LC-Power Gaming 711 MW Daybreak_X – Test / Review

    Einbau der Hardware:

    Für unseren Test haben wir nachfolgende Hardware im LC-Power Gaming 711 MW Daybreak_X verbaut:

    Mainboard: MSI B550i Gaming Edge WiFi
    CPU: AMD Ryzen 5 3600
    CPU-Kühler: LC-Power LC-CC-120-LiCo-ARGB (Test)
    RAM: PNY XLR8 Gaming Epix-X RGB 2×8 GB (3.600 MHz Cl18)
    GPU: Gigabyte RTX 2600 Gaming OC
    PSU: Corsair RM750x
    SSD: Samsung 970 Evo Plus 500 GB, Samsung 830 Series
    HDD: WD Green 2 TB
    Lüfter Front: 2x Noctua NF-P14s redux-1500 PWM (Test)
    Lüfter Rückseite: Noctua NF-P12 redux-1700 PWM (Test)

    Unsere Testhardware ließ sich ohne Probleme verbauen. Das von uns verbaute Netzteil hat eine Länge von 160 mm, dabei bleibt zwischen Laufwerkskäfig und Netzteil noch ausreichend Platz für die modularen Kabel, hier ist auch noch etwas mehr Länge kein Problem. Die Öffnungen für die Kabeldurchführungen sind insgesamt gut positioniert und es stehen auch ausreichend viele zur Verfügung. Im Falle unseres ITX-Mainboards wären natürlich ein oder zwei zusätzliche Öffnungen näher am Board hilfreich gewesen. Die Kabel der Frontanschlüsse haben eine ausreichende Länge, um diese gut zum Mainboard zu verlegen.

    Auch das Kabelmanagement war gut zu realisieren, die Rückseite bietet hier ausreichenden Freiraum. Die Kabel lassen sich mit Kabelbindern gut an den Laschen fixieren, wobei ein paar zusätzliche für quer verlaufende Kabel, das ganze noch etwas optimieren würden.
    Beim Einbau der Frontlüfter muss man die Kabel des ARGB-Elements beachten, diese haben wir mit Klebeband leicht nach vorne hin fixiert, damit diese nicht mit den Lüftern kollidieren.

    Die Montage der Laufwerke und auch die Kabelführung hin zu den Laufwerken war insgesamt problemlos zu realisieren. Für beide Laufwerksgrößen lassen sich die Halterungen vollständig aus dem Gehäuse ausbauen, sodass man diese vormontiert ins Gehäuse einsetzen kann. Der 3,5″-Laufwerkskäfig hat einen guten Sitz und lässt sich dennoch problemlos herausziehen und wieder hineinschieben.

    Erfahrungen im Betrieb:

    Trotz der recht kleinen Lüftungsschlitze in der Frontabdeckung konnten wir einen guten Airflow im Gehäuse feststellen. Natürlich nicht zu vergleichen mit einem Airflow-Gehäuse aber für eine größtenteils geschlossene Front eine ausreichende Durchströmung.
    Vibrationen und ein damit verbundenes Rappeln oder Klappern sind uns nicht aufgefallen. Die HDD- und Power-LED an der Oberseite haben eine angemessene Helligkeit und neigen nicht zum Blenden. Im Gehäuseinneren ist deren Aufleuchten kaum wahrnehmbar.

    Das ARGB-Element in der Gehäusefront ist dezent ausgeführt und leuchtet nicht zu hell. Durch die schwarze Farbgebung fügt es sich sehr gut in die Optik ein. Der Lichteffekt lässt sich entweder über einen Knopf im Bereich der Fronteinschlüsse oder über den 3-pin-Anschluss am Mainboard einstellen.

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    Alexander Schaaf
    Seit der Jugend bin ich von PC-Hardware begeistert und habe Systeme in den verschiedensten Hardware-Generationen gebaut. Mit der Zeit kamen dann auch Videokonsolen dazu. Ich schreibe hier vor allem zu den Themen PC-Hardware und Marvel-Comics.