Bullet Echo – Review

    Bullet Echo Titelbild

    Bullet Echo aus dem Hause ZeptoLab UK Limited war letztes Jahr einer der 5 Gewinner des Google Play Awards in der Kategorie „Best Competitive Games“. Wir haben uns jetzt knapp ein Jahr später das Spiel noch einmal angeschaut und geprüft, ob das Spiel dem Titel immer noch gerecht wird.

    Genre

    Der Topdown Shooter siedelt sich irgendwo zwischen einen Hero Brawler und Battle Royal an. Gespielt wird entweder alleine oder im Team. Das hängt vom jeweiligem Spielmodus ab, zu denen wir euch gleich noch mehr erzählen. Was alle Modi gemein haben, ist, dass ihr euch zu Beginn einer Runde per Zufall auf der Karte abgesetzt werdet, mit nichts außer der Sekundärwaffe eures Helden. Auch eure Fähigkeiten sind noch nicht gänzlich aufgeladen. Es gilt also Munitions, Rüstung und Co zu finden, um euch gegen eure Gegner behaupten zu können.

    Eure Bewaffnung in der Arena wird also durch den Helden bestimmt den ihr spielt (Hero Brawler) und Munition, Rüstung und Verbesserungen wollen erst einmal wie in einem Battle Royal gefunden werden. Hinzu kommt dass in alle Spielmodi bis auf Sabotage, die Spielfläche kleiner wird. Ein stätig schrumpfender roter Ring bemisst den sicheren Bereich. Außerhalb erleidet ihr Schaden.

    Helden

    Wie bereits erwähnt gibt es in Bullet Echo mehrere Helden die eure Bewaffnung und damit den Spielstil vorgeben, in dem sie am effektivsten sind. Zum Zeitpunkt dieses Reviews könnt ihr euch insgesamt 21 Spielfiguren entweder freispielen oder im Shop kaufen.

    Die Helden werden dabei in die Kategorien Tank, Fallensteller, Scharfschütze, Späher und Soldat unterteilt. Obwohl Spielfigur ihre eigenen Charakteristiken hat, vermitteln die Klasseneinsteilungen schon ein gutes Bild ihrer Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten. Tanks sind z.b. Langsam, passen nicht durch jede Türöffnung, haben dafür aber mehr HP und Rüstung als ihre Kollegen und Fähigkeiten die es ihnen erlaubt noch mehr Schaden zu verhinden. Ihr müsst also euren Spielstil dem gewählten Helden anpassen. Umgekehrt klappt dies leider nicht.

    Spielmodi in Bullet Echo

    Derzeit gibt es drei Hauptspielmodi. King of the Hill, Squad Skirmish und Team vs. Team.

    King of the Hill

    Hier hat man den Namen etwas falsch gewählt. Treffender gewesen wäre „Last Man Standing“. Denn genau darum geht es. 15 Spieler versuchen alle anderen zu erledigen oder zu überleben. Wer als Letzter übrig bleibt gewinnt. Um das Spiel spannender zu machen wird das Spielfeld stätig kleiner.

    Squad Skirmish

    Fünf Teams zu je drei Spielern versuchen die anderen Teams zu eliminieren. Seid ihr gefallen haben eure Kollegen 30 Sekunden Zeit euch zu reanimieren. Ihr steht dann zwar ohne Rüstung da, könnt aber immerhin weiterspielen. Auch hier gibt es eine Todeszone, die das Spielfeld immer weiter begrenzt.

    Team Vs Team

    Eigentlich selbsterklärend. Zwei Teams zu je fünf Spielern kämpfen in mehreren Runden gegeneinander, bis ein Team zuerst dreimal gewonnen hat. Auch hier könnt ihr euch gegenseitig aufheben und auch hier gibt es die Todeszone.

    Zusätzlich wird in regelmäßigen Abständen der Modus Sabotage freigeschaltet. Hier spielt ein Team die Angreifer und ein Team die Verteidiger. Ziel der Angreifer ist es eine Bombe im Zielgebiet z u platzieren und detonieren zu lassen. Die Verteidiger wollen dies verhinden. Eine Todeszone wie in den anderen Modi gibt es nicht.

    Ligasystem in Bullet Echo

    Um das Spiel einigermaßen fair zu gestalten, gibt esin Punkte- und Rangsystem in dem ihr euch bis an die Spitz aller Spieler kämpfen könnt. In Laufe des Spiels werdet ihr mehr Ausrüstung sammeln, eure Helden aufleveln und so einen Sieg nach dem anderen einfahren. Eure Punkte lassen euch dann innerhalb der Ligen aufsteigen. Damit bekommt ihr nicht nur automatisch stärkere Gegner und Mispieler, sondern auch mehr Beute aus Lootkisten.

    Es gibt zwei Möglichkeiten zum Aufstieg. Entweder ihr legt eine Siegesserie hin und qualifiziert euch direkt für einen Aufstieg, oder ihr sammelt über eure Platzierungen in den Matches Ligapunkt und steigt somit innerhalb der Spieler auf dem selben Rang auf. All paar Stunden werden die Ranglisten ausgewertet ihr bekommt eurer Platzierung entsprechende Belohnung. Die Top Fünf steigen automatisch auf, wobei der Liga Champion noch einmal eine extra große Beutetruhe bekommt.

    Die Länge der Siegesserie für einen direkten Aufstieg in eine höhere Liga, hängt von eurem momentanen Rang ab. Zu Beginn sind es 2, 3, oder nur 4 Siege die ihr in Folge hinlegen müsst. Später werden es sechs und sogar mehr. Klingt einfach? Nun, mit der richtigen Ausrüstung und dem richtigen Heldenlevel stimmt das sogar.

    Bullet Echo Ligasystem
    Hier seht ihr eure aktuelle Platzierung innerhalb eurer Liga und die Belohnung die ihr nach dem Abschluss bekommt.

    Ausrüstung

    Ihr könnt in Bullet Echo nicht nur eure Helden aufleveln, sondern sie auch mit allerlei Ausrüstung ausstatten. Welcher Held welche Ausrüstung tragen kann wird von seiner Klasse bestimmt. Sprich, Tanks und Scharfschützen teilen sich nicht die selben Gegenstände. Tanks untereinander schon.

    Die Ausrüstung erhaltet ihr entweder über Beutekisten oder gegen Echtgeld im Shop. Letzeres ist aber unserer Einschätzung nach keine „Pay2Win“-Mechanik, da alle Gegenstände für alle Spieler verfügbar sind. Man muss eben nur Glück haben sie aus den Kisten zu ziehen. Hier sei noch einmal auf die Aussage aus dem Abschnitt zum Liga-System verwiesen: Desto höher die Liga in der ihr spielt, umso besser der Loot aus den Kisten.

    Der Shop in Bullet Echo

    Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Von Helden (zeitlich begrenzte, zufällige Angebote) bis hin zu Pakten mit Items, Gold, Batterie und Co. Wenn euch der Vortschritt im Spiel zu lange dauert findet ihr hier sicher das passende Angebot für eure Situation und euren Geldbeutel. Denn überraschenderweise hat der Shop in Bullet Echo vergleichweise „günstige“ Pakete im Angebot. Zumindest dann wenn man sich die Preise der Konkurrenz anschaut.

    Wir können euch aber versichern, dass alle Preise obligatorisch bleiben. Niemand ist zu irgendeinem Zeitpunkt gezwungen Geld zu investieren um mit anderen Spielern mithalten zu können.

    Neben den Einkäufen für Echtgeld könnt ihr im Shop auch Items mit Währungen aus Events und den Season kaufen. Von Skins bis Beutetruhen bekommt ihr hier den Lohn für eure Mühen.

    Technische Daten

    Für iOS

    iPhone: Benötigt iOS 10.0 oder höher

    iPad: Benötigt iOS 10.0 oder höher

    iPod touch: Benötigt iOS 10.0 oder höher

    Installationsgröße: 183,9 MB

    Alterseinstufung: 17+

    Für Android

    Erfordert Anroid 6.0 oder höher

    Installationsgröße: 154 MB

    Alterseinstufung: USK ab 18, explizite Gewalt

    Fazit

    Bullet Echo macht nicht nur Spass, es ist auch eines der wenigen fairen mobile Games indem man durch Ingamekäufe zwar schneller voran kommt, aber anderen Spielern gegnüber dank des Ligasystems nur kurz einen Vorteil hat. Wer Geld investiert steigt zwar schneller auf, findet sich dann aber auch in entsprechend starker Gesellschaft wieder.

    Uns haben vor allem die unterschiedlichen Helden gefallen, die den Spieler immer wieder neue Möglichkeiten im Spiel eröffnent, aber eben auch nach Anpassung des Spielstils verlangen. Wer also seinen Helden kennt und ihn richtig einzustzen weiß ist klar im Vorteil. Strategisches Vorgehen wird also mehr als nur belohnt.

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    Roland
    Variety Gamer seit rund 20 Jahren. Bei allem zuhause was RPG-Elemente hat oder competitive ist. In der Freizeit auch gerne mal in Gambeson und Kettenhemd auf Larp-Events unterwegs. Allerdings bisher immer auf Seite der Schurken. *diabolisches Händereiben*