HyperX Pulsefire Haste 3 Pro im Test – Carbon, 47 Gramm und 8.000 Hz

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    Mit der Pulsefire Haste 3 Pro erweitert HyperX sein Portfolio an Gaming-Mäusen um ein besonders leichtes Wireless-Modell. Die Kombination aus einer Carbonfaserschale, einem Gewicht von nur 47 Gramm und einer Abfragerate von bis zu 8.000 Hz richtet sich vor allem an Spieler, die Wert auf schnelle Bewegungen und eine präzise Steuerung legen. Hinzu kommen ein Sensor mit bis zu 42.000 DPI, optische Schalter und eine Akkulaufzeit von bis zu 150 Stunden. Wir haben uns angesehen, wie sich die Maus im Praxiseinsatz schlägt und ob sie ihrem Premiumanspruch gerecht wird.

    Vielen Dank an HyperX für die Bereitstellung des Testmusters.

    Die HyperX Pulsefire Haste 3 Pro im Überblick

    Die HyperX Pulsefire Haste 3 Pro ist eine kabellose Gaming-Maus, bei der ein möglichst geringes Gewicht und eine hohe Präzision im Mittelpunkt stehen. Mit nur 47 Gramm soll sie schnelle Richtungswechsel erleichtern und die Hand bei längeren Gaming-Sessions entlasten. Dabei setzt HyperX auf eine geschlossene Carbonfaserschale, die sich optisch deutlich von den Kunststoffgehäusen vieler anderer Gaming-Mäuse abhebt.

    Für die Bewegungserfassung kommt ein HyperX Performance Sensor mit einer maximalen Auflösung von 42.000 DPI zum Einsatz. Ergänzt wird dieser durch eine Abfragerate von bis zu 8.000 Hz, die sowohl kabelgebunden als auch kabellos zur Verfügung steht. Für die Verbindung stehen eine 2,4-GHz-Funkverbindung und Bluetooth bereit. Die Maus lässt sich somit flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Bei den Bedienelementen setzt HyperX auf optische Schalter für die Haupttasten. Die Tastenbelegung und Sensoreinstellungen lassen sich über die Software HyperX NGENUITY anpassen. Auf eine RGB-Beleuchtung verzichtet der Hersteller. Das unterstützt das schlichte Design und passt zum konsequenten Leichtbau.

    Mit einer vom Hersteller angegebenen Akkulaufzeit von bis zu 150 Stunden bei 1.000 Hz soll die Pulsefire Haste 3 Pro auch bei längerer kabelloser Nutzung überzeugen. Preislich positioniert HyperX das Modell mit 139,99 Euro im gehobenen Segment.

    Technische Daten

    Eigenschaft HyperX Pulsefire Haste 3 Pro
    Produkttyp Kabellose Gaming-Maus
    Sensor HyperX Performance Sensor
    Maximale Auflösung 42.000 DPI
    Maximale Abfragerate 8.000 Hz, kabelgebunden und kabellos
    Gewicht 47 g
    Verbindung 2,4 GHz und Bluetooth
    Haupttasten HyperX Optical Switches
    Tastenbelegung Über HyperX NGENUITY konfigurierbar
    Akkulaufzeit Bis zu 150 Stunden bei 1.000 Hz
    Beleuchtung Keine RGB-Beleuchtung
    Software HyperX NGENUITY
    Kompatibilität PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S laut Verpackung
    Preis 139,99 Euro

    Über HyperX

    HyperX ist eine Gaming-Marke, die vor allem für Gaming-Headsets, Tastaturen, Mäuse und weiteres PC-Zubehör bekannt ist. Die Marke wurde durch ihre auf Spieler ausgerichteten Produkte bekannt und verbindet Gaming-Funktionen mit Komfort und einem markanten Design. HyperX gehört heute zu HP und ergänzt das Gaming-Portfolio des Unternehmens.

    Mit der Pulsefire-Serie bietet HyperX Gaming-Mäuse für unterschiedliche Anforderungen an. Die Haste-Reihe konzentriert sich insbesondere auf ein geringes Gewicht und schnelle Bewegungen. Die Pulsefire Haste 3 Pro führt diesen Ansatz mit ihrer Carbonfaserschale, dem leistungsfähigen Sensor und der hohen Abfragerate fort.

    Verpackung und Lieferumfang

    Die Maus wird in einer rot-weiß-schwarzen Verpackung geliefert. Auf der Vorderseite sind das Produktdesign und die wichtigsten Eigenschaften dargestellt. Die Seiten und die Rückseite informieren unter anderem über das geringe Gewicht, die Abfragerate und den Sensor.

    Zum Lieferumfang gehören neben der Maus ein 8K-Wireless-USB-Empfänger, ein USB-Kabel, zusätzliche PTFE-Mausfüße, Griffaufkleber sowie eine Kurzanleitung. Das Kabel ermöglicht sowohl das Aufladen als auch den kabelgebundenen Betrieb. Zudem lässt sich der Empfänger mithilfe des Kabels näher an der Maus positionieren, was eine flexible Einrichtung am Schreibtisch ermöglicht.

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    Design und Verarbeitung

    Das auffälligste Merkmal der Pulsefire Haste 3 Pro ist ihre Carbonfaserschale. Die unregelmäßige Struktur verleiht der schwarzen Maus eine eigenständige Optik. Je nach Lichteinfall treten die einzelnen Strukturen unterschiedlich hervor und sorgen für einen technischen Look, der sich von klassischen Kunststoffgehäusen abhebt.

    Auch haptisch weiß die Oberfläche zu überzeugen. Sie fühlt sich angenehm griffig an und bietet einen guten Halt, ohne dass zusätzliche Griffaufkleber zwingend erforderlich wären. Gerade bei schnellen Bewegungen ist eine zuverlässige Kontrolle wichtig, weshalb die Oberflächenbeschaffenheit einen wesentlichen Beitrag zum Bediengefühl leistet. Das Gehäuse ist auf ein möglichst niedriges Gewicht ausgelegt. Mit 47 Gramm fällt die Maus ausgesprochen leicht aus, ohne dass dafür auf eine geschlossene Außenform verzichtet wird. Anders als bei vielen ultraleichten Gaming-Mäusen mit auffälligen Aussparungen bleibt die Oberseite geschlossen. Das sorgt für eine aufgeräumte Optik und unterstreicht den besonderen Charakter der Carbonkonstruktion.

    Insgesamt präsentiert sich die Pulsefire Haste 3 Pro als eigenständige und hochwertig wirkende Gaming-Maus, bei der das Material sowohl funktional als auch optisch im Mittelpunkt steht.

    Ergonomie und Handhabung

    Trotz ihres geringen Gewichts setzt HyperX auf eine symmetrische Form, die sich für unterschiedliche Griffarten eignet. Im Test liegt die Maus angenehm in der Hand und lässt sich sowohl im Claw- als auch im Palm- und Fingertip-Grip verwenden. Damit spricht sie eine breite Zielgruppe an, auch wenn die individuelle Passform selbstverständlich von Handgröße und persönlichen Vorlieben abhängt.

    Besonders bei schnellen Bewegungen spielt das geringe Gewicht seine Stärken aus. Die Maus lässt sich mit wenig Kraftaufwand über das Mauspad bewegen und ebenso schnell abbremsen oder in eine andere Richtung führen. Gerade in schnellen Shootern, in denen häufige Richtungswechsel und präzise Korrekturen gefragt sind, kann das ein spürbarer Vorteil sein.

    Allerdings erfordert die hohe Agilität eine kurze Eingewöhnungszeit. Wer bisher eine deutlich schwerere Maus verwendet hat, muss sich zunächst an das veränderte Bewegungsgefühl gewöhnen. Nach dieser Phase lässt sich der Cursor sehr kontrolliert führen, ohne dass unnötig viel Kraft aufgewendet werden muss.

    Die Kombination aus symmetrischer Form, griffiger Oberfläche und niedrigem Gewicht sorgt für eine gelungene Handhabung. Die Maus eignet sich besonders für Spieler, die schnelle und leichte Eingabegeräte bevorzugen.

    Tasten und Mausrad

    Die beiden Haupttasten der Pulsefire Haste 3 Pro arbeiten mit optischen Schaltern. Im Test reagieren sie direkt und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Auch die Lautstärke der Klicks fällt vergleichsweise gering aus, wodurch die Maus weder beim Spielen noch bei der alltäglichen Arbeit übermäßig laut wird.

    Die Seitentasten sind auf der linken Seite untergebracht und ermöglichen zusätzliche Eingaben, ohne die Handposition verändern zu müssen. Ihre Erreichbarkeit ist gut, allerdings könnte die Trennung zwischen den beiden Tasten etwas ausgeprägter ausfallen. Eine deutlichere haptische Unterscheidung würde dabei helfen, sie noch sicherer voneinander abzugrenzen, ohne den Blick vom Bildschirm nehmen zu müssen.

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    Das mittig platzierte Mausrad besitzt eine strukturierte Oberfläche, die den Halt beim Scrollen verbessert. Die Gestaltung fügt sich optisch in das ansonsten zurückhaltende Design ein. Zusammen mit den direkt reagierenden Haupttasten ergibt sich eine Bedienung, die auf schnelle und unkomplizierte Eingaben ausgelegt ist.

    Sensor und Gaming-Performance

    Im Inneren arbeitet der HyperX Performance Sensor, der eine maximale Auflösung von 42.000 DPI erreicht. Damit bietet die Pulsefire Haste 3 Pro umfangreiche Reserven für unterschiedliche Anforderungen. In der Praxis ist allerdings weniger der maximal erreichbare DPI-Wert entscheidend als vielmehr die Präzision und das kontrollierbare Bewegungsverhalten. Hier überzeugt die Maus im Test. Der Sensor setzt Bewegungen zuverlässig um und ermöglicht eine präzise Steuerung. Besonders nach der kurzen Eingewöhnung an das geringe Gewicht und die hohe Agilität lässt sich die Maus sehr kontrolliert führen. Schnelle Bewegungen gehen leicht von der Hand, während kleinere Korrekturen ebenso präzise möglich sind.

    Ein weiteres technisches Highlight ist die maximale Abfragerate von 8.000 Hz. HyperX ermöglicht diese sowohl im kabelgebundenen als auch im kabellosen Betrieb. Eine höhere Abfragerate kann die zeitliche Auflösung der Positionsübermittlung verbessern, wobei der praktische Nutzen von der jeweiligen Anwendung, dem System und den persönlichen Anforderungen abhängt. Die Abfragerate lässt sich über die Software konfigurieren. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass höhere Werte den Energiebedarf beeinflussen können. Wer vor allem eine möglichst lange Akkulaufzeit bevorzugt, muss die maximale Abfragerate nicht zwangsläufig dauerhaft nutzen. Zudem stellt eine erhöhte Abfragerate auch eine zusätzliche CPU-Last dar.

    Unabhängig von den theoretischen Leistungswerten überzeugt die Pulsefire Haste 3 Pro vor allem durch ihre Kombination aus präzisem Sensor und sehr leichtgängiger Bewegung. Die Maus reagiert schnell und lässt sich nach kurzer Eingewöhnung sicher kontrollieren.

    Verbindung und Akkulaufzeit

    Bei der Verbindung bietet die Pulsefire Haste 3 Pro mehrere Möglichkeiten. Neben der kabelgebundenen Nutzung stehen eine kabellose 2,4-GHz-Verbindung und Bluetooth zur Verfügung. Dadurch lässt sich die Maus flexibel einsetzen und an unterschiedliche Nutzungsszenarien anpassen. Für die kabellose Verbindung über 2,4 GHz liegt ein USB-Empfänger bei. Dieser kann direkt am Rechner angeschlossen oder mithilfe des Kabels näher an der Maus positioniert werden. Gerade bei einem Gaming-System, bei dem der Rechner unter dem Schreibtisch steht oder etwas weiter entfernt platziert ist, bietet diese Lösung zusätzliche Flexibilität.

    HyperX gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 150 Stunden bei einer Abfragerate von 1.000 Hz an. Dieser Wert ist als Herstellerangabe zu verstehen und hängt unter anderem von der gewählten Konfiguration und der tatsächlichen Nutzung ab. Der Verzicht auf RGB-Beleuchtung passt zum funktionalen Gesamtkonzept. Es gibt keine zusätzliche Beleuchtung, die Energie benötigt, und das Design bleibt entsprechend schlicht. So verbindet HyperX das geringe Gewicht mit einer laut Hersteller langen Laufzeit. Der Akku kann über das mitgelieferte USB-Kabel geladen werden. Damit bleibt die Maus auch während des Ladevorgangs nutzbar, ohne dass auf eine kabelgebundene Verbindung verzichtet werden muss.

    HyperX NGENUITY im Test

    Für die Konfiguration kommt HyperX NGENUITY zum Einsatz. Wir haben die Software in Version 3.1.0 verwendet. Wichtig ist dabei, dass die ältere Legacy-Version die Pulsefire Haste 3 Pro nicht unterstützt. Für die Einrichtung muss daher die passende aktuelle Softwareversion genutzt werden.

    Die Benutzeroberfläche präsentiert sich übersichtlich und stellt die angeschlossenen Geräte auf einer gemeinsamen Startseite dar. Nach der Auswahl der Pulsefire Haste 3 Pro stehen die verschiedenen Konfigurationsbereiche zur Verfügung. Dazu gehören die Tastenbelegung, die Sensoreinstellungen und weitere grundlegende Optionen.

    Bei der Tastenbelegung lassen sich die verfügbaren Maustasten mit anderen Funktionen belegen. Darüber hinaus können Makros eingerichtet werden. Das bietet ausreichend Spielraum, um die Maus an individuelle Vorlieben anzupassen, ohne die Bedienung unnötig kompliziert zu gestalten.

    Im Sensorbereich lassen sich die DPI-Stufen konfigurieren. HyperX stellt dafür mehrere voreingestellte Empfindlichkeitsstufen bereit, die sich anpassen oder durch eigene Werte ergänzen lassen. Zusätzlich kann die Abfragerate auf bis zu 8.000 Hz eingestellt werden. Auch Optionen wie die Lift-off-Distance und Motion Sync sind verfügbar. Ergänzt wird die Konfiguration durch Einstellungen zur Winkelkorrektur und Linienbegradigung.

    Im Einstellungsbereich informiert die Software unter anderem über den Akkustand und die Firmware-Version. Außerdem lassen sich die Warnschwelle für einen niedrigen Ladezustand und grundlegende Mausparameter konfigurieren.

    Insgesamt beschränkt sich NGENUITY auf die wesentlichen Funktionen, die für eine Gaming-Maus dieser Klasse relevant sind. Die Bedienung bleibt übersichtlich, und die wichtigsten Einstellungen sind schnell erreichbar. Wer umfangreiche Zusatzfunktionen oder eine besonders tiefgehende Anpassung erwartet, findet hier allerdings einen eher funktionalen als außergewöhnlich umfangreichen Ansatz.

    Fazit

    Die HyperX Pulsefire Haste 3 Pro überzeugt im Test vor allem durch ihre gelungene Kombination aus geringem Gewicht, präziser Steuerung und einer außergewöhnlichen Carbonfaserschale. Mit nur 47 Gramm lässt sie sich ausgesprochen leicht bewegen. Die griffige Oberfläche und die symmetrische Form sorgen gleichzeitig dafür, dass sie angenehm in der Hand liegt und sich für verschiedene Griffarten eignet.

    Auch bei der Bedienung gibt es wenig auszusetzen. Die Haupttasten reagieren direkt, bieten einen angenehmen Druckpunkt und arbeiten vergleichsweise leise. Lediglich die Abgrenzung der Seitentasten könnte etwas deutlicher ausfallen. Der Sensor liefert eine sehr gute Präzision, wobei die hohe Agilität zunächst eine kurze Eingewöhnung erfordert.

    Technisch ist die Maus ebenfalls gut ausgestattet. Bis zu 42.000 DPI, eine Abfragerate von maximal 8.000 Hz und die Unterstützung von 2,4-GHz-Funk sowie Bluetooth bieten umfangreiche Möglichkeiten. Hinzu kommt eine vom Hersteller angegebene Akkulaufzeit von bis zu 150 Stunden bei 1.000 Hz. Die übersichtliche Software NGENUITY ermöglicht die Anpassung der wichtigsten Einstellungen, ohne mit übermäßig vielen Funktionen zu überfordern.

    Mit einem Preis von 139,99 Euro bewegt sich die Pulsefire Haste 3 Pro allerdings im gehobenen Segment. Dafür erhalten Spieler eine besonders leichte Wireless-Maus mit Carbonfaserschale, hoher Sensorauflösung und moderner Funktechnik. Wer eine leichte, präzise und optisch eigenständige Gaming-Maus sucht, findet hier ein überzeugendes Gesamtpaket. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt letztlich davon ab, wie wichtig das geringe Gewicht, die Carbonkonstruktion und die hohe Abfragerate für den eigenen Einsatz sind.

    Die Pulsefire Haste 3 Pro wurde Game2Gether von HyperX für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.

    Alex
    Meine Leidenschaft für PC-Hardware begleitet mich seit meiner Jugend. Über viele Hardware-Generationen hinweg habe ich eigene Systeme aufgebaut, getestet und weiterentwickelt – später kamen auch Konsolen und Gaming-Equipment hinzu. Bei Game2Gether bin ich vielseitig unterwegs: von Hardware und Technik über Gaming und Reviews bis hin zu aktuellen News. Mein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Hardware, wobei mich vor allem die Technik hinter den Produkten und deren praktischer Nutzen interessieren.