Ein fremder Planet, schwebende Inseln und ein unendliches Wolkenmeer, das darauf wartet, erkundet zu werden. Mit ATMOSFAR (von Entwickler Apog Labs und Publisher SHUEISHA GAMES) erwartet uns ein Sci-Fi-Abenteuer, das die Sehnsucht nach Freiheit und Entdeckung ganz großschreibt. Ich konnte vor einiger Zeit, die inzwischen leider nicht mehr verfügbare Steam-Demo anspielen. Warum das Spiel trotz begrenzter Einblicke sofort auf eure Steam-Wunschliste wandern sollte, erfahrt ihr in meiner neuesten Raben-Preview.
Der Ersteindruck
Die Demo von ATMOSFAR fackelte nicht lange: Story mäßig ging es direkt mit der Flucht in einem kleinen, wendigen Gleiter los. Schon nach den ersten Minuten in der Luft wurde klar: Dieses Spiel sieht verdammt schön und unheimlich atmosphärisch aus. Das Artdesign lädt sofort zum Träumen ein und fängt die Faszination einer fremden, schwebenden Welt perfekt ein. Auch technisch stimmte die Basis bereits: Die Steuerung des Gleiters ging flüssig von der Hand, und beim Erkunden der ersten ein, zwei Inseln gab es keinerlei Grund zu mäkeln.
Das Gefühl eines echten Entdeckers
Obwohl der Einblick in der Demo stark begrenzt war – das erste eigene Lager und die grundlegenden Arbeitsstätten dienten eher als Anschauungsmaterial für das Grundkonzept –, hat das Spiel eine gewaltige Stärke bewiesen: Es weckt den Entdeckerdrang. Man fliegt durch die Wolken, sieht schwebende Landmassen am Horizont und will einfach nur wissen, was als Nächstes hinter der nächsten Nebelwand auf einen wartet. Zu diesem Zeitpunkt bestand die eigene Basis zwar noch ganz pragmatisch aus einem simplen Zelt mit Werkbank, aber das Gefühl, ein Pionier auf einem unberührten Planeten zu sein, war sofort da.
Das große Mysterium der Wolken
Die offizielle Spielbeschreibung verspricht für die Vollversion noch weitaus größere Kaliber: Eine „himmelhohe Odyssee“, bei der wir das Schicksal einer zusammengebrochenen Kolonie aufdecken und sogar einen gigantischen, mobilen Luftwaffenstützpunkt steuern sollen. Wie sich dieses riesige, fliegende Hauptquartier steuert und wie tief das Base Building am Ende wirklich wird, ließ sich in der Demo noch nicht erproben. Was mir jedoch im Gedächtnis geblieben ist, ist ein riesiges, bedrohliches Gewitter am Horizont – ein Wetterphänomen, das eine fast schon mystische, spannungsgeladene Aura versprühte. Es scheint, als hüteten die Entwickler hier noch einige spannende Geheimnisse, die es erst im fertigen Spiel zu lüften gilt.
Wann geht der Flug los?
Ein exaktes Release-Datum hat ATMOSFAR aktuell leider noch nicht. Zwischenzeitlich war das zweite Quartal im Gespräch, doch die Trailer deuten schlicht darauf hin, dass die Veröffentlichung noch für dieses Jahr (2026) geplant ist. Eine spielbare Demo gibt es derzeit im Store leider nicht mehr – umso wertvoller sind die Erinnerungen an diesen ersten, vielversprechenden Flug.
Mein Urteil
ATMOSFAR ist ein unheimlich solides, schönes Spiel, in dem man bei Release sicherlich etliche Stunden versenken kann. Wer Survival, Sci-Fi und das pure Gefühl des Entdeckens liebt, für den ist diese Himmels-Odyssee eine absolute Wunschlisten-Empfehlung!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.




