Die bezaubernde Saga von Lana und ihrem treuen Begleiter Mui geht weiter. Nachdem ihre Heimat in Planet of Lana gerettet wurde, beginnt eine tiefere und persönlichere Reise. Begleitet uns und Lana in unserer Review durch die Fortsetzung des Indie-Ttels.
Planet of Lana II – Children of the Leaf
Ein uraltes Geheimnis ruft Lana und Mui auf den Plan. Allerdings stellt auch eine neue Bedrohung die Bindung der beiden auf die Probe.
Wenn Ihr den Vorgänger gespielt habt, fühlt Ihr Euch sofort wieder zuhause. Doch auch ohne Vorkenntnisse funktioniert die Geschichte eigenständig. Statt langer Dialoge setzt das Spiel erneut auf Atmosphäre, Bildsprache und Interpretation. Die fremde Sprache bleibt unübersetzt, ein mutiger, aber wirkungsvoller Kniff, der Raum für eigene Deutungen lässt. Emotional funktioniert das hervorragend. Die Story ist, ohne hier zu- viel verraten zu wollen, tiefer und dadurch auch intensiver.
Steuerung
Lana hüpft und springt nun deutlich agiler durch die bezaubernden, aber auch teilweise düsteren Abschnitte. Neue Bewegungen wie Wandsprünge, geschmeidigere Animationen und schnellere Abläufe sorgen dafür, dass sich die Fortsetzung dynamischer anfühlt. Die Steuerung bleibt dabei präzise und intuitiv, was besonders in den komplexeren Puzzle- und Schleichpassagen positiv auffällt.
Gameplay
Das Herzstück bleibt die Zusammenarbeit zwischen Lana und Mui. Ihr dirigiert Mui gezielt, nutzt neue Fähigkeiten wie das Übernehmen bestimmter Kreaturen oder das Interagieren mit hybriden Robotern. Gerade die Unterwasserpassagen bringen frische Mechaniken: Lana muss Luftquellen finden, während Mui, als Nichtschwimmer, kreative Lösungen benötigt.
Die Rätsel sind insgesamt anspruchsvoller als im ersten Teil, schwanken aber zwischen sehr zugänglich und angenehm fordernd. Separate Schwierigkeitsgrade gibt es nicht, doch das Spiel setzt ohnehin stärker auf Atmosphäre und Entdeckung als auf harte Herausforderung.
Besonders gelungen sind die abwechslungsreichen Schauplätze: verschneite Berge, farbenprächtige Unterwasserwelten, düstere Industrieanlagen und magische Wälder. Diese sehen nicht nur unterschiedlich aus, sie spielen sich auch so.
Grafik
Optisch bleibt das Spiel ein Highlight. Handgemalte Landschaften, stimmige Farbpaletten und flüssige Animationen erschaffen eine cineastische Welt, die gleichzeitig ruhig und lebendig wirkt. Technisch lief im Test alles sauber, ohne besondere Ladeprobleme oder Ruckler. Zwar wurden wir vom Publisher über mögliche Probleme innerhalb der Vorab-Version gewarnt, konnten aber nur kleinere Aussetzer wahrnehmen. Bis zur Veröffentlichung am 05.03.2026 sollte dies aber behoben sein.
Musik
Erneut sorgt Komponist Takeshi Furukawa für den emotionalen Klangteppich. Die Musik trägt entscheidend zur Wirkung bei und hebt viele Szenen auf eine fast filmische Ebene. Dezent, aber eindringlich.
Fazit
Planet of Lana II: Children of the Leaf nimmt alles, was den Vorgänger stark gemacht hat, und entwickelt es konsequent weiter. Größer, tiefgründiger, spielerisch abwechslungsreicher und das alles, ohne seine ruhige Seele zu verlieren.
Es ist kein Spiel für Adrenalinjunkies, sondern für Genießer. Für Euch, wenn Ihr nach einem langen Tag in eine atmosphärische Welt eintauchen wollt, Rätsel lösen möchtet und eine emotionale Reise schätzt.
Wishfully beweist erneut enormes Gespür für Inszenierung und Atmosphäre und setzt mit dieser Fortsetzung sogar noch einen drauf.
Für mich ein absoluter „Geheimtipp“ und daher auch ein Game2gether-Indie-Hit!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Planet of Lana II – Children of the Leaf erscheint am 05. März 2026 für PC, Xbox Series X|S, PlayStation 4 und 5 and sowie für die Nintendo Switch und die Nintendo Switch 2.
Wir bedanken uns beim Publisher für die kostenlose Bereitstellung eines Keys für Xbox Series X|S.
Bildquelle: Thunderful Publishing









