Sinister Edge – Test / Review

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    Ausnahmsweise haben wir heute mal einen Mobile-Titel für euch auf Lager. Das Spiel des Entwicklerstudios Everbyte hört auf den Namen Sinister Edge und soll Spieler durch sein Horror-Setting an den Rand der Verzweiflung treiben. Besonders trägt dazu bei, dass der Titel für eine vollständige Immersion auch mit VR-Headset gespielt werden kann. Ob das Horror-Experiment für Smartphones gelingt, lest ihr in unserem Test:

    Story

    Ein gruseliges Anwesen, düstere Atmosphäre und knifflige Rätsel – Sinister Edge hat alles, was ein gutes Horrorspiel heutzutage braucht. Wer Amnesia kennt wird sich anfangs wohl etwas daran erinnert fühlen, doch zum Glück bietet das Mobile-Game durchaus mehr als das. Zu viel wollen wir natürlich nicht verraten, schließlich wollen wir niemandem den Spielspaß verderben, aber das Böse lauert hinter jeder Ecke und wer nicht aufpasst, stirbt schneller als er sich panisch sein Google Cardboard vom Kopf reißen kann. Das Spiel ist nicht umsonst im Store als 16+ gekennzeichnet. Nach einem etwas lockeren Auftakt, wird es schnell wirklich gruselig, sodass jeder Horror-Fan auf seinen Geschmack kommen sollte.

    Gameplay

    Wie bereits erwähnt kann Sinister Edge mit einer Smartphone VR-Brille gespielt werden. Wir würden diese definitiv empfehlen, nicht nur weil solche Headsets mittlerweile günstig als Karton-Alternative erhältlich sind, sondern vor allem weil es den Spielspaß um ein Vielfaches hebt. Das hat das Spiel nicht zuletzt der gelungenen Steuerung zu verdanken, denn unser Protagonist, den wir natürlich in First-Person-Ansicht steuern, kann intuitiv durch Kopfbewegungen gelenkt werden. Noch besser wird das Ganze nur, wenn man dazu noch ein externes Gamepad besitzt, notwendig ist das aber nicht. Auf diese Weise erforschen wir zum Beispiel Objekte in der Spielwelt, schleichen uns durch scheinbar verlassene Gänge und versuchen vor allem, am Leben zu bleiben. Die Rätsel im Spiel sind zwar meist nicht allzu knifflig, dennoch zwingen sie uns zum Erkunden, was hin und wieder unseren Blutdruck in die Höhe schnellen lässt. Alles in allem ist das Gameplay wirklich gelungen und es macht Spaß, sich durch die Welt von Sinister Edge zu schleichen.

    Grafik

    Klar, das Spiel ist nur ein Mobile Titel, aber dafür sieht es richtig gut aus. Selbst auf dem PC haben wir schon unansehnlichere Horrorspiele gesehen und wenn überhaupt ist die Grafik dem Spielerlebnis nur zuträglich. Dadurch dass die Spielwelt nicht zu überladen ist und sich auf einige sehr gut erstellte Objekte beschränkt, bleibt die Immersion jederzeit erhalten und man fühlt sich fast, als würde man wirklich selbst durch die Dunkelheit stolpern.

    Sound

    Sound-technisch wurde alles richtig gemacht. Die Geräuschkulisse passt und unterstreicht die gruselige Atmosphäre des Spiels. Wir haben hier nichts vermisst, besonders während einiger Schockmomente lässt einen ein lautes Donnergrollen schon einmal zusammenzucken.

    Fazit

    Sinister Edge ist momentan das wahrscheinlich beste VR-Horrorerlebnis, das für Smartphones erhältlich ist. Das Spiel zeigt eindrucksvoll, was noch alles im VR-Bereich möglich ist und sollte auch den größten Horror-Fans noch den ein oder anderen Schrecken einjagen. Wir hoffen, dass es nicht der letzte Titel des kleinen Entwicklerstudios Everbyte – welches übrigens aus vier Studenten besteht – ist, denn momentan besteht noch ein großer Mangel an guten VR-Spielen in der Mobile-Industrie.

    Gewinnspiel

    Das Gewinnspiel ist abgeschlossen. Vielen Dank für eure Teilnahme!

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    Kathrin Müller
    Hallo, ich heiße Kathrin und bin 23 Jahre alt. Zu Game2Gether brachte mich sowohl mein Interesse am Schreiben, als auch Begeisterung fürs Gaming. Ich bin offen für alle möglichen Spielegenres, besonders gerne spiele ich aber (Fantasy)RPGs, Puzzle-Games, Survivalspiele und Sidescroller.