MOBAPAD Chitu 2 HD Mechanical im Test: Knackige Tasten und mehr Kontrolle

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    Mit dem Chitu 2 HD Mechanical bietet MOBAPAD eine weitere Variante seines Switch-2-Controllers an. Während die Silent Edition vor allem mit leisen und angenehm gedämpften Tasten überzeugen möchte, setzt die Mechanical-Version auf mechanische Schalter mit deutlich hörbarem Klick und einem knackigeren Druckpunkt.

    Auch ansonsten basiert der Controller auf der gleichen Plattform. TMR-Sticks, HD-Rumble, Gyroskop, NFC, zwei frei belegbare Zusatztasten, Makros und umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten gehören ebenso zur Ausstattung. Eine Besonderheit der Mechanical-Version ist zudem das austauschbare Steuerkreuz, das je nach Spiel gegen eine alternative Variante gewechselt werden kann.

    Wir haben den MOBAPAD Chitu 2 HD Mechanical in der Version inklusive Dock an der Nintendo Switch 2 getestet. Zusätzlich kam der Controller per Bluetooth an PC und iOS zum Einsatz. Im direkten Vergleich zur bereits getesteten Chitu 2 HD Silent Edition schauen wir uns insbesondere die mechanischen Schalter, das Steuerkreuz und das Spielgefühl genauer an.

    Vielen Dank an MOBAPAD* für die Bereitstellung des Testmusters.

    Der MOBAPAD Chitu 2 HD Mechanical im Überblick

    Der MOBAPAD Chitu 2 HD Mechanical ist ein kabelloser Gaming-Controller, der sich optisch und bei seiner grundlegenden Form am Nintendo Switch Pro Controller orientiert. Gleichzeitig erweitert MOBAPAD das Konzept um zusätzliche Tasten, moderne TMR-Sticks und zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten.

    Die Mechanical-Version unterscheidet sich vor allem durch ihre mechanischen Schalter. Statt gedämpfter Silent-Tasten kommen klassische mechanische Schalter mit einem charakteristischen Klickgeräusch zum Einsatz. Der Druckpunkt fällt dadurch knackiger aus, während die Tasten etwas leichtgängiger reagieren. Im direkten Wechsel mit der Silent Edition vermittelt der Controller dadurch ein direkteres und subjektiv etwas schnelleres Spielgefühl.

    Eine weitere Besonderheit ist das austauschbare Steuerkreuz. Das klassische Steuerkreuz kann gegen eine alternative D-Pad-Variante getauscht werden. Dadurch lässt sich der Controller besser an unterschiedliche Spielgenres und persönliche Vorlieben anpassen. Zusätzlich stehen zwei rückseitige Tasten mit den Bezeichnungen GL und GR zur Verfügung. Diese können mit Funktionen oder Makros belegt werden. Über die MOBAPAD-App kommen weitere Möglichkeiten für Buttonmapping, Stick-Einstellungen, Vibration, Beleuchtung und Profile hinzu.

    Technische Daten

    Merkmal MOBAPAD Chitu 2 HD Mechanical
    Kompatibilität Nintendo Switch, Nintendo Switch 2, PC, iOS, Android
    Verbindung Bluetooth, USB
    Sticks TMR-Sticks
    Gyroskop 6-Achsen-Gyroskop
    Rumble HD-Rumble
    NFC Ja
    Makros Ja
    Zusatz-Tasten GL und GR
    RGB-Beleuchtung Ja
    Akku 1.000 mAh
    Steuerkreuz Austauschbare Varianten
    Lieferumfang der getesteten Version Controller, Dock, USB-Kabel

    Über Mobapad

    MOBAPAD ist ein Hersteller von Gaming-Peripherie aus China, der sich insbesondere auf Controller und Zubehör für Nintendo-Konsolen spezialisiert hat. Das Unternehmen beziehungsweise die dahinterstehende Guangzhou Xinxiang Culture Co., Ltd. wurde 2018 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Guangzhou, während sich die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Shenzhen befindet.

    Seit den ersten Controllern für Nintendo Switch hat MOBAPAD sein Portfolio kontinuierlich ausgebaut. Zum Sortiment gehören neben klassischen Gamecontrollern unter anderem Joy-Con-Alternativen und weiteres Zubehör für Nintendo Switch und Nintendo Switch 2. Einen Schwerpunkt legt der Hersteller auf ergonomische Designs sowie eigene Lösungen bei Tasten, Sticks und Vibration.

    Bereits 2020 entwickelte MOBAPAD seinen ersten Drittanbieter-Controller für die Nintendo Switch mit HD-Rumble. In den folgenden Jahren folgten unter anderem der Huben M9 HD, der Chitu HD und verschiedene Joy-Con-Modelle. Mit dem Chitu 2 HD führt MOBAPAD diese Entwicklung mit TMR-Sticks, HD-Rumble und umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten weiter.

    Lieferumfang und Verpackung

    Die Verpackung fällt kompakt und ansprechend aus und vermittelt bereits beim Auspacken einen hochwertigen Eindruck. Der Controller ist sicher verstaut und das Zubehör beschränkt sich auf die für den Betrieb notwendigen Komponenten.

    Wir haben die Variante des Chitu 2 HD Mechanical inklusive Dock getestet. Dieses dient nicht nur als praktische Ablage, sondern ermöglicht auch das Laden des Controllers. Das Dock fügt sich optisch passend in das Gesamtkonzept ein. Zum Lieferumfang gehören der Controller, das Dock und ein USB-Kabel.

    Design und Verarbeitung

    Beim grundsätzlichen Design bleibt MOBAPAD seiner Linie treu. Die Form erinnert deutlich an den Nintendo Switch Pro Controller, die seiten sind jedoch etwas griffiger. Das von uns gestete schwarze Modell besitzt eine eher matte Oberfläche. Anders als beim Silent-Modell ist hier keine RGB-Beleuchtung integriert, sondern lediglich das Logo beleuchtet.

    Die Verarbeitung ist sauber. Gehäuse, Tasten und Bedienelemente vermitteln einen ordentlich gefertigten Eindruck. Auch bei stärkerem Druck oder schnellen Bewegungen zeigt der Controller keine auffälligen Schwächen.

    Das Gewicht fällt angenehm aus. Der Chitu 2 HD Mechanical liegt sicher in der Hand, ohne unnötig schwer zu wirken. Die Form der Griffe sorgt dabei für einen guten Halt und eignet sich auch für längere Spielsessions.

    Ergonomie und Bedienung

    Wer bereits mit dem Nintendo Switch Pro Controller spielt, findet sich auf Anhieb zurecht. Die Position der Standardtasten entspricht weitgehend dem Nintendo-Pendant. Dadurch ist keine lange Eingewöhnung erforderlich.

    Die zusätzlichen GL- und GR-Tasten auf der Rückseite erweitern die Bedienmöglichkeiten. Gerade zu Beginn muss man sich allerdings an deren Position gewöhnen. In den ersten Spielstunden kann es passieren, dass die Tasten versehentlich ausgelöst werden.

    Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit lassen sich die zusätzlichen Tasten jedoch sinnvoll einsetzen und können gerade bei Spielen mit vielen gleichzeitig benötigten Funktionen eine praktische Ergänzung darstellen.

    Mechanische Tasten mit knackigem Druckpunkt

    Der größte Unterschied zur Silent Edition steckt in den Tasten. Während die Silent-Version auf eine besonders leise Betätigung setzt, verwendet der Chitu 2 HD Mechanical mechanische Schalter mit dem typischen Klicksound.

    Die Schalter fühlen sich etwas leichtgängiger an und besitzen einen deutlich knackigeren Schaltpunkt. Eingaben werden dadurch sehr klar rückgemeldet. Im direkten Vergleich mit der Silent Edition wirkt die Mechanical-Version subjektiv etwas schneller und unmittelbarer.

    Gerade bei Spielen mit vielen schnellen Eingaben gefällt dieses direkte Feedback. Jeder Tastendruck wird deutlich wahrgenommen und vermittelt ein präzises Gefühl.

    Der Nachteil ist gleichzeitig offensichtlich: Die mechanischen Schalter sind deutlich hörbarer. Wer möglichst leise spielen möchte oder häufig mit Kopfhörern spielt, dürfte die Silent Edition als angenehmer empfinden.

    TMR-Sticks überzeugen erneut

    Bei den Sticks setzt MOBAPAD ebenfalls auf die bereits aus der Silent Edition bekannten TMR-Sticks. Auch im Mechanical-Modell arbeiten diese leichtgängig und sehr präzise. Feine Bewegungen lassen sich sauber kontrollieren und die Eingaben werden direkt umgesetzt. Die werkseitige Deadzone liegt auf einem normalen und gut nutzbaren Niveau.

    Über die MOBAPAD-App lässt sich die Konfiguration zusätzlich anpassen. So können unter anderem Totzonen und Empfindlichkeitskurven verändert werden.

    Direktere Trigger

    Auch bei den Triggern macht sich im direkten Vergleich zur Silent Edition ein Unterschied bemerkbar. Der Chitu 2 HD Mechanical reagiert subjektiv direkter und vermittelt dadurch ein etwas schnelleres Ansprechverhalten. Die Trigger lassen sich weiterhin leichtgängig betätigen und besitzen gleichzeitig einen angenehmen Widerstand. Gerade bei Spielen, bei denen schnelle und präzise Eingaben gefragt sind, fühlt sich die Mechanical-Version dadurch etwas unmittelbarer an.

    Der Unterschied ist beim direkten Wechsel zwischen beiden Controllern tatsächlich spürbar. Während die Silent Edition etwas weicher und gedämpfter wirkt, vermittelt der Mechanical ein direkteres Spielgefühl.

    Austauschbares Steuerkreuz

    Eine Besonderheit des Chitu 2 HD Mechanical ist das austauschbare Steuerkreuz. MOBAPAD liefert unterschiedliche Varianten, sodass die Form des D-Pads an die eigenen Vorlieben beziehungsweise das jeweilige Spiel angepasst werden kann. Das klassische Steuerkreuz eignet sich besonders für Spiele, bei denen einzelne Richtungen präzise angesteuert werden müssen. Dazu gehören beispielsweise klassische 2D-Plattformer, Retrospiele oder viele Metroidvania-Titel.

    Die alternative D-Pad-Variante kann dagegen interessant sein, wenn schnelle diagonale Bewegungen und fließende Richtungswechsel gefragt sind. Gerade bei Fighting Games wie Street Fighter 6 können solche Eigenschaften von Vorteil sein. Auch Arcade-Spiele profitieren je nach Steuerung von einer entsprechend gewählten Variante. Der Wechsel selbst erweitert den Controller damit um eine Möglichkeit, die bei vielen anderen Gamepads nicht vorhanden ist. Statt sich dauerhaft auf eine Form festlegen zu müssen, kann das Steuerkreuz an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden.

    Kräftiges HD-Rumble und Gyroskop

    Beim Rumble bleibt der Chitu 2 HD Mechanical auf dem Niveau der Silent Edition. Die Vibration arbeitet kräftig und differenziert und erinnert an das Feedback des Nintendo Pro Controllers. Im direkten Eindruck fällt die Rückmeldung ebenfalls angenehm kräftig aus. Die Intensität kann über die Software angepasst werden, sodass sich die Stärke an die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

    Das integrierte Gyroskop funktioniert ebenfalls zuverlässig. Bewegungssteuerungen lassen sich präzise nutzen und zeigen im Test ein ähnliches Verhalten wie beim Nintendo Pro Controller.

    Umfangreiche Konfiguration per App

    Die MOBAPAD-App bietet deutlich mehr Möglichkeiten als lediglich Firmware-Updates. Wir haben die iOS-Version getestet. Über die App lassen sich unter anderem die Totzonen der Sticks, die Empfindlichkeitskurve, das Buttonmapping, Tastenkombinationen und die Vibration individuell konfigurieren. Darüber hinaus kann man mittels der App auch die Firmware des Controllers aktualisieren.

    Darüber hinaus stehen spezielle Profile für Spiele zur Verfügung. Diese können optimierte Belegungen oder bestimmte Tastenkombinationen enthalten. Die Profile lassen sich über die App verwalten und wechseln. Die App ist damit vor allem eine Ergänzung für Nutzer, die ihren Controller möglichst detailliert anpassen möchten. Wer lediglich die Standardbelegung benötigt, kann den Chitu 2 HD Mechanical auch ohne Smartphone oder App verwenden.

    Makros direkt am Controller

    Makros lassen sich auch ohne die App erstellen. Über eine Tastenkombination wird die Aufnahme gestartet und anschließend direkt am Controller aufgezeichnet. Die fertige Aufnahme kann den GL- oder GR-Tasten zugeordnet werden. Dadurch lassen sich bestimmte Tastenkombinationen direkt über eine zusätzliche Taste abrufen.

    Wer mehrere Makros benötigt, greift zur App. Dort können mehrere Aufnahmen verwaltet und in Profilen abgelegt werden. Zwischen den Profilen kann anschließend über die Software gewechselt werden.

    Bluetooth und Kompatibilität

    Neben der Nintendo Switch 2 lässt sich der Chitu 2 HD Mechanical auch per Bluetooth mit anderen Geräten verbinden. Im Test haben wir den Controller mit einem PC und einem iOS-Gerät verbunden. Die Verbindung erwies sich dabei als stabil. Auffällige Latenzen oder Verbindungsabbrüche konnten wir während des Tests nicht feststellen.

    Damit eignet sich der Controller auch als vielseitiges Bluetooth-Gamepad außerhalb der Nintendo-Konsole.

    Wake-up-Funktion der Nintendo Switch 2

    Der Chitu 2 HD Mechanical unterstützt die Möglichkeit, die Nintendo Switch 2 direkt aus dem Standby zu wecken. Allerdings muss dafür eine bestimmte Kopplungsreihenfolge eingehalten werden.

    Wurde der Controller bereits auf herkömmlichem Weg gekoppelt, muss die Kopplung für die Wake-up-Funktion erneut durchgeführt werden. Dazu wird zunächst im Controller-Menü der Nintendo Switch 2 der Kopplungsmodus geöffnet. Anschließend wird der Chitu 2 HD Mechanical im Switch-Modus gekoppelt. Sobald der Controller erkannt wurde, darf das Menü nicht verlassen werden. Nun wird der linke Joy-Con kurz entfernt und anschließend wieder eingesetzt. Erst wenn das Controller-Symbol beziehungsweise die Anzeige am Controller zunächst blau und anschließend wieder weiß leuchtet, ist die Wake-up-Funktion aktiviert. Danach genügt ein Druck auf die Home-Taste des Controllers, um die Nintendo Switch 2 aus dem Standby zu wecken.

    NFC und Amiibo

    Auch NFC ist an Bord. Der entsprechende Sensor befindet sich im Bereich des MOBAPAD-Logos auf der Oberseite des Controllers. Im Test wurden Amiibo zuverlässig erkannt. Die Erkennung funktionierte dabei ebenso unkompliziert wie mit den Nintendo-Controllern.

    Akku und Dock

    Der integrierte Akku bietet eine gute Laufzeit für längere Gaming-Sessions. Wie lange der Controller tatsächlich durchhält, hängt unter anderem von der Nutzung der RGB-Beleuchtung und der Vibrationsfunktion ab.

    © 2026 Game2Gether

    Besonders praktisch ist bei der von uns getesteten Variante das mitgelieferte Dock. Der Controller kann nach dem Spielen einfach aufgesetzt werden und steht damit gleichzeitig ordentlich und griffbereit auf dem Tisch. Das Dock ist damit vor allem eine Komfortfunktion, die den täglichen Umgang mit dem Controller angenehmer macht. Als kleines optische Gimmick verfügt sie über eine integrierte ARGB-Beleuchtung mit Regenbogeneffekt.

    Chitu 2 HD Mechanical vs. Chitu 2 HD Silent

    Da beide Controller auf der gleichen Grundplattform basieren, sind die Unterschiede vor allem bei den Bedienelementen interessant. Beide Modelle verfügen über TMR-Sticks, HD-Rumble, Gyroskop, NFC, GL- und GR-Tasten, Makros, RGB-Beleuchtung und umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten.

    Bereich Chitu 2 HD Silent Chitu 2 HD Mechanical
    Ergonomie Pro-Controller-ähnliche Form, griffig Pro-Controller-ähnliche Form, griffig
    Haupttasten Leise, gedämpft, definierter Druckpunkt Mechanisch, klickend, knackiger Druckpunkt
    Tastengefühl Etwas straffer und gedämpfter Leichtgängiger und direkter
    Geräuschentwicklung Sehr leise Deutlich hörbarer Klick
    Sticks TMR, leichtgängig und präzise TMR, leichtgängig und präzise
    Trigger Leichtgängig, angenehmer Widerstand Leichtgängig, subjektiv direkter
    Steuerkreuz Fest verbaut Austauschbare Varianten
    Rumble Kräftig und differenziert Kräftig und differenziert
    Gyroskop Ja Ja
    NFC/Amiibo Ja Ja
    Zusatz-Tasten GL und GR GL und GR
    Makros Ja Ja
    App Ja Ja
    RGB Ja Ja
    Dock Je nach Variante Bei der getesteten Variante enthalten

    Welche Version passt zu welchem Spielertyp?

    Die Unterschiede zwischen beiden Versionen sind weniger eine Frage der Ausstattung als des persönlichen Spielgefühls.

    Wer einen möglichst leisen Controller bevorzugt, da er auf seine Umgebung Rücksicht nehmen muss oder ein etwas gedämpfteres Tastengefühl bevorzugt, findet mit der Silent Edition die passendere Ausrichtung.

    Die Mechanical-Version richtet sich dagegen stärker an Spieler, die einen knackigen Druckpunkt und eine deutlichere taktile Rückmeldung bevorzugen. Die mechanischen Schalter fühlen sich etwas leichtgängiger und direkter an. Das kann insbesondere bei schnellen Spielen angenehm sein.

    Das austauschbare Steuerkreuz erweitert den Mechanical zusätzlich um eine Möglichkeit, die Silent Edition nicht bietet. Gerade für Spieler, die sowohl klassische 2D-Spiele als auch Fighting Games oder Arcade-Titel spielen, kann die Möglichkeit zur Anpassung interessant sein.

    Fazit

    Der MOBAPAD Chitu 2 HD Mechanical übernimmt viele der Stärken der Silent Edition und setzt bei den Bedienelementen einen deutlich anderen Schwerpunkt. Die mechanischen Schalter sorgen für einen knackigen Schaltpunkt, sind etwas leichtgängiger und vermitteln im direkten Vergleich ein subjektiv direkteres und schnelleres Spielgefühl. Die Kehrseite ist der typische Klicksound. Wer besonders leise spielen möchte, findet mit der Silent Edition die passendere Variante. Für alle, die hingegen ein deutliches mechanisches Feedback bevorzugen, ist der Chitu 2 HD Mechanical interessant.

    Auch bei den Triggern ist der Unterschied im direkten Vergleich spürbar. Die Mechanical-Version reagiert subjektiv etwas direkter, ohne dabei an angenehmem Widerstand einzubüßen. Ein echtes Plus ist das austauschbare Steuerkreuz. Je nach Spiel und persönlicher Vorliebe kann zwischen verschiedenen Varianten gewechselt werden. Damit lässt sich der Controller beispielsweise besser auf klassische 2D-Spiele oder Fighting Games abstimmen.

    Abseits dieser Unterschiede bleibt das starke Gesamtpaket erhalten. Die TMR-Sticks arbeiten präzise und leichtgängig, das HD-Rumble ist kräftig und differenziert, das Gyroskop funktioniert zuverlässig und auch NFC beziehungsweise Amiibo machen im Test keine Probleme. Dazu kommen GL- und GR-Tasten, Makros, Profile und die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten der MOBAPAD-App. Bluetooth funktioniert zuverlässig mit PC und iOS und macht den Controller auch abseits der Nintendo Switch 2 vielseitig einsetzbar.

    Wer bereits mit der Silent Edition liebäugelt, muss sich daher vor allem zwischen zwei unterschiedlichen Bedienkonzepten entscheiden: Die Silent Edition setzt auf Ruhe und ein gedämpfteres Tastenfeedback, während der Mechanical mit Klick, knackigem Druckpunkt und direkterem Spielgefühl arbeitet. Die zusätzliche Möglichkeit, das Steuerkreuz auszutauschen, macht die Mechanical-Version dabei noch etwas flexibler. Erhältlich ist der Controller aktuell im Webshop von MOBAPAD* oder zum Beispiel bei Amazon*.

    Der Chitu 2 HD Mechanical wurde Game2Gether von MOBAPAD für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.

    Alex
    Meine Leidenschaft für PC-Hardware begleitet mich seit meiner Jugend. Über viele Hardware-Generationen hinweg habe ich eigene Systeme aufgebaut, getestet und weiterentwickelt – später kamen auch Konsolen und Gaming-Equipment hinzu. Bei Game2Gether bin ich vielseitig unterwegs: von Hardware und Technik über Gaming und Reviews bis hin zu aktuellen News. Mein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Hardware, wobei mich vor allem die Technik hinter den Produkten und deren praktischer Nutzen interessieren.