Teufel Cinebar One+ – Test / Review

    Einleitung:

    Teufel ist bekannt für sein Audio Equipment. Auf großen Messen ist es üblich, dass neue Produkte vorgestellt werden. So auch im Fall der Cinebar One+, hier hat Teufel sein Produktfolie im Bereich der Soundbar’s erweitert. Wir werden die Teufel Cinebar One+ nun ausgiebig testen und wünschen euch viel Spaß beim lesen.

    Vielen Dank an Teufel für die Bereitstellung des Testmusters.

    Über Teufel:

    Teufel gehört zu den führenden deutschen Herstellern von Hi-Fi-, Multiroom- sowie Heimkinosystemen und ist Europas größter Audio-Direktvertrieb. Das Unternehmen wurde 1980 in Berlin gegründet und bietet neben Stereo- und Heimkino-Lautsprechern auch die Multiroom-Streaminglösung Raumfeld sowie PC-Systeme und Kopfhörer. Seit der Gründung setzt das Unternehmen Trends bei Themen wie Surroundklang oder THX-zertifizierter Heimkinosets. Das Teufel-eigene Raumfeld-System zeichnet sich aus durch seine technische Leistungsfähigkeit und kompromisslosen Hifi-Klang. Denn guter Sound steht bei Teufel stets an erster Stelle. Zahllose Auszeichnungen von Verbrauchern und Fachpresse belegen den Erfolg.

    Datenblatt:

    • Marke: Teufel
    • Model: Cinebar One+
    • Ausführung: Schwarz
    • Preis: 369,99€

    Soundbar:

    • Verstärkerleistung: 80 Watt
    • Raumklangdecoder: Dolby Digital
    • Breitbandtöner: 4x 50 Millimeter
    • Gehäuse: Kunststoff
    • Anschlüsse: 1x HMDI, 1x Toslink, 1x USB, 1x 3,5mm Aux In Klinke, Bluetooth
    • Abmessungen: 35,0 x 6,8 x 11,8 Zentimeter (B x H x T)

    Subwoofer:

    • Verstärkerleistung: 90 Watt
    • Tieftöner: 1x 165 Millimeter
    • Gehäuse: MDF-Holz
    • Gehäuseabstimmung: Bassreflex (downfire)
    • Audioanschluss: via Funk
    • Abmessungen: 21,0 x 40,0 x 38,0 Zentimeter (B x H x T)
    • Gewicht: 8,6 Kilogramm

    Lieferumfang:..

    Kommen wir nun zum Lieferumfang, den Anfang macht hier bei die Cinebar One. Neben der Cinebar One befinden sich noch eine Bedienungsanleitung auf deutsch und englisch im Lieferumfang. Darüber hinaus gibt es noch ein Netzteil, so wie ein Stromkabel und eine Fernbedienung. Zwei Batterien für die Fernbedienung legt Teufel auch noch mit dazu. Leider war das auch schon alles an Zubehör. Wer hier HDMI-Kabel, Toslink-Kabel oder ein USB-Kabel erwartet, sucht vergeblich danach. Bei dem HDMI und Toslink kann man das durchaus nachvollziehen, denn oft sind die mitgelieferten Kabel zu kurz für den heimischen Gebrauch, aber gerade bei dem USB-Typ-C Kabel haben wir uns doch schon ein wenig gewundert.

    Kommen wir nun noch zum Lieferumfang vom CB 11 MK2 Subwoofers. Neben dem Subwoofer selbst liegt hier natürlich auch eine Bedienungsanleitung mit dabei, welche ebenfalls in Deutsch und englisch geschrieben ist. Darüber hinaus befindet sich kein weiteres Zubehör im Lieferumfang. Das Netzteil ist im Subwoofer integriert. Das beim Subwoofer keine weiteren Kabel beiliegen, hat natürlich auch seinen logischen Grund. Denn der Subwoofer wird über Funk von der Cinebar One angesteuert und bekommt so sein Signal übermittelt. So habt ihr einen schicken und dezenten Subwoofer ohne viel Kabel.

    Design und Verarbeitung:..

    Der Subwoofer der Cinebar One+ kommt mit den Maßen 21,0 x 40,0 x 38,0 Zentimeter (B x H x T) und einem Gewicht von 8,6kg daher. Die Cinebar One hat die Maße 35,0 x 6,8 x 11,8 Zentimeter (B x H x T) und wiegt laut Herstellerangaben nur 0,3 kg. Qualitativ kann man hier sicher einiges erwarten, immerhin testen wir hier ein Produkt aus dem Hause Teufel und da ist man eben einen gewissen Standard gewohnt.

    Die Cinebar One kommt in einem sehr stabilen Kunststoffgehäuse daher, welches in puncto Design und Funktionalität sehr zeitlos, aber dennoch sehr speziell gestaltet wurde. Die Lautsprecherfront ist mit einem Meshgitter überzogen und verdeckt so zum einen die Lautsprecher, die dort verbaut sind, und sorgt andererseits dafür, dass man auch etwas hört. Eine Besonderheit bei der Front ist die leicht angeschrägte Seite, denn auch hier befinden sich je ein Lautsprecher um den Klang räumlich besser wahrnehmen zu können. An der Front sieht man mittig noch eine kleine Status-LED, wo man erkennen kann, ob die Cinebar ein- oder ausgeschaltet ist. Wenn man hier Lautstärke oder Bass verstellt, blinkt die LED auch als Signal, dass man gerade etwas an den beiden Einstellungen verändert.

    Kommen wir nun zur wichtigsten Seite, nämlich der Rückseite der Cinebar One. Hier befinden sich sämtliche Anschlussmöglichkeiten, welche man verwenden kann um den PC, TV oder Sonstiges anzuschließen. Der Fernseher kann wahlweise über eine analoge Miniklinken-Leitung, einen optisch-digitalen Toslink (optical) oder über HDMI angeschlossen werden. Zusätzlich verfügt die Cinebar One noch über einen USB Typ-C Anschluss um das Ganze am PC zu betreiben. Eine DAC-Soundkarte befindet sich direkt mit an Board der Cinebar One.

    Auf der Unterseite befinden sich noch Antirutschfüße fünf verschiedenen Stellen und Sorgen so für einen perfekten Stand. Möchtet ihr die Cinebar One lieber an der Wand montieren, könnt ihr dies auch machen. Hierzu benötigt ihr dann aber noch eine optional erhältliche Halterung. Eine mögliche Halterung von Teufel wäre die AC 3500 für knapp 30€.

    Schauen wir uns nun den Subwoofer ein wenig genauer an. Der Subwoofer verfügt über ein Gehäuse aus MDF-Holz und hat so mit eine wesentlich dickere Materialstärke, im Vergleich zum Lautsprechergehäuse der Cinebar One. Auf der Front sieht man nicht viel, es gibt halt das obligatorische Teufel-Logo. Auch an den Seiten und auf der Rückseite strotzt der Subwoofer nur vor dem dezenten Auftreten. Back in Black und das durch und durch. Unterhalb des Subwoofers befindet sich zum einen das festverbaute Stromkabel und zum anderen befinden sich auch hier die Bedienelemente. Ja, richtig gelesen, Teufel hat sich entschieden, sämtliche Knöpfe auf der Unterseite des Subwoofers unterzubringen. Sicher hat dies in puncto Design einen großen Vorteil, aber Komfort ist etwas anderes. Dies ist allerdings zu verkraften, denn neben einem Standby-Knopf befindet sich hier noch der Pairing-Button. Da man diesen in der Theorie nur ein einziges Mal verwenden muss, kann man über die Positionierung der Bedienelemente, gerade noch so hinweg sehen. Damit der dort entstehende Druck nicht direkt auf dem Boden trifft, gibt es immerhin beim Subwoofer ordentliche Gummifüße und großzügige Abstandshalter aus Holz.

    Alles in allem eine TOP Verarbeitung, kein Spalt zu sehen, alles sitzt an seinem Platz. Hier gibt es nichts zu meckern, auch wenn die Positionen der Bedienelemente unterhalb des Subwoofers minimal fraglich sind.

    Installation und Anschlüsse:..

    Wie schon beschrieben verfügt die Cinebar One über diverse Anschlussmöglichkeiten. Diese wollen wir ein wenig näher erläutern, da es doch zum Beispiel bei der Nutzung von HDMI etwas zu beachten gibt.

    Solltet ihr HDMI verwenden, so solltet ihr beachten, dass euer TV über einen ARC-fähigen Anschluss verfügen muss, damit auch ein Signal übermittelt werden kann. Hier spielt es auch keine Rolle, ob dies Stereo oder Mehrkanal Signale sind, da die Cinebar One über einen eigenen Dolby-Decoder verfügt. Eine weitere Besonderheit beim Nutzen von HDMI ist das CEC-Steuersignale, welches dafür sorgt, dass ihr mit der Fernbedienung vom Fernseher nicht nur den Fernseher ein- und ausschalten könnt, sondern die Cinebar One direkt mit.

    Natürlich könnt ihr auch den Fernseher über Toslink (optical) mit der Cinebar One verbinden, denn alle aktuelleren Fernseher, sollten in der Regel über solch einen Anschluss verfügen.

    Wer hingegen die Cinebar One am Computer verwenden möchte, hat hier direkt mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man die Cinebar One über USB anschließen und dank der eingebauten USB-DAC Soundkartenfunktion wird das Teufel System direkt als Audiogerät erkannt. Darüber hinaus könnte man die Cinebar One, wie in unserem Fall auch über den Toslink (optical) an die interne oder extra dedizierte Soundkarte anschließen, in dem Fall übernimmt die Soundkarte vom PC die Übertragung und die interne USB-DAC Soundkarte der Cinebar One kann sich eine Pause genehmigen. Damit aber nicht genug, in der Theorie könnte man auch den Miniklinkenanschluss verwenden.

    Wie man also schnell merkt, ist die Cinebar One ein wahres Anschlusswunder, es gibt kaum etwas, was es nicht kann. Aber wer nun denkt, dass hier schon Schluss ist, der irrt, denn die Cinebar One kann noch mehr.

    Denn eine kabellose Audioübertragung ist dank Bluetooth auch mit dem Handy oder des Smartphones zu benutzen. Einfach Bluetooth am mobilen Endgerät aktivieren und mit der Cinebar One pairen, und schon könnt ihr alles vom mobilen Gerät an die Cinebar One übertragen.

    Kurz und Knapp gesagt, Anschlüsse, Anschlüsse und noch mehr Anschlüsse und Möglichkeiten.

    Technik:..

    Natürlich interessieren euch auch die verbauten inneren Werte der Cinebar One und dem Subwoofer. In der Cinebar One sorgen ganze vier Lautsprecher für den perfekten Klang. Die Lautsprecher haben einen Durchmesser von 50 Millimeter und befinden sich in einem Reflexgehäuse. Ein entsprechender Ausgangstunnel befindet sich auf der Rückseite der Cinebar One (Sieht man im Video). Dieser Tunnel sorgt dafür, dass die tieferen Frequenzen entweichen können und wie eine kleine Bassunterstützung dienen. Wie gesagt, sind vier Lautsprecher verbaut, zwei davon sind direkt gerade in der Front montiert und die beiden anderen befinden sich je einer an den leicht angeschrägten Seiten. Durch die Anordnung der gewinkelten Seiten soll ein besseres Klangerlebnis ermöglicht werden.

    Beim Subwoofer kommt ein Bass-Reflexgehäuse zum Einsatz. Der Tunnel und der Töner sind beide in der Bodenplatte eingefasst. Des Weiteren verfügt der Subwoofer über eine eingebaute 90 Watt Digitalendstufe, die für einen potenten Druck sorgt. Den Bass kann man nur über die Cinebar One und in Kombination der Fernbedienung einstellen, verstellt ihr also den Bass an der Cinebar One, so überträgt sie diese direkt an den Subwoofer.

    Klang:..

    Wir haben die Cinebar One+ in diversen Szenarien ausführlich getestet. Verschiedene Musikgenres, Filme und auch ein paar Singleplayer-Spiele haben wir getestet. Schnell zeigte sich, dass die neue Cinebar One+ mit anständigen Bässen und sehr neutraler Klangabstimmung vollstens überzeugen kann. Gerade beim Filme schauen, merkt man einen deutlichen Unterschied zu den Lautsprechern vom Fernseher oder TFT-Bildschirms. Solltet ihr nur Musik hören wollen mit der Cinebar One, so solltet ihr in jedem Fall zur Cinebar One+ greifen, denn ohne den Subwoofer kommt einfach nicht das richtige Feeling rüber. Aber Teufel kann nicht zaubern, denn rein physikalisch gesehen, ist es nicht möglich mit den 50mm Treibern, den Bass zu erzeugen, denn man braucht, um richtig entspannt auch basslastige Lieder genießen zu können.

    Bei den getesteten PC-Games hat die Teufel Cinebar One auch einen sehr guten Eindruck hinterlassen, auch wenn ich persönlich dann doch lieber zum Headset greifen würde. Die Cinebar One macht ihren Job zwar gut, aber die richtige Wahrnehmung von Gegnern funktioniert mit einem Headset einfach deutlich besser. Aber für Singleplayer Spiele, wo dies keine Rolle spielt, empfiehlt sich die Cinebar One+ Kombination durchaus.

    Video:…

    Fazit:..

    Mit der Cinebar One+ hat Teufel mal wieder ein nahezu perfektes Produkt entwickelt und auf den Markt gebracht, welches nicht nur für Einsteiger geeignet ist. Eine solide und schöne Kombination aus Soundbar und Subwoofer. Abgerundet wird das Ganze mit einer Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten.

    Klanglich siedeln wir die Cinebar One+ ganz klar auf der Überholspur an, denn hier gibt es wirklich rein gar nichts zu meckern, jedenfalls nicht während des bisherigen Testzeitraums. Aber der richtige Musikgenuss kommt erst auf, wenn man den Subwoofer zuschaltet, aber dies ist physikalisch ganz normal.

    Die Verarbeitung ist wie von Teufel Produkten gewohnt sehr gut ausgefallen. Hier haben wir nichts gefunden, was man negativ werten könnte.

    Einzig und allein die Bedienelemente beim Subwoofer werfen Fragen auf. Da RGB aktuell stetig an Beliebtheit gewinnt, könnte Teufel ja über eine dezente RGB Leiste nachdenken, die unterhalb der Cinebar One zu sehen ist. Uns würde dies sehr gefallen.

    Mit 269,99€ ist die Cinebar One sicherlich kein Schnäppchen, wenn man dann noch bedenkt, dass man für die Cinebar One+, also mit Subwoofer dann schon bei stolzen 369,99€ liegt. Natürlich sprengt der Preis, dem einen anderen das Budget, doch bekommt man hier viel für sein Geld. Man kann natürlich auch zu einem 2.1 PC System greifen, wo man am Ende größere und nicht so schöne Lautsprecher hat, dann noch Kabel und und und. Dies muss dann am Ende jeder für sich entscheiden, dass sollte so weit klar sein.

    Wer nun aber eine Leistungsstarke Soundbar mit Subwoofer sucht, der macht mit der Teufel Cinebar One+ definitiv nichts falsch.

    Wir hoffen, euch hat die Review gefallen.

    + Kompaktes, schlichtes und dezentes Design
    + klarer und kräftiger Klang
    + sehr hochwertige Verarbeitung
    + Bluetooth
    + Anschlussmöglichkeiten (HDMI, Toslink, USB, AUX)
    + Pairing mit mobilen Endgeräten möglich

    – Bedienelement vom Subwoofer an der Unterseite
    – Visuelles Feedback nur über eine einzelne LED

    Patrick Heinemann
    Nun bin ich knapp drei Jahre bei game2gether als Redakteur tätig und berichte über aktuelle Spiele und teste diese auch. Die Projektleitung teile ich mir mit meiner Kollegin Kathrin. Mein Hauptaufgabenbereich ist hier die Hardware-Redaktion und das PR-Managment. Online treibe ich mein Unwesen unter dem Pseudonym "[DDoS]Dr. Radical oder gerne mal auch als RaketenJohnny"