Bau-Simulator – Test/Review

    Von einer ehemals belächelten Nische haben sich Simulatoren rund um Nutzfahrzeuge und deren Anwendung in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund gearbeitet. Was sicherlich nicht zuletzt auf den Erfolg des Landwirtschaft-Simulators zurückzuführen ist. So ist es kein Wunder, dass bereits vor einigen Jahren ein großer Bau-Simulator folgte. Nun erscheint endlich die brandneue 2022er-Version des Bau-Simulators, die mit einem deutlich größeren Umfang und mit einer zeitgemäßen Grafik punkten möchte.

    Erschienen ist der Bau-Simulator für den PC via Steam, die PlayStation 4, die PlayStation 5, die Xbox One und die Xbox Series X|S. Getestet haben wir in erster Linie auf der PlayStation 5, aber auch die PC-Version.

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    Ab auf den Bau:

    Die erste Version des Bau-Simulators ist bereits 2015 erschienen. Das Spiel bot bereits eine Spielwelt, die als Open-World angelegt war und umfasste unter anderem Fahrzeuge von Caterpillar, Liebherr und John Deere. Allerdings erschien der ursprüngliche Simulator nur für den PC. 2017 und 2019 folgten dann zwei weitere Teile, die auch für die Konsole erschienen. Dazu kamen weitere Neuerungen, wie zusätzliche Aufträge und eine größere Charakterauswahl.

    Der neue Bau-Simulator möchte hier deutlich größer auftreten. So wurde die Auswahl an Fahrzeugen auf nun über 70 Stück erhöht. Dadurch kommen auch neue Marken hinzu, sodass wir nun Fahrzeuge von Atlas, BELL, Bobcat, Bomag, CASE, Caterpillar©, Kenworth, Liebherr, MAN, Mack Trucks, Meiller-Kipper, Palfinger, Still und der Wirtgen Group ins Spiel kommen. Alle genannten Hersteller treten dabei als offizielle Lizenzpartner auf, wodurch wir eine detaillierte Darstellung der Fahrzeuge erwarten können. Neun Marken sind neu an Bord und bringen neben Fahrzeugen auch offiziell lizenzierte Schutzausrüstung in das Spiel. So sind es nun insgesamt 25 offizielle Lizenzpartner im gesamten Spiel, von denen elf neu dabei sind.

    Um auch Abwechslung zu bieten, verfügt der Bau-Simulator über zwei unterschiedliche Karten. Hiervon ist eine von Deutschland und eine von den USA inspiriert. Sodass sich natürlich auch bei den Fahrzeugen die entsprechenden landestypische Modelle finden. Auf den Karten warten über 90 Aufträge darauf, von unserem Bauunternehmen bearbeitet zu werden.

    Neben dem lokalen Singleplayer-Modus besteht auch die Möglichkeit online gemeinsam mit Freunden zu spielen, sodass man nicht alleine alle Arbeiten auf der Baustelle stemmen muss.

    Die Fahrzeuge:

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    Unter den 70 Fahrzeugen im Spiel findet sich so ziemlich alles, was man auf einer Baustelle antreffen kann. Angefangen beim kleinen Muldenkipper mit Ladekran, über den Radlader und Raupenbagger bis hin zum Turmdrehkran oder Gabelstapler, um nur einige zu nennen. Natürlich kann man mit den Fahrzeugen nicht nur fahren, sondern auch richtig arbeiten. Je nach Komplexität des Fahrzeugs kann man dazu zum Beispiel zwischen einem Fahr- und einem Arbeitsmodus wechseln.

    Nehmen wir hier mal als Beispiel den Muldenkipper mit Ladekran. Im Fahrmodus können wir hier zusätzlich auch Dinge wie die Beleuchtung ein- und ausschalten. Haben wir dann eine Stelle erreicht, an der wir den Kran benötigen, um Objekte auf- oder abzuladen, können wir in den Arbeitsmodus wechseln. Dabei werden die Stützen ausgefahren und wir können nun mit den beiden Analog-Sticks des Controllers den Kran bewegen. Auf weitere Besonderheiten bei der Steuerung werden wir später noch eingehen.

    Aufträge und Welten:

    Optisch lässt sich bei der deutschen Spielwelt direkt erkennen, dass wir uns hier in einer von Deutschland inspirierten Landschaft befinden. Die Architektur und Aufteilung sind landestypische zu erkennen. Es finden sich auch Gebäude wie Supermärkte und Tankstellen, die zwar keine Markennamen tragen, deren Darstellung aber stark an in diesem Feld bekannte Unternehmen erinnert. Die gesamte Spielwelt ist sehr wirklichkeitsgetreu aufgebaut. Wir finden hier Industriegebiete, Wohnviertel, Schnellstraßen und was sonst noch so zu einer Stadt dazu gehört. An Kreuzungen laufen Ampelphasen ab und auch Tempolimits existieren.

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    Unsere Aufträge beginnen zunächst sehr kleinschrittig, werden aber nach und nach immer umfangreicher, sodass wir hier auch immer mehr Fahrzeuge benötigen. So starten wir mit einem wegzubaggernden Erdhaufen und bekommen irgendwann den Auftrag, ganze Häuser zu bauen. Hier muss nicht nur eine Menge Material angeliefert werden, es muss auch ein Fundament vorbereitet und gegossen werden, worauf noch viele weitere Schritte folgen. Die Aufträge sind sehr vielseitig, wir bauen nicht nur Häuser oder Garagen. Wir legen auch Straßen und Parks an und haben so die Gelegenheit, diverse Baufahrzeuge zum Einsatz zu bringen. Es gibt auch Kleinaufträge, bei denen man kein Material beschaffen muss, ideal, wenn man mal wieder die Kasse etwas stark ausgelastet hat. Hat man einmal das Tutorial beendet bekommt man auch noch die Wahl zwischen vier Kampagnen-Missionen. Bei diesen werden mehrere Aufträge mit einer kleinen Geschichte verbunden, so sollen wir beispielsweise für die Umweltvertreterin der Stadt zunächst einen Park anlegen und nach mehreren weitern Aufträgen schließlich alles für den Bau einer Windkraftanlage vorbereiten.

    In diesem Zusammenhang ist der Disclaimer beim Start des Spiels durchaus zum Schmunzeln, denn es wird darauf hingewiesen, dass die Arbeitsabläufe natürlich nicht komplett den wirklichen entsprechen. Aber wer weiß, es hat bestimmt schon jemand den Bau-Simulator als Bewerbungsreferenz angegeben…

    Der Einstieg ins Spiel:

    Beim ersten Start des Spiels muss man zunächst einmal seinen Charakter erstellen. Hierbei hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen männlichen und weiblichen Körpern, die auch unterschiedliche Arbeitskleidung tragen. Die Gesichter kann man nicht weiter anpassen, allerdings können wir die Farbe unserer Arbeitskleidung ändern und auch entscheiden, ob wir einen Helm, eine Schutzbrille und/oder Gehörschutz tragen wollen. Natürlich braucht unser Charakter noch einen Namen und auch unser Bauunternehmen kann von uns einen Namen und ein Symbol bekommen. Bevor es nun auf den Bau geht, bliebt uns noch eine Entscheidung, wir müssen auswählen, ob wir in Deutschland oder in Amerika spielen möchten.

    Für unseren ersten Durchgang haben wir uns entschieden, in Deutschland zu starten. Hier landen wir direkt im Tutorial, dass mit einer kleinen Hintergrundgeschichte verbunden ist. Unser alter Bekannter Hape ruft uns in einer stürmischen Nacht an, da er dringen Hilfe benötigt. Und so finden wir uns auf einmal hinter dem Steuer eines Muldenkippers wieder und fahren zu einer von einem Erdrutsch blockierten Straße. Hier wartet auch bereits ein Radlader auf uns, mit dem wir nun die Straße wieder freimachen können. Das Spiel ist hier gütig mit uns, denn wir müssen nicht den letzten Krümel Erde beseitigen, ab einer gewissen weggebaggerten Menge Erde ist die Aufgabe erledigt.

    Jetzt geht es erst richtig los:

    Von hier aus schickt uns Hape direkt weiter zur nächsten Aufgabe, bei der wir uns mit dem Ladekran des Kippers vertraut machen können. Auch die weiteren Fahrzeuge, wie Gabelstapler, Turmdrehkran und Raupenbagger lernen wir hier nach und nach kennen. Sobald wir in ein neues Fahrzeug einsteigen, wird uns zunächst eine Anleitung angezeigt, in der ausführlich und gut verständlich beschrieben wird, wie die Fahrzeuge gesteuert werden. Diese kann man sich aber auch immer wieder aufrufen.

    Der Einstieg ins Spiel gelingt so sehr leicht. Die einzelnen Schritte unserer Aufträge werden uns links oben im Bild auch immer angezeigt und um unsere Fahrtziele zu finden, bekommen wir teilweise sogar eine komplette Spur eingeblendet. Bei unseren Aufträgen haben wir keinen Zeitdruck, sodass wir uns in Ruhe mit der Steuerung vertraut machen können.

    Von der Aushilfe zum Chef:

    Die Story des Tutorials, wenn man sie denn so nennen kann, sollte man durchaus mit einem Augenzwinkern sehen. Nachdem wir Hape also in der Sturmnacht als Aushilfe unterstützt haben, schenkt er uns gewissermaßen seine Firma (warum passiert einem sowas nicht in Wirklichkeit). Von nun an haben wir die Zügel in der Hand. Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten, denn wir müssen unsere Finanzen im Auge behalten. Dabei müssen wir entscheiden, wie wir expandieren wollen. Ist uns zum Beispiel wichtiger schnell ein zweites Firmengelände zu besitzen oder wollen wir doch lieber erstmal eine Erdbauwalze kaufen?

    Es gibt wirklich viele verschiedene Kategorien an Baufahrzeugen im Bau-Simulator, um auch alle Arbeitsschritte so gut es geht abzudecken. Dank der vielen Lizenzpartner haben wir aber auch noch eine große Auswahl in den einzelnen Kategorien. So können wir zum Beispiel entscheiden, ob wir lieber einen Lkw von DAF oder MAN fahren wollen und bei den Baggern und Walzen gibt es auch nicht nur die von Caterpillar. Ähnlich wie im Landwirtschafts-Simulator können wir auch im Bau-Simulator eine Aushilfe engagieren und den ein oder anderen Arbeitsschritt von ihr erledigen lassen, während wir zum Beispiel grade Material holen fahren.

    Viel Potenzial im Multiplayer:

    Grade hier liegt dann das große Potenzial des Multiplayers. Für ein Bauprojekt sind diverse Schritte und Fahrzeuge nötig und hier kann man sich dann gemeinsam mit Maschinen aushelfen und auch die Bauschritte aufteilen, einer fährt Bagger, einer bringt den Aushub mit dem Kipper weg, einer besorgt das Material usw. Viel Potenzial für gemeinsame Spielstunden. Aber auch im Singleplayer ist dies alles gut machbar, es dauert halt nur etwas länger.

    Transport und Materialien:

    Wir hatten ja schon erwähnt, dass es im Bau-Simulator auch Verkehrsregeln gibt. Wir haben hierbei aber einen Vorteil, wir können entscheiden, ob Verstöße gegen die Verkehrsregeln geahndet werden oder nicht. Wer also nicht unbedingt auch im Spiel immer vor einer roten Ampel stehen will, kann eingreifen. Aber auch die auf den Straßen fahrenden Autos haben manchmal Probleme mit den Regeln, besonders mit „Rechts vor Links“, so wurde uns beim Lkw-Fahren häufiger mal die Vorfahrt genommen, wobei das auch gar nicht mal so fern der Realität ist. Auch die Verkehrsdichte kann man übrigens anpassen. Wenn man will, hat man so immer freie Fahrt. Allerdings lässt der Verkehr das Spiel noch einmal realistischer wirken.

    Wenn wir mal keine Lust auf den Straßenverkehr haben, können wir einmal angesteuerte Ziele auch via Schnellreise erreichen und sind direkt da. Dafür müssen wir allerdings auch immer eine kleine Gebühr zahlen, was man in der Finanzplanung bedenken sollte.

    Ab auf den Bock:

    Diese Punkte sind insofern wichtig, dass wir selber dafür zuständig sind unsere Fahrzeuge und auch die Materialien zur Baustelle zu schaffen. Jetzt sind natürlich nicht alle Baufahrzeuge straßentauglich. Hier muss man abwägen, ob man die Schnellreise nutzt oder ob man die Fahrzeuge mit dem Tieflader zum Bauplatz bringt. Sofern wir aber keinen eigenen Tieflader besitzen, ist die Schnellreise durchaus kosteneffizienter, denn die Mieten sind abhängig vom Kaufpreis der Fahrzeuge.

    Für den Transport kleiner Materialien steht uns direkt zu Beginn ein Muldenkipper mit Ladekran zur Verfügung. Für größere Dinge benötigen wir allerdings auch mal einen Sattelzug. Hier muss man also überlegen, ob man sich so einen zeitnah zulegt. Auch hier gibt es übrigens Zugmaschinen mit Ladekran, mit denen man dann auch schon schwerere Objekte laden kann. Je nach Bausituation vor Ort können wir den Kran dort natürlich auch einsetzen. Die Materialien für unsere Baustellen können wir vor Ort abholen, in unser Lager liefern lassen oder zur Baustelle liefern lassen. Die beiden letzten Varianten sind natürlich wieder mit Kosten verbunden.

    Aber dies bietet auch alles viel Spielraum für unsere Arbeitsabläufe. Denn wir können so auch mit einem voll beladenen Lkw von unserem Lager starten, statt überall alles einzusammeln oder wir kaufen einfach mal ein paar Materialien auf Vorrat. Holen wir das Material selber im Handel ab, können wir teilweise auch noch auswählen, ob die Ware direkt geladen werden soll, oder ob wir selber beladen möchten.

    Steuerung und Gameplay:

    Die Steuerung der Fahrzeuge ist stellenweise schon etwas herausfordernd, aber das ist sie in der Realität ja auch. Da natürlich die Anzahl der Bedienelemente beschränkt ist, ist bei manchen Fahrzeugen die Steuerung in einen Fahr- und einen Arbeitsmodus aufgeteilt. Dies ist aber sogar realitätsnah, denn den Aufbaukran eines Kippers steuert man auch nicht während der Fahrt vom Fahrersitz aus. Bleiben wir mal beim Beispiel des Aufbaukrans. Hier haben wir die Möglichkeit den Kran zu schwenken sowie den Ausleger zu heben/senken, ein-/auszufahren und ein-/auszuklappen. Diese vier Bewegungsoptionen sind auf die beiden Analogsticks des Controllers aufgeteilt. Dabei müssen wir zum Beispiel immer bedenken, dass das Ein-/Ausfahren des Arms sich in der Tastenbelegung immer auf den Kran selber und nicht die Kameraposition bezieht. Also die Bewegungsrichtung des Sticks bleibt gleich, egal wie unsere Perspektive ist.

    Was ebenfalls auffällt ist die fixierte, bzw. von der Bewegung abhängige Kamera. Besonders beim Rangieren mit dem Radlader war dies sehr gewöhnungsbedürftig, denn eigentlich würde man vor dem Rückwärtsfahren die Kamera manuell schwenken. Da allerdings hier der rechte Stick auch während der Fahr immer die Schaufel steuert, lädt hier erstmal versehentlich den Aushub an der falschen Stelle ab, wenn man versucht die Kamera zu schwenken. Hat man sich hier einmal umgewöhnt, ist es aber auch überhaupt kein Problem. Denn sobald man die Fahrrichtung ändert, wird die Kameraperspektive automatisch angepasst. Am besten fährt man einfach etwas langsamer an.

    SmartSense-Unterstützung:

    Bei der Fahrzeugsteuerung im Bau-Simulator wird sogar teilweise auf die adaptiven Trigger des SmartSense-Controllers zurückgegriffen. Dies fällt besonders beim Raupenbagger auf. Bei diesem steuern wir mit je einem Trigger die Vorwärtsbewegung der Kettenseiten. Für die Rückwärtsbewegung ist entsprechend die Schultertaste zuständig. Hier weisen die Trigger einen stark erhöhten Widerstand und somit einen definierten Druckpunkt auf, sodass Falscheingaben reduziert werden, was eine insgesamt feinfühligere Steuerung bedingt. Aber man sollte hier immer bedenken, dass sich das Vorne auf die vordere Seite des Fahrgestells bezieht, nicht auf den schwenkbaren Aufbau.

    Grafik und Gestaltung:

    Die Grafik ist mit der ursprünglichen Version des Bau-Simulators nicht mehr zu vergleichen und hat sich deutlich weiterentwickelt. Sie bietet sehr schöne Licht- und Schatteneffekte und auch die Fahrzeuge sind detailliert dargestellt. Praktischerweise bleiben sie immer sauber, wobei Abnutzungsspuren und Dreck den Realitätsgrad steigern würden. Man kann auch alle Fahrzeuge von innen steuern, allerdings geht das Spiel hier nicht so weit, wie zum Beispiel der Landwirtschaft-Simulator, was allerdings sicherlich auch mit der festen Kamera beim Fahrzeugeinsatz zusammenhängt.

    Die Umgebung ist ebenfalls detailliert aufgebaut, man sieht allerdings, dass der Fokus auf der Darstellung der Baufahrzeuge lag. Sehr schön ist, dass beim Einsatz es Baggers runter fallende Erde überall liegen bleibt und nicht nur in der Abladezone und auch unsere Löcher können zu groß werden. Kleinere Grafikfehler waren uns beim Transport von Bäumen aufgefallen. Hier scheint die Engine leichte Probleme zu bekommen, wenn der Baum neben der Fahrtbewegung auch noch auf der Ladefläche schwankt. Es scheint dann so, als würden mehrere Baumkronen nebeneinander dargestellt.

    Auch akustisch hat der Bau-Simulator einiges zu bieten. So gibt es Tiergeräusche, aber auch das typische Ticken von Fußgängerampeln oder Musik aus vorbeifahrenden Autos. Und natürlich klingen auch unsere Fahrzeuge typabhängig unterschiedlich.

    Fazit:

    Im Vergleich zur ursprünglichen Version hat sich der Bau-Simulator deutlich weiterentwickelt. Wir haben eine große Spielwelt, diverse, abwechslungsreiche Aufträge und eine große Auswahl an Fahrzeugen. Dank der großen Fahrzeugauswahl kann man auch mal schauen, welches Modell einem besser gefällt und es nicht von vornherein vorgegeben, welches Fahrzeug man für welche Tätigkeit nutzt. Daneben ist aber auch die Typenvielfalt so groß, dass wir wirklich die unterschiedlichsten Arbeitsabläufe nachspielen können.

    Der Bau-Simulator ist perfekt für alle Simulator-Fans und jeden, der schon einmal gerne das ein oder andere Baufahrzeug selber steuern kann. Dank Optionen, wie Schnellreise und Bauhelfern, können wir dabei aber auch unliebsame Arbeiten auslagern und entscheiden, auf welche Tätigkeiten wir uns konzentrieren wollen oder ob wir wirklich alles selber machen möchten. Ein stundenlanger Spielspaß ist so garantiert. Irgendwie hat es auch was entspannendes Abends auf dem Sofa zu liegen und mit dem Sattelzug Baumaterial zu transportieren, auch wenn dabei die rote Welle nerven kann, aber da war ja was…

    Die PlayStation-5- und PC-Version vom Bau-Simulator wurde Game2Gether für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Publishers oder Entwicklers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.

    Seit der Jugend bin ich von PC-Hardware begeistert und habe Systeme in den verschiedensten Hardware-Generationen gebaut. Mit der Zeit kamen dann auch Videokonsolen dazu. Ich bin hier eigentlich in allen Bereich aktiv. Mit einem Schwerpunkt auf Hardware.