Eine Katana-Kämpferin, ein mächtiger Hund und ein überwuchertes Japan der Zukunft: Beast of Reincarnation könnte eine der spannendsten Action-RPG-Überraschungen des Jahres werden.
Es gibt Spiele, bei denen sich ein vorangehender Hype von alleine erklärt. Eine Kämpferin mit Katana, ein gewaltiger Hund und ein Japan, das von Pflanzen und monströsen Wesen zurückerobert wurde. Bei Beast of Reincarnation reichen bereits wenige Bilder, um meine Neugier zu wecken.
Natürlich trägt der Name Game Freak einen Teil zu dieser Aufmerksamkeit bei. Ein düsteres Action-RPG vom Studio hinter Pokémon klingt zunächst wie ein bewusst gesetzter Kontrast. Doch je mehr ich von Beast of Reincarnation sehe, desto weniger interessiert mich dieser Vergleich. Entscheidend ist nicht, was das Spiel anders als Pokémon macht. Entscheidend ist, ob Emma und Koo gemeinsam etwas Eigenes erschaffen.
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Beast of Reincarnation – Eine Welt, die zurückschlägt
Die Reise führt in das Japan des Jahres 4026. Die menschliche Zivilisation ist weitgehend verschwunden, während eine Verderbnis Lebewesen und Landschaften verändert hat. Riesige Pflanzen brechen aus dem Boden, Ruinen verschwinden unter dichter Vegetation und gefährliche Kreaturen durchstreifen eine Welt, die gleichermaßen schön und feindselig wirkt.
Im Mittelpunkt steht Emma, eine sogenannte Sealerin. Sie ist selbst von der Verderbnis betroffen und kann Pflanzen kontrollieren, hat jedoch ihre Erinnerungen und Emotionen verloren. Begleitet wird sie von Koo, einem hundeartigen Wesen, das eigentlich zu jenen Kreaturen gehört, die Emma bekämpfen müsste.
Schon diese Ausgangslage macht mich neugierig. Emma und Koo sind nicht einfach nur eine Heldin und ihr putziger Begleiter. Ihre Verbindung besitzt einen inneren Widerspruch: Beide brauchen einander, obwohl sie nach den Regeln dieser Welt Gegner sein müssten.
Das ist eine überzeugende Grundlage für eine Geschichte über Vertrauen, Ausgrenzung und Abhängigkeit. Ob das Spiel diese Themen tatsächlich überzeugend ausarbeitet, bleibt abzuwarten. Die Voraussetzungen dafür sind jedoch vorhanden.
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Quelle: fictions.com
Beast of Reincarnation – Der Hund ist Teil des Kampfsystems
Am meisten freue ich mich derzeit auf das Zusammenspiel im Kampf.
Dem Gameplay-Trailer entsprechend tritt Emma ihren Gegnern mit dem Katana entgegen. Sie weicht aus, pariert Angriffe und sammelt durch erfolgreiche Aktionen Ressourcen. Diese werden wiederum benötigt, um Koos Fähigkeiten einzusetzen.
Öffnet man das Befehlsmenü für Koo, wird das Geschehen verlangsamt. Für einen Moment wechselt Beast of Reincarnation damit von schneller Action zu taktischer Planung. Emma liefert die Präzision, Koo schafft Kontrolle und neue Handlungsmöglichkeiten.
Genau dieser Wechsel könnte dem Spiel seinen eigenen Rhythmus verleihen. Viele moderne Action-RPGs fordern vor allem schnellere Reaktionen und immer präzisere Paraden. Beast of Reincarnation scheint hingegen bewusst kurze Momente einzubauen, in denen wir den Kampf lesen und unsere nächsten Schritte planen können.
Koo ist damit offenbar nicht nur ein Begleiter, der automatisch Gegner anfällt oder gelegentlich eine Spezialattacke ausführt. Er bildet eine zweite Hälfte des Systems. Sollte sich dieses Zusammenspiel so flüssig spielen, wie es bislang aussieht, könnte darin die größte Stärke des gesamten Games liegen.
Beast of Reincarnation – Mehr als das düstere Spiel der Pokémon-Macher
Es wäre leicht, Beast of Reincarnation ausschließlich als das erwachsene und düstere Spiel von Game Freak zu vermarkten. Doch Dunkelheit ist noch keine kreative Reife, und ein Katana macht aus einem Action-RPG noch keinen Pflichtkauf.
Spannender ist die Frage, ob Game Freak seine Erfahrung mit Beziehungen zwischen Menschen und fantastischen Kreaturen in eine andere Form übertragen kann.
Bei Emma und Koo geht es nicht darum, möglichst viele Wesen zu sammeln oder auszutauschen. Das Abenteuer konzentriert sich vollständig auf ein einziges Paar. Dadurch erhält jede gemeinsame Aktion mehr Gewicht. Ihre Verbindung ist Teil der Handlung, aber zugleich auch direkt im Kampfsystem verankert.
Das gefällt mir an der bisherigen Präsentation besonders. Die Beziehung wird nicht nur in Zwischensequenzen behauptet. Sie entscheidet darüber, wie wir kämpfen.
Beast of Reincarnation – Meine Vorfreude wächst
Noch wissen wir nicht, ob die Welt über die gesamte Spielzeit abwechslungsreich bleibt. Auch das Kampfsystem muss erst beweisen, dass sich der Wechsel zwischen Katana-Action und Koos Fähigkeiten nicht irgendwann in einer festen Routine erschöpft.
Trotzdem freue ich mich inzwischen sehr auf Beast of Reincarnation. Die melancholische Welt, das ungewöhnliche Duo und die Verbindung aus Echtzeitkampf und taktischen Befehlen wirken eigenständig genug, um aus der Masse der Action-RPGs hervorzustechen.
Vielleicht erwartet uns am Ende kein neues Meisterwerk. Vielleicht bleiben einige der großen Ideen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Vor dem Release darf Vorfreude aber auch genau das sein: die Hoffnung, dass ein ungewöhnliches Konzept sein Potenzial tatsächlich ausschöpft.
Ich bin jedenfalls gespannt darauf, gemeinsam mit Emma und Koo durch dieses überwucherte Japan zu ziehen. Nun muss Beast of Reincarnation nur noch zeigen, ob hinter seinen starken Bildern auch ein Spiel steckt, das uns ebenso lange beschäftigt wie seine geheimnisvolle Welt.
Beast of Reincarnation erscheint am 4. August 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Auf Xbox und PC ist das Action-RPG zum Release im Game Pass verfügbar.
In diesem vielversprechenden neuen RPG in PS1-Ästhetik stellt sich die Frage, ob hinter dem Retro-Look mehr steckt als bloße Nostalgie. Verho – Curse of Faces setzt bewusst auf grobe Texturen, kantige Figuren und die bedrohliche Leere früher 3D-Rollenspiele. Seit dem 30. Juli 2026 ist das Dark-Fantasy-RPG für PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch erhältlich.
Entwickelt wurde Verho – Curse of Faces vom polnischen Indie-Studio Kasur Games, während CobraTekku Games als Publisher auftritt. Die Konsolenversion kostet 24,99 Euro. Auf dem PC ist der Titel bereits über Steam verfügbar.
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Verho – Curse of Faces: Masken bestimmen den Anfang, nicht den Weg
Schauplatz ist die lebensfeindliche Welt Yariv. Dort müssen die Bewohner ihre Gesichter hinter Masken verbergen, denn der Anblick eines unbedeckten Gesichts führt zum sicheren Tod. Der Protagonist reist in das Land, um den Ursprung dieses Fluchs zu untersuchen.
Die Masken erfüllen dabei nicht nur eine erzählerische Funktion. Hinter ihnen verbergen sich die unterschiedlichen Klassen. vom kräftigen Kämpfer über den beweglichen Duellanten bis zum Zauberkundigen. An diese anfängliche Entscheidung bleibt der Charakter jedoch nicht dauerhaft gebunden.
Verschiedene Waffen, Zauber und frei kombinierbare Fähigkeiten sollen es ermöglichen, den eigenen Build nahezu unabhängig von der gewählten Startklasse weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen das Erkunden der düsteren Spielwelt sowie fordernde Kämpfe mit Nahkampfwaffen und Magie.
Ein New-Game-Plus-Modus erlaubt weitere Durchläufe mit einem neuen Schwierigkeitsgrad und veränderten Spielstilen.
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Neben dem zentralen Geheimnis um die Masken verspricht Kasur Games zahlreiche Bewohner mit eigenen Geschichten, Problemen und Traumata. Hinter vielen Figuren verbergen sich zusätzliche Aufgaben, mysteriöse Questlinien und individuelle Schicksale.
Das Spiel setzt damit nicht allein auf Kämpfe und Dungeon-Erkundung. Auch die Begegnungen mit den Bewohnern Yarivs sollen einen wichtigen Teil der Atmosphäre und der Erzählung ausmachen.
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Quelle: press kit
Ein Dark-Fantasy-RPG im Geiste von King’s Field
Optisch orientiert sich Verho – Curse of Faces konsequent an der 32-Bit-Ära. Low-Poly-Modelle, grobkörnige Texturen und bewusst eingeschränkte Sichtweiten greifen die Ästhetik früher PlayStation-Spiele auf. Die vermeintlichen technischen Grenzen werden dabei zum Stilmittel und verstärken die düstere, unwirtliche Wirkung der Welt.
Auch spielerisch versteht sich der Titel als Hommage an klassische First-Person-Rollenspiele wie King’s Field. Für Spieler, die mit langsamen und bewusst kantigen First-Person-RPGs wenig anfangen können, dürfte Yariv ein ausgesprochen unwirtlicher Ort bleiben. Freunde von King’s Field, düsterer Erkundung und konsequenter Neo-Retro-Ästhetik finden hier dagegen eine ungewöhnliche Rückkehr zu einer beinahe vergessenen Form des Rollenspiels.
Verho – Curse of Faces ist für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch erhältlich.
Das Palworld Official Card Game ist gerade erst erschienen, doch auf dem Sammlermarkt geht es bereits ähnlich chaotisch zu wie auf den Palpagos-Inseln. Einzelne Karten wurden kurz vor dem offiziellen Start für vierstellige Summen verkauft. Der bisherige Spitzenreiter erreichte sogar fast 4.000 US-Dollar, verlor innerhalb weniger Tage allerdings einen großen Teil seines vermeintlichen Wertes.
3,5 Millionen Booster vor dem Start
Das von Bushiroad veröffentlichte Sammelkartenspiel ist am 30. Juli 2026 weltweit an den Start gegangen. Bereits mehrere Wochen zuvor meldete der Publisher rund 3,5 Millionen verkaufte Boosterpacks des ersten Sets „Dawn of Palpagos“. Zum Launch erschienen außerdem zwei direkt spielbare Trial Decks in den Farbkombinationen Rot und Blau sowie Grün und Violett.
„Dawn of Palpagos“ umfasst 100 reguläre Karten und 61 sogenannte Parallelvarianten. Mehr als 50 unterschiedliche Pals sind im ersten Set vertreten, hinzu kommen bekannte Charaktere wie Zoe und Lily. Sämtliche Karten wurden mit eigens für das TCG angefertigten Illustrationen versehen. Ein Booster enthält sieben Karten, in einer vollständigen Displaybox stecken zwölf Packs.
Von 4.000 auf rund 1.000 Dollar
Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt die goldene Cattiva Soul Card. Ein erstes Exemplar wurde bereits drei Tage vor dem offiziellen Release für fast 4.000 US-Dollar über eBay verkauft. Nur wenige Tage später zeigte sich allerdings, wie wenig aussagekräftig solche frühen Preise sein können.
Inzwischen werden vergleichbare Exemplare für rund 999 US-Dollar angeboten. Weitere Marktbeobachtungen bewegen sich eher im Bereich von etwa 700 bis 1.000 US-Dollar. Gegenüber dem ersten Verkauf entspricht das einem Preisrückgang von ungefähr 75 Prozent. Auch wenn die Karte damit weiterhin alles andere als günstig ist, dürfte der ursprüngliche 4.000-Dollar-Preis vor allem ein Ausreißer während der ersten Hype-Phase gewesen sein.
Auch andere seltene Karten sorgten bereits für hohe Verkaufspreise. Eine besonders seltene Version von „Jormuntide Ignis – Savage Lava Dragon“ wechselte vor dem Release für umgerechnet mehr als 1.300 US-Dollar den Besitzer. Solche Preise bleiben momentan jedoch extrem volatil, da täglich neue Booster geöffnet werden und immer mehr Exemplare auf dem Zweitmarkt auftauchen.
Base-Building in Kartenform
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Spielerisch versucht das Palworld TCG, mehrere Mechaniken des Videospiels auf den Tisch zu übertragen. Zwei Spieler stellen Teams aus Pals zusammen, sammeln Ressourcen, bauen Strukturen und setzen Ausrüstung sowie Ereigniskarten ein, um die Kontrolle über das Spielfeld zu übernehmen.
Ein vollständiges Deck besteht aus einem Main Deck mit 50 Karten und einem separaten Soul Deck mit zehn Karten. Beim Deckbau dürfen maximal zwei der vier Farben Rot, Blau, Grün und Violett kombiniert werden. Farblose Karten können unabhängig von der gewählten Kombination eingesetzt werden, außerdem sind höchstens vier Karten mit demselben Namen erlaubt.
Die beiden Trial Decks enthalten neben den benötigten 60 Karten auch eine Papier-Spielmatte, eine Spielanleitung, mehrere Zähler und ein zusätzliches Boosterpack. In jedem Trial Deck kann außerdem eine Karte durch eine seltene Parallelversion ersetzt worden sein.
Eine Erstauflage mit kleinen Fehlern
Oben rechts steht „Palword“ statt „Palworld“. Quelle: Reddit-User Direct_Avocado_8224
Kurios ist außerdem, dass sich auf den Boostern und Displayboxen der ersten Auflage ein Schreibfehler beim Wort „Palworld“ eingeschlichen hat. Bushiroad hat den Fehler bereits bestätigt und möchte ihn bei späteren Nachdrucken korrigieren. Ob die fehlerhafte Erstauflage dadurch irgendwann selbst zum begehrten Sammlerstück wird, bleibt abzuwarten.
Auch bei einer Karte des rot-blauen Trial Decks fehlt versehentlich der Hinweis auf den Wert „Strike“. Laut Bushiroad bleibt die Karte trotzdem vollständig legal und darf auch bei offiziellen Turnieren verwendet werden.
Für Nachschub des Palworld TCG ist ebenfalls bereits gesorgt. Ab August sollen erste Shop-Turniere stattfinden, bei denen regelmäßig neue Promokarten verteilt werden. Mit „Legends Awaken“ wurde zudem schon das zweite Boosterset angekündigt, das am 30. Oktober 2026 erscheinen soll.
Das Palworld TCG legt damit einen ziemlich starken, wenn auch leicht wilden Start hin. Die ersten Rekordpreise zeigen vor allem, wie groß das Interesse an seltenen Karten ist. Der schnelle Preissturz der goldenen Cattiva-Karte macht allerdings ebenfalls deutlich: Wer direkt zum Release mehrere Tausend Dollar ausgibt, fängt sich möglicherweise nicht nur ein seltenes Pal, sondern auch einen ziemlich teuren Fehlkauf ein.
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HoYoverse hat die Version 7.0 „Gottverlassenes Land des Schnees“ für Genshin Impact angekündigt. Das große Update erscheint am 12. August und führt Spieler erstmals in das lang erwartete Reich Snezhnaya, die siebte Nation von Teyvat. Neben einer komplett neuen Region erwarten Spieler ein neuer Archontenauftrag, zwei spielbare Charaktere, neue Gameplay-Mechaniken sowie zahlreiche zeitlich begrenzte Events.
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Im hohen Norden Teyvats wartet mit Snezhnaya eine eisige Welt, die von heftigen Schneestürmen und extremer Kälte geprägt ist. Die Region nutzt die sogenannte Kresnik-Energie als Wärmequelle und ist über ein weit verzweigtes Eisenbahnnetz miteinander verbunden.
Spieler reisen mit Zügen durch die verschneite Landschaft bis nach Snezhnograd, dem Zentrum der Fatui und einer Stadt, in der sich die technologische und militärische Stärke der Nation widerspiegelt. Abseits der Metropole warten gefrorene Wildnis, abgelegene Dörfer, urzeitliche Kreaturen und zahlreiche Geheimnisse darauf, entdeckt zu werden.
Neuer Archontenauftrag liefert tiefere Einblicke
Der neue Archontenauftrag dreht sich um einen verheerenden Schneesturm, die daraus resultierende Energiekrise sowie die politischen Spannungen zwischen den verschiedenen Fraktionen Snezhnayas.
Für den Abschluss der Geschichte winken Belohnungen von bis zu 560 Urgestein. Zusätzlich erleichtern die neuen „Abenteuernotizen über Snezhnaya“ die Erkundung, indem sie Fortschritte dokumentieren und direkt zu offenen Zielen und Belohnungen führen.
Neues Erkundungswerkzeug und Shooter-Spielmodus
Mit dem Update erhalten Spieler das „Auge von Graeae“, ein vielseitiges Werkzeug für die Erkundung der offenen Welt.
Zu seinen Funktionen gehören:
Schutz vor extremer Kälte
Herbeirufen von Zügen
Erschaffen von Ureis-Konstrukten zum Lösen von Rätseln
Interaktionen mit anderen Spielern
Freischaltung eines neuen Third-Person-Shooter-Spielmodus
Im neuen Spielmodus kommen erstmals verschiedene Schusswaffen sowie Waffenaufsätze zum Einsatz, die überall in Snezhnaya gesammelt werden können.
Neue Stellarfunkeln-Reaktion erweitert das Kampfsystem
Version 7.0 führt mit Stellar-Verwirbelung eine weitere Stellarfunkeln-Reaktion ein. Sie entsteht durch die Kombination von Anemo und Kryo und erzeugt einen Sternenglanz-Wirbelwind, der beide Schadensarten verursacht.
Mehrfaches Auslösen steigert die Stärke der finalen Explosion. Gleichzeitig bringt die neue Mechanik Vorteile bei der Erkundung mit sich, etwa höhere Sprünge oder zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten in der Spielwelt.
Durch die Statuen der Sieben in Snezhnaya erhält zudem auch der Reisende Zugriff auf die Kryo-Kraft, wodurch sämtliche Stellarfunkeln-Reaktionen genutzt werden können.
Odette und Alyosha erweitern das Charakteraufgebot
Mit Version 7.0 stoßen zwei neue spielbare Figuren zum Kader.
Odette
Die 5-Sterne-Kryo-Schwertkämpferin Odette arbeitet für die Fatui unter La Signora und kombiniert ihre Fähigkeiten als Meuchelmörderin mit den Bewegungen einer gefeierten Ballerina. Im Kampf verstärkt sie Stellarfunkeln-Reaktionen, verursacht Kryo-Flächenschaden und erhöht den Reaktionsschaden des gesamten Teams.
Alyosha
Mit Alyosha debütiert außerdem eine 4-Sterne-Elektro-Figur mit Stangenwaffe. Gemeinsam mit seinem Jagdhund Tugarin unterstützt er das Team durch Heilung und Boni auf Stellar-Supraleiter. Während des neuen Archontenauftrags können Spieler Alyosha kostenlos freischalten.
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(Bildquelle: HoYoverse)
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Aktionsgebete und neue Events
In der ersten Phase der Aktionsgebete feiern Odette und Alyosha ihr Debüt, während Arlecchino zurückkehrt. In der zweiten Phase folgen die Wiederholungen von Flins und Ineffa.
Darüber hinaus bringt Version 7.0 zahlreiche zeitlich begrenzte Events mit:
Zugfahrten durch verschneite Landschaften
Zielschieß-Herausforderungen
Neue Sphärenkämpfe
Begleitmissionen mit Jack Frost
Als Belohnungen winken unter anderem Diona als kostenloser Charakter sowie weitere Ressourcen.
Parallel startet in Miliastra Wonderland ein neues Sommer-Event rund um Gruselgeschichten und Abenteuer, bei dem Spieler kosmetische Gegenstände und weitere Belohnungen erhalten können.
Release am 12. August
Mit Version 7.0 „Gottverlassenes Land des Schnees“ erreicht Genshin Impact einen der bislang größten Meilensteine seiner Geschichte. Die lang erwartete Region Snezhnaya erweitert die Spielwelt um ein komplett neues Reich mit eigener Handlung, neuen Spielmechaniken und zusätzlichen Charakteren.
Das Update erscheint am 12. August für PlayStation, Xbox, PC, Android und iOS.
Das düstere Mittelalter-Universum von A Plague Tale hat in den vergangenen Jahren Millionen von Spielern mit seiner emotionalen Tiefe, packenden Rätseln und unvergleichlichen Rattenmassen in den Bann gezogen. Mit Resonance: A Plague Tale Legacy kündigt sich nun das nächste Kapitel dieser gefeierten Saga an. Für Abonnenten des Xbox Game Pass gibt es dabei fantastische Neuigkeiten, denn der Titel wird ab dem 27. August 2026 als echtes Flaggschiff-Highlight direkt zum Veröffentlichungstag im Sortiment enthalten sein.
Tödliche Schwärme und ein neues emotionales Abenteuer
Das Spiel knüpft an die stilsichere Mischung aus packender Geschichte, Stealth-Elementen und historischem Setting an, schlägt gleichzeitig aber auch frische erzählerische Wege ein. In einer von Seuchen, Krieg und mystischen Mächten erschütterten Welt müssen Spieler erneut ihren Verstand einsetzen, um im Schatten der tödlichen Schwärme zu überleben. Die Vorab-Informationen im Xbox Store versprechen eine noch tiefere Immersion, verfeinerte Rätselmechaniken und eine visuelle Kulisse, welche die Leistung moderner Konsolen voll ausnutzt.
Der ultimative Vorteil für Game Pass-Nutzer ab dem 27. August
Dass ein derart hochkarätiger Titel ab dem 27. August 2026 ohne Zusatzkosten im Xbox Game Pass landet, macht ihn zu einem der wichtigsten Game-Pass-Argumente des Jahres. Es zeigt einmal mehr, dass der Service die erste Adresse für atmosphärische Story-Highlights auf Xbox Series X|S und PC bleibt. Wer Lust auf bedrückende Mittelalter-Atmosphäre und eine packende Reise hat, sollte sich den 27. August rot im Kalender anstreichen.
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Mantic Games und Team17 feiern das 30-jährige Jubiläum der beliebten Worms-Reihe mit der Worms: The Board Game – 30th Anniversary Edition. Die neue Sonderedition ist ab sofort erhältlich und erweitert das preisgekrönte Brettspiel um zahlreiche neue Inhalte. Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne, mehreren ausverkauften Auflagen und der Auszeichnung als OnTableTop Board Game of the Year soll die Jubiläumsausgabe noch größere und chaotischere Gefechte ermöglichen.
Das bekannte Worms-Gameplay als Brettspiel
Wie in den Videospielen übernehmen die Spieler die Kontrolle über bewaffnete Wurm-Teams und kämpfen auf einer zerstörbaren Landschaft gegeneinander. Kisten mit Ausrüstung sammeln, Gefahren ausweichen und das passende Werkzeug im richtigen Moment einsetzen gehören dabei ebenso zum Spiel wie eine gehörige Portion Glück.
Typisch für Worms können perfekt geplante Angriffe jederzeit durch Wind, Kettenreaktionen oder eine explodierende Schafbombe völlig aus dem Ruder laufen. Ziel ist es, als letztes Team auf dem Spielfeld zu überleben.
Für zwei bis sechs Spieler
Die Jubiläumsausgabe richtet sich an zwei bis sechs Spieler ab zehn Jahren. Eine Partie dauert rund 45 Minuten und kombiniert leicht verständliche Regeln mit taktischen Entscheidungen und jeder Menge unvorhersehbarer Situationen. Gerade die Mischung aus Strategie, Zufall und den ikonischen, oft absurden Waffen sorgt für das typische Worms-Gefühl.
Umfangreich aufgewertete Jubiläumsedition
Im Vergleich zur ursprünglichen Retail-Version bietet die 30th Anniversary Edition zahlreiche Erweiterungen und neue Spielmaterialien.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
24 individuelle 3D-Wurmminiaturen statt bisher 16 Figuren mit vier wiederholten Modellen
Sechs modulare Landschaftsteile für größere Karten statt vier
Inhalte der Erweiterung für den fünften und sechsten Spieler bereits enthalten
Zusätzliche Waffen-, Hilfsmittel- und Spielkarten
Neue dreidimensionale Flammenmarker aus Kunststoff
Dadurch lassen sich größere Schlachten mit mehr Spielern austragen und noch abwechslungsreichere Spielfelder erstellen.
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(Bildquelle: Mantic Games)
(Bildquelle: Mantic Games)
(Bildquelle: Mantic Games)
(Bildquelle: Mantic Games)
(Bildquelle: Mantic Games)
Klassiker mit Kultwaffen
Auch die legendären Waffen der Videospielreihe dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Neben klassischen Angriffen kommen erneut zahlreiche verrückte Ausrüstungsgegenstände zum Einsatz. Der richtige Zeitpunkt für den Einsatz einer Holy Hand Grenade oder anderer ikonischer Waffen kann dabei über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Weitere Worms-Produkte erhältlich
Neben der Standard- und der Jubiläumsausgabe des Brettspiels umfasst die Worms-Tabletop-Reihe außerdem weiteres Zubehör. Dazu gehören unter anderem eine Deluxe-Neopren-Spielmatte sowie ein spezieller Adventskalender rund um das Brettspiel.
Mit der Worms: The Board Game – 30th Anniversary Edition erhalten Fans der langlebigen Spielereihe eine deutlich umfangreichere Version des Brettspiels, die das chaotische Gameplay der Videospielvorlage mit mehr Miniaturen, größeren Karten und erweiterten Mehrspieleroptionen auf den Tisch bringt.
Aerosoft, Binary Impact und Alchemical Works haben mit Seaworks: Trap Season eine neue Lebenssimulation angekündigt, die den Alltag eines Krabbenfischers in den Mittelpunkt stellt. Das Spiel erscheint für PC (Steam), Xbox und PlayStation und versetzt Spieler in die raue Inselwelt des pazifischen Nordwestens der 1990er-Jahre. Statt Action oder Hochglanz-Abenteuer stehen hier harte Arbeit, sorgfältige Planung und der Aufbau einer eigenen Existenz auf dem Meer im Fokus.
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Zu Beginn verfügen Spieler lediglich über ein kleines Boot und ein Faxgerät, über das neue Aufträge eingehen. Nach dem Erwerb der Fischereilizenz gilt es, Krabbenkörbe auszulegen, später wieder einzusammeln und den Fang eigenhändig zu sortieren.
Nicht jede Krabbe landet dabei im Verkauf: Kranke Tiere, Müll oder andere Beifänge müssen aussortiert werden. Anschließend kann der Fang entweder direkt verkauft oder weiterverarbeitet werden, um höhere Gewinne zu erzielen.
Wetter, Ausdauer und Wartung bestimmen den Erfolg
Mit jedem erfolgreich erledigten Auftrag verdienen Spieler Geld und Erfahrung, wodurch neue Ausrüstung und Verbesserungen freigeschaltet werden. Doch wirtschaftlicher Erfolg hängt nicht allein von einem vollen Fangkorb ab.
Dynamische Wetterbedingungen beeinflussen die See, hohe Wellen erschweren die Fahrt und die Ausdauer begrenzt die tägliche Arbeitszeit. Gleichzeitig spielen Reparaturen und Wartungsarbeiten eine wichtige Rolle, damit das Boot jederzeit einsatzbereit bleibt.
Das Boot als Lebensgrundlage
Das eigene Boot ist das wichtigste Werkzeug im Spiel und benötigt regelmäßige Pflege. Schäden müssen repariert, der Kraftstoffverbrauch im Blick behalten und der Rumpf von Seepocken befreit werden. Werden Wartungsarbeiten vernachlässigt, sinkt die Geschwindigkeit und der Treibstoffverbrauch steigt, wodurch profitable Ausfahrten schnell unwirtschaftlich werden können.
Zusätzlich lässt sich das Boot optisch individualisieren und an den eigenen Geschmack anpassen.
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(Bildquelle: Aerosoft)
(Bildquelle: Aerosoft)
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Ausbau der Insel und zufällig generierte Spielwelt
Auch an Land gibt es zahlreiche Aufgaben. Spieler können ihre Hütte ausbauen, verschiedene Gebäude restaurieren und nach und nach eine funktionierende Infrastruktur auf den Inseln schaffen. Dazu gehören unter anderem Leuchttürme und weitere nützliche Einrichtungen.
Für langfristige Motivation sorgt eine zufällig generierte Spielwelt. Jeder Spieldurchlauf bietet neue Routen, wechselnde Aufträge sowie unterschiedliche Wetterbedingungen und saisonale Herausforderungen, sodass sich Strategien immer wieder anpassen müssen.
Die wichtigsten Features im Überblick
Lebenssimulation rund um den Krabbenfang im pazifischen Nordwesten der 1990er-Jahre
Fischereilizenz erwerben und Aufträge per Fax annehmen
Krabbenkörbe auslegen, Fang bergen und von Hand sortieren
Fang direkt verkaufen oder weiterverarbeiten
Boot reparieren, warten und individuell gestalten
Dynamisches Wetter sowie Ausdauer- und Kraftstoffmanagement
Hütte ausbauen und Gebäude auf den Inseln restaurieren
Zufällig generierte Spielwelt mit wechselnden Aufträgen und Herausforderungen
Seaworks: Trap Season setzt bewusst auf einen ruhigen und entschleunigten Spielablauf. Statt schnellen Erfolgen stehen langfristige Planung, der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Ressourcen und die Atmosphäre des Lebens auf See im Mittelpunkt. Wer Freude an detailreichen Simulationen und dem stetigen Ausbau seiner kleinen Fischerei hat, dürfte hier eine interessante Alternative zu klassischen Angel- oder Landwirtschaftssimulationen finden.
Mit den Mini Brands hat ZURU in den vergangenen Jahren einen echten Sammeltrend geschaffen. Von Mini-Lebensmitteln über Sneaker bis hin zu Garten- und Heimwerkerprodukten wurden zahlreiche Alltagsgegenstände im Miniaturformat umgesetzt. Mit der Reihe Really Works geht der Hersteller noch einen Schritt weiter und kombiniert detailgetreue Nachbildungen mit echten Funktionen. Die ZURU Mini Brands Really Works Vinyl Series 1 bringt einen funktionierenden Mini-Plattenspieler auf den Markt, der lizenzierte Mini-Schallplatten tatsächlich abspielen kann. Ergänzt wird das Set durch separat erhältliche Vinyl-Kapseln, die weitere Songs, Zubehör und seltene Sammlerstücke enthalten. Ob das Konzept mehr ist als ein kurzweiliger Gag und ob sich der Sammelspaß auch langfristig lohnt, zeigt unser Test.
Vielen Dank an ZURU Toys für die Bereitstellung der Testmuster.
Ausstattung und Funktionen
Mit den Mini Brands Really Works Vinyl verbindet ZURU den klassischen Sammelspaß der Mini Brands mit einem funktionierenden Mini-Plattenspieler. Anders als reine Nachbildungen handelt es sich hierbei um ein interaktives Spielset, bei dem die enthaltenen Mini-Schallplatten tatsächlich abgespielt werden können. Jede Vinyl ist mit einem lizenzierten Musikausschnitt ausgestattet und wird nach dem Auflegen automatisch erkannt.
Der Mini-Plattenspieler orientiert sich optisch an einem modernen Record Player mit transparentem Deckel, Plattenteller und Tonarm. Die Bedienung erfolgt über mehrere Bedienelemente, wodurch das Abspielen der Schallplatten authentisch wirkt. Ein integrierter Akku sorgt dafür, dass keine Batterien benötigt werden und der Player nach dem Aufladen direkt einsatzbereit ist.
Besonders viel Wert legt ZURU auf die Gestaltung der Mini-Schallplatten. Jede Platte besitzt ein eigenes Cover, das sich eng an den Originalveröffentlichungen orientiert. Auch die Vinyls selbst sind je nach Künstler oder Edition in unterschiedlichen Farben gehalten, wodurch sie den Vorbildern erstaunlich nahekommen. Ergänzt wird das Sortiment durch seltene Varianten und passendes Zubehör wie Mini-Plattenständer, was den Sammelcharakter zusätzlich unterstreicht.
Die Auswahl umfasst Songs aus verschiedenen Musikrichtungen und Jahrzehnten. Von Rock-Klassikern über Pop bis hin zu aktuellen Chart-Hits finden sich zahlreiche bekannte Künstler im Sortiment. Dank der Seltenheitsstufen Common, Uncommon und Rare bleibt das Öffnen neuer Kapseln spannend und motiviert dazu, die eigene Sammlung kontinuierlich zu erweitern.
ZURU gehört zu den weltweit bekanntesten Spielwarenherstellern und hat sich insbesondere mit den Überraschungskapseln der 5 Surprise Mini Brands einen Namen gemacht. Das Unternehmen kombiniert bekannte Marken mit detailreichen Miniaturmodellen und entwickelt seine Produktreihen kontinuierlich weiter. Mit der Really Works-Serie verfolgt ZURU einen neuen Ansatz: Die Miniaturen sollen nicht nur möglichst originalgetreu aussehen, sondern auch eine echte Funktion besitzen. Die Vinyl Series 1 ist eines der ersten Produkte dieser Reihe und verbindet Sammelleidenschaft mit Musik und Nostalgie.
Lieferumfang
Bereits beim Öffnen des Kartons macht der Mini-Plattenspieler einen gelungenen ersten Eindruck. Neben dem eigentlichen Player befindet sich eine exklusive Mini-Schallplatte mit ROSÉ & Bruno Mars – APT. im Lieferumfang. Hinzu kommen das passende USB-Ladekabel sowie eine kurze Anleitung, sodass der Player direkt genutzt werden kann.
Eine längere Vorbereitung ist nicht notwendig. Der Akku war im Test bereits ausreichend geladen, sodass wir unmittelbar mit dem ersten Hörtest beginnen konnten. Dadurch gelingt der Einstieg angenehm unkompliziert.
Design und Verarbeitung
Optisch orientiert sich der Mini-Plattenspieler an modernen Record Playern und setzt das Design erstaunlich detailgetreu um. Der transparente Deckel, der kleine Plattenteller sowie der Tonarm vermitteln auf den ersten Blick den Eindruck eines echten Schallplattenspielers, nur eben im Miniaturformat. Gerade diese Liebe zum Detail macht einen großen Teil des Charmes aus und sorgt dafür, dass sich der Player nicht nur als Spielzeug, sondern auch als dekoratives Sammlerstück eignet.
Gefertigt ist der Player vollständig aus Kunststoff. Das ist angesichts des Preises und der Zielgruppe wenig überraschend, dennoch hinterlässt die Verarbeitung einen ordentlichen Eindruck. Sämtliche Bauteile sind sauber verarbeitet und sitzen fest an ihrem Platz. Scharfe Kanten oder auffällige Verarbeitungsmängel konnten wir während unseres Tests nicht feststellen.
Besonders gelungen sind die Mini-Schallplatten. Die kleinen Vinyls verfügen über liebevoll gestaltete Cover, die den Originalveröffentlichungen erstaunlich nahekommen. Auch die Schallplatten selbst sind farblich passend gestaltet und orientieren sich an ihren großen Vorbildern. Ob klassische schwarze Vinyl, weiße, rote oder blaue Sondereditionen, die unterschiedlichen Farben verleihen der Sammlung zusätzliche Abwechslung. Zusammen mit den detailreichen Covern entsteht schnell das Gefühl, echte Miniatur-Ausgaben bekannter Schallplatten in den Händen zu halten.
Einrichtung und Bedienung
Die Inbetriebnahme gestaltet sich angenehm unkompliziert. Da der integrierte Akku bereits ausreichend geladen war, konnte der Player ohne vorheriges Aufladen direkt ausprobiert werden. Nach dem Einschalten ist keine weitere Einrichtung erforderlich, einfach eine Mini-Schallplatte auflegen und den Wiedergabemechanismus betätigen.
Etwas Eingewöhnung benötigt allerdings die Bedienung. Gerade zu Beginn wirkt die Bedienung mit dem Klappen und Einrasten des Tonabnehmerarms gewöhnungsbedürftig. Nach einigen Versuchen geht die Bedienung jedoch deutlich leichter von der Hand und funktioniert zuverlässig.
Positiv fällt auf, dass das Auflegen der Mini-Vinyls insgesamt gut gelingt und die Schallplatten sicher auf dem Plattenteller liegen. Das unterstützt den authentischen Eindruck und macht einen wichtigen Teil des Spielerlebnisses aus. Statt lediglich einen Knopf zu drücken, wird das Gefühl vermittelt, tatsächlich einen kleinen Plattenspieler zu bedienen, genau dieser spielerische Ansatz hebt das Set von vielen anderen Sammelprodukten ab.
Praxistest
Im Alltag zeigt sich schnell, dass der Mini-Plattenspieler weit mehr als ein dekoratives Sammlerstück ist. Das eigentliche Highlight ist das Abspielen der Mini-Schallplatten, wodurch das Set einen deutlich höheren Spielwert bietet als viele klassische Sammelprodukte.
Das Auflegen der Vinyls funktioniert nach kurzer Eingewöhnung problemlos. Anfangs wirkt die Bedienung zwar noch etwas ungewohnt, doch schon nach wenigen Platten geht der Ablauf leicht von der Hand. Die Schallplatten werden zuverlässig erkannt und starten die Wiedergabe ohne nennenswerte Verzögerung.
Während des Betriebs dreht sich der Plattenteller sauber und vermittelt zusammen mit dem Tonarm den Eindruck eines echten Plattenspielers. Gerade dieses Zusammenspiel aus Mechanik und Musik sorgt dafür, dass man immer wieder Lust bekommt, eine weitere Platte aufzulegen.
Klanglich darf man aufgrund der kompakten Baugröße natürlich keine Hi-Fi-Anlage erwarten. Der integrierte Lautsprecher liefert jedoch eine überraschend ordentliche Lautstärke, sodass sich die Songs problemlos anhören lassen. Der Klang wirkt zwar etwas blechern, bleibt aber verständlich und passt insgesamt zum Konzept. Weniger gelungen ist dagegen das Motorgeräusch. Dieses ist während der Wiedergabe deutlich hörbar und begleitet die Musik permanent. Zwar überdeckt es die Songs nicht vollständig, fällt aber insbesondere in ruhigen Umgebungen auf.
Anstelle kompletter Titel werden jeweils lizenzierte Musikausschnitte abgespielt. Das reicht aus, um die Songs eindeutig zu erkennen und sorgt gleichzeitig dafür, dass häufig zwischen den einzelnen Schallplatten gewechselt wird. Genau dieser Wechsel macht einen großen Teil des Spiel- und Sammelreizes aus.
Auch der integrierte Akku hinterließ im Test einen positiven Eindruck. Bereits die werksseitige Ladung reichte problemlos für ausgiebige Testdurchläufe aus. Wer mehrere Platten hintereinander anhören möchte, muss sich daher keine Gedanken über eine sofortige Nachladung machen.
Die Vinyl-Kapseln im Test
Erst mit den separat erhältlichen Vinyl-Kapseln entfaltet das Konzept sein volles Potenzial. Jede Überraschungskapsel enthält eine zufällige Mini-Schallplatte sowie zusätzliches Zubehör und sorgt damit für den typischen Überraschungseffekt, den Fans der Mini Brands bereits kennen.
Für unseren Test öffneten wir insgesamt drei Kapseln. Positiv fiel dabei auf, dass keine der enthaltenen Schallplatten doppelt vorhanden war. Stattdessen konnten wir verschiedene Songs sowie zusätzliches Zubehör entdecken. Besonders praktisch erwies sich der enthaltene Mini-Plattenständer, mit dem sich einzelne Lieblingsplatten dekorativ präsentieren lassen.
Ein echtes Highlight war außerdem eine goldene Schallplatte. Solche besonderen Varianten erhöhen den Sammelreiz spürbar und sorgen für zusätzliche Spannung beim Öffnen neuer Kapseln. Gerade Sammler werden sich darüber freuen, dass nicht jede Kapsel vorhersehbar ist.
Auch die Auswahl der Künstler überzeugt. Das Sortiment reicht von zeitlosen Klassikern wie The Mamas & The Papas, KISS, Lynyrd Skynyrd oder The Beach Boys bis hin zu modernen Interpreten wie Billie Eilish, Kendrick Lamar, Chappell Roan, Alex Warren, Benson Boone oder ROSÉ & Bruno Mars. Dadurch spricht die Serie unterschiedliche Altersgruppen und Musikgeschmäcker an und wirkt nicht auf ein einzelnes Genre beschränkt.
Hinzu kommen die verschiedenen Seltenheitsstufen Common, Uncommon und Rare, die den Jagdtrieb zusätzlich ankurbeln. Wer seltene Pressungen oder Lieblingskünstler sucht, wird vermutlich nicht bei wenigen Kapseln bleiben. Genau darin liegt aber auch die Stärke des Konzepts: Das Öffnen neuer Kapseln bleibt spannend und motiviert langfristig zum Weitersammeln.
Fazit
Mit den Mini Brands Really Works Vinyl Series 1 beweist ZURU einmal mehr, dass sich der klassische Überraschungs- und Sammelgedanke erfolgreich weiterentwickeln lässt. Statt ausschließlich auf detailgetreue Miniaturen zu setzen, kombiniert der Hersteller den Sammelspaß mit einer echten Funktion. Der Mini-Plattenspieler sieht nicht nur einem echten Vorbild erstaunlich ähnlich, sondern spielt die beiliegenden Mini-Schallplatten tatsächlich ab, ein Konzept, das sowohl Sammler als auch Musikfans anspricht.
Besonders überzeugen konnten im Test die liebevoll gestalteten Mini-Schallplatten. Die detailreichen Cover, unterschiedlich gefärbten Vinyls und die große Auswahl lizenzierter Künstler sorgen für einen hohen Wiedererkennungswert. Zusammen mit den verschiedenen Seltenheitsstufen und dem Zubehör entsteht ein Sammelsystem, das langfristig motiviert und durch jede neu geöffnete Kapsel spannend bleibt.
Im Alltag macht der kleine Plattenspieler ebenfalls eine gute Figur. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gelingt die Bedienung problemlos und das Auflegen der Schallplatten vermittelt ein authentisches Gefühl. Die Lautstärke des integrierten Lautsprechers ist für die kompakte Baugröße absolut ausreichend. Klanglich sind zwar Grenzen hörbar, die Wiedergabe wirkt etwas blechern und auch das Motorgeräusch ist deutlich wahrnehmbar, insgesamt passt die Audioqualität jedoch zum Spielzeugcharakter des Produkts.
Wer eine Mini-Hi-Fi-Anlage erwartet, wird naturgemäß enttäuscht sein. Wer hingegen Freude am Sammeln hat und bekannte Songs in einer außergewöhnlichen Miniaturform erleben möchte, erhält ein originelles und hochwertig umgesetztes Konzept. Gerade die Kombination aus funktionierendem Plattenspieler, offiziellen Lizenzen und der Jagd nach seltenen Vinyls hebt die Really Works Vinyl Series 1 deutlich von vielen anderen Sammelprodukten ab.
Pro
Funktionierender Mini-Plattenspieler
Liebevoll gestaltete Mini-Schallplatten und Cover
Große Auswahl lizenzierter Künstler verschiedener Generationen
Überraschend hohe Detailtreue
Spannender Sammelmechanismus mit Common-, Uncommon- und Rare-Platten
Praktisches Zubehör wie der Mini-Plattenständer
Gute Akkulaufzeit
Überraschungseffekt beim Öffnen der Kapseln
Contra
Bedienung anfangs etwas gewöhnungsbedürftig
Motor während der Wiedergabe hörbar
Klang etwas blechern
Songs werden nur als Ausschnitte abgespielt
Unsere Wertung: 5 von 5 Sternen
Die Mini Brands Really Works Vinylwurden Game2Gether von ZURU für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.
Das Halo-Universum zählt ohne Frage zu den bedeutsamsten Meilensteinen der Videospielgeschichte. Mit dem Release von Halo Campaign Evolved schlägt Microsoft nun ein extrem spannendes Kapitel für Sci-Fi- und Shooter-Fans auf. Der Titel bringt die legendären Ursprünge der Saga mit moderner Technik, überarbeiteter Grafik und verfeinerten Gameplay-Mechaniken zurück auf den Bildschirm. Als frisches Highlight im XBOX Game Pass steht das Abenteuer allen Abonnenten ab Tag eins ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.
In der Haut des Master Chiefs schlagen sich Spieler erneut durch die epische Kampagne, die einst ein ganzes Genre revolutionierte. Die Überarbeitung setzt dabei nicht nur auf hochauflösende Texturen und überarbeitete Lichteffekte, sondern optimiert auch das Spielgefühl für moderne Konsolen- und PC-Standards. Egal ob beim dramatischen Absturz auf der Ringwelt oder in den hektischen Gefechten gegen die Allianz und die Flood: Das unverkennbare Halo-Feeling bleibt im Kern perfekt erhalten, wirkt aber so frisch und knackig wie nie zuvor.
Dass die Premium Edition dieses Meisterwerks direkt im XBOX Game Pass landet, ist ein echter Coup für den Service. Für Veteranen bietet sich die perfekte Gelegenheit, die Geburtsstunde des Master Chiefs in bester Qualität neu zu erleben. Gleichzeitig erhalten Neueinsteiger die Chance, diesen historischen Shooter-Klassiker barrierefrei nachzuholen. Das Paket aus nostalgischem Charme, technischer Politur und dem unkomplizierten Zugang über das Abonnement macht den Titel zu einem absoluten Pflichtprogramm für alle Abonnenten auf XBOX Series X|S und PC.
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Die Geschichte von WUCHANG: Fallen Feathers geht weiter. 505 Games arbeitet erneut mit Creative Director Xia Siyuan zusammen, der die Fortsetzung mit seinem neu gegründeten Studio Indolphinity entwickeln wird.
Der Nachfolger befindet sich derzeit in der Vorbereitungsphase. Einen offiziellen Titel, Gameplay-Details oder einen Releasezeitraum gibt es noch nicht. Indolphinity übernimmt die kreative Entwicklung, während 505 Games das Projekt finanziert und weltweit veröffentlicht.
Hinter Indolphinity, offiziell Chengdu Recursive Dolphin Technology, steht Xia Siyuan, der bereits als Creative Director des ersten Spiels verantwortlich war. Die weitere Entwicklung der Reihe soll fest in China verwurzelt bleiben und ihre kulturelle Identität bewahren.
Das ursprüngliche Entwicklerteam Lenzee Games wurde Berichten zufolge im April 2026 nach internen Streitigkeiten auf Führungsebene aufgelöst. Mit Indolphinity erhält die Reihe nun ein neues Studio, behält aber ihre bisherige kreative Führung.
Die Ankündigung folgt auf die Übernahme der WUCHANG-IP durch die Digital Bros Group, den Mutterkonzern von 505 Games. Zusätzlich soll in Chengdu eine chinesische Tochtergesellschaft entstehen, die eng mit Indolphinity zusammenarbeitet.
Xia Siyuan kündigte an, das Team werde aufmerksam auf die Stimmen der Spieler und der Community hören. Gleichzeitig wolle man den ursprünglichen kreativen Ambitionen und kulturellen Grundlagen verpflichtet bleiben.
Fünf Millionen Spieler für WUCHANG
WUCHANG: Fallen Feathers erschien im Juli 2025 und erreichte zum Start mehr als 130.000 gleichzeitig aktive Spieler auf Steam. Über PC und Konsolen hinweg sollen inzwischen insgesamt fünf Millionen Spieler erreicht worden sein.
In unserem Game2Gether-Review wurde das Soulslike damals als „bemerkenswertes Debüt“ und als eigenständiges Werk beschrieben, das besonders durch seine chinesisch geprägte Art Direction, das verschachtelte Leveldesign und die große Freiheit im Kampfsystem überzeugte. Kritisch fielen dagegen die erzählerisch blasse Hauptfigur und das teilweise stark schwankende Balancing auf.
Das damalige Fazit lautete entsprechend: Für Soulslike-Fans ein Muss, für Liebhaber chinesischer Ästhetik eine klare Empfehlung – ein Spiel mit deutlich sichtbaren Vorbildern, aber genügend eigenen Ideen, um nicht nur in deren Schatten zu stehen.
Ob Indolphinity diese Stärken ausbauen und die bekannten Schwächen korrigieren kann, muss sich erst zeigen. Vorerst ist die Fortsetzung vor allem eine Absichtserklärung. Dass Xia Siyuan weiterhin die kreative Richtung vorgibt, dürfte für die Identität der Reihe allerdings wichtiger sein als der Name über der Studiotür.
WUCHANG: Fallen Feathers – noch ist die Fortsetzung vor allem ein Versprechen
Mehr als eine grundsätzliche Richtung liefert die Ankündigung derzeit nicht. Es gibt weder Bildmaterial noch Angaben zum Kampfsystem, zur Handlung oder zu den Zielplattformen. Die entscheidenden Rahmenbedingungen stehen dennoch fest: Xia Siyuan bleibt kreativ verantwortlich, Indolphinity übernimmt die Entwicklung und 505 Games kümmert sich um Finanzierung und Veröffentlichung. Digital Bros wiederum schafft mit einer neuen Niederlassung in Chengdu die organisatorische Verbindung zwischen Publisher und Entwickler.
Die Ausgangslage ist damit ungewöhnlich klar, obwohl über das eigentliche Spiel fast nichts bekannt ist. WUCHANG bekommt eine Zukunft – aber zunächst muss ein neues Team beweisen, dass Kontinuität nicht nur in einer Pressemitteilung funktioniert.
Die Ankündigung reiht sich zugleich in eine wachsende Zahl von Fortsetzungen Souls-inspirierter Actionspiele ein. Mit Stellar Blade: Blood Rain, Wo Long 2: Wings of Ember, Lords of the Fallen II und Mortal Shell II befinden sich weitere Genrevertreter auf dem Weg in eine zweite Runde.
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