Mit Assassin’s Creed Black Flag Resynced stechen wir erneut unter der Flagge von Edward Kenway die See. Ganz im Zeichen der Remake-Welle, die derzeit geritten wird, hat Ubisoft dem Piraten-Klassiker nicht nur eine optische Aufhübschung spendiert, sondern auch bei Inhalt und Gameplay nachpoliert. Wetzt die Schwerter und hisst die schwarzen Segel – und damit rein in unseren Test zu Assassin’s Creed Black Flag Resynced.
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Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist im Juli 2026 für PC, Xbox Series und Playstation 5 erschienen. Unser Test basiert auf der Spielversion für Playstation 5 (Pro). Freundlicherweise wurde uns von Ubisoft kostenlos die Vollversion für diese Rezension zur Verfügung gestellt, dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Eine Auswirkung auf unsere Testphilosophie hat dies natürlich nicht.
Der Traum eines Piraten
Jeder von uns hat sie, diese Spiele, die sich tief in die eigene Erinnerung eingebrannt haben. Im Falle von Assassin’s Creed weiß ich noch, wie mir damals, kurz nach dem Launch der Playstation 3, die Kinnlade runterklappte, als ich meinen ersten „Leap of Faith“ von einem Kirchturm in einen Heubüschel machte. Wenige Jahre später sollte es Black Flag sein, was mich tagelang mit purer Begeisterung an die Mattscheibe fesselte. Für mich persönlich war es damals einfach die perfekte Symbiose aus Stealth, tollem Weltendesign und spannenden Schiffsmissionen, die mich jeden Quadratzentimeter der Inseln erkunden ließen. Der damalige Release von Assassin’s Creed Black Flag lag ziemlich genau im Umbruch von Playstation 3 zu Playstation 4 und so kam es, dass ich die Geschichte rund um Edward auf der PS3 begann und auf der PS4 seinen Streifzug durch die Karibik im 18. Jahrhundert beendete.
Und nun, rund 13 Jahre später, machte ich mich also erneut an das Spiel, jetzt mit dem Beinahmen Resynced. Die Spatzen pfiffen es viele Wochen von den Dächern, bis Ubisoft vor ein paar Monaten endlich den Papagei aus der Schatztruhe ließ: Assassin’s Creed Black Flag Resynced soll mehr werden, als „nur“ ein Remake. Überarbeitetes und modernisiertes Gameplay, neue Missionen und eine rundum erneuerte Grafik, nicht weniger muss es sein. Und ja, Ubisoft hat geliefert, Black Flag Resynced hat mich auch dieses Mal wieder ab der ersten Sekunde zum Leidwesen meiner Familie in seinen Bann gezogen. Nicht alles ist dabei geglückt, Black Flag war 2013 nie ein perfektes Spiel und Resynced ist es ebenfalls 2026 nicht. Das muss es auch gar nicht sein, sofern man bereit ist, neben all den positiven Aspekten über ein paar Mankos hinwegzusehen.
Inhaltlich können wir an dieser Stelle eine kleine Abkürzung nehmen. Denn die große Rahmengeschichte rund um Edward Kenway, der auszog, um als Pirat sein großes Glück und viel Gold zu finden, ist hinlänglich bekannt. Wir erleben, wie Edward durch einen Zufall inmitten des Konfliktes zwischen Assassinen und Templern gerät und dadurch seinen anfänglichen Egoismus immer mehr zugunsten höherer Motive aufgibt. Mehr erfahrt ihr in unserem Test aus 2013 zu Assassin’s Creed Black Flag.

Neue Missionen für mehr Charaktertiefe
Die Hauptgeschichte rund um Edward blieb nahezu unverändert. Frei dem Motto „Never change a running system“ legten die Macher hier und da etwas Feinschliff an. Neue Cutscenes etwa, verfeinert mit neuen Textzeilen, fallen hier als Erstes auf. Deutlich abwechslungsreicher geht es dafür abseits vom roten Faden zu. Zahlreiche neue Nebenmissionen haben ihren Weg in Assassin’s Creed Black Flag Resynced gefunden, die frischen Wind in die Segel pusten.
Neben unserem Quartiermeister Adewale können wir für die Jackdaw noch drei weitere Offiziere anheuern, die jeweils mit ihrer eigenen Questline einhergehen. So wird beispielsweise zum Ausbau eures Schiffes ein neuer Schiffsbauer gesucht, in diesem Falle besser gesagt eine Schiffsbauerin, denn mit Lucy haben wir genau die richtige auf dem Schirm. So dreht sich ihre Geschichte um den Verrat ihres Vaters an der Familie, samt frisch aufgedeckter Geheimnisse und einem finalen Showdown der beiden Streithähne. Jeder und jede der neuen Offiziere bringt einen aktiven Bonus für die Seeschlacht mit sich und wird für das Endgame auch nahezu unverzichtbar. Lucy Baldwin reduziert den Schaden für eingehenden Beschuss massiv, wenn man per Knopfdruck in Deckung geht. Der Padre Abel Galvao schaltet einen aktiven Rammstoß frei, der enormen Schaden bei feindlichen Schiffen anrichtet. Darüber hinaus könnt ihr bei Fortbelagerungen dem Mörserfeuer mit diesem Manöver deutlich leichter ausweichen. Den letzten der drei Meister namens Tobias Smith findet man erst recht spät im Spiel, ist dafür aber umso lohnender. Sobald ihr seine Quest beendet und ihn angeheuert habt, feuern die Breitseitenkanonen automatisch eine zweite Salve ab. Erst mit diesem Skill solltet ihr etwa Jagd auf legendäre Schiffe oder die fettesten Schiffskonvois machen.
Auch Nebenfiguren wie Blackbeard, der tollpatschige Zuckerhändler Stede Bonnet und weitere bekommen neue Missionen spendiert, die insgesamt für mehr Tiefgang sorgen. Was bei den Offizieren und Nebenfiguren der Hauptstory wirklich schön und gelungen ist: Sie fügen sich ganz natürlich ins Spiel ein und wirken zu keinem Zeitpunkt künstlich oder aufgesetzt. Zwar gelingt nicht jede Textzeile bzw. so mancher one-liner wirkt etwas cringe, aber inhaltlich sitzen die Missionen alle sehr auf den Punkt.
Neben all dem und neuen Inseln zu freieren Erkundung, als es noch im Original möglich war, kommen die ursprünglichen Inhalte. Assassinen Aufträge, die Jagd nach Templern, Naval-Missionen, Lagerhäuser von Farmen plündern, und und und. Später im Spiel mit dem Erhalt der Tauchglocke stehen Unterwasser-Missionen offen und man ist erstaunt darüber, wie zahlreich die Anzahl an gesunkenen Fracks ist, die den ein oder anderen Schatz beherbergen. Es ist schlicht mehr von allem, was man kennt und schätzen gelernt hat im Spiel. Fehlen dürfen an dieser Stelle natürlich nicht die passiven Missionen für eure Flotte, die ihr Stück für Stück ausbauen dürft. Dazu müssen die legendären Forts erobert werden, auf dass ihr sichere Seewege für eure Flotte kreieren könnt.

Nur leichte RPG-Vibes
Es wurde von vornerein offen kommuniziert, dass Ubisoft das Gameplay von Assassin’s Creed Black Flag Resynced an den moderneren Standard der Reihe anpassen möchte. Aufatmen können all jene, denen die RPF-Features seit Origins zu viel wurden. In Black Flag Resynced findet ihr keinen Skilltree oder müsst XP farmen. Die Basis der Progression bleibt auf ihren beiden Grundpfeilern bestehen. Zum einen bekommt Edward durch angelegte Kleidung, Waffen und Talismane bessere Stats (Hitpoints, zugefügter Schaden, etc.), andererseits könnt ihr durch gehäutete Tiere Dinge wie Waffenbeutel und Co. aufwerten. Der andere Eckpunkt ist euer Schiff, die Jackdaw. Hierfür benötigt ihr eine vordefinierte Anzahl an Materialien und Dublonen, um euch das nächste Upgrade leisten zu können. Mehr Kanonen, ein besserer Rumpf und eben all das, was auf hoher See benötigt wird. Ab einer gewissen Stufe müsst ihr zunächst den Hafenmeister eurer Heimatinsel Great Inagua leveln, um neue Upgrades für die Jackdaw erhalten zu können.
Das Schleichsystem wurde Großteils aus Assassin’s Creed Shadows übernommen. Insgesamt ist es deutlich dynamischer, als es noch im Original der Fall war. Per Button könnt ihr euch etwa ducken oder Edward die Kapuze überziehen. Eine weiße Silhouette umgibt eure Figur, sobald ihr in einem Gebüsch unentdeckt schleicht. Die Stealth-Angriffe funktionieren zuverlässig gut, nur bei Luftattentaten hat Edward die Eigenart, immer wieder einfach aufzustehen, statt geduckt zu bleiben. Ganz neu dabei ist der Wurfpfeil, mit dem ihr Gegner an euch heranziehen könnt. Alternativ bietet er in der Höhe auch die Gelegenheit, einzelne Feinde zu erhängen. Achtet dabei nur darauf, dass ein erhängter Soldat natürlich deutlich auffälliger ist, als eine Leiche, die ihr im Gebüsch verstecken könnt.
Die Berserkerpfeile sind nicht mehr so übermächtig wie damals, was an der neuen Ausdauerleiste der Soldaten liegt. Zunächst muss man diese nämlich auf 0 bekommen, bevor ein Feind seine Defensive aufgibt und wir ihm an die Hitpoints gehen können. Im Falle der Berserkerpfeile kann es also schon einmal vorkommen, dass zwei Gegner mitunter minutenlang aufeinander eindreschen (bis der Ausdauerbalken unten ist), bevor einer der beiden ins virtuelle Gras beißt. Wo die Pfeile aus dem Verborgenem Geschossen werden, sind die Pistolen eher fürs Grobe zuständig. Diese sind nach wie vor wichtiger Bestandteil des Spiels, während wir dieses Mal Musketen erst gar nicht benutzen dürfen – was im Original noch möglich war.

Paraden zu Fuß, Feuerfässer zur See
Das überarbeitete Kampfsystem bietet meist einen Mehrwert zu dem des Originals. Wie bereits erwähnt müsst ihr zunächst die gegnerische Blockleiste leeren, bevor ihr zu einem wahnsinnig blutigen Finisher ausholen dürft. Diese sind mitunter erstaunlich brutal, zeigen jedoch andererseits aus so die unerbitterliche Brutalität der damaligen Zeit. Ihr könnt Kombos frei nach Gusto ausprobieren und miteinander verknüpfen. Leichte und Schwere Säbelhiebe, Tritte und Beinfeger, Schüsse, Wurfpfeil und so weiter. Die Buttons liegen dabei sauber zugänglich in der Hand und ihr behaltet durch die sinnvolle Anordnung immer den Überblick über eure Aktionen.
Das Problem ist eher, dass euch das Spiel für derartige Vielfältigkeit nicht belohnt. Die Kombinationen aus allen Gadgets gehen flüssig ineinander über und sehen wirklich schick aus, ihre Sinnhaftigkeit geht nur leider oftmals flöten. Zu oft nämlich wirft euch das Spiel einen Knüppel zwischen die Beine, weil es immer wieder zu Unsauberheiten kommt. Etwa dann, wenn ein Feind auf einer Stufe steht und eure Parade einfach nicht akzeptiert wird. Das Anvisiersystem soll eigentlich eine Hilfe in größeren Tumulten sein, springt aber derart oft zwischen den Feindenhin und her, dass wir es nach einer Weile erst gar nicht mehr nutzten. All das hat zur Folge, dass wir uns mit den möglichen Kombos viel weniger beschäftigt haben, als es das Spiel grundsätzlich hergibt. Statt dessen verließen wir uns auf das Parieren von Hieben und dem anschließenden Konter, der immer in einem Finisher endet. Das Parieren wird in Black Flag Resynced zur Allzweckwaffe, weil es durch eine kurze Verzögerung plus blauem Schimmer angezeigt wird und wir nach einer Parade das großzügige Zeitfenster zum Konter recht einfach ausnutzen können. Einzig die Zwischenbosse erfordern mehr Varianz in eurer Angriffsplanung.
Im Gegensatz dazu laufen die Seeschlachten wie aus einem Guss und machen ein ums andere Mal Spaß. Arbeitet sich die Crew anfangs noch an Schonern ab, geht es mit jedem Upgrade der Jackdaw den größeren Kalibern ans Holz: Von der Brigg zur Fregatte hin zu Kriegsschiffen verlangen euch die Gegner besonders im Verbund oft etwas ab. Mit dem Fernglas könnt ihr Schiffe auf ihre Wertigkeit und Ware analysieren, markieren und sie anschließend mit Kanonen, Mörsern und Feuerfässern in ihre Einzelteile zerlegen. Wobei ihr entscheiden dürft, ob ihr ein besiegtes Schiff versenkt, eure Gesucht-Anzeige senkt oder das Schiff in die eigene Flotte aufnehmt, um passive Missionen zu erledigen. Der neue Rammangriff ist für unseren Geschmack etwas zu übermächtig, ist aber insbesondere bei Fort-Angriffen unverzichtbar. Ebenfalls neue, sekundäre Feuermodi funktionieren bestens und frische Shantys machen das Leben zur See noch unterhaltsamer.

Wunderschöne Karibik
Die augenscheinlich Auffälligste Neuerung von Assassin’s Creed Black Flag Resynced liegt natürlich in der Grafik. Das Spiel wurde in der neuen Anvil-Engine wiedererbaut, die in Shadows erstmals zum Einsatz kam. Und Junge, was ist das für eine Pracht! Vielleicht wirkt sie noch etwas stimmiger als in Assassin’s Creed Shadows, einfach weil das Setting der Karibik die Stärken viel stärker transportieren kann. Städte sind wunderbar belebt und die Einwohner gehen ihrer Beschäftigung nach. Das Zusammenspiel zwischen Wasser, Sand, Vegetation und Fauna macht inklusive toller Licht- und Wettereffekte einfach eine Menge her.
Schon das Original zeichnete eine für damalige Verhältnisse stimmige Atmosphäre, wirkt jetzt mit dem Remake jedoch blass, leb-und farblos. Auf dem Meer fallen die neuen Wettereffekte ungleich stärker auf als am Land. Es ist imposant zuzusehen, wie sich langsam der Himmel verdunkelt und sich im Hintergrund ein Orkan zusammenbraut. Dann schießen Windhosen auf uns zu, während sich riesige Wellen am Bug brechen und das Wasser über das Deck der Jackdaw schießt. Am Controller wird es spürbar arbeitsreicher, wenn wir so richtig in einem Unwetter gefangen sind und der Wind die Segel aufplustert. In solchen Momenten sollte man keine Zeit an den schönen Ausblick verschwenden, sonst trifft der nächste Blitz garantiert den Mast.
Außerdem hat ein echter Tag- und Nachzyklus seinen Weg ins Spiel gefunden, was die Glaubwürdigkeit nochmals unterstreicht. So manche Mission schließt man jedoch besser bei Tageslicht ab, worauf wir im kommenden Abschnitt etwas detaillierter eingehen. Ladezeiten gibt es in Assassin’s Creed Black Flag Resynced übrigens nur noch bei Schnellreisen. Alles andere läuft jetzt komplett ohne Ladebalken ab, inklusive an- und abtauen des Schiffs, Betreten von Inseln usw.

Es bleiben Makel
Das Fehlen einer Minimap ist in diesem Sinne kein Makel, aber mir stieß gerade in den ersten Spielstunden wirklich sauer auf, dass die Minimap ersatzlos gestrichen wurde. So wurde ich oft zum Blick auf die Gesamtkarte und dem Umherschwenken und -zoomen gezwungen, was je nach Spielsituation allerdings gar keine Hilfe ist. Denn auf der allgemeinen Map kann man nur bis ins Grobe hineinzoomen, Feinheiten erkennt man in der Übersicht kaum oder nur sehr schwer. Statt dessen dient im Spiel ein oben eingeblendetes Band mit Himmelsrichtungen und (markierten) Objekten zur Orientierung.
Das Problem dabei ist, dass man in Assassin’s Creed Black Flag Resynced ständig gesperrte Gebietsbereiche von Spaniern und Engländern betritt, woraufhin einen die Wachen sofort angreifen. Im Original waren diese Bereiche stets gut erkennbar durch eine rote Markierung, in Resync gibt es dieses Feature einfach nicht. Nach einigen Spielstunden hatte ich mich jedoch daran gewöhnt und siehe da: Ich hab die Minimap seither nicht wieder vermisst. Tatsächlich erkennt man die Gefahrenbereiche, sofern man seine Augen aufsperrt, auch ohne die kleine Karte. Zur weiteren Orientierung färbt sich das Naviband zunächst gelb, bevor es rot wird. Es fällt nicht so deutlich auf wie die markierten Bereiche der Minimap, aber schlussendlich gewöhnt man sich daran und kann auch später vernünftig damit agieren.
Die Zuverlässigkeit des Plünderns von Kisten lässt ebenfalls etwas zu wünschen übrig. Gefühlt hat jedes zweite Mal das Plündern nicht funktioniert, also kurz einen Schritt zur Seite gemacht und erneut die Dreieck-Taste gedrückt halten. Das ist beileibe kein Beinbruch, nervt aber ungemein in Missionen, in denen wir unentdeckt dadurch unnötig aufgehalten werden. Manchmal hilft hier auch ein Nachjustieren der Kamera, die übrigens nicht in jeder Situation für den nötigen Überblick sorgt. Mehrfach kam es zu hektischen automatischen Schwenks, die uns völlig die Sicht auf das Geschehen nahmen. In brenzligen Situationen kostet sowas dann auch schon mal unnötige Hitpoints, weil man den Angriff eines Gegners schlicht nicht sieht.
Clipping- und Grafikfehler gab es im Original und gibt es auch hier im Remake. Keine Gamebreaker, manchmal unschön anzusehen, manchmal auch unabsichtlich komisch. Wenn beispielsweise Edward in einer Zwischensequenz das Ruder der Jackdaw übernimmt, das Schiff losfährt, das Ruder jedoch an Ort und Stelle bleibt. Schwimmsequenzen kollidieren des Öfteren mit der angelegten Kleidung, so dass Schärpen u.Ä. immer sehr sonderbar steif im Wasser anzusehen sind.
So atemberaubend das Segeln auf See mitsamt der Stürme und Unwetter sind: Es hat seine spielerischen Tücken. Wenn man beispielsweise auf Beutezug ist und sich mit mehreren Briggs und Fregatten anlegt, dann können Regen, Wirbelstürme und Gewitter den Überblick schon kräftig einschränken. Geht ihr dann über zum Entern, wird es in der Dunkelheit bei Unwettern wirklich unübersichtlich, wer Freund und wer Feind ist. Gelegentlich ist der Zeitverlust beim Erkennen der Gegner darin gegipfelt, dass ein oder zwei Crewmitglieder das zeitliche segneten, weil wir einfach zu langsam die Feinde dezimierten.

Fazit
Am Ende ist Assassin’s Creed Black Flag Resynced genau das geworden, was man sich als Fan des Originals erhofft: Eine echte Aufwertung eines ohnehin schon besonderen Spiels. Die Geschichte rund um Edward Kenway ist immer noch fesselnd und ergänzt dank der zahlreichen Upgrades bei Grafik und Inhalt das Original um sinnvolle Dinge. Ubisoft macht hier viel richtig und hat nicht so gekünzelt verbessert, wie wir bei manch anderen Remakes bereits den Eindruck hatten.
Trotz aller Euphorie hat Assassin’s Creed Black Flag Resynced auch ein paar Schattenseiten, die während unseres Spielzeitraums mal mehr und mal weniger ärgerlich zum Tragen kamen. Schlussendlich ist es ein Mehr von allem, was den Teil schon damals irgendwie liebenswert machte. Entsprechend können Fans des Originals von 2013 bei Resynced blind zuschlagen, denn wir garantieren euch erneut beste Unterhaltung auf ruhiger und stürmischer See.

