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Star Wars – Grievous – Comic Review

Star Wars – Grievous Inhaltsangabe: „Count Dooku *hust, hust* entsendet General Grievous auf einen Dschungelplaneten im Wilden Raum. Dort soll der kürzlich zum Anführer der Droidenarmee ernannte Grievous für Unruhe sorgen und so die Streitkräfte der Republik anlocken, sich ihnen stellen und sie schwächen. Für den Cyborg, der die Republik und insbesondere die Jedi abgrundtief hasst, ist das eine willkommene Aufgabe, bei der er sich gleichzeitig vor Count Dooku *hust, hust* beweisen kann.“

Autor: Michael Moreci
Zeichner: Caio Filipe
Veröffentlichung: Bereits erhältlich! (21.07.2026)
Preis: 14,00 Euro
Ausstattung: Cover, Skizzen und Steckbriefe zu den Kreativen

Über Star Wars – Grievous

Als verantwortlicher Autor hinter Star Wars – Grievous steckt Michael Moreci, welcher bereits an mehreren Star Wars Projekten, Stranger Things und DC beteiligt ist und war. Der erste Spielfilm von ihm hieß Revealer und erschien 2022 bei einem Streamingdienst namens Shudder. Des Weiteren ist er als Autor der Serie Revival auf SyFy beteiligt. Federführend ist der Künstler Caio Filipe mit brasilianischer Abstammung. Er studierte an der Quanta Academia und spezialisierte sich unter anderem auf grafische Erzählkunst und digitale Kunst. Sein Talent teilte Filipe bereits mit den Verlagen Dark Horse und DC Comics. Dazu gehörte zum Beispiel auch Nightwing. Zuvor zeichnete er die Ausgaben 11 – 13 von Die Hohe Republik Abenteuer – Phase III.

Star Wars – Grievous beinhaltet knapp 100 Seiten Star Wars Lore mit und über den beliebten Cyborg Schurken, der Laserschwerter sammelt. Wobei dies nicht ganz richtig ist, da man als Leser gefühlt mehr den Jedi Cardiff Baye und sein Klonkrieger Team begleitet. Der Comic nimmt seine zeitliche Rolle noch zu Anfangszeiten von Episode 2 ein, wenn wir die Filmreihe dazu nehmen. Grievous wird nach Katou geschickt, einem Dschungel Planeten, der sonst keinerlei Verbindung mit den Konflikten zwischen Republik und Separatisten hat. Folglich wird auch Jedi Baye von der einen Mission abgezogen und auf diesen Planeten mit seinem Team ausgesandt.

Der Schurke mit der Laserschwertsammlung stiftet unterdessen Unheil an. Er bringt auf dem sonst harmonischen Planeten die Lager zwischen Bewohner und Monster durcheinander, die sich bisher friedlich die Zonen teilten. Dabei geht der Cyborg nicht nur seiner Mission von Count Dooku nach, sondern verfolgt auch seine eigenen Ziele und gewinnt an Erkenntnis über sich selbst. Großkotzig möchte er diese selbstverständlich allen mitteilen.

Grievous
Bildquelle: Panini

Jedi Abschaum!

> Rezension zu Age of Resistance: Schurken.

Eindruck

Das neue Star Wars Abenteuer ist komplett in Farbe und kommt als Softcover im Format 17×26 daher. Meistens hält sich die Handlung bei Nacht und Regen auf, weswegen viel mit blau, lila und dunkleren grün Tönen gearbeitet wurde. Der Farbübergang ist fließend und die Details minimal. Dennoch unterscheiden sich die Klonkrieger in Bart- und Haarschnitt, wenn sie ihre Helme abnehmen und die sauberen Linien im Gesicht lassen ihre Emotionen ablesen. Besonders stark sind die Augen von Grievous, welche einem aus dem Film bekannt sind. Das fürchterliche gelb/orange/rot leuchtende im Verborgenen ist zu erwarten. Künstlerisch erinnert der Stil an die „Mein erster Comic“ Reihe, die sich an jüngere Leser richtet, wobei ich das Gemetzel und das Aufkommen von Monster und Bestien dem nicht einordnen würde. Nur leider bekommt man das Gefühl, dass die Titelgebende Figur nicht genügend Seiten bekommt. Dabei entpuppte gerade er sich trotz kurzer Screentime in Episode drei zu einem echten Publikumsliebling.

Mir ist bewusst, dass es sich hierbei nicht um eine Origin Story handelt, aber ein wenig Charakter Entwicklung vermisse ich dennoch. Grievous ist von Anfang an das pure böse und sieht sich selbst als Monster oder Bestie, dies wiederholt er auch andauernd. Er weiß, wer er ist und dass er Jedis hasst und deren Glauben an die Macht. Letzteres sorgt zumindest für ein tiefgründiges Gespräch zwischen Jedi Baye und Klonkrieger Max. Was treibt einen in einem aussichtslosen Kampf voran? Ist es die Hoffnung oder der Glaube. Wofür kämpfen die Klonkrieger und tun sie einfach das, was ihnen gesagt wird oder was ist mit einem freien Willen. Es zeigt sich ebenfalls im Star Wars Universum, dass KI (Klone) irgendwann ein Bewusstsein entwickeln, hinterfragen und ändern sich äußerlich.

Fazit

Der Comic mit dem Laserschwert Sammler kommt auf 96 Seiten und erzählt eine spannende Nebenhandlung, als die Welt zumindest zwischen Skywalker und Kenobi noch in Ordnung war. Unser Cyborg hat längst seinen Platz eingenommen und weiß, wofür er kämpft oder besser gesagt gegen wen. Als Leser lernt man neue Figuren kennen und einen neuen Schauplatz, welcher sonst nichts mit den Konflikten zu tun hat. Wirklich stören tut mich nur die wenige Seitenzahl mit Grievous und dass er so eindimensional daher kommt. Er nutzt zumindest seine strategischen Fähigkeiten, um eine perfekte Ablenkung zu schaffen. Das bleibt nicht unbemerkt. Der Preis von 14 Euro ist vollkommen solide für Handlung und Bonusmaterial. Der abgeschlossene Einzelband ist ein idealer Sammlercomic.

Star Wars – Grievous vom Panini Verlag ist bereits erhältlich und für 14,00 Euro zu haben.

Vielen Dank an Panini für die Bereitstellung des Comics.

Unsere Wertung: 4 von 5 Sternen
Daniel Plaumann
Daniel Plaumann
Seit 2014 schreibe ich für das tollste Online Magazin in Deutschland. Ich kümmere mich um alles an News von den Microsoft Studios, einigen Releases und Buchkritiken zu Comics sowie Mangas.
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