Killzone 3 Beta Review

    830MB war die Vorfreude auf den dritten Teil der Killzone Saga schwer, natürlich nur die open Beta Multiplayer. Ein eisiges Level kann online gegen Spieler auf der ganzen Welt oder wahlweise gegen Bots gespielt werden. Mit an Board der Demo ist die lang diskutierte Motion Controller Unterstützung oder kurz Move.

    Leider fehlt ein schönes Intro, lediglich das animierte Guerillia Logo hat es in den Vorspann geschafft. Schön: das ganze Menü wurde überarbeitet und sieht nun in dunklem Blutrot gehaltenem PC Interface beeindruckender aus wie die aus Killzone 2 bekannte Menüführung.

    Das vorher angesprochene Eislevel besteht aus einer zerstörten Raffiniere und eine wunderschöne Aussicht auf die Weiten des wild tosenden Ozeans inklusiv einer zerstörten Bohrinsel.

    Aber nun zu den wichtigen Dingen von Killzone, das im Namen enthaltenen „Kill“.

    Die Steuerung geht mit den normalen Wireless Controllern einfacher von der Hand wie die früher bemängelte Steuerung, Input Lags und Schwerfälligkeit sind keine zu bemerken, auch lässt sich die Sensitivität konfigurieren. Als alter Killzone Kämpfer findet man sich sofort zurecht, gut ist die Neuerung Assist Kill Punkte zu erhalten, hat man einen Gegner geschwächt und ein Kollege erledigt diesen dann, bekommt man anteilig Punkte. Granaten, Gewehre und Geschütze lassen sich den entsprechenden Spielerklassen wie gewohnt lenken und erbauen.

    Die Soundkulisse wurde rundum erneuert, neue Lautsprecher Durchsagen, neue Sounds der Waffen, gefühlt wurde vieles derart verfeinert und mit viel mehr Wums /Bums versehen, damit der Spieler direkt glaubt im Geschehen zu stehen. Gewehrsalven und Granaten klingen gestochen scharf und in gefühltem akustischen HD aus den Lautsprechern.

    Die Grafik ist wie aus dem Vorgänger gewohnt erstklassig, doch nun doch hier und da ein wenig schärfer. Aufgrund der Beta Version kann man natürlich nicht auf das fertige Produkt schließen. Das gebotene Schneegestöber lässt an Tiefgang vermissen, ständig möchte man die Schneeflocken ( wie Fliegen ) vor seinem Gesicht wegwischen. Ein 3D Effekt kommt schwerlich auf.

    Nun zur Move Unterstützung, hat man den Move Controller aktiviert und kalibriert werden einem noch Fein Tuning der Dead Zone und der Empfindlichkeit angeboten. Plötzlich fühlt man sich wie ein betrunkener mit einer mächtigen Knarre in der Hand, es fällt beim ersten mal sehr Schwer ein paar Meter mit geradem blick zu laufen. Aber nach und nach wird man mit der Steuerung vertrauter und plötzlich sieht man sich mit dem Scharfschützengewehr in ärztlicher Genauigkeit Headshots verteilen und Bonuspunkte einheimsen. Das Zielen fällt erfreulich leichter, das gehen / Laufen muss geübt werden. Die Einführung der Move Controller ist mit Killzone 3 auf ein neues Level gestiegen und macht durchweg Spaß. Bleibt zu hoffen dass das fertige Spiel auch so überzeugen kann.

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