmt es mit Humor und bezeichnet die kommende und offizielle Ankündigung auf einer der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse der Gaming-Industrie.

Assassin’s Creed: Black Flag erschien 2013 und damit mitten im damaligen Umschwung auf die neue Konsolengeneration. Spricht, das Spiel erschien für Playstation 3 und 4 bzw. Xbox 360 und Xbox One, später erfolgte auch ein Release für Nintendo Wii U. Unseren damaligen Test findet ihr übrigens → hier.

Spannend wird sein, in wie weit Ubisoft das Spiel in die Moderne transportieren wird. Eine simple Überarbeitung der Grafik wird vermutlich vielen Fans nicht reichen. Größter Kritikpunkt damals wie heute sind die zahlreichen Lausch-Missionen und die Seeschlachten, die durch die Steuerung unnötig kompliziert waren. Beispielsweise konnte man bei Wellengang nicht immer die Zielanpeilung der Kanonen Breitseits erkennen. Ebenfalls hoffen viele darauf, dass nicht zu viele oder gar keine RPG Elemente einfließen, wie es bei Origins damals begann. Dadurch verlor die Serie schrittweise den Stealth-Aspekt und wurde zunehmend zu einem Action-RPG.

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Wie WebGPU seit 2026 Browserspiele in Konsolenqualität ermöglicht

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Lange Zeit war der einzige Weg zu High-End-Gaming-Features zu kommen, um beispielsweise Raytracing, komplexe physikalische Darstellungen, hochauflösenden Texturen usw. zu erhalten, ein Download, der aber mehrere Gigabyte-Datenvolumen und daher Zeit benötigte. Das Spielen in Browsern war lange Zeit nur ein schwacher Kompromiss und schlussendlich auf die Möglichkeiten der veralteten OpenGL-Grundlage von WebGL beschränkt.

Doch im Laufe des Jahres 2026 hat sich dieses Paradigma radikal gewandelt. Mit der Veröffentlichung und Bereitstellung von Firefox 147 im Januar und der vollständigen Integration in Safari unter macOS Tahoe 26 sowie iOS 26 erreichte WebGPU eine kritische Browser-Nutzungsrate von 70 % weltweit.

Es handelt sich hier nicht um ein inkrementelles Update. Vielmehr handelt es sich um einen grundlegenden Paradigmenwandel im Architekturbereich, der die Leistungsfähigkeit der modernen, hardwarenahen Grafik-APIs, die hohe Effizienz und Leistung durch geringen CPU-Overhead bieten, wie beispielsweise Vulkan, Metal und DirectX 12, und diese direkt ins Web bringen. Der Browser kann ab sofort als leistungsstarkes Gaming-Terminal angesehen werden.

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Die Spiellogik wird neu arrangiert

Die größte Einschränkung der WebGL-Ära war der fast undurchdringbare Flaschenhals der CPU. Jedes Mal, wenn ein Spiel ein Objekt darstellen sollte, musste die CPU diese Anfrage sequenziell an dem Grafikprozessor senden.

Aber bei komplexen Szenen mit Tausenden von Objekten stößt die CPU zwangsweise an ihre Grenzen, und das lange bevor die Grafikkarte überhaupt zum Zug kommt.

WebGPU, die eine moderne Web-Standard-API darstellt, die JavaScript direkten Zugriff auf GPU-Hardware (Graphics Processing Unit) ermöglicht, um hoch-performante Grafik- und Rechenoperationen im Browser auszuführen, löst dieses Problem durch asynchrone, multithreadfähige Befehlspuffer. Anstatt einer langsamen, schrittweisen Konvertierung kann der Browser nun eine komplette Befehlspipeline auf einmal an die GPU senden.

Das führt beispielsweise zu einer 15- bis 30-fachen Leistungssteigerung beim Szenenrendering. Benchmarks aus dem Jahr 2026, die von einschlägigen Entwicklern definiert wurden, zeigten, dass Partikelsysteme im Stande sind, 1 Million Datenpunkte mit stabilen 60 Bildern pro Sekunde zu rendern.

Eine solche Herausforderung hätte einen Browser aus dem Jahr 2024 an seine Grenzen gebracht. Durch die direkte Anbindung an native Hardware-APIs ermöglicht die WebGPU dem Internet endlich, dieselbe Sprache zu sprechen wie die PlayStation 5 oder ein High-End-Gaming-PC.

Compute Shader sind das Geheimrezept

Während die verbesserten grafischen Darstellungen im Mittelpunkt des Medieninteresses stehen, liegt das eigentliche Geheimnis von WebGPU jedoch in der Einführung der sogenannten Compute Shadern. WebGL war ausschließlich für die Pixeldarstellung zuständig, während WebGPU die Grafikkarte für allgemeine mathematische Berechnungen nutzen kann.

Das bedeutet, dass komplexe Spiellogik (KI-Pfadfindung, Echtzeit-Fluidsimulationen, Spielphysik usw.) nun vom Hauptthread auf die GPU ausgelagert werden kann. Für die Spieler bedeuten diese Verbesserungen, dass Sie zukünftig von schärferen, reaktionsschnelleren Umgebungen, hochstrukturiertem Terrain, riesigen Non-Player Character-Gruppen und vielem mehr profitieren werden können; Eigenschaften, die man bisher nur auf nativen Plattformen fand.

Das Ende des Ladebildschirms

Die neuentwickelte architektonische Effizienz von WebGPU macht daher Ladebildschirme und deren Sequenzen überflüssig. In Kombination mit WebAssembly (Wasm) können Engines wie die Unreal Engine 5 Assets nun modular streamen.

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Auf Grund der neunen Technologie können die Spieler mit einem Klick direkt zum ersten Level eines Spiels wechseln, während gleichzeitig die hochauflösenden 4K-Texturen im Hintergrund kompiliert werden. Dieser Leistungsschub für die Browser dieser Welt hat die Art und Weise, wie wir neuen Spiele begegnen, grundlegend verändert.

Ob eine vielversprechende Indie-Demo oder gratis Casino Spiele – diese verbesserte Technologie sorgt für einen reibungslosen und vor allem sofortigen Übergang vom Aufruf eines Spiels zum aktiven Gameplay und bietet damit die latenzfreie Performance, die sonst nur auf High-End-Hardware möglich war. Der Spielemarkt wird durch diese massive Reduzierung von Reibungsverlusten komplett neu aufgestellt.

Auch die Grenzen zwischen den sozialen Medien und dem eigentlichen Spielverlauf verschwimmen rapide, da die eigentlichen Nutzer der Spiele innerhalb weniger Sekunden von einem Trailer im Newsfeed zu einer hardwarebeschleunigten Demo eines neuen Spielangebots wechseln können.

Raytracing und visuelle Wiedergabetreue

Diese modernen WebGPU-Implementierungen unterstützen damit nun auch hardwarebeschleunigtes Raytracing durch Erweiterungen der WGSL (WebGPU Shading Language). Diese Verbesserungen ermöglichen zahlreiche Effekte, wie beispielsweise dynamische Reflexionen, verbesserte Beleuchtung, präzise und reaktionsschnelle Schattenwürfe und optimierte Darstellungen unterschiedlichster Lichtquellen.

In Kombination mit Neural Rendering – ein Vorgang bei dem KI Bilder ähnlich wie DLSS hochskaliert werden – kann der visuelle Unterschied zwischen einer nativen App und einem Web-Tab praktisch behoben werden.

Zukünftig wird es daher auch möglich sein, dass stromsparende Geräte wie Tablets oder Office-Laptops ebenfalls hochwertige Bilder darstellen werden können. Hierfür muss die GPU die darzustellenden Pixel mithilfe von Machine-Learning-Modellen innerhalb einer sicheren Sandbox auffüllen.

Was jedoch zusätzlich noch beachtet werden muss

Diese Technologie ist zweifellos faszinierend, bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich. Die größte Hürde für einen allumfassenden Einsatz ist der Datenschutz. Da die WebGPU einen tiefen und systemnahen Zugriff auf die Grafikkarte ermöglicht, kann dies als Indiz für Browser-Fingerprinting angesehen werden.

Sicherheitsexperten haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass unveränderliche GPU-Hardware-Signaturen einen User mit 80–90 % Genauigkeit identifizieren können. Daher herrscht ein ständiges Wettrüsten zwischen Browseranbietern wie Mozilla (die Sicherheit priorisieren) und Werbetreibenden.

Hinzu kommt das Problem der technischen Veralterung. Der Wechsel zu WebGPU 1.5 hat die GPU-Beschleunigung für Hunderte Millionen älterer Laptops, die nur OpenGL ES 2.0 unterstützen, stillschweigend deaktiviert.

Da sich das Web in Richtung eines anspruchsvolleren Standards weiterentwickelt, führt die digitale Kluft dazu, dass ältere Hardware von den besten Funktionen des modernen Internets ausgeschlossen sein werden.

Abschließend muss auch die Lernkurve für Entwickler erwähnt werden, die ebenfalls im Entwicklungsprozess berücksichtig werden muss. Das Kodieren von reinem WGSL ist deutlich schwieriger als das des alten GLSL. Diese Tatsache hat zur Einführung von Abstraktionsschichten wie beispielsweise TSL (Three Shading Language) geführt, die es Entwicklern ermöglichen, mit Standard-TypeScript hoch-performante Logik zu schreiben, die die Software-Bibliothek anschließend in native GPU-Befehle kompiliert.

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Die Adressleiste wird zum neuen Launcher

Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte 2026 sollte die Roadmap für WebGPU klar sein. Sie soll das Rückgrat des sogenannten „Ephemeral Web“ bilden und die Art und Weise, wie und wo wir spielen, grundlegend verändern.

Künftig wird der leistungsstärkste Spiele-Launcher die Adressleiste Ihres Browsers sein, und nicht eine separate App.

GTA VI und das Milliardengeschäft mit virtuellem Geld

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Mitte April 2026 sind interne Zahlen von Rockstar Games durchs Netz gegangen. Das Datenleck offenbart die Finanzen von September 2025 bis April 2026. Und was darin steht, dürfte auch Branchen-Insider ins Staunen versetzen.

GTA Online, der Multiplayer-Modus eines inzwischen 13 Jahre alten Spiels, bringt laut diesen Daten im Schnitt täglich 1,3 Millionen Dollar Umsatz ein. Allein durch den Verkauf der Shark Cards und der GTA+-Abos. Das sind hochgerechnet knapp 500 Millionen Dollar in sieben Monaten. Für einen Modus, der seit Jahren kein großes Update mehr erhalten hat.

Der Gesamtumsatz des GTA-V-Universums liegt laut Recherchen von Finance Monthly seit 2013 bei über 10 Milliarden Dollar. Damit ist Grand Theft Auto V das kommerziell erfolgreichste Entertainment-Produkt aller Zeiten. Kein Film, kein Album, kein anderes Spiel hat die Milliarden-Marke je zuvor erreicht. Und jetzt steht der Nachfolger vor der Tür.

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Shark Cards, GTA-Dollar und das Einbahnstraßenprinzip

Das Geschäftsmodell von GTA Online ist simpel gestrickt. Spieler kaufen mit echtem Geld sogenannte Shark Cards. Diese werden in GTA-Dollar umgewandelt, eine virtuelle Währung, mit der man im Spiel Autos, Immobilien oder Waffen kaufen kann. Die Preise reichen von 2,50 Euro für 100.000 GTA-Dollar bis hin zu 75 Euro für acht Millionen. Entscheidend ist, dass man GTA-Dollar nicht zurück in echtes Geld tauschen kann. Das Geld fließt also nur in eine Richtung.

Seit 2019 gibt es mit dem Diamond Casino & Resort in GTA auch ein virtuelles Spielcasino mit Black Jack, Roulette, Poker und Slot Machines. Rockstar hat für Deutschland eine Ausnahme gemacht: Jetons kann man hier ausschließlich mit erspielten GTA-Dollar kaufen, nicht mit dem Guthaben von Shark Cards. Eine Vorsichtsmaßnahme, die direkt auf das deutsche Glücksspielrecht reagiert. In mehr als 53 Jurisdiktionen sind die Casinofunktionen zumeist komplett gesperrt.

Rein rechtlich betrachtet ist das alles nicht als Glücksspiel einzuordnen, da man keine Echtgeldpreise gewinnen kann. Faktisch gibt man in GTA aber echtes Geld aus, um am Roulettetisch zu sitzen, dessen Ergebnis Zufall ist. Im regulierten Onlinespiel in Deutschland, wo die Anbieter von der GGL die Lizenz erhalten, müssen die Bedingungen jeder Gewinnaktion offengelegt werden. Wer dort etwa im Casino Bonus ohne Einzahlung nutzt, sieht zuvor genau, wie hoch der Umsatz ist, der zu leisten ist und nach wie vielen Tagen der Bonus verfällt. Eine solche Transparenz fehlt bei einem Kauf von Shark Cards in GTA Online. Wie viel Spielzeit die 75 Euro tatsächlich bringen, ist nicht bekannt.

Rockstar und GTA VI

Mitte November 2026 kommt Grand Theft Auto VI für PlayStation 5 und Xbox Series X|S raus. Den Termin hat Take-Two-CEO Strauss Zelnick im Februar genannt, nachdem er bereits zweimal verschoben wurde. Das Spiel selbst wird 70 bis 80 Dollar kosten. Werbung im Spiel hat Zelnick ausdrücklich ausgeschlossen.

Spannender als das Singleplayer-Spiel für Take-Two dürfte es jedoch sein, was Rockstar mit dem Online-Modus vorhat. Im Sommer 2023 hatte Rockstar das Team hinter den Modding-Plattformen FiveM und RedM übernommen. Anfang 2026 startete der offizielle Cfx Marketplace, Creator können dort gegen echtes Geld eigene Spielinhalte von GTA-V und -VI verkaufen. Bereits Anfang April 2026 wurden vier neue Stellen für eine Creator Plattform ausgeschrieben, die unter anderem Erfahrung mit Roblox, Fortnite und GTA Roleplay verlangen. Die Marschrichtung ist klar. GTA VI soll nicht abgeschlossen sein, sondern eine dauerhafte Einnahmequelle.

Im April 2026 sprach der Medienproduzent HipHopGamer, der nachweislich mit Rockstars Bossen in Kontakt ist, davon, dass durch das UGC-Ökosystem von GTA VI Creator zu Millionären werden könnten. Ob das realistisch ist, lässt sich schwer feststellen. Doch die Infrastruktur dafür baut Rockstar bereits jetzt. Was das für die GTA-VI-Ökonomie bedeutet, lässt sich noch nicht abschätzen. Klar ist nur, dass die Zahlen größer werden, die Systeme komplexer und die Grenzen zwischen Spielen und Bezahlen zunehmend verschwinden.

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4,6 Milliarden Euro für virtuelle Güter in Deutschland

GTA ist kein Einzelfall. Laut dem Verband der deutschen Games-Branche entfielen 2024 rund 4,6 Milliarden Euro des deutschen Gaming-Umsatzes auf In-Game- und In-App-Käufe. Der klassische Spieleverkauf, also der Einzelkauf eines fertigen Produkts, kam nur noch auf 921 Millionen Euro. Mikrotransaktionen machen den Markt. Nicht Spiele.

Die Politik reagiert, aber langsam. Im November 2025 verabschiedete der Bundesrat eine Entschließung, die strengere Regeln für Lootboxen und vergleichbare Zufallsmechaniken fordert. Transparente Darstellung von Gewinnwahrscheinlichkeiten, Altersverifikation beim Kauf, keine Verschleierung realer Kosten durch Ingame-Währungen. Auf europäischer Ebene hat das PEGI-System angekündigt, ab Juni 2026 Spiele mit kostenpflichtigen Zufallsmechaniken auf mindestens PEGI 16 einzustufen.

Wenn Gaming und Glücksspiel sich annähern

Die Parallelen zwischen virtuellen Spielökonomien und klassischem Glücksspiel sind nicht neu. Aber mit GTA VI könnten sie eine neue Dimension erreichen. Wenn Rockstar tatsächlich eine offene Creator-Ökonomie aufbaut, in der Spieler Inhalte erstellen, verkaufen und mit echtem Geld handeln, entstehen Strukturen, die deutlich näher an reale Wirtschaftssysteme heranrücken als alles, was GTA Online bisher geboten hat.

Der regulierte Online-Glücksspielmarkt in Deutschland zeigt, wie Transparenz in digitalen Geldsystemen aussehen kann. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) vergibt Lizenzen, überwacht Anbieter und betreibt mit OASIS ein bundesweites Sperrsystem, das 2025 laut offiziellen Angaben 5,2 Milliarden Abfragen verarbeitet hat. Einzahlungslimits, verpflichtende Pausen, klare Bonusbedingungen. Man kann über die Strenge dieser Regeln streiten, besonders da Branchenverbände wie der DOCV die tatsächliche Kanalisierungsrate auf lediglich 20 bis 40 Prozent schätzen. Aber das Grundprinzip steht: Wer Echtgeld einsetzt, hat ein Recht darauf zu wissen, unter welchen Bedingungen.

In der Gaming-Branche gibt es diese Transparenz nicht. Shark Cards tragen keinen Warnhinweis. Gacha-Systeme zeigen in vielen Spielen keine Wahrscheinlichkeiten an. Battle-Pässe erzeugen künstlichen Zeitdruck. Die EU-Verbraucherschutzbehörden haben im März 2025 zwar Leitlinien für In-Game-Währungen veröffentlicht, die unter anderem eine transparente Euro-Angabe und das Verbot erzwungener Überkäufe fordern. Aber diese Leitlinien sind Empfehlungen, keine Gesetze.

Die HOLY Syrup Bottle im Test

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HOLY brachte im April 2026 zum fünften Geburtstag die HOLY Syrup Bottle* auf den Markt – inklusive zehn Geschmacksrichtungen zum Release. Was die neue Flasche draufhat, haben wir uns angeschaut!

Vorweg: In diesem Artikel sind Affiliate-Links verlinkt. Wenn ihr über diese Links bestellt, unterstützt ihr damit unser Magazin. Mit dem Code G2G erhaltet ihr an der Kasse sogar 10% Rabatt auf eure Bestellung.

Aufbau und Funktion der HOLY Syrup Bottle

Das System besteht aus insgesamt fünf Komponenten: Flasche, Syrup-Pod-Halterung, Syrup-Pod, Deckel (zweiteilig).

In die Flasche wird die Syrup-Pod-Halterung eingesetzt. Nun den Syup-Pod in die Halterung, Flasche mit Wasser füllen, Deckel drauf und genießen. Mittig auf dem Deckel befindet sich das sogennante Taste Dial, mit dem man die Intensität des Geschmacks einstellen kann. Das Wasser und der Syrup mischen sich erst im Mundstück. So ist es möglich, einfach und jederzeit den Syrup Pod zu wechseln. Da diese wiederverschließbar sind, kann man also immer die Geschmacksrichtung, je nach Belieben wechseln. Wie man es von HOLY kennt, macht die Flasche einen sehr hochwertigen Eindruck. Es läuft kein Wasser aus, wie man es von minderwertigen Systemen kennt.

Alle Informationen zur Reinigung und noch vieles mehr gibt´s im HOLY FAQ*

Holy Syrup Bottle + Pods
Holy Syrup Bottle und Pods

Noch skeptisch? Hier die Bewertungen auf reviews.io

Was HOLY Syrup einzigartig macht

Wie oben schon erwähnt, kann man jederzeit die Geschmacksrichtung wechseln. Der größte Vorteil ist für uns aber die Mobilität. Da die Syrup-Pods unglaublich ergiebig sind (nach eigener Erfahrung auf Stufe 1 & 2 etwas mehr, als von HOLY angegeben), eignet sich das System perfekt für unterwegs. Es muss lediglich neues Wasser nachgefüllt werden und schon kann es weitergehen. Außerdem kann man sowohl stilles als auch Sprudelwasser verwenden. Beim Trinken mit Sprudelwasser entsteht in der Flasche kein „Kohlensäure-Rückstoß“, was das Trinken sehr angenehm macht. Selbstverständlich muss hier auch das Einstellen der Geschmacksintensität erneut genannt werden.

HOLY Syrup Haltbarkeit
So viel HOLY Syrup steckt in einem Pod

Die Syrup-Pods

Zum Release gibt es zehn verschiedene Geschmacksrichtungen. Sie enthalten keinen Zucker, dafür vier Vitamine und Fruchtkonzentrat. Pods und Syrup werden in Deutschland produziert und abgefüllt. Die Pods bestehen komplett aus einem einzigen Kunststoff (PP) und sind dadurch gut recyclebar.

Holy Syrup Bottle und Geschmacksrichtungen
Holy Syrup Bottle und Geschmacksrichtungen

Fazit

Geschmacklich steht das Syrup dem HOLY Powder* um nichts nach. Wir sind uns sicher, dass in naher Zukunft noch weitere Sorten folgen werden, auch wenn jetzt schon sehr viel Abwechslung geboten ist. Das Zusammenbauen der Bottle kann zu Beginn etwas knifflig sein, doch einmal gelernt merkt man direkt, dass das System unglaublich gut funktioniert. Da möchte man die Flasche im Alltag nicht mehr missen. Klare Empfehlung.

Mit dem Code G2G sichert ihr euch 10 % Rabatt auf eure Bestellung bei HOLY*. Den Code gebt ihr ganz einfach während des Checkouts ein. Damit spart ihr nicht nur Geld, sondern unterstützt auch gleichzeitig unser geliebtes Magazin.

Bei Fragen oder Anmerkungen kommt gerne auf unserem G2G Community-Discord.
Und jetzt: Zum Wohl!

 

Das hat HOLY 2026 sonst noch gemacht:

HOLY x Game2Gether – Das geht 2026 bei HOLY

* Bei den mit (*) markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Von Käufen, die über einen solchen Link durchgeführt werden, erhält Game2Gether eine Provision.

Game Pass April 2026 Teil 2 – Vampirisch gut

Der Monat neigt sich dem Ende zu, doch der Xbox Game Pass April 2026 hat noch einiges zu bieten. Dazu zählt Vampire Crawlers und Heroes of Might and Magic: Olden Era. Für alle Titel sowie Vorteile benötigt ihr eine Ultimate Mitgliedschaft.

Xbox Game Pass April 2026

Ab 21. April:

  • Little Rocket Lab (Cloud, Konsole und PC)
    Jetzt mit Game Pass Premium; zusätzlich zu Game Pass Ultimate und PC Game Pass
  • Sopa: Tale of the Stolen Potato (Cloud, Konsole, Handheld und PC)
    Jetzt mit Game Pass Premium; ab sofort in Game Pass Ultimate und PC Game Pass
  • Vampire Crawlers (Cloud, Xbox Series X|S, Handheld und PC)
    Game Pass Ultimate, PC Game Pass

Ab 23. April:

  • Kiln (Cloud, Xbox Series X|S, Handheld und PC)
    Game Pass Ultimate, PC Game Pass

Ab 28. April:

  • Aphelion (Cloud, Xbox Series X|S, Handheld und PC)
    Game Pass Ultimate, PC Game Pass

Ab 29. April:

  • Trepang2 (Cloud, Xbox Series X|S und PC)
    Game Pass Ultimate, Game Pass Premium und PC Game Pass

Ab 30. April:

Diese Titel verlassen das Angebot am 30. April:

Bevor die Titel den Katalog verlassen und euch die Spiele gefallen, dann nutzt als Mitglieder des Game Pass den Preisnachlass von 20 Prozent.

  • Citizen Sleeper (Cloud, Konsole und PC)
  • Creatures of Ava (Cloud, Konsole und PC)
  • Dragon Ball Xenoverse 2 (Cloud, Konsole und PC)
  • Endless Legend 2 (PC)
  • Goat Simulator (Cloud und Konsole)
  • Goat Simulator Remastered (Cloud, Konsole und PC)
  • Hunt Showdown 1896 (Cloud, Konsole und PC)
  • NHL 24 (EA Play) (Cloud und Konsole)
  • Revenge of the Savage Planet (Cloud, Konsole und PC)

DLCs und Updates

Keine neuen DLCs und Updates

Xbox Game Pass Ultimate Vorteile

Keine neuen Ultimate Vorteile.

> Noch mehr Titel aus diesem Monat.

Ankündigung zu Vampire Crawlers Day One with Game Pass.

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The Mandalorian and Grogu: Final Trailer zum großen Star-Wars-Comeback

Der finale Trailer zu The Mandalorian and Grogu ist da und bringt das Star-Wars-Feeling zurück auf die große Leinwand. Nach Jahren ohne Kinofilm kehrt das Franchise 2026 endlich zurück.

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Action, Emotionen und viele bekannte Gesichter bei The Mandalorian and Grogu

Der Trailer zeigt eine Mischung aus spektakulären Action-Szenen und emotionalen Momenten zwischen Din Djarin und Grogu. Besonders auffällig ist, wie stark die Beziehung der beiden erneut im Mittelpunkt steht. Gleichzeitig gibt es reichlich Fanservice: Stormtrooper, große Schlachten und neue wie bekannte Figuren sind mit dabei. Trotz vieler Eindrücke hält sich der Trailer mit konkreten Storydetails zurück. Klar ist aber: Die beiden Helden geraten in eine größere galaktische Bedrohung rund um Überreste des Imperiums. Offiziell setzt die Handlung nach der Serie an und dreht sich um eine Mission im Auftrag der New Republic.

Grogu im Fokus

Ein Highlight des Trailers ist ganz klar Grogu. Seine Kräfte scheinen weiter gewachsen zu sein, und er spielt eine aktivere Rolle als je zuvor. Das verstärkt auch die emotionale Komponente des Films, die stark auf die „Vater-Sohn“-Dynamik zwischen ihm und dem Mandalorianer setzt. Der Film erscheint am 22. Mai 2026 weltweit im Kino und markiert das erste Star-Wars-Kinoabenteuer seit mehreren Jahren.

Dragon Ball Xenoverse 3 angekündigt, letztes Werk von Akira Toriyama?

Große Neuigkeiten für Dragon-Ball-Fans: Dragon Ball Xenoverse 3 wurde offiziell angekündigt und trägt eine ganz besondere Handschrift. Serien-Schöpfer Akira Toriyama war noch persönlich an der Entwicklung beteiligt, bevor er 2024 verstarb.

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Zukunft der Dragon-Ball-Welt

Das Spiel führt die Reihe in eine neue Zeitlinie: Die Handlung spielt im sogenannten AGE 1000, also deutlich nach den bekannten Ereignissen der Hauptserie. Damit wagt das Spiel einen spannenden Blick in die Zukunft des Dragon-Ball-Universums – inklusive neuer Charaktere und Designs, die noch auf Ideen von Toriyama selbst basieren. Die offizielle Enthüllung fand im Rahmen des Dragon Ball Games Battle Hour 2026 in Los Angeles statt. Dort wurde auch der erste Trailer gezeigt, der bereits die futuristische Richtung andeutet. Auch im dritten Teil bleibt das bekannte Konzept erhalten:

  • Eigener Charakter erstellen
  • Im Dragon-Ball-Universum frei agieren
  • Story und Rollenspiel-Elemente kombinieren
  • Starker Fokus auf Online-Multiplayer

Gerade der Multiplayer soll erneut eine zentrale Rolle spielen, da dieser schon im Vorgänger besonders beliebt war.

Erfolgreiche Reihe wird fortgesetzt

Der Vorgänger Dragon Ball Xenoverse 2 entwickelte sich zu einem riesigen Erfolg mit über 10 Millionen verkauften Einheiten. Kein Wunder also, dass Bandai Namco und Entwickler Dimps die Reihe fortsetzen. Dragon Ball Xenoverse 3 soll 2027 für PlayStation 5 erscheinen. Weitere Details zum Gameplay und Umfang werden in den kommenden Monaten erwartet.

Wie Gamer heute spielen: Zwischen Motivation, Plattform und Genre

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Shooter-Typ oder nur Aufbauspiele? Genres dienen als schnelle Orientierung, sowohl für Spieler als auch für Plattformen und Redaktionen. Doch rigorose Einteilungen in Spielertypen greifen oft zu kurz, denn viele Spieler bewegen sich heute ganz selbstverständlich zwischen unterschiedlichen Spieltypen, wechseln je nach Situation das Genre oder kombinieren verschiedene Vorlieben. Die Frage liegt nahe, ob sich Gamer heute überhaupt noch sinnvoll in feste Kategorien einordnen lassen. Ein Blick auf das tatsächliche Spielverhalten zeigt: Entscheidend ist nicht nur das Spiel selbst, sondern auch die Motivation und Nutzungssituation.

Genre als Orientierung

Genres sind und bleiben die Basis, wenn es um die Strukturierung von Spielen geht. Stores, Plattformen und Redaktionen nutzen sie, um Inhalte zu sortieren und auffindbar zu machen. Für Spieler sind sie ein schneller Einstiegspunkt, um sich im Angebot zurechtzufinden.

Allerdings ist ebenso bekannt, dass viele Spiele nicht eindeutig einem einzelnen Genre zugeordnet werden können. Überschneidungen gehören seit Jahren dazu. Begriffe wie Action-RPG oder Action-Adventure zeigen, dass Kombinationen verschiedener Elemente ein fester Bestandteil der Spieleentwicklung sind. Ein Spiel kann gleichzeitig Kampfsysteme, Fortschrittsmechaniken und offene Spielwelten verbinden, ohne sich klar einer Kategorie unterzuordnen.

Ein Bereich, in dem Genre-Zuordnungen weiterhin vergleichsweise stabil sind, ist der kompetitive E-Sport. Spiele wie Counter-Strike 2 oder League of Legends sind klar umrissen – sowohl in ihren Regeln als auch in ihrer spielerischen Ausrichtung. Spieler spezialisieren sich auf ein Spiel, trainieren gezielt und bewegen sich innerhalb fester Systeme. Diese Struktur sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen Genre und Spielweise hier besonders greifbar bleibt.

Außerhalb dieses Bereichs zeigt sich jedoch eine größere Bandbreite. Viele Spieler nutzen unterschiedliche Genres, je nach Interesse oder Situation. Genre bleibt damit ein verlässliches Werkzeug, um Spiele zu beschreiben – für Spieler selbst ist die Einordnung oft weniger eindeutig.

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Motivation, Plattform und Nutzungssituation

Um Spielverhalten genauer zu beschreiben, wird in der Forschung häufig ein weiterer Ansatz genutzt: die Betrachtung von Motivation. Modelle wie die Bartle-Typologie unterscheiden Spieler danach, welche Ziele oder Erfahrungen sie im Spiel suchen.

Typische Motivationen reichen von Wettbewerb und Leistungssteigerung über Exploration und Story-Erleben bis hin zu Kreativität, Gestaltung sowie sozialer Interaktion oder Entspannung. Diese Motive sind nicht an einzelne Genres gebunden. Wettbewerb findet sich in Shootern ebenso wie in Sport- oder Strategiespielen, während kreative Ansätze sowohl in Sandbox-Titeln als auch in Aufbau- oder Simulationsspielen eine Rolle spielen.

Ein weiterer Punkt, der das Spielverhalten stark beeinflusst, ist die Nutzung über verschiedene Plattformen hinweg. Gaming findet heute nicht mehr nur auf einem System statt. Viele Spieler nutzen parallel PC, Konsole und mobile Geräte. Mit diesen Plattformen gehen unterschiedliche Nutzungssituationen einher. Kurze Spielphasen unterwegs unterscheiden sich deutlich von längeren Sessions zuhause. Entsprechend verändert sich auch die Auswahl der Spiele.

Zugangsmodelle wie Abonnement-Dienste oder Free-to-Play-Angebote erleichtern es zudem, neue Spiele auszuprobieren. Dadurch bewegen sich viele Spieler zwischen verschiedenen Genres, ohne sich dauerhaft festzulegen. So kann etwa unterwegs ein kurzes Mobile-Game gespielt werden, während abends längere Sessions auf Konsole oder PC stattfinden.

Doch auch die Plattform-Modelle und Konsolen-Typen allein begrenzen das Spielverhalten nicht, denn auch XboxUser interessieren sich mitunter für Slot Games, und auf der Nintendo Switch werden zwischendurch eher kurze, leicht zugängliche Titel gespielt, obwohl sonst klassische Konsolen-Games im Fokus stehen. Hinzu kommt beispielsweise bei iGaming Formaten, dass sie nur bei entsprechenden Anbietern verfügbar sind. Aber auch darüber hinaus kann durch Lizenzen eingeschränkte Verfügbarkeit Einfluss nehmen.

Es zeigt sich im Alltag insgesamt das Bedürfnis nach einer großen Flexibilität. Die Wahl des Spiels hängt häufig davon ab, wie viel Zeit zur Verfügung steht und welche Art von Spielerlebnis gerade gesucht wird.

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Spieler zwischen mehreren Profilen

Die Einteilung in Gamer-Typen ist weiterhin gängig und hilft dabei, das Spielverhalten greifbarer zu machen und Inhalte besser auszurichten. Gleichzeitig zeigt sich, dass diese Kategorien je nach Ansatz unterschiedlich ausfallen. Mal stehen Genres im Mittelpunkt, mal Motivation oder konkrete Nutzungsmuster. Jede dieser Perspektiven liefert sinnvolle Einblicke, bildet aber nur einen Ausschnitt ab.

Im Alltag lässt sich das gut beobachten: Viele Spieler bewegen sich nicht klar innerhalb einer Kategorie, sondern kombinieren verschiedene Spielweisen. Je nach Situation, Zeit oder Interesse wechseln sie zwischen unterschiedlichen Genres und Ansätzen.

Genres bleiben dabei eine wichtige Grundlage, werden aber durch weitere Faktoren ergänzt. Motivation, Plattform und Nutzungssituation tragen dazu bei, Unterschiede zwischen Spielern genauer zu erfassen. Während der E-Sport zeigt, dass klare Strukturen unter bestimmten Bedingungen weiterhin funktionieren, ist das Gesamtbild im Alltag deutlich offener.