EPOMAKER Carbonis im Test – Leichte Gaming-Maus mit Carbongehäuse und 8.000 Hz

    © 2026 Game2Gether

    Mit der Carbonis präsentiert EPOMAKER eine Gaming-Maus, die geringes Gewicht, einen leistungsfähigen Sensor und eine hohe Abtastrate mit einem Gehäuse aus Carbonfaser-Verbundwerkstoff kombiniert. Hinzu kommen ein integriertes Display, drei Verbindungsmöglichkeiten und eine browserbasierte Software. Damit möchte die Maus insbesondere Spieler ansprechen, die in schnellen Shootern auf eine präzise Steuerung und kurze Reaktionszeiten setzen. Im Test muss die Carbonis zeigen, ob das Gesamtpaket auch abseits der technischen Daten überzeugen kann.

    Vielen Dank an EPOMAKER für die Bereitstellung des Testmusters.

    Vorstellung der EPOMAKER Carbonis

    Die EPOMAKER Carbonis ist eine ergonomisch geformte Gaming-Maus für Rechtshänder. Mit einem Gewicht von rund 50 Gramm gehört sie zu den leichten Vertretern ihrer Klasse. Ihr Gehäuse besteht aus einem Carbonfaser-Verbundwerkstoff, der ein geringes Gewicht mit einer hohen Stabilität verbinden soll und der Maus zugleich eine besondere Optik verleiht.

    Für die Bewegungserkennung kommt der PixArt PAW3950 zum Einsatz. Dieser unterstützt eine Empfindlichkeit von bis zu 30.000 DPI sowie eine Abtastrate von bis zu 8.000 Hz. Die Maus lässt sich wahlweise per USB-Kabel, über eine 2,4-GHz-Funkverbindung oder via Bluetooth betreiben. Während die ersten beiden Verbindungsarten für den leistungsorientierten Einsatz gedacht sind, bietet Bluetooth eine zusätzliche Möglichkeit, die Maus mit anderen Geräten zu verbinden.

    Eine weitere Besonderheit ist das integrierte LCD. Dieses zeigt wichtige Betriebsinformationen wie die eingestellte DPI-Stufe, die Polling-Rate, den Verbindungsmodus und den Akkustand an. Dadurch lässt sich die aktuelle Konfiguration schnell überprüfen, ohne dafür zunächst eine Software öffnen zu müssen.

    Technische Daten

    Eigenschaft Spezifikation
    Modell EPOMAKER Carbonis
    Produkttyp Ergonomische Gaming-Maus für Rechtshänder
    Sensor PixArt PAW3950
    Maximale Auflösung 30.000 DPI
    DPI-Stufen 400 / 800 / 1.600 / 3.200 / 6.400 / 30.000 DPI
    Maximale Polling-Rate 8.000 Hz über USB und 2,4 GHz
    Verbindung USB-C, 2,4-GHz-Funk, Bluetooth
    Gewicht 49,5 g ± 3 g
    Abmessungen 123 × 66,1 × 42,73 mm
    Gehäusematerial Carbonfaser-Verbundwerkstoff
    Tasten 5 programmierbare Tasten
    Display Integriertes LCD
    Akku 300 mAh
    Software Browserbasierte Konfiguration
    Kompatibilität Windows 10/11, macOS 11
    Lieferumfang Maus, 2,4-GHz-Empfänger, USB-C-Kabel, Bedienungsanleitung

    Über EPOMAKER

    EPOMAKER hat sich auf mechanische Tastaturen, Tastaturschalter und Zubehör für individuelle Tastatur-Setups spezialisiert. Das Sortiment umfasst sowohl kompakte Tastaturen für den Gaming-Einsatz als auch Modelle für den produktiven Alltag. Neben unterschiedlichen Layouts und Gehäusevarianten spielen Anpassungsmöglichkeiten, wechselbare Schalter und individuelle Beleuchtungseffekte eine wichtige Rolle.

    Verpackung und Lieferumfang

    Die Carbonis wird in einer schwarzen Verpackung mit violetten Akzenten geliefert. Neben Abbildungen der Maus finden sich auf der Verpackung die wichtigsten technischen Eigenschaften. Dazu gehören der PAW3950-Sensor, die drei Verbindungsmöglichkeiten und die Unterstützung einer Abtastrate von bis zu 8.000 Hz.

    Im Lieferumfang befinden sich die Maus, ein 2,4-GHz-Empfänger, ein USB-C-Kabel sowie eine Bedienungsanleitung. Damit ist alles vorhanden, was für die erste Inbetriebnahme benötigt wird.

    Design und Verarbeitung

    Optisch hebt sich die EPOMAKER Carbonis deutlich von vielen klassischen Gaming-Mäusen ab. Das Gehäuse aus Carbonfaser-Verbundwerkstoff besitzt eine markante Struktur, die sich über weite Teile der Oberfläche erstreckt. Zusammen mit den goldfarbenen Akzenten und dem integrierten Display entsteht ein eigenständiges Design, das technische Funktionalität mit einer hochwertigen Anmutung verbindet. Dabei wirkt die Carbonis angenehm zurückhaltend und verzichtet auf eine auffällige RGB-Beleuchtung.

    © 2026 Game2Gether

    Auch haptisch weiß das Gehäuse zu überzeugen. Die Oberfläche fühlt sich leicht griffig an, ohne rau oder übermäßig stumpf zu wirken. Dadurch liegt die Maus angenehm in der Hand und vermittelt einen sicheren Halt, ohne dass sich die Struktur unangenehm bemerkbar macht. Die Verarbeitung des Carbonfaser-Verbundwerkstoffs ist hervorragend. Trotz des geringen Gewichts von rund 50 Gramm hinterlässt die Maus einen hochwertigen Eindruck und wirkt keineswegs fragil.

    Die Kombination aus dem strukturierten Gehäuse, den goldfarbenen Bedienelementen und dem Display verleiht der Carbonis einen unverwechselbaren Charakter. EPOMAKER setzt damit nicht allein auf möglichst wenig Gewicht, sondern auch auf eine Materialwahl, die sich optisch und haptisch von herkömmlichen Kunststoffgehäusen abhebt. Insgesamt überzeugt die Carbonis mit einer gelungenen Gestaltung und einer ausgezeichneten Verarbeitungsqualität.

    Ergonomie und Bedienung

    Die Carbonis besitzt eine leicht asymmetrische Form, die auf die rechte Hand ausgelegt ist. Dadurch liegt sie angenehm in der Hand und unterstützt die üblichen Griffarten. Ob Palm Grip, Claw Grip oder Fingertip Grip, die Maus lässt sich mit der rechten Hand auf unterschiedliche Weise führen. Für Linkshänder ist die Form dagegen nicht geeignet. Die asymmetrische Gestaltung und die Positionierung der Seitentasten machen deutlich, dass EPOMAKER die Carbonis konsequent für Rechtshänder entwickelt hat.

    Die beiden Seitentasten sind angenehm voneinander getrennt und lassen sich gut erreichen. Ihr Druckpunkt ist klar definiert, sodass sie sich gezielt bedienen lassen. Auch die Haupttasten überzeugen mit einer direkten Auslösung und einem deutlich hörbaren Klickfeedback. Eingaben werden dadurch unmittelbar bestätigt, was insbesondere beim Spielen von Shootern angenehm ist.

    © 2026 Game2Gether

    Das Scrollrad ist leicht gerastert und mit einer Gummierung versehen. Dadurch lässt es sich angenehm bedienen und bietet ausreichend Halt. Lediglich die Geräuschentwicklung könnte etwas gedämpfter ausfallen. Hier wäre ein leiseres Scrollrad wünschenswert gewesen.

    Sensor und Abtastrate

    Im Inneren der Carbonis arbeitet der PixArt PAW3950. Der Sensor zählt zu den leistungsfähigen Lösungen für Gaming-Mäuse und unterstützt eine Empfindlichkeit von bis zu 30.000 DPI. Damit bietet die Carbonis ausreichend Spielraum, um die Zeigergeschwindigkeit an unterschiedliche Auflösungen, Spiele und persönliche Vorlieben anzupassen. Im Test arbeitet der Sensor hervorragend. Die Bewegungen werden präzise umgesetzt und auch bei schnellen Richtungswechseln gibt es keine auffälligen Probleme. Gerade bei Shootern, in denen schnelle Reaktionen und eine zuverlässige Zielerfassung gefragt sind, ist das eine wichtige Grundlage.

    © 2026 Game2Gether

    Eine weitere Besonderheit ist die maximale Abtastrate von 8.000 Hz. Sie gibt an, wie häufig die Maus ihre Positionsdaten an den Computer übermittelt. Bei 1.000 Hz erfolgt dies bis zu 1.000-mal pro Sekunde, während 8.000 Hz theoretisch bis zu 8.000 Aktualisierungen pro Sekunde ermöglichen. Dadurch kann sich die Zeit zwischen zwei übertragenen Positionsdaten verringern.

    Allerdings ist eine hohe Polling-Rate nicht automatisch mit einem deutlich spürbaren Vorteil verbunden. Im praktischen Einsatz werden Unterschiede vor allem in Grenzsituationen und bei extrem schnellen Spielen relevant. Bei vielen alltäglichen Anwendungen und Spielen fällt der Unterschied zwischen 1.000 Hz und höheren Abtastraten dagegen gering aus. Zudem müssen auch der verwendete Computer und das jeweilige Spiel von der höheren Aktualisierungsrate profitieren können.

    Für die Carbonis stehen mehrere Abtastraten zur Verfügung. Über die Software lassen sich bis zu 8.000 Hz konfigurieren. Damit können Nutzer die Maus an ihre Anforderungen anpassen und bei Bedarf zwischen einer hohen Aktualisierungsrate und einem potenziell geringeren Energieverbrauch abwägen.

    Display und Konfiguration

    Eine Besonderheit der Carbonis ist das integrierte Display im oberen Bereich der Maus. Es zeigt wichtige Informationen zur aktuellen Konfiguration an und ergänzt das Bedienkonzept um eine praktische Kontrollmöglichkeit. Im Test werden die angezeigten Werte zuverlässig dargestellt und lassen sich gut ablesen. So ist auf einen Blick erkennbar, welche DPI-Stufe und Polling-Rate gerade eingestellt sind und in welchem Verbindungsmodus die Maus arbeitet. Auch der Akkustand wird angezeigt.

    © 2026 Game2Gether

    Das Display ist damit mehr als ein rein optisches Gestaltungselement. Wer unterschiedliche Einstellungen ausprobiert oder zwischen verschiedenen Einsatzszenarien wechselt, kann die Konfiguration direkt überprüfen. Gerade bei einer Maus, deren Leistungsfähigkeit stark von den gewählten Einstellungen abhängt, ist das eine sinnvolle Ergänzung.

    Software ohne Installation

    Für die Konfiguration setzt EPOMAKER auf eine browserbasierte Software. Eine klassische Installation auf dem Rechner ist damit nicht erforderlich. Nach dem Aufrufen der Webanwendung und dem Verbinden der Maus stehen die verschiedenen Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Die Oberfläche ist insgesamt simpel gehalten, bietet aber umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Dazu zählen die Einstellung der DPI-Stufen und der Polling-Rate, die Konfiguration der Tasten sowie die Erstellung von Makros. Auch weitere Leistungsparameter wie die Abhebehöhe, die Debounce-Zeit und die Bewegungssynchronisation lassen sich anpassen.

    Die Tastenbelegung kann frei konfiguriert werden. Dadurch lassen sich die vorhandenen Bedienelemente an unterschiedliche Spiele oder persönliche Vorlieben anpassen. Auch Makros können erstellt und den entsprechenden Tasten zugewiesen werden. Die vorgenommenen Einstellungen werden zuverlässig gespeichert.

    Positiv ist, dass EPOMAKER trotz der umfangreichen Funktionen auf eine Installation verzichtet. Das spart Speicherplatz und macht die Konfiguration unkompliziert. Gleichzeitig bleibt die Benutzeroberfläche übersichtlich genug, um sich schnell zurechtzufinden. Die Software ist damit zwar keine besonders aufwendig gestaltete Gaming-Suite, erfüllt ihren Zweck aber zuverlässig. Für eine Maus, deren Einstellungen größtenteils einmal eingerichtet und anschließend beibehalten werden, ist dieser Ansatz durchaus sinnvoll.

    Gaming-Praxistest

    Mit ihrem geringen Gewicht, dem präzisen Sensor und der hohen Abtastrate ist die Carbonis besonders für schnelle Spiele interessant. Im Test kam sie über die 2,4-GHz-Funkverbindung zum Einsatz. Diese ist für den kabellosen Gaming-Betrieb vorgesehen und ermöglicht im Gegensatz zu Bluetooth auch die Nutzung der hohen Polling-Raten. Gerade in schnellen Shootern wie Modern Warfare 4 oder Fortnite kann die Carbonis ihre Stärken ausspielen. Die Maus lässt sich dynamisch bewegen, Richtungswechsel gelingen unmittelbar und der Sensor setzt die Bewegungen zuverlässig um. Das geringe Gewicht unterstützt dabei einen agilen Spielstil, bei dem die Maus häufig und schnell über das Mauspad bewegt wird.

    Die direkte Rückmeldung der Haupttasten passt ebenfalls gut zum Einsatz in Shootern. Klicks werden klar wahrnehmbar ausgelöst, während die Seitentasten gut erreichbar bleiben. Insgesamt entsteht ein stimmiges Gesamtpaket für Spieler, die Wert auf eine präzise Steuerung und schnelle Reaktionen legen.

    Bei den Gleitpads zeigt sich allerdings ein kleiner Nachteil. Im Vergleich zu anderen Mäusen derselben Gewichtsklasse bremsen sie die Carbonis etwas stärker ab. Das ist vor allem bei schnellen Bewegungen bemerkbar, bei denen ein besonders widerstandsarmes Gleiten erwünscht ist. Die Maus bleibt gut kontrollierbar, schöpft das Potenzial ihres geringen Gewichts in dieser Hinsicht aber nicht vollständig aus.

    Die Verbindung über 2,4 GHz funktionierte im Test zuverlässig. Bluetooth ist als zusätzliche Verbindungsmöglichkeit praktisch, sollte bei einer Gaming-Maus dieser Leistungsklasse jedoch eher als Ergänzung betrachtet werden. In diesem Modus ist die Polling-Rate deutlich niedriger und kann nicht mit den hohen Abtastraten der 2,4-GHz- oder Kabelverbindung mithalten. Die maximale Polling-Rate von 8.000 Hz ist ein interessantes Ausstattungsmerkmal, sollte bei der Kaufentscheidung aber nicht überbewertet werden. Im normalen Spielbetrieb ist der Unterschied zu niedrigeren Abtastraten nicht immer wahrnehmbar. Entscheidend ist vielmehr, dass die Carbonis unabhängig davon mit einem präzisen Sensor und einer direkten Steuerung überzeugt.

    Fazit

    Mit der Carbonis liefert EPOMAKER eine überzeugende Gaming-Maus, die sich insbesondere durch ihr geringes Gewicht, das hochwertige Carbonfaser-Verbundgehäuse und den präzisen PAW3950-Sensor auszeichnet. Die Verarbeitung ist hervorragend, die Oberfläche fühlt sich angenehm griffig an und die besondere Struktur verleiht der Maus eine eigenständige Optik. Auch bei der Bedienung gibt es wenig auszusetzen. Die Haupttasten bieten eine direkte Auslösung mit hörbarem Klickfeedback, die Seitentasten sind angenehm voneinander getrennt und das leicht gerasterte Scrollrad lässt sich gut bedienen. Die ergonomische Form liegt mit der rechten Hand gut in der Hand, schränkt die Zielgruppe aber gleichzeitig auf Rechtshänder ein.

    Das integrierte Display ist eine sinnvolle Ergänzung, da es die aktuelle Konfiguration zuverlässig und gut lesbar anzeigt. Auch die browserbasierte Software überzeugt: Sie benötigt keine Installation, bleibt übersichtlich und bietet dennoch umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten einschließlich frei belegbarer Tasten und Makros.

    Im Gaming-Einsatz überzeugt die Carbonis mit einem hervorragenden Sensor und einer dynamischen Steuerung. Gerade in schnellen Shootern wie Modern Warfare 4 oder Fortnite passt das Gesamtpaket sehr gut. Ein kleiner Schwachpunkt sind die Gleitpads, die im Vergleich zu anderen Mäusen dieser Gewichtsklasse etwas stärker bremsen. Zudem sollte die hohe Polling-Rate von 8.000 Hz nicht als alleiniger Kaufgrund dienen, da sich ihr Vorteil nicht in jedem Spiel deutlich bemerkbar macht.

    Unterm Strich ist die EPOMAKER Carbonis eine hochwertige, leichte Gaming-Maus mit einer gelungenen Kombination aus Materialqualität, Sensorleistung und praktischen Zusatzfunktionen. Wer eine Maus für schnelle Shooter sucht und Wert auf ein außergewöhnliches Gehäuse sowie eine unkomplizierte Konfiguration legt, sollte die Carbonis näher in Betracht ziehen. Linkshänder müssen sich dagegen nach einer Alternative umsehen.

    Die Gaming-Maus Carbonis wurde Game2Gether von EPOMAKER für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers hat nicht stattgefunden.

    Alex
    Meine Leidenschaft für PC-Hardware begleitet mich seit meiner Jugend. Über viele Hardware-Generationen hinweg habe ich eigene Systeme aufgebaut, getestet und weiterentwickelt – später kamen auch Konsolen und Gaming-Equipment hinzu. Bei Game2Gether bin ich vielseitig unterwegs: von Hardware und Technik über Gaming und Reviews bis hin zu aktuellen News. Mein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Hardware, wobei mich vor allem die Technik hinter den Produkten und deren praktischer Nutzen interessieren.