Die Demo zu „Echoes of Aincrad“: Warum Anime-Fans auf ihre Kosten kommen!!

    Die Tore zur virtuellen Welt öffnen sich erneut: Am 15. Juni ist die offizielle Demo zu Echoes of Aincrad erschienen und lädt JRPG- und Anime-Fans zu einem ausgiebigen Probelauf ein. Wir haben uns die virtuelle Rüstung übergestreift und satte acht Stunden in der Welt verbracht, um das Kampfsystem, das Leveldesign und das Spielgefühl auf Herz und Nieren zu prüfen. Unser Fazit vorweg: Wer dieses Genre liebt, kommt an diesem vielversprechenden Geheimtipp kaum vorbei.

    Schon beim Einstieg wird die Prämisse klar: Wir gehören zu den exklusiven „Betatestern“ der Spielwelt – eine charmante Parallele, die Fans von Sword Art Online und Ikonen wie Kirito sofort ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern dürfte. Wir betreten ein Abenteuer, das optisch wie mechanisch von der ersten Sekunde an eine wunderbare Anime-Atmosphäre versprüht. Das Beste für alle Fleißigen: Euer kompletter Fortschritt und die erspielten Daten aus dieser umfangreichen Demo lassen sich später nahtlos in die Vollversion übertragen. Es wird also keine Spielminute verschwendet!

    Flüssige Kämpfe und ein wunderschönes Artdesign

    Nach rund acht Stunden Spielzeit zeigt sich die Demo als echtes Content-Brett. Sie konzentriert sich vor allem darauf, das Kampfsystem, das Leveldesign und das Charakterdesign vorzustellen – und hier glänzt der Titel auf ganzer Linie. Die Kampfanimationen sind absolut top, fühlen sich wuchtig an und machen von der ersten Minute an riesigen Spaß. Die Handhabung und die allgemeine Spielmechanik sind extrem flüssig und gehen wunderbar leicht von der Hand.

    Gepaart mit einem wunderschönen, detailverliebten Leveldesign und fantastisch gezeichneten Charakteren zieht das Spiel optisch alle Register. Es macht einfach Laune, die Welt zu erkunden und die flüssigen Combos in die Monsterhorden zu zimmern.

    Stumme Helden und kleine Early-Demo-Macken

    Wo Licht ist, gibt es in einer frühen Demo natürlich auch noch ein paar Schattenseiten. Direkt am Anfang leidet eine der Zwischensequenzen leider noch unter einem asynchronen Ton – hier müssen die Entwickler bis zum Release definitiv noch einmal an den Reglern drehen. Zudem blickt man bei der Charaktererstellung noch in ein großes Fragezeichen: In der Demo starten wir mit einem fest vorgegebenen, stummen Charakter, der weder eine eigene Stimme besitzt, noch optisch angepasst werden konnte. Mehr als Nicken oder Kopfschütteln ist in den Dialogen aktuell nicht drin. Ob zum finalen Launch noch ein vollwertiger Charakter-Editor integriert wird, bleibt abzuwarten – zu wünschen wäre es dem tollen Design.

    Wer außerdem die wunderschöne Spielwelt bis in den letzten Winkel erkunden will, sollte tiefere Gewässer meiden: Unser stummer Betatester kann im aktuellen Build nämlich schlichtweg nicht schwimmen.

    Fazit: Eine uneingeschränkte Demo-Empfehlung!

    Echoes of Aincrad hat mich in den acht Stunden der Demo absolut positiv überrascht. Die Mechaniken laufen rund, die Optik ist wunderschön und die Kämpfe machen süchtig. Wer sich noch unsicher ist oder wissen möchte, ob das Spiel den eigenen Geschmack trifft, sollte nicht zögern und den Download auf Steam anwerfen. Die Demo zeigt mehr als genug vom Spiel, um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Wir sprechen eine wärmste Empfehlung aus!

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    Quellen: Bilder Video

    Daniel Spies (MUTINITUM)
    Gaming-Journalist & Strategie-Analyst. Hinter dem Projekt MutinituM, blicke ich über den Tellerrand der Spieleindustrie hinaus, immer kritisch, immer fundiert und mit einem besonderen Auge für die Strategie der Publisher. Mein Ziel: Die Geschichten hinter den Pixeln zu finden, die wirklich zählen.