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Call of Duty Advanced Warfare – Havoc-DLC Test/Review

 

 
Zusammenfassung
 

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Altersfreigabe:
 


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Posted 10. März 2015 by

DLCs, sowie der Season-Pass gehören heute zu einem AAA-Titel genauso dazu, wie ein großer Publisher. Demnach ist es also nicht verwunderlich, dass auch das neue Call of Duty eine Reihe an DLCs spendiert bekommt. Selbstverständlich nur gegen Bezahlung.
Wir haben uns das erste DLC für Call of Duty Advanced Warfare angeschaut und sagen Euch in diesem Test, was wir davon halten.

Klein, aber oho? – Der Inhalt

Das erste DLC nennt sich Havoc und bietet folgende Inhalte:

  • Vier neue Multiplayerkarten
  • Eine neue Waffe für den Multiplayermodus
  • Exo-Zombies-Modus mit einer Karte

Das scheint auf den ersten Blick nicht allzu viel zu sein, leider ist das auch so. Wenn man dazu noch bedenkt, dass es hier um ein DLC handelt, das ohne Season-Pass 14,49€ kostet, muss man schwer schlucken. Aber was bringt das DLC?

Abwechslung für den Multiplayer

Durch das Havoc-DLC erhält der Multiplayermodus vier neue Karten und eine neue Waffe. Die neuen Maps sind dabei gut designed, bieten Abwechslung, neue Features und sind für unterschiedliche Spielstile gedacht. Allerdings wird uns hier nichts Neues geboten und wir werden nicht vom Hocker gehauen.

Core spielt in der Wüste Gobi, in den Ruinen eines alten Kraftwerks. Hier sind zwischen den Trümmern Fernkämpfe möglich, während sich in den Tunneln darunter Nahkämpfe abspielen. Das besondere an dieser Map ist, dass der Scorestreak der Map Drohnen sind, die wir gegen unsere Feinde einsetzen können.
Urban ist dagegen ein eher futuristisches Hochhaus, auf dem sich unsere Kämpfe meistens in den Nahkampf verlagern und wir schnell reagieren müssen. Slideshow dagegen verhält sich wie Core: wir haben verschiedene Möglichkeiten Nah- und Fernkampfszenarien zu erleben.
Drift bietet da als Schnee-Map doch etwas mehr Spaß, als die anderen drei. Drift spielt in einem Skiort in den Rocky Mountains und hat ein zeitgesteuertes Levelereignis: eine Lawine. Die Lawine erwischt aber nur knapp ein Drittel der Map, sodass nicht alle Spieler davon betroffen sind.

Als neue Waffe erhalten wir das AE4, ein Sturmgewehr auf Laserbasis. Wenig Rückstoß machen diese Waffe schon eher zu einem SMG, was wieder zu wilden Hipfire-Gefechten führen kann. Beim AE4 müssen wir allerdings aufpassen, dass die Waffe nicht überhitzt. Somit ist Dauerfeuer nicht immer die richtige Handhabung. Ist sie aber einmal überhitzt, müssen wir nur einen Moment warten, damit sie wieder abkühlt und es wieder weitergehen kann. Alternativ kann die Batterie der Waffe gewechselt werden.

Neuerung in Sicht! – Exo-Zombies

Neuerung ist vielleicht der falsche Ausdruck, „back to the roots“ würde eher passen. Havok bringt mit dem Exo-Zombies einen neuen alten Spielmodus. Einen neuen alten, deshalb, da ihn Veteranen schon seit Call of Duty World at War kennen. Anders als beim Vorgänger kann sich der Spieler nun wieder mit bis zu drei weiteren Spielern den Zombiehorden entgegen stellen. Anders als beim letzten Zombiemodus (Call of Duty Black Ops 2) handelt es sich hier wirklich um das klassische Ballern und Überleben, ohne irgendwelche Konstruktionen aus täglichen Gegenständen zusammenzubauen.

Natürlich ist der Modus etwas an das Setting angepasst, denn die Zombies tragen hin und wieder auch einen Exo-Suit und können damit springen oder uns stärker verletzen. Wir starten dagegen ganz ohne Exo-Suit und müssen uns diesen erst in der Basis holen. Ganz typisch müssen wir hier und da Generatoren für den Strom aktivieren, damit Perks, der Exo-Suit und 3D-Drucker aktiviert werden können. Ebenfalls eine Neuerung: die Perks können wir erst verwenden, wenn wir unseren Exo-Suit tragen. Die 3D-Drucker stehen in der Map verteilt und drucken zufällige Waffen, wenn wir das möchten. Die moderne Random-Kiste eben. Auch neu: wir können/müssen die Zugangspunkte der Zombies nicht mehr verriegeln.
Was uns etwas an die Crawler Zombies erinnert, die das erste Mal in Kino der Toten auftauchten, sind schnelle Zombies, die von einer Gaswolke umhüllt sind. Diese können uns beim Kontakt infizieren. Sind wir einmal infiziert, ist unser Sichtfeld eingeschränkt, ein Timer zeigt uns unsere verbleibende Zeit an, und wir müssen eine Dekontaminationsdusche aufsuchen.

Fazit

Wie bei allen DLCs ist es an dieser Stelle schwer eine klare Empfehlung auszusprechen. Wir erhalten vier neue und gute Maps sowie den Exo-Zombie-Modus. Zombie-Veteranen der ersten Stunde werden sich hier sehr freuen, da es sich wie früher (damit meine ich bis Call of Duty Black Ops 2) spielt.
Als Einzel-Anschaffung für knapp 15€ ist der DLC doch etwas zu teuer und davon wäre abzuraten. Sollten in Zukunft mit jedem DLC auch neue Exo-Zombies-Maps hinzukommen, wäre der Kauf des Season-Pass für Zombie-Modus-Liebhaber definitiv eine Überlegung wert.

An dieser Stelle ein großer Dank an Gamesplanet für die Bereitstellung des Season-Pass!

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Gustav Knaub

 
Gustav Knaub
Film- und Computerspielbegeisterter TI Student, der mit MediaField anfing und damit nun hier im Bereich für Spiele- und Filmtrailer gelandet ist.


One Comment


  1.  
    86%

    „Drift“ ist meiner Meinung nach die beste Map der Havoc DLC. Lohnt sich allein schon deswegen auf jeden Fall!





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