Sherlock: Ein Fall von Pink – Comic/Manga Review

„Der Militärarzt John Watson kehrt verwundet aus dem Afghanistankrieg nach London zurück. Auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung lernt er den schrägen Sherlock Holmes kennen. Kurzentschlossen zieht Watson zu Holmes in die 221B Baker Street. Kurz darauf ereignet sich eine merkwürdige Reihe von Todesfällen, zusammenhängende Selbstmorde, wie von Detective Inspector Lestrade vermutet wird. Sherlock wird als inoffizieller Berater der Polizei hinzugezogen und dieser zieht Watson hinzu, da er den Forensiker der Polizei hasst. Der Tatort ist ganz in Pink gehalten und bietet eindeutige Hinweise auf einen Serienmord…“

Drehbuch: Steven Moffat, Mark Gatiss
Manga: Jay.

Inhalt

Nachdem Watson aus dem Krieg nach England zurück ist, sucht er sich eine bezahlbare Bleibe in England. Über einen Freund vom damaligen Medizinstudium im Krankenhaus lernt er Sherlock Holmes kennen. Zusammen ziehen sie als WG-Pärchen in die 221B Baker Street und von dem Moment an verändert sich das Leben für Dr. John Watson komplett. Sherlock Holems ist Consulting Detective und macht Dr. John Watson zu seinem Assistent. In der Stadt kommt es zu mehreren Selbstmorden mit dem immer gleichen Ablauf und verwendeten Gift. Die Polizei und Presse geht von Serien-Selbstmorden aus, doch für Sherlock Holmes ist klar, dass ein Serienmörder dahinter steckt. Eine Frau in Pink, die ein Opfer der Morde wurde, soll den Zwei die nötigen Spuren zum Mörder geben. Neben ihrer Jagd nach dem Täter raten viele Bekannte Watson vom Umgang mit Sherlock ab. Doch Watson bekommt Gefallen an der Arbeit und der Gesellschaft von Sherlock Holmes.

Fazit

Sherlock: Ein Fall von Pink ist die Umsetzung der ersten Episode der gleichnamigen Serie von BBC. Was diesen Manga so besonders macht, ist die Handlungen und gezeichneten die Orte, wie sie aus der Serie entstammen. Viel mühe hat man sich gegeben eine Manga-Adaption zu erschaffen, die sich nun vollstens auszahlt. So manche Dialoge dürften dem Zuschauer der Sherlock Serie bekannt vorkommen. Ein Kompliment darf man da schon gerne an den Zeichner geben, der einen wirklich tollen Benedict Cumberbatch und Martin Freeman gezeichnet hat. Teilweise liest sich der Manga auch wie ein Drehbuch nur mit Bildern dazu, da Sherlock: Ein Fall von Pink seiner Episode so nahe kommt. Kleinere optische Unterschiede tauchen höchstens bei Detective Inspector Greg Lestrade und Mycroft Holmes auf. Mrs. Hudson sieht sogar um einiges jünger aus. Dies sind aber keineswegs Abstriche für den Manga. Trotzdem behalten die Figuren ihre Charme und Persönlichkeit, die sie ausmachen. Der Spannungsaufbau bei Sherlock: Ein Fall von Pink ist der Selbe, wie aus der gleichnamigen Episode. Dass Sherlock Holmes so mega glücklich darüber ist, so einen schlimmen Fall nach gehen zu können, sorgt für Besorgnis unter seinen Kollegen. Immer wieder stößt er seinen Mitmenschen vor dem Kopf, welches er mit seinem Verstand wieder ausgleicht. Es ist verdammt spannend mitzuerleben, durch welche Kleinigkeiten und Gesten Sherlock Holmes Menschen analysiert und Geschehnisse zurückverfolgen kann. Man baut Sympathie für das Gespann Holmes und Watson auf. Watson wird zu einem wichtigen Partner, der auch öfters Holmes in die richtige Spur bringt und ihn von Dummheiten abhält. Der erste Band „Sherlock: Ein Fall von Pink“ enthält 212 Seiten und umfasst die komplette erste Episode der ersten Staffel. Der Manga zu Sherlock macht definitiv Lust auf mehr und sollte bei jedem Fan der Serie oder von Benedict Cumberbatch in den Regalen stehen.

Sherlock: Ein Fall von Pink vom Carlsen Manga! Verlag ist bereits erhältlich und kostet 12,99 Euro.

Vielen Dank an Carlsen für die Bereitstellung des Mangas.

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