Gameforge hat mit Project Orion ein umfangreiches neues Content-Update für das kostenlose Weltraum-Strategie-MMO OGame angekündigt. Im Mittelpunkt stehen neue Missionsarten, kooperative Flotteneinsätze und ein neues System, bei dem sich Spieler gegen mehrere aufeinanderfolgende Wellen computergesteuerter Gegner behaupten müssen.
Der öffentliche Test von Project Orion startet bereits heute im Browser und auf Mobilgeräten. Nach der Testphase soll das Update zunächst am 6. November 2026 in neu eröffneten Universen erscheinen. Der weltweite Launch ist anschließend für den 30. November 2026 vorgesehen.
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Mehr als 25 neue Missionstypen
Project Orion soll das Missionssystem von OGame deutlich erweitern. Insgesamt mehr als 25 Missionstypen reichen dabei von Flottenkämpfen bis hin zu friedlichen Transportaufträgen. Die neuen Missionen können teilweise gemeinsam bestritten werden. In sogenannten Orion-Gruppen können sich bis zu fünf Kommandanten zusammenschließen und ihre Flotten für einen gemeinsamen Einsatz koordinieren.
Daneben gibt es auch Spieler-gegen-Spieler-Missionen. Diese bieten laut Gameforge doppelt so hohe Belohnungen wie PvE-Missionen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass andere Spieler die Gelegenheit nutzen und die beteiligten Flotten angreifen.
Wellenkämpfe gegen NPC-Flotten
Eine der zentralen Neuerungen von Project Orion sind die Kampfmissionen gegen mehrere aufeinanderfolgende Wellen von NPC-Flotten. Die Gegner werden dabei zufällig zusammengestellt und reichen von Piraten bis hin zu Todessternen. Mit jeder Stufe des neuen „Interstellaren Anomalie“-Detektors steigen sowohl die Stärke als auch die Größe der gegnerischen Flotten. Gleichzeitig wachsen die möglichen Belohnungen.
Unterschiedliche gegnerische Formationen sollen außerdem dazu führen, dass die eigene Flottenzusammenstellung an die jeweilige Situation angepasst werden muss.
Belohnungen für jede besiegte Welle
Für jede erfolgreich besiegte Gegnerwelle erhalten die Spieler Belohnungen. Dazu gehören unter anderem Schiffe, Ressourcen, Dunkle Materie, Lebensformen-Erfahrung und Premium-Gegenstände.
Wer nicht ausschließlich auf Kämpfe setzen möchte, kann stattdessen Transporter auf friedliche Missionen schicken. Auf diese Weise lassen sich Ressourcen und weitere Belohnungen sammeln.
Neue Anomalien bringen Spieler zusammen
Für die neuen Missionen wird der Interstellare Anomalie-Detektor eingeführt. Mit ihm können Spieler nach Anomalien suchen und anschließend entscheiden, welche Mission sie aktivieren möchten.
Sobald eine Anomalie aktiviert wurde, erscheint sie in der Galaxieansicht. Dadurch können auch andere Kommandanten die Anomalie entdecken und dieselbe Gelegenheit nutzen. Damit entstehen sowohl Möglichkeiten für gemeinsames Spielen als auch für direkte Konkurrenz zwischen Spielern.
Bis zu fünf Spieler in einer Orion-Gruppe
In Orion-Gruppen können sich bis zu fünf Kommandanten zusammenschließen. Die maximale Gruppengröße hängt dabei von der Stufe des Allianzdepots des Spielers ab, der die Mission gestartet hat.
Besonders interessant sind die PvP-Missionen: Sie bieten doppelt so hohe Belohnungen wie PvE-Missionen. Gleichzeitig müssen Spieler dort nicht nur die Missionsgegner berücksichtigen, sondern auch mögliche Angriffe anderer Kommandanten einkalkulieren.
Lithium wird zur neuen Ressource
Mit Lithium führt Project Orion außerdem eine neue Ressource ein. Lithium entsteht durch die Umwandlung von Metall, Kristall, Deuterium oder Nahrung.
Damit erhält insbesondere überschüssige Nahrung einen zusätzlichen Verwendungszweck. Spieler müssen künftig entscheiden, welche Ressourcen sie für ihre bisherigen Pläne zurückhalten und welche sie in Anomaliemissionen investieren. Lithium steht planetenübergreifend zur Verfügung. Die Ressource kann weder gehandelt noch von anderen Spielern gestohlen werden.
Neues Kontrollzentrum und überarbeitete Missionsübersicht
Ein neues Kontrollzentrum erweitert die Verwaltungsoptionen von Project Orion. Insgesamt neun Gebäude können dort ausgebaut werden und bieten Boni für Aktivitäten rund um die neuen Orion-Systeme.
Zusätzlich überarbeitet Gameforge die Missionsübersicht. Spieler sollen dort ihre Flotten, anrückende Gegnerwellen und die zu erwartenden Belohnungen besser im Blick behalten können. Ein eigenes Tutorial-Kapitel erklärt außerdem die neuen Systeme und soll den Einstieg in Project Orion erleichtern.
Project Orion ab sofort öffentlich testbar
Der öffentliche Testserver von Project Orion ist ab sofort geöffnet. Der Test steht sowohl über den Webbrowser als auch über die OGame-App für Mobilgeräte zur Verfügung. Für den Zugang ist eine Registrierung beziehungsweise Anmeldung über die separate Pioneers-Testlobby erforderlich. Das Testuniversum ist grundsätzlich englischsprachig, im Spiel steht jedoch eine Sprachauswahl zur Verfügung.
Der Testserver soll auch nach Abschluss der eigentlichen Testphase verfügbar bleiben. Der Spielfortschritt wird anschließend nicht zurückgesetzt. Über einen Feedback-Button können Spieler direkt im Spiel Rückmeldungen und Bug-Reports an das Entwicklerteam übermitteln.
Release in zwei Stufen
| Termin | Ereignis |
|---|---|
| 30. September 2026 | Start des öffentlichen Tests von Project Orion |
| 6. November 2026 | Start in neu eröffneten Universen |
| 30. November 2026 | Weltweiter Launch von Project Orion |
OGame feiert 24. Geburtstag
Project Orion ist zugleich Teil der Feierlichkeiten zum 24. Geburtstag von OGame. Am 2. Oktober 2026 startet zusätzlich eine Anniversary Season in allen Universen. Das Event läuft bis zum 30. Oktober 2026. Während dieser Zeit können Spieler exklusive Titel, Avatare und Planetenskins freischalten. Die entsprechenden Belohnungen sind laut Gameforge ausschließlich während des Jubiläums-Events verfügbar.
Project Orion erweitert OGame um neue Flottenmissionen
Mit Project Orion erhält OGame ein umfangreiches neues Missionssystem. Neben den neuen Wellenkämpfen gegen NPC-Flotten stehen kooperative Missionen für bis zu fünf Kommandanten, PvP-Einsätze, friedliche Transportmissionen und die neue Ressource Lithium im Mittelpunkt.
Der öffentliche Test läuft bereits. Spieler können damit schon vor dem offiziellen Start einen Blick auf die neuen Systeme werfen und über Feedback und Bug-Reports an deren weiterer Entwicklung mitwirken.
Nach dem Test soll Project Orion am 6. November zunächst in neu eröffneten Universen starten. Der weltweite Launch für Browser und Mobilgeräte folgt am 30. November 2026.
