Nach der Schließung von Bluepoint Games ist ein brisanter Bericht aufgetaucht: Das Studio hinter den Remakes von Demon’s Souls und Shadow of the Colossus soll Anfang 2025 ein Remake von Bloodborne gepitcht haben, doch FromSoftware lehnte ab.
Zahlen stimmten, aber der Wille fehlte
Laut einem Bloomberg-Bericht habe FromSoftware eingeräumt, dass Bluepoints Vorschlag wirtschaftlich durchaus Sinn ergeben hätte. Trotzdem wollte das Studio offenbar kein grünes Licht geben. Bloodborne scheint intern einen Sonderstatus zu genießen. Bereits 2025 hatte der ehemalige PlayStation-Manager Shuhei Yoshida in einem Interview eine Theorie geäußert: Regisseur Hidetaka Miyazaki hänge besonders an Bloodborne. Er könne sich zwar grundsätzlich für ein Remake interessieren, wolle das Projekt aber nicht aus der Hand geben. Gleichzeitig sei er zu beschäftigt, um es selbst umzusetzen. Das Ergebnis ist eine klassische Pattsituation. Wenn Miyazaki es nicht selbst macht und niemand anderes es anfassen darf, passiert schlicht nichts.
Warum ging Demon’s Souls, aber Bloodborne nicht?
Interessant ist, dass diese Zurückhaltung offenbar nicht für Demon’s Souls galt. Miyazaki äußerte sich 2022 positiv über das Remake und freute sich darüber, dass neue Spieler das Werk in moderner Form erleben konnten, auch wenn er es selbst nicht spielte. Bloodborne hingegen bleibt offenbar unangetastet. Auch andere Studios sollen laut Brancheninsidern Projekte rund um ein Remake, Sequel oder Spin-off gepitcht haben, ohne Erfolg.
Aktuell deutet alles darauf hin, dass ein Bloodborne-Remake nur dann realistisch wird, wenn FromSoftware selbst aktiv wird. Bis dahin bleibt Fans nur das Original von 2015, das auf der PS5 weiterhin spielbar ist – wenn auch ohne technische Frischzellenkur.

