Kaum sind die ersten Lebkuchen und Schoko-Weihnachtsmänner in den Supermarktregalen aufgetaucht, steht Weihnachten praktisch schon wieder vor der Tür. Passend dazu schickt uns The Grinch 2: Saving Christmas in ein neues, farbenfrohes 3D-Abenteuer mit dem wohl bekanntesten Weihnachtsmuffel der Welt. Mit The Grinch 2: Saving Christmas schicken Outright Games und Dr. Seuss Enterprises den griesgrämigen grünen Weihnachtsmuffel erneut in ein farbenfrohes 3D-Plattform-Abenteuer. Wir konnten uns das Spiel bereits auf der Gamescom 2026 genauer ansehen und einen ersten Eindruck von der neuen Reise des Grinch und seines treuen Begleiters Max gewinnen.
Dabei wird schnell deutlich: The Grinch 2 richtet sich ganz bewusst an ein jüngeres Publikum und Familien, möchte aber gleichzeitig mit klassischem Plattforming, Sammelaufgaben, Erkundung und lokalem Koop für Unterhaltung sorgen.
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Der Grinch muss Weihnachten retten
In The Grinch 2: Saving Christmas dreht sich alles, wenig überraschend, um Weihnachten. Der Grinch und sein treuer Hund Max machen sich auf den Weg, um in Who-ville den wohl spektakulärsten Weihnachtsbaum aller Zeiten auf die Beine zu stellen. Dafür gilt es, zahlreiche Weihnachtsdekorationen zu sammeln und die verschiedenen Spielwelten zu erkunden. Insgesamt warten 23 Level, die sich auf vier unterschiedliche Gebiete verteilen: Who-ville, Mt. Crumpit, Who Wood und die Höhle des Grinch.
Die einzelnen Bereiche unterscheiden sich dabei nicht nur optisch voneinander. Auch bei den Plattforming-Passagen und Hindernissen sorgen die unterschiedlichen Umgebungen für Abwechslung.
Moderner Comic-Look und echte 3D-Bewegung
Optisch orientiert sich The Grinch 2 am modernen Grinch-Comic-Stil. Die Figuren und Umgebungen sind farbenfroh gestaltet und greifen dabei den bekannten Look des grünen Weihnachtsmuffels auf. Das Ergebnis passt hervorragend zum familienfreundlichen Charakter des Spiels und lässt die verschiedenen Schauplätze lebendig wirken.
Gleichzeitig hat sich beim Gameplay gegenüber dem Vorgänger einiges getan. Während der erste Teil noch als 2,5D-Jump’n’Run angelegt war, bewegt sich der Grinch in The Grinch 2 nun frei durch vollständig dreidimensionale Umgebungen. Damit öffnet sich das Spiel deutlich stärker in die Tiefe. Plattformen können aus unterschiedlichen Richtungen angesteuert werden und die Level laden dazu ein, sich abseits des direkten Weges umzusehen.
Unser Eindruck von der Gamescom
Auf der Gamescom konnten wir bereits selbst einen Blick auf The Grinch 2: Saving Christmas werfen. Schon beim ersten Kontakt mit dem Spiel fällt auf, dass sich der Titel nicht unnötig kompliziert gibt. Die Steuerung ist schnell verstanden und das Spiel setzt auf zugängliches 3D-Plattforming, das insbesondere jüngere Spieler problemlos bewältigen können sollen.
Ganz ohne Orientierungshilfe werden die Spieler dabei allerdings nicht gelassen. Wegweiser zeigen an, in welche Richtung es weitergeht und helfen dabei, innerhalb der größeren Areale den Überblick zu behalten. Wer allerdings lediglich dem Wegweiser folgt und möglichst schnell das Levelende erreichen möchte, verpasst einen wichtigen Teil des Spiels.
Denn gründliches Absuchen der Umgebungen lohnt sich. Hinter Ecken, abseits des offensichtlichen Weges oder in versteckten Bereichen warten Sammelobjekte und weitere Geheimnisse. Wer wirklich alle Dekorationen finden und die Level vollständig erkunden möchte, muss daher etwas Zeit investieren und die Umgebung aufmerksam untersuchen.
Gerade durch den Wechsel auf die vollständige 3D-Bewegung funktioniert dieses Konzept gut. Die zusätzlichen Möglichkeiten der Umgebung werden genutzt, um den Spieler immer wieder dazu zu bringen, vom direkten Weg abzuweichen.
Mit Raketen-Skates und Jetpack durch die Level
Der Grinch wäre natürlich nicht der Grinch, wenn er nicht über ein paar ungewöhnliche Hilfsmittel verfügen würde. Neben seinem obligatorischen Zuckerstab stehen ihm verschiedene Gadgets zur Verfügung. Mit den Rocket Skates kann der Grinch beispielsweise deutlich schneller durch die Level flitzen. Das Jetpack ermöglicht es dagegen, Hindernisse aus der Luft zu überwinden und höher gelegene Bereiche zu erreichen. Etwas weihnachtlicher geht es mit dem Snowball Maker zu. Damit lassen sich Gegner einfrieren und bestimmte Hindernisse überwinden.
Die Gadgets sind dabei nicht lediglich nette Spielereien. Sie werden gezielt in die Level eingebaut und eröffnen neue Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden. Dadurch entsteht ein einfacher, aber für die Zielgruppe passender Mix aus Plattforming, Erkundung und kleinen Herausforderungen.
Gemeinsam mit Max auf Weihnachtstour
Eine Besonderheit von The Grinch 2 ist der lokale Koop-Modus. Wer nicht alleine spielen möchte, kann gemeinsam mit einem weiteren Spieler als Grinch und Max durch die Level ziehen. Gerade für die Zielgruppe des Spiels dürfte das interessant sein. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern spielen, Geschwister können sich zusammentun und gemeinsam nach den versteckten Sammelobjekten suchen.
Grinch und Max ergänzen sich dabei mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten. Gemeinsam lassen sich Umgebungsrätsel lösen, Hindernisse überwinden und versteckte Bereiche entdecken. Damit möchte The Grinch 2 nicht nur ein klassisches Singleplayer-Plattformspiel sein, sondern gleichzeitig eine Möglichkeit bieten, gemeinsam Zeit vor der Konsole zu verbringen.
Vier Welten und 23 Level
Die Reise führt durch insgesamt vier unterschiedliche Spielwelten. Who-ville bildet dabei das weihnachtliche Herzstück des Spiels. Hier dreht sich alles um die Bewohner und den großen Weihnachtsbaum, der mit den gesammelten Ornamenten immer weiter geschmückt werden soll. Auf dem Mt. Crumpit geht es dagegen deutlich eisiger zu. Schnee und Eis sorgen für eine passende Umgebung für die Abenteuer des Grinch. Who Wood setzt auf eine etwas ungewöhnlichere Optik mit Pilzen und einer farbenfrohen Umgebung. In der Höhle des Grinch warten schließlich Wasserfälle und weitere Herausforderungen. Die 23 Level sollen dabei nicht nur eine lineare Reise darstellen. Wer wirklich alles entdecken möchte, muss die Umgebungen genauer untersuchen und nach versteckten Geheimnissen Ausschau halten.
Die Originalgeschichte als animiertes Buch
Für Fans der Vorlage gibt es außerdem einen besonderen Bonus. Die Originalgeschichte rund um den Grinch lässt sich im Spiel als animiertes Buch erleben. Damit schlägt The Grinch 2 eine Brücke zwischen dem neuen Spiel und der bekannten Geschichte von Dr. Seuss. Das animierte Buch bietet eine zusätzliche Möglichkeit, in die Welt des Grinch einzutauchen und dürfte insbesondere für jüngere Fans interessant sein, die die Geschichte vielleicht noch nicht kennen. So wird das Spiel nicht ausschließlich als eigenständiges Abenteuer präsentiert, sondern greift gleichzeitig die bekannten Wurzeln der Figur auf.
Für wen ist The Grinch 2 geeignet?
Schon unser erster Eindruck auf der Gamescom zeigt recht deutlich, wo The Grinch 2 seine Zielgruppe sieht: bei Kindern und Familien. Das Spiel versucht nicht, mit besonders komplexen Mechaniken oder einem hohen Schwierigkeitsgrad zu punkten. Stattdessen stehen eine farbenfrohe Präsentation im modernen Comic-Stil, eine leicht zugängliche Steuerung, Sammelobjekte, Erkundung und die Möglichkeit zum gemeinsamen Spielen im Vordergrund.
Der Wechsel vom 2,5D-Ansatz des ersten Teils hin zu einer vollständig dreidimensionalen Spielwelt ist dabei eine der größten Veränderungen. Gleichzeitig bleibt das grundlegende Konzept eines zugänglichen Jump’n’Runs erhalten. Wer also ein anspruchsvolles 3D-Jump’n’Run für erfahrene Spieler erwartet, dürfte vermutlich nicht die eigentliche Zielgruppe sein. Für jüngere Spieler und Familien könnte das Konzept dagegen gut funktionieren.
Besonders der lokale Koop dürfte hier ein wichtiger Pluspunkt sein. Statt nur nebeneinander zu sitzen, können Eltern und Kinder gemeinsam die Level erkunden und nach den verschiedenen Dekorationen suchen.
Viel Zeit zum Warten bleibt nicht: The Grinch 2: Saving Christmas erscheint am 18. September 2026 für Nintendo Switch, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC.
