Ende Oktober 2025 hat Valve eine große Änderung eingeführt, die die CS2-Skin-Ökonomie sehr schnell neu geformt hat. Das Update hat den Trade-Up-Vertrag erweitert: Spieler können jetzt fünf Covert-Skins (rote Stufe) gegen ein Messer oder Handschuhe aus derselben Kollektion eintauschen. Diese eine Regel hat Angebot und Nachfrage im gesamten Markt verändert. Am stärksten betroffen waren High-End-Items, denn Messer und Handschuhe hingen früher hauptsächlich von extrem seltenen Kisten-Drops ab.
Wenn du dich fragst, ob das Öffnen von CS2-Kisten nach diesem Update noch profitabel ist, lautet die Antwort nicht einfach Ja oder Nein. Es hängt davon ab, was du unter Profit verstehst, welche Kisten du öffnest und ob du das Öffnen eher als Unterhaltung oder als Wertentscheidung betrachtest. Spieler, die in volatilen Phasen mehr Kontrolle wollen, nutzen manchmal Plattformen wie Skin.Club als Teil einer umfassenderen Strategie, statt sich nur auf RNG zu verlassen.
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Was war das „Covert-Update“?
Valve hat einen neuen Weg geschaffen, um goldene Items zu bekommen. Spieler sind für Messer und Handschuhe nicht mehr ausschließlich auf Kisten angewiesen – sie können nun stattdessen Trade-Up-Verträge nutzen.
Die Regel ist simpel: Tausche fünf Covert-Items aus einer Kollektion ein und erhalte ein Messer oder Handschuhe aus genau dieser Kollektion. StatTrak folgt derselben Logik: Wenn du StatTrak-Covert-Skins eintauschst, kannst du ein StatTrak-Messer erhalten.
Der Markt reagierte sofort. Messerpreise fielen, während die Nachfrage nach bestimmten Covert-Skins stark anstieg. Diese roten Skins wurden zum wichtigsten Input für das Craften von Premium-Items. Dadurch änderte sich auch die „Mathematik“ hinter dem erwarteten Wert beim Kistenöffnen.
Der wichtigste Punkt: Die Kisten-Chancen sind weiterhin gegen dich
Das Update hat die Drop-Chancen nicht verändert. Kisten-Ergebnisse folgen weiterhin demselben Seltenheitssystem.
Valves veröffentlichte Wahrscheinlichkeiten zeigen:
- Covert-Drops liegen bei etwa 0,64 %
- Spezialitems, wie Messer und Handschuhe, liegen bei etwa 0,26 %
Das bedeutet: Im Durchschnitt erhält man ein goldenes Item etwa alle 385 bis 400 Öffnungen.
Damit haben Kistenöffnungen in den meisten Fällen weiterhin einen negativen Erwartungswert. Einige Spieler machen zwar Gewinn, aber die meisten verlieren Geld, wenn sie ihre Ergebnisse mit durchschnittlichen Marktpreisen vergleichen.
Warum sich die Profitabilität verändert hat: Der Markt, nicht die Chancen
Die Trade-Up-Änderung hat Kistenöffnungen nicht ersetzt – sie hat die Preisbildung am Markt verändert.
Wenn Spieler Messer und Handschuhe häufiger craften können, kann das Angebot im Laufe der Zeit steigen. Mehr Angebot senkt oft Preise, vor allem bei mittelklassigen Messern. Diese Items hängen nicht mehr nur von Jackpot-Drops ab.
Gleichzeitig können bestimmte Covert-Skins im Preis steigen, weil sie nun als Material für Messer und Handschuhe genutzt werden. Dadurch entstehen zwei Effekte gleichzeitig:
- Goldene Items können langfristig an Wert verlieren
- Einige rote Skins (Covert) können an Wert gewinnen
Beide Trends beeinflussen die Rendite beim Öffnen – jedoch in entgegengesetzte Richtungen.
Wie man Profit korrekt misst (einfache ROI-Formel)
Um Profitabilität realistisch zu bewerten, braucht man eine klare Methode. Eine einfache ROI-Rechnung sieht so aus:
- Gesamtkosten = (Kistenpreis + Schlüsselpreis) × Anzahl der Öffnungen
- Rückfluss = Wiederverkaufswert aller Items minus Gebühren
- ROI % = (Rückfluss ÷ Gesamtkosten) × 100
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Steam-Gebühren sind dabei entscheidend. Steam nimmt normalerweise 5 % Gebühren plus eine Spielgebühr, oft um die 10 %. Insgesamt verlieren Verkäufer so ungefähr 15 % pro Verkauf. Das kann ein Break-even-Ergebnis in einen Verlust verwandeln – selbst wenn der reine Item-Wert auf den ersten Blick „okay“ aussieht.
Tabelle: Was das Covert-Update mit dem Kisten-ROI macht
Hier eine einfache Übersicht, wie das Update die Kisten-Rendite beeinflusst:
| Profit-Faktor |
Vor dem Update |
Nach dem Covert-Trade-Up-Update |
| Messer-/Handschuh-Wert |
Knappheit stützte die Preise |
Höheres Angebot kann manche Preise senken |
| Covert-(Rot)-Wert |
Hohe Stufe, aber ungleichmäßige Nachfrage |
Nachfrage kann durch Trade-Up-Nutzung steigen |
| Erwartungswert (EV) beim Öffnen |
Für die meisten Kisten negativ |
Immer noch negativ, aber einzelne Kisten können kurzfristig profitieren |
| Marktvolatilität |
Moderat |
Hoch, mit schnelleren Preisschwankungen |
Kurzfristig vs. langfristig: Das „Profitfenster“
Große Marktveränderungen schaffen oft ein kurzes Zeitfenster, in dem der ROI beim Kistenöffnen besser aussieht. Preise brauchen Zeit, um sich einzupendeln. Einige rote Skins können sehr schnell im Preis steigen, weil Trader sie für Trade-Ups kaufen. Kistenpreise steigen dagegen oft später – nicht sofort.
Mit der Zeit verschwinden Gewinne meist wieder. Wenn über Trade-Ups mehr Messer in den Markt gelangen, passen sich die Preise nach unten an. Der durchschnittliche Ertrag pro Öffnung fällt dann häufig erneut. Direkt nach dem Update kann das Öffnen besser wirken, aber dieser Vorteil hält oft nicht lange.
Welche Szenarien können weiterhin „profitabel“ sein?
Profit hängt von Timing und Glück ab. Das sind die wichtigsten Situationen, in denen Kistenöffnen besser als üblich funktionieren kann:
1) Du triffst früh einen High-Value-Drop
Das ist der Hauptweg, wie Spieler gewinnen. Wenn du früh ein Messer oder einen sehr teuren Skin ziehst, kann dein persönlicher ROI positiv werden. Die Chancen bleiben gering, aber der mögliche Gewinn ist da.
2) Du öffnest während Marktverwirrung
Nach großen Updates geraten Preise oft durcheinander. Manche Kisten können kurzfristig weniger kosten als der reale Wert ihrer potenziellen Drops. Im Oktober 2025 bewegten sich die Preise sowohl bei Messern als auch bei Covert-Skins sehr schnell. Solche Märkte erzeugen kurzfristige Lücken.
3) Du hältst Skins langfristig
Manche Spieler verkaufen nicht sofort. Sie behalten ihre Drops als Sammlerstücke und warten. Wenn die Preise später steigen, verbessert sich der ROI. Das ist nicht garantiert, kann aber funktionieren, wenn eine Kollektion schwerer zu finden wird.
Warum die meisten Spieler beim Kistenöffnen trotzdem Geld verlieren
Auch nach dem Update verlieren die meisten Öffnungen weiterhin Geld. Drei Gründe erklären das:
1) Niedrige Chancen auf High-Tier-Drops
Covert-Drops liegen bei etwa 0,64 %. Goldene Items liegen bei etwa 0,26 %. Die meisten Öffnungen liefern niedrigere Seltenheitsstufen. Diese Skins werden oft für weniger verkauft als Kiste + Schlüssel kosten.
2) Steam-Gebühren drücken den Ertrag
Steam nimmt Gebühren, die insgesamt oft bei etwa 15 % liegen. Dadurch sind Break-even-Ergebnisse selten – selbst wenn du ordentliche Skins ziehst.
3) Kistenpreise steigen, wenn alle Profit jagen
Wenn Spieler glauben, dass eine Kiste einen guten ROI bietet, steigt die Nachfrage. Der Kistenpreis zieht ebenfalls an. Dadurch verschwindet der Vorteil oft schnell, weil die Einstiegskosten rasch steigen.
Ein praktischer Entscheidungsrahmen (schnelle Checkliste)
Wenn du schnell entscheiden willst, ob Kistenöffnen nach dem Update sinnvoll ist, nutze diese Checkliste:
- Öffnest du aus Spaß oder für Profit?
Wenn Profit dein Hauptziel ist, bleibt Kistenöffnen weiterhin ein hohes Risiko.
- Ist der Markt diese Woche sehr volatil?
Volatilität kann kurzfristige Chancen schaffen, erhöht aber auch das Risiko.
- Steigen die roten Skins aus dieser Kiste im Preis?
Wenn ja, könnte die Trade-Up-Nachfrage den erwarteten Wert dieser Kiste erhöhen.
- Verkaufst du auf Steam oder cashst du woanders aus?
Steam-Gebühren senken den ROI und machen Profite schwieriger.
Diese Checkliste hilft dir, den größten Fehler zu vermeiden: Nicht davon ausgehen, dass das Update Kistenöffnen „repariert“ hat.
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Also: Ist es noch profitabel? Die ehrliche Antwort
Nach dem Covert-Trade-Up-Update kann sich das Öffnen von Kisten in manchen kurzen Phasen weniger unprofitabel anfühlen. Eine kleine Anzahl an Spielern kann durch Glück oder gutes Timing weiterhin Profit machen. Langfristig sorgen jedoch die Drop-Chancen und die Gebührenstruktur weiterhin für einen negativen Erwartungswert bei den meisten Spielern.
Das Update hat vor allem verschoben, wo der Wert im Markt liegt. Messer und Handschuhe könnten stärkerem Preisdruck ausgesetzt sein. Covert-Skins können neue Nachfrage gewinnen, weil Trade-Ups sie benötigen. Die Ergebnisse sehen anders aus – aber das grundlegende Risiko bleibt gleich.
Wenn du den Nervenkitzel liebst, öffne Kisten verantwortungsvoll. Wenn du stabile finanzielle Werte suchst, ist es meist sinnvoller, bestimmte Skins direkt zu kaufen, statt auf Zufallsdrops zu setzen.
Sicherere Alternative: Skins bekommen, ohne auf RNG angewiesen zu sein
Viele Spieler bevorzugen inzwischen den direkten Skin-Kauf statt reines Kistenöffnen – besonders in volatilen Phasen. Dieser Ansatz bietet mehr Kontrolle und vorhersehbarere Ergebnisse.
Wenn du eine weitere Option willst, können Plattformen wie Skin.Club eine breitere Skin-Strategie unterstützen. Sie bieten oft ein geführteres Erlebnis als klassisches Unboxing, was viele Spieler leichter zu managen finden.