MAGIX Music Maker 2017 – Test / Review

Wer Musik produzieren will, muss in der Regel mehrere Hundert Euro in die Hand nehmen, um Equipment zu kaufen. Eine Abhilfe schaffen da renommierte Softwarelösungen wie etwa das neu erschienene MAGIX Music Maker 2017. Wir haben uns angeschaut, in wie weit man hochwertige Musik ohne viel Aufwand erstellen kann.

Oberfläche

Der Start von MAGIX Music Maker fällt relativ einfach von der Hand. Nach Programmaufruf, fallen einem direkt die verschiedenen Spuren im Sequenzbereich, sowie die auswählbaren Loops auf. Der Arbeitsplatz kann über mehrere Monitore gestreckt bzw. verteilt werden, was die Übersichtlichkeit enorm erhöht. Die bereits enthaltenen Loops können per einfachem Drag ’n Drop in den Sequenzbereich geschoben werden. Bei der Standard-Version von MAGIX Music Maker 2017 warten 1905 Loops in sechs Kategorien – Deep House, Dubstep, HipHop, Jazz, Rock/Pop und Techno – darauf entdeckt zu werden. Aber nicht genug: im Online-Markt „Catooh“ können weitere Loops erworben und sogar eigens erstellte Loops verkauft werden. Der entsprechende Dienst kann nach einer Registrierung direkt im Programm ausgeführt werden. Um die selbst erstellte Musik direkt auf Video-Portalen wie etwa YouTube zu veröffentlichen, kann man auch Videos oder Bilder einbauen und das ganze im Videoformat speichern.

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Bedienung und Instrumente

Der MAGIX Music Maker 2017 kommt ohne Schnick-Schnack daher und ist deshalb mehr als für Anfänger geeignet. Nichtsdestotrotz können auch Profis ihre Freude an der Musik-Software haben. Dabei enthält die Software mehrere virtuelle Instrumente, die weitere Kreationen ermöglichen. Mit dem Piano, DN-e1 Synthesizer, Electro- & Pop-Drums, Vita Sampler und weitere Instrumente sind dem Benutzer kaum Grenzen gesetzt. In der Premium-Version sind weitere Instrumente wie etwa ein Chor oder eine Kirchenorgel enthalten.

Trotz alle dem fällt der Einstieg für Anfänger leicht von der Hand und MAGIX Music Maker 2017 wirkt nie überladen oder mit sinnlosen Funktionen vollgestopft. Stattdessen hat man sich vorgenommen, sich auf das wesentliche zu konzentrieren und dem Benutzer eine möglichst simple und intuitive Steuerung zu bieten. Die Steuerungen und Regler sind ohne weiteren Aufwand zu finden.

Erstellung eines ersten Songs per Loops

Für meinen ersten Song habe ich reine Loops genutzt, um ein erstes Gefühl über das Programm zu bekommen. Wie bereits erwähnt, geht das per einfachen Drag ’n Drop in die Sequenzbereiche. Aber bis es soweit ist, musste ich zu aller erst einige Loops und deren tiefen und hohen Abwandlungen Probe hören. Dies war wohl die größte Hürde, um seinen ersten Song zu kreieren. Immerhin sind die Loops in sechs verschiedene Kategorien unterteilt, um die Auswahl etwas einzuschränken. Trotzdem können die Abschnitt aus jeder Kategorie im fertigen Song gemischt werden. Für meinen ersten Song wählte ich die Kategorie Dubstep, da diese für mich, relativ leicht und schnell zu einem gewünschten Ergebnis geführt hat. Als ich meine passenden Loops ausgewählt und per Drag ’n Drop in die Ebenen gezogen hatte, konnte das Probieren und hin- & herschieben beginnen. Am Ende jeder Tonspur kann der entsprechende Loop langgezogen werden, damit kann der Loop automatisch weitergeführt werden. Echt jeder Song brauch am Anfang etwas einführendes, weshalb ich mich entschied Pads einzubauen, die das Lied aufbauen. Um einige Loops stärker hervorzuheben oder sie im Hintergrund abzuspielen, kann per einfachem Ziehen in dem entsprechenden Loop die Lautstärke geändert werden. Nach knapp drei bis vier Stunden ausprobieren und etwas Arbeit entstand das oben eingefügte Lied.

Fazit

MAGIX Music Maker 2017 ist für jeden Hobby-Musiker und für diejenigen, die es noch werden wollen, ein guter Einstieg. Einstieg ist genau das richtige Wort, da dieser sehr einfach gelingt, aber trotzdem noch für Profis einige Extras bietet. Mit den vielen Instrumenten können viele eigene Loops und Musikstücke erschaffen werden. Die Bedienung von MAGIX Music Maker 2017 ist der absolute Pluspunkt, der die Software zum eindeutigen Kaufgrund für Einsteiger bewegt.

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Domenik Eichberger
Bereits seit den Anfängen von Game2gether darf ich mich als ein Teil der Familie zählen. Während ich mein Bachelor-Studium in Technische Informatik abgeschlossen habe, habe ich bereits die verschiedensten Artikel im Bereich der PC-, Nintendo- und PS4-Spiele sowie in der Hardware-Sektion verfasst.

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