AKIRA – Flashback Manga Review – 30 Jahre Carlsen Manga!

Akira Band 1 Carlsen Beschreibung: „Achtunddreißig Jahre nach der völligen Zerstörung Tokios durch eine neuartige Superbombe hat man die Metropole am Rand ihres ehemaligen Gebiets neu aufgebaut. Der innere Sektor, die »alte Stadt«, ist für die Bevölkerung gesperrt. Aber Kaneda und seine Motorradgang kümmern sich nicht um Verbote. Bei einem ihrer nächtlichen Wettrennen in der menschenleeren Zone haben sie eine unheimliche Begegnung mit einem greisenhaften Kind…“

Manga: Katsuhiro Otomo
Veröffentlichung: 15. Februar 2001 – Bereits erhältlich!
Preis: 19,90 Euro

Über Akira und Carlsen Manga

Alles fing an im Jahr 1991 mit dem erscheinen von Akira von Katsuhiro Otomo. Der erste Manga bei Carlsen Comics und die erste deutschsprachige Reihe überhaupt. Damals mit westlicher Leserichtung und in Farbe wurde die Serie schnell zu einem riesen Hit in den Comicläden.

Die Entdeckung durch Andreas C. Knigge ist dem Comiczeichner Matthias Schultheiss zu verdanken. Dieser zeigte ihm bei einem gemeinsamen Bier damals das Werk, was Andreas als Telefonbuch beschrieb. In Farbe ist der Manga bei Carlsen nicht mehr zu lesen, dafür aber die Schwarz-Weiß-Version aus 2001.

Nach dem Erfolg des Verkaufs folgten viele Mangas, die von der Öffentlichkeit der Bücherläden noch müde belächelt wurden. Doch die Leser wollten mehr. Mit Dragon Ball folgte die japanische Leserichtung und Joachim Kaps verdankten wir die wunderbare BANZAI! Reihe, welche monatlich von zahlreichen Werken und Mangaka ein paar Kapitel in einem Band veröffentlichte.

Es gibt noch so viel zu den 30 Jahren zu erfahren, aber besucht dazu am besten selbst die Homepage von Carlsen Manga!

Inhalt

Akira Band 1 erzählt die Geschichte eines zukünftigen Tokyos. 38 Jahre nach einer vollständigen Zerstörung durch eine Superbombe und dem dritten Weltkrieg ist die Stadt im Wiederaufbau und in Bezirke unterteilt. Problemjugendliche mach nachts die Straßen auf ihren Bikes unsicher und fahren auf nicht zugelassenen Straßen. Darunter auch Shōtarō Kaneda, Tetsuo und deren Clique. Bei einem Unfall durch eine geisterhafte Erscheinung wird Tetsuo in ein Krankenhaus geliefert und die Polizei verschweigt vor den Freunden, wo der Kranken ihn hinbrachte.

Schnell geriet Kaneda auf der Suche nach seinem Freund in einem Kampf zwischen dem Militär und einer revolutionären Bewegung bestehend aus Kei und ihrem Bruder Ryu. Diese scheinen etwas mit der geisterhaften Erscheinung zu tun zu haben. Der Boss Colonel und das Militär arbeiten nämlich daran, bei Versuchsobjekten ihre übernatürlichen Kräfte zu erwecken. Die Frage ist aber, was oder wer ist Akira, der Name, der hin und wieder erwähnt wird?

Der erste Band bietet satte 360 Seiten. Der Anfang einer geschichtsträchtigen Manga-Reihe hierzulande und weltweit. Mit ihr nahm der Manga Boom in Deutschland seinen Lauf.

> Besucht am besten auch unsere Bücherecke.

Fazit

Zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich bis vor Kurzem nie Akira gelesen oder geschaut habe. Vielleicht hängt dies damit zusammen, weil ich erst mit Dragon Ball ein paar Jahre nach Akiras Veröffentlichung mit Mangas in Kontakt kam. Der Anfang sorgt für viele Fragen, da auch die Handlung aus vielen Perspektiven gezeigt wird.

Hier kommt alles zusammen, was die Leser mögen. Vor allem für eine erwachsene Zielgruppe durch die actionreichen Szenarien. Endzeitszenario, Geister, übernatürliche Kräfte, Metropolnächte und fette Motorrad-Action. Ein Werk, welches definitiv seines Gleichen sucht. Das Mangas sich in der westlichen Comic-Welt durchschlagen konnte, ist mit unter diesem Seinen von Katsuhiro Otomo zu verdanken.

Mit 360 Seiten ist die Ausgabe ein richtiger Klopper und in seiner Größe nicht gerade handlich oder für die Tasche geeignet, um entspannt in der Bahn oder draußen zu lesen. Bei der Auflage handelt es sich um den Druck von 2001 in Schwarz-Weiß-Version. Dass die Bilder damals farblich waren, merkt man. Denn einige Stellen sind sehr geschwärzt und haben visuell darunter gelitten. Der Zeichenstil ist dafür klasse, den dieser hat den gewissen 80er/90er Charme.

Knapp 20 Euro für einen 360 Seiten Manga mit cooler Story zwischen Motorrad-Gangs und übersinnlichen Kräften sind definitiv zu empfehlen und stehen ganz oben im Preis/Leistungs- Verhältnis. Außerdem bekommt ihr mit Akira ein Stück Manga Geschichte in unserer westlichen Welt.

Zu empfehlen ist auch die Animationsfilm Adaption. Dieser ist zwar etwas anders vom Verlauf, da er noch vor dem Ende der Manga-Reihe erschien. Auf eine Realverfilmung müssen wir leider noch warten.

Akira Band 1 vom Carlsen Manga! Verlag ist bereits erhältlich und kostet 19,90 Euro.

Vielen Dank an Carlsen für die Bereitstellung des Mangas.

Wertung 4 Sterne
Unsere Wertung:
4 von 5 Sternen

Preis-Leistung-Award

Der große 30 Jahre Talk mit Leserfragen zum Anschauen.

Bildquelle: Katsuhiro Otomo / Carlsen Manga Verlag