Phasmophobia x Alan Wake: Neues Crossover-Event startet Heute

Quelle: Kinetic Games

Geisterjäger sollten ihre Taschenlampen schon mal extra gut festhalten, denn in Phasmophobia wird es diese Woche noch düsterer als sonst. Kinetic Games und Remedy Entertainment bringen mit Phasmophobia x Alan Wake ein neues, kostenloses und zeitlich begrenztes Event ins Spiel. Der Dark Place macht also nicht mehr nur Alan Wake das Leben schwer, sondern offenbar bald auch allen, die eigentlich nur schnell ein paar Beweise sammeln wollten.

Das Event startet am 12. Mai 2026 und läuft bis zum 2. Juni 2026 auf allen Plattformen, auf denen Phasmophobia verfügbar ist. Laut offizieller Ankündigung handelt es sich um ein limitiertes Ingame-Event, das in direkter Zusammenarbeit mit Remedy Entertainment entsteht.

Der Dark Place kommt nach Phasmophobia

Das Crossover trägt den Namen Phasmophobia x Alan Wake und bringt Elemente aus Alan Wake 2 in die paranormalen Ermittlungen von Phasmophobia. Konkret ist von neuen übernatürlichen Begegnungen und bekannten Orten die Rede, die durch den Einfluss des Dark Place verändert werden.

Das klingt erst einmal ziemlich vage, aber genau das passt eigentlich perfekt zu beiden Spielen. Alan Wake lebt von verzerrter Realität, düsteren Manuskriptseiten und diesem unangenehmen Gefühl, dass die Geschichte gerade selbst entscheidet, was als Nächstes passiert. Phasmophobia wiederum funktioniert am besten, wenn man denkt, man hätte alles unter Kontrolle, und dann plötzlich doch panisch in irgendeinem Schrank sitzt.

Passend dazu heißt es im offiziellen Alan-Wake-Post: „Stay in the light.“ Und ja, wenn Alan Wake und Phasmophobia gemeinsam diesen Satz droppen, sollte man ihn vermutlich ernst nehmen.

Erstes Crossover in der Geschichte von Phasmophobia

Spannend ist vor allem, dass es sich hierbei um die erste offizielle Kollaboration für Phasmophobia handelt. Bisher war das Spiel vor allem für saisonale Events wie Halloween, Weihnachten oder Easter-Events bekannt. Mit Alan Wake geht Kinetic Games nun einen deutlich größeren Schritt und holt erstmals eine externe Horror-IP direkt ins Spiel.

Auch Remedy scheint ziemlich gut in diese Zusammenarbeit zu passen. Sam Lake, Creative Director bei Remedy Entertainment, beschreibt das Event sinngemäß als Moment, in dem Alan Wake im Dark Place ein neues Manuskript schreibt und die paranormalen Ermittler von Phasmophobia dadurch selbst in einer Horrorgeschichte landen.

Mehr Alan Wake geht eigentlich kaum.

Player Character Update bekommt direkt Nachbesserungen

Quelle: Kinetic Games

Neben dem Crossover ist auch das aktuelle Player Character Update wichtig, denn Phasmophobia hat gerade erst eine große Überarbeitung der spielbaren Charaktere erhalten. Mit Update 0.17.0.0 kamen unter anderem 12 neue Charaktermodelle, davon sechs männliche und sechs weibliche Varianten, neue kosmetische Optionen, anpassbare Haarfarben, neue Animationen und eine neue Player Watch ins Spiel. Außerdem wurde der bisherige Death Room entfernt, wodurch Spieler nach dem Tod nun direkter in den Dead-State wechseln.

Das Update war allerdings nicht ganz unumstritten. Kinetic Games entschuldigte sich in den Patch Notes zu v0.17.1.0 offen bei der Community und erklärte, dass man mit dem Player Character Update nicht den eigenen Ansprüchen und den Erwartungen der Spieler entsprochen habe. Das Feedback der Community sei gerechtfertigt gewesen.

Quelle: Kinetic Games

Mit dem Update am 12. Mai 2026 sollen deshalb zahlreiche Probleme behoben und mehrere Systeme angepasst werden. Unter anderem gibt es nach dem Tod nun eine fünfsekündige Verzögerung, damit Spieler im Journal noch einen Geist auswählen können. Salt wird künftig sofort zu Beginn der Animation platziert, viele Ausrüstungs-Halteposen wurden überarbeitet und die Animation zum Wechseln des Inventars wurde entfernt, damit das Umschalten von Ausrüstung wieder direkter funktioniert.

Auch bei den Charaktermodellen selbst wird nachgebessert. Kinetic Games behebt unter anderem Probleme mit Kopfbewegungen, fehlerhaften Animationen beim Wiederbeleben, schwebenden oder im Boden versinkenden Füßen, offenen Mündern bei bestimmten Bewegungen und falschen Todesanimationen. Dazu kommen Fixes für Geister, Umgebungen, Ausrüstung, VR und das Journal.

Weitere Verbesserungen sind bereits geplant

Kinetic Games macht außerdem klar, dass das Thema Player Character Update damit noch nicht abgeschlossen ist. Das Studio plant bereits ein zweites entsprechendes Update mit weiteren kosmetischen Optionen, verbesserten Charakteranimationen, einer besseren Integration der Legacy-Badge-Anpassung in den Shop, schnellerer Ausrüstungsnutzung und weiteren Quality-of-Life-Verbesserungen.

Damit fällt der Alan-Wake-Start also in eine ziemlich spannende Phase für Phasmophobia. Auf der einen Seite kommt ein atmosphärisch extrem passendes Horror-Crossover ins Spiel. Auf der anderen Seite arbeitet Kinetic Games gerade sichtbar daran, die Kritik am Character Update ernst zu nehmen und das Spielerlebnis wieder runder zu machen.

Für Fans bedeutet das: Ab dem 12. Mai lohnt sich ein neuer Besuch im Van gleich doppelt. Einerseits wegen Alan Wake, dem Dark Place und neuen übernatürlichen Begegnungen. Andererseits, weil Phasmophobia selbst mit mehreren wichtigen Fixes spürbar angenehmer werden dürfte.

Nur ein Tipp: Diesmal vielleicht wirklich im Licht bleiben.

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