COMPUTEX 2026: Amiiba präsentiert ferrofluid-inspirierte PC-Hardware mit Fokus auf Design und Individualisierung

(Bildquelle: Amiiba)

Mit seinem Debüt auf der COMPUTEX 2026 betritt die neue Hardware-Marke Amiiba die Bühne der PC-Komponenten-Hersteller. Das Unternehmen setzt dabei bewusst auf einen anderen Ansatz als klassische Gaming-Marken und kombiniert hochwertige Materialien, modulare Designs und von Ferrofluid inspirierte Gestaltungselemente mit moderner PC-Technik.

Zum Marktstart umfasst das Portfolio das kompakte Ferra Micro-ATX-Gehäuse, die Proteus- und Leucus-All-in-One-Wasserkühlungen sowie die Vitalis-Netzteilserie mit 80 PLUS Titanium-Zertifizierung. Statt aggressiver Gaming-Optik setzt Amiiba auf eine Designsprache, die von kinetischer Kunst, Materialästhetik und subtiler Ambientebeleuchtung geprägt ist.

Ferra-Gehäuse mit austauschbaren Frontblenden

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht das neue Ferra, ein 31-Liter-Micro-ATX-Gehäuse mit magnetisch befestigten, austauschbaren Frontblenden. Zur COMPUTEX zeigt Amiiba zwei limitierte Signature-Editionen, die vom Verhalten von Ferrofluid inspiriert wurden: eine Aluminium-Front mit Holzeinlage und integrierter Ambientebeleuchtung sowie eine Variante aus massivem Schwarzholz.

Das werkzeuglose Magnetsystem ermöglicht einen schnellen Wechsel der Frontblenden. Künftig sollen weitere Ausführungen aus Materialien wie Holz, Harz, Marmor, Stoff oder individuell bedruckten Oberflächen erhältlich sein.

(Bildquelle: Amiiba)

Trotz seiner kompakten Abmessungen unterstützt das Ferra leistungsstarke Hardwarekonfigurationen mit bis zu 418 mm langen Grafikkarten, 360-mm-Radiatoren sowie bis zu sieben 120-mm-Lüftern. Die großzügigen Mesh-Flächen an Ober-, Unter- und Seitenbereich sollen dabei für eine effiziente Luftzirkulation sorgen.

AIO-Kühlungen mit Ferrofluid-Optik

Auch bei den neuen Wasserkühlungen setzt Amiiba auf die Verbindung von Technik und Design. Das Spitzenmodell Proteus Ferrofluid verfügt über ein interaktives Ferrofluid-Display, das von einer Holzeinfassung umrahmt wird. Die Alternative Proteus LCD ersetzt die Ferrofluid-Kammer durch ein quadratisches 3,4-Zoll-IPS-Display mit 800 × 800 Pixeln für Systeminformationen und individuelle Darstellungen.

Die ebenfalls vorgestellte Leucus-Serie bietet austauschbare Pumpenabdeckungen, darunter eine Holzvariante mit sanft gestreuter ARGB-Beleuchtung sowie eine mattierte Ausführung für einen diffuseren Lichteffekt.

(Bildquelle: Amiiba)

Alle Kühler setzen auf einen 27 mm starken Radiator, eine Keramiklager-Pumpe und drei vorinstallierte 28-mm-Hochleistungslüfter.

Vitalis-Netzteile mit bis zu 2.000 Watt

Für die Stromversorgung präsentiert Amiiba die neue Vitalis-Serie, die Modelle mit 1.000, 1.200, 1.600 und 2.000 Watt umfasst. Sämtliche Varianten erfüllen die Anforderungen von 80 PLUS Titanium, Intel ATX 3.1 und PCIe 5.1. Zur Ausstattung gehören vollständig modulare Kabel, japanische Kondensatoren sowie ein leiser 140-mm-FDB-Lüfter. Das Topmodell mit 2.000 Watt verfügt über vier native 12V-2×6-Anschlüsse, während die 1.600- und 1.200-Watt-Versionen jeweils zwei dieser Anschlüsse bieten.

Die 2.000- und 1.600-Watt-Modelle erscheinen in einem 180 mm langen Gehäuse und werden speziell für Märkte mit 230-Volt-Stromversorgung angeboten. Die kleineren Varianten mit 1.200 und 1.000 Watt nutzen ein kompakteres 150-mm-Format, um die Kompatibilität mit einer größeren Auswahl an Gehäusen zu erhöhen.

Design statt klassischer Gaming-Optik

Mit seinem ersten Produktportfolio positioniert sich Amiiba als Marke für Anwender, die neben Leistung auch Wert auf Materialqualität, Individualisierung und ein ruhigeres, wohnraumtaugliches Design legen. Die Inspiration durch Ferrofluid zieht sich dabei als zentrales Gestaltungselement durch das gesamte Sortiment und soll eine Verbindung zwischen Technik, Bewegung und persönlichem Ausdruck schaffen.

Preise und Verfügbarkeiten der neuen Produkte hat Amiiba bislang noch nicht bekannt gegeben.

QuellePressemitteilung Amiiba
Alex
Seit der Jugend bin ich von PC-Hardware begeistert und habe Systeme in den verschiedensten Hardware-Generationen gebaut. Mit der Zeit kamen dann auch Videokonsolen dazu. Ich bin hier eigentlich in allen Bereich aktiv. Mit einem Schwerpunkt auf Hardware.