JBL erweitert seine QuantumENGINE-Software um zahlreiche neue Funktionen. KI-gestützte Audiooptimierung, automatische Spielprofile, Smartphone-Steuerung und die Integration von Nanoleaf sollen das Gaming-Erlebnis noch immersiver und komfortabler machen. Der Rollout erfolgt schrittweise bis Ende 2026.
Mit einem umfangreichen Update baut JBL die QuantumENGINE zur zentralen Software-Plattform für seine Gaming-Produkte aus. Die neuen Funktionen sollen nicht nur die Audioqualität verbessern, sondern auch dafür sorgen, dass Spieler weniger Zeit mit Einstellungen verbringen müssen. Einige Neuerungen sind bereits verfügbar, weitere Funktionen sollen im Laufe des dritten und vierten Quartals 2026 folgen.
KI soll Schritte im Spiel besser hörbar machen
Eine der interessantesten Neuerungen ist der KI-gestützte Footstep-Booster, der im vierten Quartal 2026 verfügbar werden soll. Die Funktion analysiert den Spielsound kontinuierlich und erkennt wichtige Audioereignisse wie Schritte, Stimmen, Schüsse und Explosionen.
Die Audioausgabe wird daraufhin automatisch optimiert. Insbesondere Schritte von Gegnern in beliebten FPS-Spielen sollen sich dadurch präziser orten lassen. Gleichzeitig verspricht JBL, dass die Optimierung ohne Abstriche bei der allgemeinen Audioqualität erfolgen soll.
Spielprofile werden automatisch synchronisiert
Bereits ab sofort verfügbar sind spieloptimierte Nutzerprofile. Für beliebte Spiele stellt JBL vorkonfigurierte Einstellungen bereit, die unter anderem Equalizer, JBL Quantum Spatial Sound, Mikrofon und Steuerung berücksichtigen.
Die Profile lassen sich zudem über verschiedene Geräte hinweg synchronisieren. Wer sich unter Windows, macOS, iOS und Android mit demselben Konto anmeldet, kann seine Einstellungen automatisch übernehmen. Bereits lokal auf einem Gerät gespeicherte Einstellungen sollen bei möglichen Konflikten erhalten bleiben und nicht überschrieben werden.
Noch komfortabler wird es mit der automatischen Spielerkennung, die ab dem dritten Quartal 2026 ausgerollt werden soll. Unterstützte Spiele werden beim Start erkannt und das jeweils passende Soundprofil automatisch geladen. Die manuelle Konfiguration soll damit entfallen.
Basisstation wird zur Steuerzentrale
Auch die Basisstation des JBL Quantum 950 bekommt eine größere Rolle. Sie soll künftig als zentrale Steuerzentrale des JBL-Quantum-Ökosystems dienen.
Mehrere Quantum-Geräte, darunter das Quantum 950 und das JBL Quantum Stream Studio, können direkt über die Basisstation gesteuert werden. Dadurch muss für Änderungen beispielsweise an Spatial Sound oder Mikrofon-EQ-Presets nicht mehr das QuantumENGINE-Dashboard geöffnet werden.
Darüber hinaus lässt sich der Drehregler der Basisstation künftig für Makros verwenden. Wiederkehrende Aktionsfolgen in Spielen können so mit nur einem Tastendruck ausgelöst werden. Beide Funktionen sollen ab dem dritten Quartal 2026 verfügbar sein.
Smartphone wird zur Fernbedienung
Bereits ab sofort können verschiedene QuantumENGINE-Funktionen auch über das Smartphone gesteuert werden, sofern sich Smartphone und Gaming-System im selben Netzwerk befinden.
Anpassen lassen sich unter anderem EQ-Presets, Spatial Sound, Mikrofonlautstärke, Mikrofon-EQ und die Game-Chat-Balance. Das laufende Spiel muss dafür nicht verlassen werden. Eine erneute Anmeldung ist ebenfalls nicht notwendig.
Die Verbindung kann mit einem Klick über das gleiche Konto oder alternativ per QR-Code hergestellt werden. Die Smartphone-Oberfläche unterstützt dabei sowohl Hoch- als auch Querformat.
Nanoleaf erweitert das Gaming-Erlebnis auf den Raum
Im vierten Quartal 2026 soll außerdem die Integration von Nanoleaf-Beleuchtung folgen. Spielbezogene Beleuchtungseinstellungen aus der QuantumENGINE können dann auf kompatible Nanoleaf-Produkte wie Shapes und Blocks übertragen werden.
Damit beschränkt sich die Synchronisierung nicht mehr nur auf Audio und Gaming-Hardware. Stattdessen soll auch die Beleuchtung im Raum auf das jeweilige Spielerlebnis abgestimmt werden und so für eine immersivere Atmosphäre sorgen. Die Funktion ist laut JBL mit ausgewählten Nanoleaf-Produkten kompatibel.
Rollout bis Ende 2026
Mit dem Update entwickelt JBL die QuantumENGINE deutlich über eine klassische Konfigurationssoftware für Gaming-Headsets hinaus. Während Spielprofile und die Smartphone-Fernsteuerung bereits verfügbar sind, sollen die automatische Spielerkennung und die erweiterten Funktionen der Basisstation im dritten Quartal folgen. Der KI-gestützte Footstep-Booster und die Nanoleaf-Integration sind für das vierte Quartal 2026 angekündigt.
Die Neuerungen im Überblick
| Funktion | Verfügbarkeit |
|---|---|
| Spieloptimierte Nutzerprofile | Ab sofort |
| Fernsteuerung im selben Netzwerk | Ab sofort |
| Automatische Spielerkennung | Ab Q3 2026 |
| Basisstation als Steuerzentrale | Ab Q3 2026 |
| Makroprogrammierung über Basisstation | Ab Q3 2026 |
| KI-gestützter Footstep-Booster | Ab Q4 2026 |
| Nanoleaf-Beleuchtungsintegration | Ab Q4 2026 |
