Mit dem T.Flight HOTAS NEO Ace Combat 8: Wings of Theve Edition bringt Thrustmaster einen speziell auf den neuen Teil der bekannten Luftkampfserie zugeschnittenen HOTAS auf den Markt. Der Flightstick ist offiziell für Ace Combat 8 lizenziert und für PlayStation 5, PlayStation 4 und PC ausgelegt. Das Layout wurde dabei gezielt auf den Einsatz in Ace Combat 8 abgestimmt.
Bereits vor einiger hatten wir mit dem T.Flight HOTAS ONE ein Modell aus Thrustmasters HOTAS-Reihe im Test. Als neues Modell verfolgt der NEO einen ähnlichen Ansatz, bietet aber zusätzliche Bedienelemente. Für unseren Test haben wir den T.Flight HOTAS NEO sowohl an der PlayStation 5 als auch am PC eingesetzt und dabei insbesondere Ace Combat 8 als Praxistest verwendet.
Die entscheidende Frage lautet daher: Wie viel besser fühlt sich der virtuelle Luftkampf mit einem echten HOTAS an und lohnt sich der Umstieg vom klassischen Gamepad?
Vielen Dank an Thrustmaster für die Bereitstellung des Testmusters.
Der T.Flight HOTAS NEO Ace Combat 8 im Überblick:
Mit dem T.Flight HOTAS NEO Ace Combat 8: Wings of Theve Edition bringt Thrustmaster einen speziell auf den neuen Teil der bekannten Luftkampfserie zugeschnittenen HOTAS auf den Markt. Der Flightstick ist offiziell für Ace Combat 8 lizenziert und unterstützt PlayStation 5, PlayStation 4 und PC. Dabei setzt Thrustmaster auf ein speziell abgestimmtes Tastenlayout, das die wichtigsten Funktionen des Spiels direkt über Stick und Schubhebel erreichbar macht.
Der HOTAS besteht aus zwei Komponenten: einem Flightstick und einem separaten Schubhebel. Beide Elemente können miteinander verbunden oder unabhängig voneinander aufgestellt werden. Dadurch lässt sich das System sowohl kompakt auf dem Schreibtisch als auch auf dem Schoß verwenden.
Technisch bietet der NEO sieben Steuerachsen, 16-Bit-Auflösung und insgesamt 16 Aktionstasten. Hinzu kommen unter anderem ein Ministick, ein multidirektionaler PoV-Schalter, ein Schnellfeuer-Trigger und eine spezielle Taste für High-G-Manöver. Für die Z-Achse kommt Thrustmasters H.E.A.R.T.-Hall-Effect-Technologie zum Einsatz.
Ein weiteres Merkmal ist das integrierte Vibrationsfeedback. Dieses soll unter anderem Raketenstarts, Kanonenfeuer, G-Kräfte und erlittenen Schaden direkt über den Griff spürbar machen. Das Vibrationsfeedback steht laut Thrustmaster auf PS5 und PC zur Verfügung.
Technische Daten
| Merkmal | T.Flight HOTAS NEO Ace Combat 8 Edition |
|---|---|
| Plattformen | PC, PlayStation 4, PlayStation 5 |
| Verbindung | USB |
| Steuerachsen | 7 |
| Auflösung | 16 Bit |
| Aktionstasten | 16 |
| Z-Achse | H.E.A.R.T.-Hall-Effect-Technologie |
| Schubhebel | Abnehmbar |
| Yaw-Steuerung | Z-Achse des Sticks oder Kipphebel am Schubhebel |
| Ministick | Ja |
| PoV-Schalter | Ja |
| Schnellfeuer-Trigger | Ja |
| High-G-Taste | Ja |
| Vibrationsfeedback | Ja |
| Abmessungen | 35 × 20 × 23 cm |
| Gewicht | 1.425 g |
| Preis | 129,99 Euro |
Über Thrustmaster:
Die Geschichte von Thrustmaster begann schon 1990 in den USA. Zentrale Produkte in dieser Zeit waren Joysticks und Schubregler für Flugsimulationen, aber auch bei den Lenkrädern mit Pedalen war Thrustmaster 1996 in einer Pionier-Rolle unterwegs. Seit 1999 gehört Thrustmaster zur Guillemot Corporation und hat so auch mehr Produkte für den Massenmarkt ins Sortiment aufgenommen. Heute umfasst das Portfolio neben Lenkräder und Pedalen sowie Joysticks und Schubregler, auch Gamepads und Headsets. Das Unternehmen hat sich die Kernwerte „Leidenschaft, Qualität und Innovation“ gegeben und bestrebt so Realismus und Tiefgang in Spielwelten zu verbessern. Mit den Produkten möchte man sich so an Gelegenheitsspieler und Videospiel-Enthusiasten gleichermaßen wenden.
Verpackung und Lieferumfang
Der T.Flight HOTAS NEO kommt in einer auffällig gestalteten Verpackung im aktuellen PlayStation-Design, die das Ace-Combat-8-Design konsequent aufgreift. Die Vorderseite zeigt den kompletten HOTAS in der lizenzierten Sonderedition und weist direkt auf die Kompatibilität mit PlayStation 5 und PlayStation 4 hin. Auf den weiteren Seiten informiert Thrustmaster ausführlich über die Funktionen des Controllers, die verschiedenen Bedienelemente und die unterstützten Plattformen.
Auch beim Öffnen setzt sich der informative Ansatz fort. Auf der Innenseite des Verpackungsdeckels befindet sich eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung, die unter anderem das Verbinden von Stick und Schubhebel sowie die grundlegende Einrichtung des HOTAS erklärt. Dadurch lässt sich bereits beim Auspacken nachvollziehen, wie die beiden Komponenten zusammengeführt und für den Betrieb vorbereitet werden.
Für den Transport sind die beiden Hauptkomponenten separat verpackt und in eine passgenaue Formeinlage aus gepresstem Fasermaterial eingebettet. Dadurch sitzen Stick und Schubhebel sicher im Karton und werden zuverlässig vor Stößen geschützt. Die einzelnen Komponenten sind zusätzlich in Schutzbeuteln verpackt.
Der Lieferumfang selbst fällt übersichtlich aus. Neben dem Flightstick und dem Schubhebel befinden sich ein USB-C-Kabel, ein Inbusschlüssel für die Verbindung der beiden Komponenten sowie die Sicherheitshinweise im Karton. Eine ausführliche gedruckte Bedienungsanleitung ist nicht enthalten, stattdessen verweist Thrustmaster auf die digitale Dokumentation.
Design und Verarbeitung
Beim Design des T.Flight HOTAS NEO Ace Combat 8: Wings of Theve Edition setzt Thrustmaster konsequent auf die Optik von Ace Combat 8. Das überwiegend schwarze Gehäuse wird durch orangefarbene Akzente ergänzt, während sich auf der Basis und am Schubhebel die entsprechenden Ace-Combat-8-Logos finden. Auf der Basis finden sich außerdem die entsprechenden Ace-Combat-8-Logos. Dabei wirkt das Design angenehm zurückhaltend. Die Lizenzierung beschränkt sich nicht darauf, lediglich ein Logo auf ein bestehendes Produkt zu setzen, auch das Farbschema ist darauf abgestimmt. Die Gestaltung vermittelt tatsächlich den Eindruck einer speziellen Ace-Combat-8-Edition.
Bei der Materialwahl setzt Thrustmaster vollständig auf Kunststoff. Angesichts der Preisklasse ist das allerdings kein wirklicher Kritikpunkt. Entscheidend ist vielmehr die Haptik und die Stabilität der Konstruktion und hier kann der NEO überzeugen. Die verwendeten Kunststoffe fühlen sich wertig an und gerade die strukturierten Griffbereiche sorgen für eine angenehme Haptik. Der Stick liegt sicher in der Hand und auch der Schubhebel vermittelt einen soliden Eindruck.
Natürlich darf man bei einem HOTAS für 129,99 Euro keine Metallkonstruktion aus dem High-End-Bereich erwarten. Gemessen am Preis ist die Verarbeitung aber sehr gut. Der NEO wirkt nicht wie ein möglichst günstig produziertes Einsteigergerät, sondern vermittelt einen insgesamt qualitativen Eindruck.
Eine Besonderheit der Konstruktion ist die Aufteilung in zwei separate Komponenten. Stick und Schubhebel können über zwei Schrauben miteinander verbunden werden und bilden dann eine kompakte Einheit. Alternativ lassen sich beide Elemente getrennt voneinander aufstellen und über ein Kabel miteinander verbinden. Diese Flexibilität ist gerade für unterschiedliche Einsatzorte praktisch. Verbunden kann der HOTAS beispielsweise bequem auf dem Schoß genutzt werden, während sich die beiden Komponenten getrennt am Schreibtisch oder in einem Cockpit individuell positionieren lassen. Für eine feste Montage stellt Thrustmaster außerdem eine Bohrschablone bereit. Damit können Nutzer eigene Halterungen anfertigen und den NEO auch in ein individuelles Cockpit integrieren.
Bedienelemente und Ergonomie
Bei einem HOTAS ist eine sinnvolle Anordnung der Bedienelemente entscheidend. Beim T.Flight HOTAS NEO sind die wichtigsten Funktionen gut erreichbar und lassen sich auch während eines laufenden Luftkampfes bedienen, ohne die Hand vom jeweiligen Bedienelement nehmen zu müssen. Die Tasten am Stick sind gut positioniert und besitzen einen angenehm definierten Druckpunkt. Zwar fühlt sich die Betätigung nicht so direkt an wie bei einem mechanischen Schalter, dennoch ist der Druckpunkt klar wahrnehmbar und gibt eine gute Rückmeldung.
Auch die Bedienelemente am Schubhebel sind sinnvoll angeordnet und lassen sich gut erreichen. Bei ihrer Betätigung ist teilweise ein leicht metallisch klingendes Geräusch zu hören. Dies ist allerdings eher eine akustische Eigenheit der Mechanik als ein qualitativer Nachteil.
Auf dem Stick finden sich unter anderem der Schnellfeuer-Trigger, ein Ministick und ein multidirektionaler PoV-Schalter. Hinzu kommt eine separate Taste für High-G-Manöver. Damit liegen gerade für Ace Combat 8 wichtige Funktionen direkt am Steuerknüppel.
Der Schubhebel besitzt eine gut definierte Mittelstellung und lässt sich angenehm fein bewegen. Die Eingaben werden sauber erfasst, wodurch sich die Geschwindigkeit des Flugzeugs präzise kontrollieren lässt.
Interessant ist außerdem die Möglichkeit, die Yaw-Steuerung auf unterschiedliche Weise vorzunehmen. Der Stick kann um die eigene Achse gedreht werden, alternativ steht am Schubhebel ein entsprechender Kipphebel zur Verfügung.
Welche Variante bevorzugt wird, hängt letztlich von den persönlichen Vorlieben ab. Wer das Drehen des Sticks nicht mag, kann die Gierbewegung über den Kipphebel steuern. Separate Ruderpedale sind dadurch für den Einstieg nicht zwingend erforderlich, können bei Bedarf aber nachgerüstet werden.
Anschluss und Einrichtung
Der T.Flight HOTAS NEO unterstützt PC, PlayStation 4 und PlayStation 5. Vor der Verwendung muss lediglich der passende Betriebsmodus ausgewählt werden.
Dazu wird die Mode-Taste zunächst drei Sekunden gedrückt. Anschließend kann durch kurzes Drücken der Mode-Taste zwischen den verschiedenen Betriebsarten gewechselt werden. Die LED an der PS-Taste zeigt den aktuell ausgewählten Modus an:
| Plattform | LED-Farbe |
|---|---|
| PlayStation 4 | Blau |
| PlayStation 5 | Rot |
| PC | Grün |
Am PC sollte vor der ersten Verwendung zunächst der entsprechende Treiber von Thrustmaster installiert werden. Die dafür benötigte Software stellt der Hersteller über seine Support-Seite bereit. Danach ist die Einrichtung unkompliziert. Sowohl auf der PS5 als auch am PC wurde der HOTAS von Ace Combat 8 direkt erkannt. Eine aufwendige manuelle Konfiguration war daher nicht notwendig.
Ace Combat 8: Das passende Mapping
Genau hier spielt die spezielle Edition ihre größte Stärke aus. Thrustmaster hat das Layout auf Ace Combat 8 abgestimmt und die wichtigsten Funktionen sinnvoll auf Stick und Schubhebel verteilt. Das Mapping ist insgesamt intuitiv. Raketen, Maschinenkanone, Waffenwechsel, Zielwechsel, Radar, Kamera und weitere Funktionen liegen direkt an den Bedienelementen des HOTAS.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings ein Punkt, der nicht dem HOTAS selbst anzulasten ist: Ace Combat 8 zeigt in Tutorials und anderen Hinweisen weiterhin die Tastenbelegung eines Standardcontrollers an. Wer zum ersten Mal mit dem HOTAS spielt, muss daher gelegentlich übersetzen, welche auf dem Bildschirm angezeigte Controller-Taste dem jeweiligen Bedienelement des NEO entspricht. Nach kurzer Eingewöhnung stellt das jedoch kein großes Problem mehr dar.
Fluggefühl in Ace Combat 8
Im praktischen Einsatz zeigt sich dann sehr schnell, warum ein HOTAS für ein Spiel wie Ace Combat 8 interessant sein kann. Das Fliegen fühlt sich mit dem T.Flight HOTAS NEO deutlich natürlicher an. Ein klassischer Controller verteilt die verschiedenen Flugbewegungen auf vergleichsweise wenige Eingabemöglichkeiten. Beim HOTAS stehen dagegen mehrere Freiheitsgrade unmittelbar zur Verfügung. Pitch, Roll und Yaw lassen sich direkt über den Stick beziehungsweise die entsprechende Steuerung beeinflussen. Gleichzeitig liegt der Schub unabhängig davon auf dem Throttle. Dadurch entsteht ein deutlich stärkeres Gefühl, tatsächlich ein Flugzeug zu steuern. Besonders bei schnellen Richtungswechseln und Luftkämpfen macht sich das bemerkbar.
Auch die Anordnung der zusätzlichen Tasten zahlt sich aus. Raketen abfeuern, Waffen wechseln oder Ziele auswählen lässt sich erledigen, ohne die Hand vom Stick nehmen zu müssen. Dabei sollte man allerdings etwas Eingewöhnungszeit einplanen. Wer bisher ausschließlich mit einem normalen Controller gespielt hat, wird nicht sofort jede Bewegung perfekt beherrschen. Die zusätzliche Freiheit der Steuerung bedeutet auch, dass die verschiedenen Achsen zunächst verinnerlicht werden müssen. Das ist allerdings kein spezielles Problem des NEO. Auch die Steuerung mit einem klassischen Controller erfordert in Ace Combat 8 etwas Übung, insbesondere wenn es darum geht, die Flugbewegungen wirklich präzise zu kontrollieren.
Vibrationsfeedback
Ein ebenso spannendes Feature des T.Flight HOTAS NEO ist das integrierte Vibrationsfeedback. Dieses arbeitet im Praxistest erstaunlich kräftig und ist damit weit mehr als eine dezente Begleitfunktion. Ereignisse wie Waffenfeuer, Treffer und andere Effekte werden direkt über den Griff an die Hand weitergegeben. Gerade in Ace Combat 8 steigert das die Immersion spürbar. Zusammen mit der direkten Steuerung entsteht deutlich stärker das Gefühl, selbst im Cockpit zu sitzen.
Während der HOTAS bereits durch seine Bauform und die getrennte Schubsteuerung für ein anderes Spielgefühl sorgt, macht die Vibration die Ereignisse im Spiel zusätzlich körperlich wahrnehmbar. Besonders in intensiven Luftkämpfen trägt das viel zur Atmosphäre bei. Thrustmaster integriert das Vibrationsfeedback direkt in den Griff und setzt dabei unter anderem auf Rückmeldungen bei Raketeneinschlägen, Kanonenfeuer, G-Kräften und erlittenem Schaden. Für unseren Test ist dabei vor allem entscheidend: Die Vibration ist tatsächlich kräftig genug, um nicht einfach unterzugehen. Sie trägt spürbar zum Spielerlebnis bei. Lediglich in den Videosequenzen kann sie stellenweise etwas stören.
Auf dem Sofa oder am Schreibtisch
Die flexible Konstruktion ist eine der großen Stärken des Thrustmaster T.Flight HOTAS NEO Ace Combat 8: Wings of Theve Edition. Verbunden bilden Stick und Schubhebel eine kompakte Einheit, die sich hervorragend auf dem Schoß verwenden lässt. Gerade an der PS5 am Fernseher ist das ausgesprochen praktisch.
Wer dagegen am Schreibtisch spielt, kann beide Komponenten getrennt voneinander positionieren. Der Abstand lässt sich dadurch individuell anpassen und auch ein größerer, cockpitähnlicher Aufbau ist möglich. Für Nutzer mit einem eigenen Cockpit bietet Thrustmaster zusätzlich eine Bohrschablone an, mit der individuelle Halterungen umgesetzt werden können. Damit eignet sich der NEO sowohl für den unkomplizierten Einsatz auf der Couch als auch für ambitioniertere Setups.
Auch abseits von Ace Combat 8
Trotz der offiziellen Ace-Combat-8-Lizenz ist der NEO natürlich nicht auf dieses eine Spiel beschränkt. Die PC-Kompatibilität eröffnet die Nutzung mit weiteren kompatiblen Flugspielen und Flugsimulationen. Auch die Möglichkeit, später Ruderpedale einzubinden, macht das System interessant für Nutzer, die mit einem einfachen Setup einsteigen und dieses später erweitern möchten. Damit ist der NEO nicht ausschließlich ein spezielles Ace-Combat-8-Zubehör, sondern kann durchaus als Einstieg in die Welt der HOTAS-Systeme dienen.
PlayStation/PC oder Xbox/PC?
Thrustmaster bietet den T.Flight HOTAS NEO in zwei Plattformvarianten an. Die von uns getestete Ace Combat 8: Wings of Theve Edition ist für PlayStation 5, PlayStation 4 und PC ausgelegt. Für Xbox-Spieler gibt es mit dem T.FLIGHT HOTAS NEO X Ace Combat 8: Wings of Theve Edition eine entsprechende Variante für Xbox Series X|S, Xbox One und PC.
Das grundlegende Konzept bleibt dabei erhalten: Auch die Xbox/PC-Version bietet einen abnehmbaren Schubhebel, sieben Achsen, 16 Aktionstasten und integriertes Vibrationsfeedback. Beim Kauf sollte daher auf die passende Variante geachtet werden. Wer den HOTAS hauptsächlich an einer PlayStation einsetzen möchte, greift zur PlayStation/PC-Version. Xbox-Nutzer benötigen entsprechend die Xbox/PC-Ausführung.
Fazit
Der T.Flight HOTAS NEO Ace Combat 8: Wings of Theve Edition erweist sich im Test als durchdachter und erstaunlich vielseitiger Einstieg in die Welt der HOTAS-Steuerung. Besonders gut gefallen uns die Verarbeitung und Haptik. Zwar besteht der HOTAS vollständig aus Kunststoff, angesichts des Preises von 129,99 Euro ist das aber vollkommen angemessen. Die Konstruktion fühlt sich wertig an, die Bedienelemente besitzen einen guten Druckpunkt und der Schubhebel lässt sich präzise bewegen.
Noch wichtiger ist allerdings das Bedienkonzept. Die Aufteilung von Stick und Schubhebel funktioniert in Ace Combat 8 hervorragend. Das Spiel wird sowohl auf PS5 als auch PC direkt erkannt und das vorgegebene Mapping ist sinnvoll. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ermöglicht der HOTAS eine deutlich direktere Kontrolle über das Flugzeug als ein klassischer Controller.
Besonders überzeugend ist dabei die Kombination aus separater Schubkontrolle, mehreren Steuerachsen und den gut erreichbaren Tasten am Stick. Das kräftige Vibrationsfeedback setzt dem Ganzen schließlich noch die sprichwörtliche Krone auf und sorgt für eine spürbare zusätzliche Immersion.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität. Verbunden lässt sich der HOTAS bequem auf dem Schoß nutzen, was ihn gerade für PS5-Spieler am Fernseher interessant macht. Getrennt können Stick und Schubhebel dagegen auch auf dem Schreibtisch oder in einem individuellen Cockpit eingesetzt werden.
Wer Ace Combat 8 bislang ausschließlich mit dem Gamepad spielt, sollte allerdings eine gewisse Eingewöhnungszeit einplanen. Der HOTAS macht die Steuerung nicht automatisch einfacher. Vielmehr bietet er zusätzliche Freiheitsgrade, die zunächst gelernt und verinnerlicht werden müssen. Sind diese einmal verinnerlicht, macht das Fliegen damit jedoch spürbar mehr Spaß.
Mit 129,99 Euro ist der T.Flight HOTAS NEO kein High-End-HOTAS, will das aber auch gar nicht sein. Stattdessen verbindet Thrustmaster eine gute Verarbeitung, eine flexible Konstruktion und ein speziell auf Ace Combat 8 abgestimmtes Bedienkonzept mit einem vergleichsweise attraktiven Preis. Grade bei einer Flugsimulation, wie Ace Combat 8, die mehr auf Action ausgelegt ist, ein stimmiges Konzept.
Für Ace-Combat-Fans, die das Spiel intensiver und immersiver erleben möchten, ist der T.Flight HOTAS NEO daher eine klare Empfehlung. Gleichzeitig bietet er genügend Flexibilität, um auch über Ace Combat 8 hinaus als Einstieg in die HOTAS-Welt zu dienen.
Der T.Flight HOTAS NEO Ace Combat 8: Wings of Theve Edition wurde Game2Gether von Thrustmaster für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.



