Neue Magic the Gathering Erweiterung, Ikoria: Liar of Behemoths

Magic the Gathering Ikora

Am 15. Mai ist es endlich soweit. Die neue Erweiterung Ikoria: Liar of Behemoths erscheint für Magic the Gathering.

Mit Ikoria: Lair of Behemoths erscheint am 15. Mai die mittlerweile 84. Erweiterung für Magic the Gathering. Ursprünglich war der Release am 24. April geplant. Durch die COVID-19 Pandemie wurde aber der Release in Asien auf den 17. April vorverlegt und auf den anderen Kontinenten auf den 15. Mai verschoben. Online fand der Release auf Magic Online und MTG Arena am 16. April statt.

Ikoria ist eine Plane voll mit Bestien und Monstern. Als sich die Welt von Ikoria entwickelt hat, begriffen die Menschen schnell, welche Maßnahmen sie ergreifen müssen, um sich gegen die Monster zur Wehr zu setzen. Die Menschen entwickelten sich militärisch sehr schnell und wurden raffiniert. Die Monster fingen aber an zu mutieren und die Festungen konnten die Menschen nicht mehr schützen.

Magic the Gathering Artwork Godzilla

Ikoria: Lair of Behemoths nutzt Monsterfilme als Vorbild und ist besonders von Kaiju Filmen (ein japanisches Filmgenre mit riesigen Monstern wie Godzilla) inspiriert. Das Set ist größtenteils „bottum-up“ (Mechaniken zuerst, dann erst Flavor) gestaltet, während es aber manche „top-down“ (Erst Flavor, dann Mechaniken) gestaltete Karten gibt. Im Fokus des Sets stehen Monster. Monster bekämpfen ihresgleichen und Menschen in ihren Städten.

Die Erweiterung beinhaltet 274 Karten ( 14 Standardländer, 111 häufige, 80 nicht so häufige, 53 seltene und 15 sagenhaft seltene) und beinhaltet zufällige premium Versionen jeder Karte. Zusätzlich gibt es Karten mit einem alternativen Artwork, das an den Style von Comics erinnert.

Magic the Gathering Artwork Vivien

Box Topper kommen wieder:

Besonders an Ikoria: Liar of Behemoths ist, dass sogenannte Box Topper wiederkehren. Jedes Display beinhaltet einen Box Topper. Für diese Karten ist Wizards of the Coast eine Partnerschaft mit der Toho Corporation eingegangen, so dass die Kreaturen aus den Godzilla Filmen für die Artworks der Karten hinhalten durften.

Im Set dreht sich alles darum, dass man sich sein eigenes Monster bauen kann. Dies spiegelt sich in der „mutieren“ Mechanik wieder. Man kann eine eigene „mutieren“, indem man die alternativen Kosten für das „mutieren“ bezahlt und die Karte über oder unter einer Nicht-Mensch Kreatur platziert. Sie mutieren in die Kreatur, die oben liegt plus alle Fähigkeiten der unteren Karte. Eine Kreatur kann mehrmals „mutieren“.

Das Set stellt auch die Mechanik „Gefährte“ vor. „Gefährte“ stellt dabei bestimmte Regeln für den Deckbau auf. Wenn das Startdeck dieser Regel folgt, dann kann die legendäre Kreatur als „Gefährte“ eingesetzt werden. Einmal während des Spiels, kann man den „Gefährten“ aus seinem Sideboard wirken. Wenn der „Gefährte“ stirbt, geht er ganz normal in den Friedhof.

Das Set bedient sich an Marken für Fähigkeiten. Dabei wird es zwölf verschiedene Marken geben. „Vorahnung“, „+1/+1“, „Todenberührung“, „Erstschlag“, „Kopfgeld“, „Fliegen“, „Fluchsicherheit“, „Lebensberührung“, „Bedrohlichkeit“, „Reichweite“, „Trampel“ und „Wachsamkeit“. Einige Kreaturen können über Fähigkeiten diese Marken bekommen. Zudem kehrt Menschen Tribal, hybrides Mana und Umwandlung wieder.

Farbweise ist das Set an feindliche Farben angelehnt, was sich in den Wedges der Triome und der legendären Apex Kreaturen wiederspiegelt.

Quelle: Wizards of the Coast

Bildquelle: Wizards of the Coast

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Hey, mein Name ist Sebastian oder kurz Basti, ich bin 24 Jahre alt und studierter Dipl. Jurist. Zurzeit lebe und arbeite ich in Heidelberg, bevor mein Referendariat startet. Mein Vater hat mich schon sehr früh an den Rechner gesetzt und mir im Alter von 4 Jahren Tomb Raider gezeigt. So kame ich langsam ans Spielen. Mein erstes gekauftes Spiel, vom eigenen Taschengeld, ist Warcraft III, das nach wie vor mein absolutes Lieblingsspiel aller Zeiten ist. In der Schulzeit hat sich dann auch nach und nach eine Liebe zu Assassins Creed entwickelt.