Reisen können beeinflussen, wo Spieler ihre Games kaufen, ohne dass sich dadurch die Region ihres bestehenden Gaming-Accounts ändert. Ein kurzer Auslandsaufenthalt ändert weder automatisch das im Store hinterlegte Land noch ermöglicht er den Zugriff auf sämtliche lokalen Angebote. Laut Steam werden Reisenden weiterhin die Preise angezeigt, die für das in ihrem Account festgelegte Store-Land gelten. Ein Länderwechsel ist dagegen für Nutzer vorgesehen, die umgezogen sind oder sich für längere Zeit im Ausland aufhalten. Dafür ist eine Zahlungsmethode aus dem neuen Land erforderlich. In der Regel kann das Store-Land außerdem nur einmal alle drei Monate geändert werden.
Spieler können digitale Games entweder direkt in den offiziellen Plattform-Stores oder über digitale Marktplätze kaufen. Eneba bietet beispielsweise Game-Keys und Geschenkkarten an, wobei die jeweiligen Produktseiten bereits vor dem Kauf Informationen zu regionalen Einschränkungen enthalten können. Wer auf der Suche nach Riot-Währung ist, kann sich die Angebote wie die Valorant Geschenkkarte ansehen und anhand der regionalen Produktinformationen prüfen, ob ein Artikel mit der Region des eigenen Accounts kompatibel ist.
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Die Account-Region ist entscheidend
Der aktuelle Aufenthaltsort und die im Account hinterlegte Region sind zwei unterschiedliche Dinge. Laut den Reisehinweisen von Steam bleibt das festgelegte Store-Land auch während eines Auslandsaufenthalts bestehen. Wer im Ausland einen Store besucht, ändert damit also nicht automatisch die Region seines Accounts. Beim Kauf kommt es deshalb auf die hinterlegte Account-Region an und nicht darauf, wo sich der Spieler gerade befindet.
Steam weist außerdem darauf hin, dass CD-Keys regionalen Einschränkungen des jeweiligen Publishers unterliegen können. Ein Key, der für eine bestimmte Region gekauft wurde, lässt sich daher möglicherweise nicht in einer anderen Region aktivieren. Vor dem Kauf sollte deshalb immer geprüft werden, für welche Regionen der Key freigegeben ist. Steam untersagt zudem die Nutzung von VPNs und Proxys, um den eigenen Standort bei regional eingeschränkten Käufen zu verschleiern oder regionale Preis- und Inhaltsbeschränkungen zu umgehen.
Bei VALORANT Points kommt es auf die regionale Kompatibilität an
VALORANT Points zeigen besonders deutlich, warum regionale Angaben wichtiger sind als ein möglichst unkomplizierter Kauf. Laut den Hinweisen von Riot zu Prepaid-Karten sind die entsprechenden Guthabencodes an bestimmte Regionen gebunden. Sie können nur in der Region eingelöst werden, in der sie gekauft oder für die sie ausgegeben wurden. Eine im Ausland gekaufte physische Karte lässt sich deshalb nicht automatisch einlösen, nur weil sich der Käufer gerade in dem Land befindet, in dem sie verkauft wird.
Für die Einlösung am PC erklärt Riot, dass Spieler im VALORANT-Client die Option ‘Prepaid-Karte’ auswählen und anschließend ihren Code eingeben müssen. Regionale Filter und Angebote mit Kennzeichnungen wie Europa, USA, Brasilien oder Vereinigtes Königreich helfen Käufern dabei, die passenden Produktinformationen zu finden. Diese Angaben ändern jedoch nichts an den regionalen Vorgaben von Riot. Ein regional eingeschränkter Code lässt sich dadurch nicht plötzlich weltweit einlösen.
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Das richtige Kaufformat wählen
Der Kauf im lokalen Einzelhandel kann weiterhin sinnvoll sein, wenn Spieler ein Produkt direkt vor Ort erwerben, eine physische Geschenkkarte verschenken, einen Code lokal aktivieren oder persönliche Beratung in Anspruch nehmen möchten. Außerdem können Käufer die im jeweiligen Geschäft angebotene Karte direkt überprüfen. Wichtig ist dabei, dass sowohl die Region als auch der Nennwert der Karte zu den Anforderungen des jeweiligen Accounts passen.
Der digitale Kauf unter Berücksichtigung regionaler Einschränkungen ist dagegen eine praktische Alternative, sobald die Kompatibilität bestätigt wurde. Der lokale Einzelhandel bietet sich vor allem dann an, wenn eine physische Geschenkkarte, eine lokale Aktivierung oder persönliche Unterstützung im Vordergrund stehen. Digitale Codes ersparen dagegen den Weg ins Geschäft und machen es überflüssig, auf Reisen eine physische Karte mitzuführen. So profitieren Spieler von mehr Komfort, ohne die Regeln der jeweiligen Plattformen und Publisher umgehen zu müssen.
Wer auf Reisen digitale Games, Keys oder Guthabenkarten kaufen möchte, sollte deshalb zuerst die Region seines Accounts überprüfen und anschließend die regionalen Angaben des gewünschten Produkts abgleichen. So lässt sich sicherstellen, dass der Kauf mit den geltenden Einlöse- und Aktivierungsbedingungen vereinbar ist. Digitale Marktplätze wie Eneba, die verschiedene digitale Produkte anbieten, können dabei eine passende Anlaufstelle sein, sofern die regionale Kompatibilität zuvor geprüft wurde.
