Zalman CNPS10X Performa Black – Test/Review

    Design und Verarbeitung:

    Der Zalman CNPS10X Performa Black ist insgesamt ordentlich verarbeitet, alle Kühlrippen sind parallel, alle Bleche vollständig entratet und auch die schwarze, leicht glänzende, Oberflächenbeschichtung ist gleichmäßig aufgetragen. Einzig dort, wo die Haltklammern des Lüfters sitzen, sind die Finnen leicht verbogen, was sich aber auch nicht vermeiden lässt. Allerdings ist der Bügel zur Verschraubung am Montagekit etwas grob (Grate und Riefen) gearbeitet.
    Der Lüfter ist gleichmäßig schwarz eingefärbt, nur etwas matter als die leicht glänzende Beschichtung des Kühlers. An den Kontaktstellen mit dem Kühler verfügt der Lüfter über Dämpferelemente aus grauem Gummi. Insgesamt wirkt er durch seine Form und Abmessungen etwas größer als der Kühlkörper.

    Montage:

    Der CPU-Kühler wird zwar vormontiert geliefert, allerdings muss für die Montage der Lüfter abgenommen werden, um Zugriff auf die Verschraubungen zu erhalten. Durch die verwendeten Montageklammern ist das aber kein Problem.

    Für unseren Test wurde der CPU-Kühler in folgendem System (nur die relevanten Komponenten) montiert:
    CPU: Intel Core i7-10700K
    Mainboard: MSI MPG Z490 Gaming Carbon WiFi
    RAM: Teamgroup T-FORCE DARK Z FPS 2x 8 GB @4.000 MHz (zum Test)
    Gehäuse: Fractal Design Meshify 2 XL (zum Test)
    Gehäuselüfter: Fractal Design Dynamic X2 GP-14 (2 vorne, 1 hinten)

    Vormontage bei LGA115x und LGA1200:

    Aufgrund der gleichen Bohrungsgeometrie kann bei Intel für LGA115x und LGA1200 das gleiche Montage-Kit genutzt werden. Das Bracket muss hierfür zunächst vormontiert werden. Neben den vier Verschraubungspunkten muss man hier auch einen Schaumstoffrahmen aufkleben, der als Abstandhalter fungiert und den Anpressdruck besser verteilt. Danach kann man das Bracket von hinten in die Bohrungen des Sockels stecken. Hierbei stört allerdings etwas die Breite, denn in unserem Testgehäuse passte es nur so eben, dass wir das Bracket durch die Öffnung auf der Rückseite aufstecken konnten.
    Von vorne werden nun Gewindestifte mit Vulkanfiber-Unterlegscheiben eingeschraubt, leider sind die Vulkanfiberscheiben nicht in Schwarz eingefärbt. Auf die Gewindestifte kann man jetzt zwei Montagebügel mithilfe von Muttern verschrauben. Insgesamt ist die Vormontage etwas fummelig, hier könnten manche Verschraubungen etwas größer ausfallen und beispielsweise die Gewindestifte am Bracket befestigt sein.

    Vormontage bei AM4:

    Die Montage am AM4-Sockel entspricht der beim LGA1200. Denn auch hier muss man zunächst das Bracket vorbereiten, nur auf andere Dimensionen. Auch die Haltebügel werden hier auf die gleiche Art und Weise montiert.

    Montage des Kühlkörpers:

    Zunächst kann die beiliegende Wärmeleitpaste aufgetragen werden. Diese ist nicht in einer Spritze, sondern in einem kleinen Beutel. Sie lässt sich dennoch gleichmäßig auftragen.
    Der Kühlkörper wird nun mit zwei Schrauben an den Haltebügeln verschraubt. Dieser Schritt erwies sich ebenfalls als etwas fummelig, da die Schrauben relativ klein sind und ohne Schraubendreher nicht in den Bohrungen am Kühlkörper halten. Die Länge des Anschlusskabels ist mehr als ausreichend und könnte für die meisten Mainboards wahrscheinlich sogar kürzer ausfallen.

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    Seit der Jugend bin ich von PC-Hardware begeistert und habe Systeme in den verschiedensten Hardware-Generationen gebaut. Mit der Zeit kamen dann auch Videokonsolen dazu. Ich schreibe hier vor allem zu den Themen PC-Hardware und Marvel-Comics.