Madden NFL 16 Test / Review

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    Heute Nacht geht es endlich wieder los! Football-Fans dürfen sich nach über 6 Monaten ohne ihren Lieblingssport auf das Eröffnungsspiel zwischen dem Vorjahressieger New England Patriots und den Pittsburgh Steelers freuen.

    Bereits seit Ende August können Konsolenspieler in die Rollen von Tom Brady und Co. schlüpfen. Mit Madden NFL 16 hat EA Sports wie jedes Jahr die einzige Football-Simulation mit offizieller Lizenz der Liga veröffentlicht. Wie sich der dritte Teil auf der aktuellen Konsolengeneration schlägt erfahrt ihr im Test.

    Mit Total Control Passing den perfekten Pass spielen

    Spektakuläre Passspielzüge sind das spannendste, was der Footballsport zu bieten hat. Gute Quarterbacks werfen Bälle genau so, damit nur ihr eigener Mitspieler den Ball fangen kann. Und genau das ist jetzt endlich in Madden 16 möglich. Dank des neuen Features Total Control Passing hat man die Auswahl an verschiedenen Pässen in verschiedenen Situationen. Ob hoher Pass, harter Pass oder niedriger Pass – alles ist möglich und muss je nach Situation richtig eingesetzt werden.

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    Dank des Skill Trainers werden Spieler aber nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern langsam an die verschiedenen Situationen herangeführt, denn der richtige Pass im richtigen Moment benötigt auch für erfahrene Madden-Spieler einige Zeit an Übung.

    Fängt er den Ball?

    Der perfekte Pass ist geworfen und das war es dann? Nein, noch lange nicht! Auch wenn es um die Empfänger der Passspielzüge geht, hat sich einiges getan. So gibt es jetzt die Möglichkeit, während der Ball in der Luft ist einfach per Knopfdruck auszuwählen, ob man den Pass unbedingt fangen will, einen possession catch machen möchte oder den Ball auf die Art fangen will, um damit noch möglichst viele Yards mit dem Ball laufen zu können.

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    Doch aufgepasst: Auch die Defensive hat sich verbessert und wird um jeden Pass kämpfen. So kommen öfter Situationen vor, in denen euch bereits gefangene Bälle doch noch in letzter Sekunde aus der Hand geschlagen werden.

    Draft Champions

    Doch nicht nur neues Gameplay, nein, auch einen neuen Spielmodus liefert Madden 16 direkt mit. Im Draft Champions Modus wählt ihr euren Trainer und in weiteren 15 Runden eines Drafts immer je einen aus drei Spielern zu eurem Basis Team dazu. Dabei bieten die Entwickler in jeder Draft Runde schwere Entscheidungen, mit denen man sein neues Team formt. In der fünfzehnten Runde darf man sich abschließend sogar für eine Legende entscheiden.

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    Mit dem gedrafteten Team heißt es jetzt Spiele zu gewinnen für eine neue Belohnung im Madden Ultimate Team Modus, der auch dieses Jahr selbstverständlich enthalten ist. Des Weiteren könnt ihr euch wie gewohnt im Franchise Modus mit den anderen 31 NFL-Teams messen, euer Geschick im sehr unterhaltsamen Gauntlet unter Beweis stellen oder on- und offline einfach ein schnelles Spiel mit echten NFL-Teams spielen. Für Abwechslung ist also jederzeit gesorgt.

    In Sachen Steuerung gibt es für Madden Veteranen dagegen nichts Neues.

    Tolle Präsentation, gute Stimmung und schlechte Kommentatoren

    Die TV-Präsentation der Spiele ist den Entwicklern bei EA auch dieses Jahr sehr gut gelungen. Gute Kamerafahrten lassen das Spiel an eine TV-Übertragung erinnern und bieten so sehr schöne Bilder. Auch im Stadion gibt es dank guter Fans und Sounds eine ansprechende Atmosphäre. Die Kommentatoren, die zwar ebenfalls aus dem echten TV stammen, sind leider wie bereits in den vergangenen Jahren mehr oder weniger eine Katastrophe, da sie immer wieder am Geschehen vorbei kommentieren. Der Soundtrack, den Madden 16 mitliefert, ist dagegen gewohnt unterhaltsam.

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    Fazit

    Mit Madden NFL 16 geht EA Sports eindeutig in die richtige Richtung. Nachdem man in den vergangenen Jahren bereits das Spiel auf dem Boden deutlich verbessert hat, ist dieses Jahr endlich auch das Passspiel perfektioniert worden. Erstmals lässt man nicht mehr nur den Computer den Ball fangen, sondern will voll in das Spielgeschehen eingreifen und die umfassende Kontrolle haben.

    Doch auch die gute Stadionatmosphäre und die scharfen Bilder, die an TV-Übertragungen erinnern, machen Madden zu einer tollen Simulation. Lediglich die wie bereits in den vergangenen Jahren schwachen Kommentatoren bieten Grund zur Kritik.

    Football-Fans kommen an Madden NFL 16 allein aus Mangel an Alternativen, aber auch weil es ein sehr gutes Spiel ist, nicht vorbei. Für Einsteiger ist Madden dank vorgeschlagener Spielzüge und Skill Trainer ebenfalls eine gute Investition. Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung.

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    Seit 2011 bei Game2Gether als Redakteur und großer Fan von Sportspielen und Shootern. Ob Fifa, NHL, NBA oder Madden. Alle Serien verfolge ich mit großer Leidenschaft! Und bei Shootern ist natürlich Battlefield meine große Nummer 1!