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Ozone Rage Z50 – Test / Review

 

 
Overview
 

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Posted 13. September 2016 by

Günstige Headsets gibt es viele, doch leider können diese was Soundqualität und Verarbeitung angeht oftmals nicht mit der Mittelklasse mithalten. Der Hersteller Ozone scheint das nun ändern zu wollen, denn mit der Rage Z50 Serie bringt er nun ein erschwingliches Gaming-Headset auf den Markt, das sich auch optisch sehen lassen kann. Wir durften das Rage Z50 in der orangefarbenen Glow-Variante testen und sagen euch hier, ob es taugt, was der Hersteller verspricht.

 

Verpackung und Lieferumfang

Das Rage Z50 wird in einer relativ großen, schwarzen Box aus Karton geliefert. Passend zur Farbe unseres Testmusters ist diese in Schwarz und Orange gehalten, was insgesamt einen edlen und ansprechend Anblick bietet. Vorne auf der Box ist das Headset zusammen mit seiner Bezeichnung und dem Ozone-Logo zu sehen, während hinten noch einmal auf Englisch einige Daten zum Rage Z50 aufgelistet sind. Unter anderem wird mit hohem Tragekomfort, leuchtenden Farben und dem vollständig einschiebbaren Mikro geworben. Des Weiteren finden sich hier einige technische Details zur Sound- und Aufnahmequalität.

In der Box befinden sich einige Plastikteile und eine kleinere, schlicht matt-schwarze Verpackung inklusive glänzendem Ozone-Logo und Headset-Bezeichnung. Bei uns fällt die Schrift natürlich in passendem Orange aus, da wir die Farbe „Orange“ der Glow Series testen. Alternativ ist das Headset auch in den Farben Grün, Blau und Gelb sowie im Rahmen der Classic Series in Schwarz und Weiß erhältlich. Am Preis ändert das aber nichts, dieser liegt zur Zeit des Tests bei etwa 55 Euro.

Doch kommen wir zurück zum Lieferumfang: Nachdem wir die Verpackung geöffnet haben, können wir mit etwas Aufwand die Plastikteile sowie die Kartonbox herausziehen, welche das Headset und den gesamten Rest des Lieferumfangs enthalten. Dieser fällt ziemlich übersichtlich aus, denn dem Headset sind lediglich ein aufklappbarer Quickguide sowie ein Verlängerungskabel beigelegt. Verpackt ist das Ganze wie schon gesagt in mehreren durchsichtigen Plastikkapseln, die das Headset zwar optisch gut aussehen lassen, aber einiges an überflüssigem Verpackungsmaterial darstellen. Gelohnt hätte sich an dieser Stelle vielleicht ein großes Sichtfenster vorne in der Verpackung statt an der Seite, denn so fragt man sich, warum hier so viel Material verwendet wurde, das der Kunde letztendlich nur für wenige Sekunden zu Gesicht bekommt. Zudem macht das Ganze das Öffnen und Herausziehen der Schachtel unnötig schwierig, da das Headset zur Hälfte in dem kleineren Karton und zur anderen Hälfte in Plastik verpackt ist.

Zum Design des Headsets selbst kommen wir später, nun sehen wir uns zuerst einmal den Rest des Lieferumfangs an. Das Verlängerungskabel misst noch einmal ungefähr 1,5 Meter und verfügt über einen Mikro-In und Headset-In Klinkenstecker – somit ist es offensichtlich für die Verwendung am PC gedacht. Wir sind glücklich über die Verlängerung, denn das fest am Headset installierte Kabel ist mit 1,2 Metern doch ziemlich kurz geraten. Hier zeigt sich, dass das Rage Z50 eben nicht nur für die Verwendung am PC, sondern auch für mobile Geräte wie Tablets und Smartphones gedacht ist. Angesichts dessen ist die Kombination von kurzem, fest angebrachten Kabel und angemessener Verlängerung eine optimale Lösung.

Zuletzt werfen wir einen Blick auf den Quick Guide, der in 9 Sprachen geliefert wird, darunter auch auf Deutsch und Englisch. Viel Informationen liefert der Flyer natürlich nicht – das ist aber auch gar nicht notwendig. Wie man in dem Guide nachlesen kann, genügt zur „Installation“ ein einfaches Anschließen des Headsets. Zusätzlich gibt es noch einen Hinweis zur Wartung, zum Recycling und einen kleinen Sicherheitshinweis. Wer immer noch nicht weiß, wie man die Kabel richtig verbindet, dem hilft eine kleine Illustration, die die Verwendung der Anschlüsse erklärt. Zwei weitere Bilder weisen auf das ergonomische Design und das komplett einschiebbare Mikrofon hin.

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Quick Guide

Spezifikationen

Features: Plug & Play
Headset-Typ: Stereophonisch
Tragestil: Kopfband
Produktfarbe: Orange
Gewicht: 350 g

Übertragungstechnik: Verkabelt
Geräteschnittstelle: 3,5 mm
Kabellänge: 1,2 m

Kopfhörerlautsprecher: Ohrumschließend
Akustisches System: Geschlossen
Kopfhörerfrequenz: 20 – 20000 Hz
Widerstand: 32 Ohm
Treibereinheit: 4 cm

Mikrofon-Empfindlichkeit: 38 dB

Maximale Belastbarkeit: 20 mW

Verarbeitung und Design

Genug der technischen Daten und Extras, denn nun werfen wir einen Blick auf das Headset selbst. Auf den ersten Blick kommt das Rage Z50 ziemlich stylisch daher. Die orange Farbe unseres Testmusters leuchtet richtig und ist definitiv ein Blickfang. Als Kontrast zu der knalligen Farbe, die die Außenseite der Ohrmuscheln sowie Teile des Bügels ziert, setzt Ozone auf schlichtes Schwarz. Unserer Meinung nach genau die richtige Entscheidung, denn so wirkt das Ganze nicht billig, sondern modern und schlicht, indem es einfach mit passenden Farbakzenten versehen wird. Oben auf dem Bügel prangt in demselben leuchtenden Orange das Ozone-Logo, welches auch in kleinerer, silberner Ausführung jeweils außen an den Ohrpolstern zu finden ist. Auf diesen ist außerdem eine Art schwarzes Metall-Mesh angebracht, welches einen soliden und hochwertigen Eindruck hinterlässt.

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Seitenansicht

Insgesamt überzeugt nicht nur das moderne und ansprechende Design unseres Testmusters, sondern das der gesamten Z50-Glow-Serie. Die Idee, Neonfarben mit einem dunklen Kontrast zu verbinden, funktioniert und es ist für jeden die passende Farbgestaltung dabei. Wer es lieber schlicht mag, sollte einmal einen Blick auf die Classic-Ausführung werfen, denn während die schwarze Variante zwar etwas langweilig wirkt, sieht das weiße Headset mit orangefarbenen Details wirklich edel aus.

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Erhältliche Farben

Auch die Verarbeitung des Rage Z50 ist vor allem in Hinblick auf den Preis wirklich gut. Die Ohrpolster sowie das Polster am Bügel sind ordentlich vernäht und auch am Rest des Headsets sind uns keine Verarbeitungsfehler aufgefallen. Die ersten Abzüge mussten wir leider im Praxistest machen, denn die Größenverstellung ist etwas schwergängig und hing bei den ersten Versuchen doch deutlich. Das im Headset verschwindende und ausziehbare Mikrofon ist zwar eine gute Lösung für die Nutzung mit mobile Geräten, da es somit nicht ständig im Weg ist, allerdings kratzt das vordere Plastikteil bei jedem Einfahren am umliegenden Material. Zudem behält das Mikrofon nur bedingt die Form bei, in die man es gerne bewegen würde.

Leider ist dies auch der erste Punkt, an dem man die Limitationen der Preisklasse erkennt. Das Headset besteht natürlich hauptsächlich aus Plastik und verkratzt somit schnell. Die matte Oberfläche neigt zudem zu Verunreinigungen und Verfärbungen und sieht von Weitem insgesamt besser aus als bei der näheren Betrachtung. Auch beim Anfassen merkt man natürlich sofort, dass beim verwendeten Hartplastik gespart wurde. Als besonders problematisch, was die Haltbarkeit angeht, empfinden wir das dünne Kunstleder, welches nicht nur an den Ohrmuscheln, sondern auch am gesamten oberen Bügelteil angebracht ist. Dieses ist extrem empfindlich und so dünn, dass bereits ein Fall vom Schreibtisch zu Macken führen kann. Dafür kann die Qualität und die Anbringung des Kabels überzeugen, diese wirkt stabil und sollte ein Abknicken gut verhindern können.

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Kunstleder an Bügel und Ohrpolstern

Tragekomfort

Das Erste, was beim Auspacken des Headsets auffällt, ist, dass es angenehm leicht ist. Mit seinen 350 Gramm stört es auch bei längeren Gaming-Abenden nicht und ist auch für die Benutzung mit mobilen Geräten unterwegs oder in der Bahn durchaus noch angemessen. Einstellungsmöglichkeiten gibt es allerdings nur zwei, und zwar jeweils rechts und links die Länge des Bügels. Hier gibt es aber glücklicherweise so viel Spielraum, dass auch Menschen mit größerem Kopf das Rage Z50 komfortabel verwenden könne. Lediglich bei einem sehr kleinen Kopfumfang könnte es zu Problemen kommen, bei mir ist es auf der kleinsten Einstellung noch minimal zu groß.

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Größte Einstellung

Ansonsten sitzt das Z50 angenehm fest am Kopf, verrutscht nicht und umschließt die Ohren trotz der unbeweglichen Ohrmuscheln problemlos. Dies konnten auch diverse andere Tester mit verschiedenen Kopfformen bestätigen – der Sitz ist für ein Headset dieser Preisklasse überraschend komfortabel. Angenehm ist überraschenderweise auch das verwendete Kunstleder und die Polsterung. Während dieselben Materialien bei anderen Headsets oft zu übermäßigem Schwitzen führen, ist das beim Z50 glücklicherweise nicht der Fall. Darüber hinaus sitzt das Headset weder zu fest, noch zu locker; da bleibt nur abzuwarten, ob es auch nach langer Benutzung seine Form beibehält. Bisher sind wir allerdings zuversichtlich, was die Performance des Rage Z50 im Langezeittest angeht.

Soundqualität

Der Sound ist unumstritten eine der wichtigsten Eigenschaften eines guten Headsets. Aber was kann man für 50 Euro erwarten? Natürlich wussten wir schon im Voraus, dass man hier einige Abstriche machen muss. Da das Z50 sowohl für Gaming als auch für die mobile Benutzung vorgesehen ist, haben wir es natürlich in beiden Einsatzbereichen getestet.

Angeschlossen am Tablet liefert das Headset beim Anhören von Musik eine akzeptable Soundqualität. Der Bass ist, wie so oft bei Kopfhörern dieser Preisklasse, etwas übersteuert und übertönt dabei oftmals die Höhen, welche etwas schwach auf der Brust sind. Für alle, die gerne nebenher oder auf dem Weg zur Arbeit etwas Musik hören, sollte das nicht allzu schlimm sein. Eingefleischten Musikliebhabern sei aber lieber vom Rage Z50 abgeraten, denn die volle Bandbreite an Höhen und Tiefen kann das Headset nicht wiedergeben. Wer allerdings gerne mal ein Spiel auf dem Smartphone zockt und den Menschen um sich herum die Ingame-Sounds ersparen will, ist mit dem Z50 gut bedient.

Was das Gaming am PC betrifft, ist erst einmal anzumerken, dass das Rage Z50 nur Stereo-Sound liefert. Wer bei Shootern oder anderen taktischen Games darauf angewiesen ist, Gegner zu orten oder einfach präzise Geräuscherkennung vorzieht, kommt um ein Surround-Headset nicht herum. Für alle anderen, die sich einfach nur eine solide Soundqualität wünschen, ist Ozones Headset aber eine gute Wahl zum Schnäppchen-Preis. Wir haben es in verschiedenen Spielen (unter anderem Skyrim, BF1, Minecraft, WOW) getestet und waren zufrieden mit den Ergebnissen. Der Sound ist hier weniger basslastig als noch im Test mit Musik und die Soundqualität kann sich hier durchaus sehen lassen. Natürlich befinden wir uns hier vom Sound her alles andere als in der Spitzenklasse, aber selbst mit dem mittleren Preissegment kann das günstige Rage Z50 gut mithalten.

Mikrofon

Wie schon gesagt ist das Mikro theoretisch in alle Richtungen biegsam. In der Praxis behält es zwar nicht immer die gewünschte Form bei, aber immerhin bleibt es ungefähr dort, wo wir es haben wollen. An der Sprachqualität gibt es absolut nichts zu bemängeln, unsere Gesprächspartner verstanden uns sowohl ingame, als auch über Skype und Teamspeak ohne Probleme. Störgeräusche oder Rauschen gab es kaum und auch Geräusche im Hintergrund wurden gut herausgefiltert.

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Mikrofon

Fazit

Mit dem Rage Z50 hat Ozone ein solides Headset zum unschlagbaren Preis auf den Markt gebracht. Im Einsatz mit mobilen Geräten besticht es vor allem durch sein modernes und minimalistisches Design – denn nicht viele PC-Gaming-Headsets machen auch auf der Straße oder unterwegs eine gute Figur. Das Z50 hingegen ist nicht zu klobig und bietet genügend Tragekomfort, um es auch für längere Zeit zu nutzen. Es hat eine angenehme Größe und das perfekte Gewicht für längere Gaming-Sessions. Während man beim Anhören von Musik ein paar Abstriche machen muss, überzeugt es als Gaming-Headset, vorausgesetzt man kann auf Surround-Sound verzichten. Beim Mikro gibt es nichts zu bemängeln und solange man gut mit dem Z50 umgeht, sollte man abgesehen von ein paar Kratzern lange Spaß damit haben. Von uns gibt es deswegen eine klare Kaufempfehlung für jeden, der ein gutes Headset zum Spitzenpreis sucht, und mit den preisbedingten Abstrichen des Rage Z50 leben kann.

Unsere Wertung: "Deutliche 4 von 5 Sternen"

Unsere Wertung: „Deutliche 4 von 5 Sternen“


Kathrin Müller

 
Kathrin Müller
Hallo, ich heiße Kathrin und bin 23 Jahre alt. Zu Game2Gether brachte mich sowohl mein Interesse am Schreiben, als auch Begeisterung fürs Gaming. Ich bin offen für alle möglichen Spielegenres, besonders gerne spiele ich aber (Fantasy)RPGs, Puzzle-Games, Survivalspiele und Sidescroller.


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