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Zeverland auf der Gamescom 2026 angespielt – Das Zombie-Survival-Spiel der etwas anderen Art

Im Rahmen der gamescom 2026 konnten wir in einem rund einstündigen Termin einen ersten Blick auf das kommende Open-World-Survival-Crafting-Game Zeverland werfen.

Knuffige Zombies

Und gleich zu Beginn sticht das Spiel durch einen Aspekt aus dem Genre hervor – die Optik. Anders als in anderen Zombie-Survival-Titeln ist die Welt von Zeverland nicht trostlos und von einem optisch realistischen und dystopischen Anspruch geprägt. Stattdessen setzen die Entwickler von Quantum Quirks auf eine knallige Optik und niedliche Charaktere mit großen Köpfen.

Erkundet Zeverland alleine oder mit über 1000 Mitspielern.

Laut Senior Director Nelson Woon möchte man das Genre damit für die breitere Masse zugänglich machen, denn nicht jeder fühlt sich von den dystopischen Welten der anderen Genrevertreter angesprochen.

Aber auch Survival-Fans sollen bei Zeverland auf ihre Kosten kommen, was sich vor allem im Gameplay zeigt. Hier steht das Spiel großen Namen wie Project Zomboid, DayZ oder 7 Days to Die in nichts nach. Anders als in diesen Spielen seid ihr jedoch nicht allein in einer Welt voller Untoter. Zeverland spielt zum Beginn der Zombie-Apokalypse, was bedeutet, dass sich in den Ortschaften und auf den Straßen noch Bewohner finden, mit denen sich die Spieler zusammenschließen können.

Diese können dann verschiedene Aufgaben übernehmen. Die NPCs können in eurer Basis automatisch Ressourcen sammeln, Gegenstände herstellen, Wache halten, heilen, neue Rezepte freischalten, Waffen verbessern und sogar weitere NPCs für euch rekrutieren.

In Zeverland könnt ihr eure Basis überall mit hinnehmen.

Überleben mit eigener Basis

Damit die NPCs jedoch gute Arbeit leisten, braucht es auch ein entsprechendes Camp. Ihr könnt so ziemlich jeden Ort auf der Karte zu eurer Basis ernennen und diesen nach euren Wünschen bebauen und einrichten. Die dafür nötigen Ressourcen können wir entweder in der Welt finden oder bestehende Strukturen und Mobiliar abreißen. Und wem eine feste Basis zu langweilig ist, der kann auch Fahrzeuge zu einer mobilen Basis umbauen.

Neben wichtigen Craftingstationen sollte hier auch die Wasser- und Nahrungsversorgung sichergestellt sein, denn diese sind zwei von drei Werten, die man neben seiner Lebensenergie im Auge behalten sollte. Der dritte ist der Infektionswert. Dieser wird etwa durch Infektionen oder das falsche Essen angehoben. Erreicht dieser 100 Prozent, werdet ihr selbst zum Zombie.

Werdet ihr zum Zombie bekommt ihr ein neues Moveset und neue spielerische Möglichkeiten.

Damit einhergehen Änderungen im Kampf- und Bewegungssystem sowie in der visuellen Darstellung der Welt. Ihr könnt euren Zombie außerdem upgraden. Dafür müsst ihr Teile von besonderen Zombietypen ausrüsten, die die Welt durchstreifen. So könnt ihr beispielsweise gigantische Arme finden, die euch stärker machen, oder die Beine eines Hunters ausrüsten, mit denen ihr schneller werdet und höher springen könnt.

Das Zombiedasein ist jedoch nicht endgültig. An bestimmten Orten in der Welt haben Spieler die Möglichkeit, ihre Verwandlung rückgängig zu machen.

Im Kampf stehen den Spielern gegen die Untoten ein breites Arsenal an Nah- und Fernkampfwaffen zur Verfügung. Vom klassischen Baseballschläger bis hin zu Pistolen und Gewehren ist für jeden Spielstil etwas dabei. Waffen können außerdem ähnlich wie in der Dead-Rising-Reihe miteinander kombiniert werden. So können wir etwa einen Tennisschläger mit Eisen kombinieren, um daraus einen Scorching Club zu bauen, der zusätzlichen Brandschaden austeilt.

Dabei lässt uns das Spiel komplette Narrenfreiheit. Während unserer Anspielsession haben wir etwa eine leere Flasche mit einem Gummihuhn kombiniert. Neben dem ausgeteilten Grundschaden konnte die Gummihuhn-Flasche die Gegner zusätzlich betäuben.

Bei der Waffenherstellung sind euch keine Grenzen gesetzt.

Gemeinsam durch die Zombie-Apokalypse

Ihr müsst die Spielwelt von Zeverland jedoch nicht allein mit euren NPCs erkunden, denn das Spiel wird umfangreiche Multiplayer-Modi bieten und die Kartengröße an die Spieleranzahl anpassen. Solo-Spieler und Freundesgruppen sollen demnach auf privaten Servern mit einer Kartengröße von 8 x 8 km spielen können.

Wer es jedoch noch lebendiger bevorzugt, wird sich entweder auf die permanenten oder saisonalen Server stürzen können. Hier sollen über 1.000 Spieler Platz finden und die Kartengröße wird auf 72 x 72 km angehoben. Bei den beiden Servertypen gibt es jedoch Unterschiede. Während auf den permanenten Servern alles Gebaute bestehen bleibt und sich die Welt dadurch kontinuierlich weiterentwickeln soll, wird es auf den saisonalen Servern die namensgebenden Seasons geben, die mit einem vollständigen Kartenwipe enden. Dafür sollen die Spieler jedoch Einfluss darauf nehmen können, wie die jeweilige Season endet.

Neben Überlebenden und Zeds bewohnen auch Tiere die Welt von Zeverland.

Erstes Feedback Positiv

Was sich auf dem Papier schon gut anhört, ist auch spielerisch bereits jetzt gut umgesetzt. Während unserer Anspielsession griffen die verschiedenen Mechaniken perfekt ineinander und wir hatten uns schnell am Spiel festgebissen. Die Spielwelt mit ihren kleineren und größeren Ortschaften weckt außerdem einen starken Entdeckerdrang.

Der im Juni 2026 stattgefundene Playtest hat laut Angaben der Entwickler ebenfalls eine gute Resonanz sowie konstruktives Feedback und Ideen hervorgebracht, die das Team in die aktive Entwicklung einfließen lässt. Eine erste Demo für die Öffentlichkeit soll nach aktuellem Stand im ersten Quartal 2027 erscheinen, dicht gefolgt vom Start des Early Access im gleichen Jahr.

Wer auf der Suche nach dem nächsten Survival-Titel ist, sollte Zeverland definitiv im Auge behalten. Auch für Neueinsteiger wird sich der Titel durch seine niedliche Optik und die eingängigen Mechaniken eignen. Wir sind bereits jetzt sehr gespannt auf die weitere Entwicklung des Titels.

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Dennis Witzmann
Dennis Witzmann
Seit meiner Jugend bin ich begeisterter Spieler. Ob PC oder Konsolen, ich bin überall Zuhause. Doch in den Bereichen MMO und JRPG findet man mich am meisten.
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