Mit War Robots Frontiers will Entwickler Pixonic das bekannte War Robots-Universum in eine neue Dimension heben. Statt auf mobile Geräte setzt der neueste Ableger auf PC und Konsolen, mit einer verbesserten Grafik, größeren Schlachtfeldern und tiefgreifender Individualisierung. Doch kann das Spiel die Erwartungen erfüllen, oder bleibt es ein aufgebohrtes Mobile-Game?
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Gameplay & Steuerung:
Das Herzstück von War Robots Frontiers sind natürlich die Gefechte mit den gewaltigen Mechs. In 6v6-Schlachten steuern wir individuell anpassbare Stahlmonster über offene Karten mit taktischen Deckungen und strategischen Punkten. Die Steuerung fühlt sich direkt und präzise an, wobei vor allem das Gewicht der Maschinen gut zur Geltung kommt. Wer einen leichten, schnellen Mech steuert, flitzt agil über das Schlachtfeld, während schwer bewaffnete Kolosse wuchtig und träge wirken.
Anpassung der Mechs: Du kannst deinen Mech individuell gestalten, indem du aus über 5 Millionen möglichen Kombinationen von Teilen wählst. Dazu gehören Torsos, Beine, Waffen, Module und kosmetische Anpassungen.
Erstellen eines Hangars: Du kannst bis zu fünf Mechs und einen schweren Titan (Alpha) in deinen Hangar aufnehmen, die du strategisch in Kämpfen einsetzen kannst
Mechs und Ausrüstung: Es gibt 18 einzigartige War Robots bei Veröffentlichung, von schnellen Flankern bis hin zu schweren Verteidigern. Jeder Mech hat spezielle Fähigkeiten wie Schutzschilde oder Störsysteme.
Piloten: Piloten können hinzugefügt werden, um zusätzliche Fähigkeiten freizuschalten und deinen Spielstil zu ergänzen.
Last Robot Standing : Ein Eliminierungsmodus, bei dem jedes Team versucht, alle gegnerischen Roboter zu zerstören. Respawns sind begrenzt auf die anfänglichen Mechs im Hangar.
Team Deathmatch : Punkte werden durch das Zerstören gegnerischer Roboter gesammelt. Das erste Team, das das Punktelimit erreicht (z. B. 30 Kills), gewinnt. Power-Ups wie erhöhte Schadenswerte oder Orbitalangriffe können gesammelt werden.
Zusätzlich gibt es dynamische Karten mit Tag-Nacht-Zyklen und Wettereffekten, die taktische Möglichkeiten eröffnen.
Wie viele Spieler kämpfen gegeneinander?
Die Matches sind in der Regel teambasiert mit zwei Teams à 12 Mechs auf dem Schlachtfeld (6 Spieler pro Team). Die genaue Anzahl hängt vom Modus ab, aber es gibt keine klassischen „Jeder-gegen-Jeden“-Modi5.
Endgame und Langzeitmotivation
Das Endgame von War Robots: Frontiers bietet zahlreiche Inhalte für langfristige Spieler
Ihr könnt bis Level 30 aufsteigen und dabei neue Blaupausen für Waffen, Module oder Mechs freischalten.
Anpassungstiefe: Die Möglichkeit, ständig neue Mech-Builds auszuprobieren und zu optimieren, hält das Gameplay frisch.
Wie hält das Spiel die Spieler langfristig bei der Stange?
Regelmäßige Updates und Sessions basierend auf Community-Feedback bringen neue Inhalte wie Karten, Modi oder Verbesserungen der Benutzeroberfläche.
Spielmodi und Karten
- WARP RUSH: Das Ziel ist es, Warp Gates zu erobern, die taktisch als Spawn-Punkte eingesetzt werden können. Kontrolliert ein Team ein Warp Gate, sammelt es Control-Punkte an. Um zu gewinnen, müssen sie das Control-Punkte-Ziel erreichen oder alle gegnerischen Robots besiegen.
- LAST ROBOT STANDING : Ein Eliminierungsmodus: Teams müssen alle gegnerischen War Robots zerstören. Respawns sind auf das anfängliche Drop-Team beschränkt, aber wenn neue Spawn-Punkte verfügbar werden, können die Spieler diese nutzen, um näher an laufende Kämpfe heranzukommen. Angreifen, auslöschen, wiederholen.
- TEAM DEATHMATCH : Ihr verdient Punkte, indem ihr feindliche Robots und Titanen zerstört. Um zu gewinnen, müssen die Teams das Punktelimit vor dem Gegner erreichen. Gefallene Roboter können nach einer Verzögerung wieder eingesetzt werden. Darüber hinaus bietet das Sammeln von Power-Ups massive Kampfboni, einschließlich erhöhtem Schaden, reduzierten Abklingzeiten und sogar Orbitalangriffen. Das erste Team, das 30 Eliminierungen erreicht, gewinnt.
TERMINUS: Ein gefrorener Asteroid, der einen Weltraumhafen und Cargo-Gebäude enthält. Seine World Bridge verbindet die Wild Ten mit dem Sonnensystem, wodurch es ein wichtiger strategischer Ort für Dominions ist. Der Asteroid ist voller Tunell und offenen Straßen. Seine Energiebarrieren blockieren Projektile, lassen aber War Robots hindurch, was schlaues taktisches Spielen ermöglicht.
- FISSURE: In der verschneiten südlichen Hemisphäre von Wild 5 findet sich eine riesige Raffinerie in der winterlichen Landschaft. Eine seltene Ressource namens Noachiam wird dort verarbeitet, die War Robots antreibt und interstellares Reisen ermöglicht. Das gefährliche Terrain ist perfekt für Sniper, während in der Nähe der Raffinerie Nahkämpfe stattfinden. Fissure wird mit Hilfe von Aufzügen bereist und es ist auch möglich, eine große Maschine auf die Köpfe nichtsahnender Gegner fallen zu lassen.
- SPECTRUM: Die geheime Forschungsbasis verbraucht Unmengen an Power und wird von einer kolossalen Warp-Nadel durchzogen. Es ist ein Ort von konstantem Konflikt. Spectrum hat jede Menge hoher Orte, die perfekt für Sniper sind, aber auch sichere Punkte und offene Wege, die für Nahkämpfe und Kämpfe auf mittlerer Distanz geeignet sind.
- CATALYST: Die vulkanische Aktivität rund um diese Geothermie-Anlage produziert eine seltene Krystall-Substanz, die Wild Prime antreibt. Kämpfe brechen in der Mitte aus, weit weg von der zerstörerischen Lava. Teams haben jedoch Sniper-Möglichkeiten auf jeder Seite. Mutigere Piloten können die Rohre der Anlage erklimmen und Verwundbarkeit gegen Kontrolle über die Karte von oben eintauschen.
Mech-Anpassung & Fortschritt:
Die Individualisierungsmöglichkeiten sind enorm. Jeder Mech kann mit verschiedenen Waffen, Panzerungen und Modulen ausgestattet werden, um ihn an den eigenen Spielstil anzupassen. Während der Fortschritt motivierend gestaltet ist, kommt hier allerdings ein Problem ins Spiel: das Monetarisierungsmodell.
Hier zeigt sich für manche Spieler eine Schwäche: Obwohl War Robots Frontiers als Premium-Spiel auf PC und Konsole läuft, gibt es dennoch Mikrotransaktionen. Besonders das Freischalten neuer Mechs und Upgrades kann durch Echtgeld beschleunigt werden, was für einige Spieler ein großes Manko darstellt.
Der Mech Editor ist das Herzstück der Individualisierung in War Robots Frontiers. Mit über 5 Millionen möglichen Kombinationen können Spieler ihre Kampfmaschinen bis ins kleinste Detail anpassen:
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Chassis die Grundstruktur des Mechs.
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Core: Bestimme das Herzstück der Maschine.
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Waffen: Rüsten deinen Mech mit einem vielfältigen Arsenal aus.
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Module: Über 115 Module stehen euch zur Verfügung, um die Leistung zu optimieren
Grafik & Sound:
Optisch macht das Spiel dank Unreal Engine 5 einen gewaltigen Sprung im Vergleich zum mobilen Vorgänger. Die Mechs sind detailliert gestaltet, Explosionen sehen wuchtig aus, und die Maps bieten eine solide Mischung aus Industriegebieten, offenen Wüstenlandschaften und futuristischen Städten. Soundtechnisch überzeugt War Robots Frontiers ebenfalls mit dröhnenden Schussgeräuschen, donnernden Schritten und stimmiger Musik.
Fazit:
War Robots Frontiers bringt das bewährte Konzept in eine beeindruckendere Optik und bietet ein spaßiges, taktisches Mech-Gameplay. Die Steuerung ist gelungen, die Individualisierungsmöglichkeiten sind riesig, und die Kämpfe machen Laune. Leider trüben die Monetarisierung und das langsame Freischaltsystem den Gesamteindruck ein wenig, fällt aber kaum ins Gewicht..
Da wir das Spiel noch weiter testen, bleibt die finale Wertung noch offen. Eine abschließende Einschätzung folgt nach intensiverem Gameplay-Erlebnis. Was wir aber bereits jetzt sagen können: Es macht auf jeden Fall Spaß, ist Free2Play und wir empfehlen euch schonmal, den Download zu starten!