Manche Spiele überzeugen mit ihrer Geschichte, andere mit ihrem Kampfsystem. Final Fantasy Resonance hat mich schon nach wenigen Stunden mit etwas ganz anderem umgehauen: seinen visuellen Effekten. Und während ich noch versuche, dieses Effektfeuerwerk zu verarbeiten, merke ich langsam, dass hinter der hübschen Fassade ein verdammt gutes Rollenspiel steckt.
Am 22. Oktober 2026 veröffentlichte Square Enix mit Final Fantasy Resonance das erste HD-2D-Abenteuer der traditionsreichen Rollenspielreihe. Dabei handelt es sich nicht um eine vollständig neue Geschichte, sondern um eine umfangreich überarbeitete Neuinterpretation des ersten Handlungsbogens von Final Fantasy Brave Exvius, einem inzwischen eingestellten Mobile-RPG.
Was zunächst nach einem weiteren Nostalgieprojekt klingt, entpuppt sich allerdings als bemerkenswert liebevoll gestaltetes Rollenspiel, das beinahe 40 Jahre Final-Fantasy-Geschichte miteinander verbindet. Als großer Fan von Octopath Traveler (und der Bravely-Reihe) war ich besonders neugierig auf die Mischung aus klassischer Pixeloptik, modernen 3D-Umgebungen und rundenbasierten Kämpfen. Und was soll ich sagen? Es hat mich richtig abgeholt. Auch wenn ich mit dem Kampfsystem noch nicht ganz so glücklich bin wie mit dem seiner großen Vorbilder.
Octopath Traveler, bist du es?
Wer Octopath Traveler gespielt hat, dürfte sich beim ersten Blick auf Final Fantasy Resonance vermutlich sofort zu Hause fühlen. Die Ähnlichkeiten sind schließlich kaum zu übersehen. Zweidimensionale Pixelfiguren bewegen sich durch detaillierte 3D-Umgebungen, während moderne Licht- und Partikeleffekte für eine wunderschöne Atmosphäre sorgen. Square Enix setzt dabei auf den mittlerweile etablierten HD-2D-Stil, verleiht ihm jedoch eine deutlich cineastischere Inszenierung.
Besonders die dynamischen Kameraperspektiven und die Kombination verschiedener Grafiktechniken lassen die Spielwelt erstaunlich lebendig wirken. Mal fühlt sich das Abenteuer wie ein klassisches Rollenspiel aus der SNES-Ära an, wenige Sekunden später könnte man meinen, einen modernen Blockbuster vor sich zu haben. Und diese Mischung funktioniert für mich unglaublich gut.
Natürlich erfindet Final Fantasy Resonance den Grafikstil nicht neu. Das muss es meiner Meinung nach aber auch überhaupt nicht. Stattdessen nutzt es die Stärken der HD-2D-Optik und kombiniert sie mit der unverkennbaren Ästhetik von Final Fantasy. Das Ergebnis ist eine Spielwelt, die gleichzeitig vertraut und modern wirkt. Gerade als Fan klassischer JRPGs finde ich diesen Ansatz großartig. Es ist beinahe so, als würde man eines der alten Final-Fantasy-Abenteuer noch einmal erleben, allerdings mit der Technik und den Möglichkeiten von heute.
DIESE. VERDAMMTEN. EFFEKTE.
Okay, wir müssen jetzt wirklich über die visuellen Effekte reden. Denn so schön die Welt von Final Fantasy Resonance auch aussieht, das eigentliche Highlight sind für mich die Animationen und Spezialangriffe. Ich glaube, ich habe selten in einem Spiel dermaßen beeindruckende VFX gesehen. Und das meine ich vollkommen ernst.
Während normale Kämpfe zunächst recht unspektakulär beginnen können, verwandeln sich besonders die mächtigen Angriffe in regelrechte Effektfeuerwerke. Riesige Explosionen, aufwendige Zauberanimationen, dramatische Kamerafahrten und spektakuläre Lichteffekte sorgen dafür, dass ich teilweise einfach nur sprachlos vor dem Bildschirm sitze. Es ist beinahe absurd, wie viel visuelle Wucht Square Enix aus einem Spiel herausholt, das auf den ersten Blick wie ein klassisches Pixel-RPG aussieht.
Besonders faszinierend finde ich dabei den Kontrast zwischen den verschiedenen Grafikstilen. Gerade noch laufen kleine Pixelfiguren über den Bildschirm, im nächsten Moment entfesseln sie Angriffe, die problemlos aus einem modernen Action-Rollenspiel stammen könnten. Dabei wirken die unterschiedlichen Stile überraschend harmonisch.
Natürlich kann ich mir vorstellen, dass sich die aufwendigen Animationen nach vielen weiteren Spielstunden irgendwann etwas abnutzen. Besonders dann, wenn man denselben Spezialangriff zum zwanzigsten Mal sieht. Momentan bin ich davon allerdings noch weit entfernt. Im Gegenteil: Ich freue mich teilweise regelrecht auf den nächsten Kampf, einfach weil ich sehen möchte, welche völlig übertriebene Animation mir das Spiel als Nächstes präsentiert. Und wenn ein Rollenspiel es schafft, mich allein mit seinen visuellen Effekten so sehr zu begeistern, dann macht es in dieser Hinsicht verdammt viel richtig.
Vier Helden, jede Menge Schwächen und hoffentlich genug Geduld
Natürlich besteht Final Fantasy Resonance nicht nur aus hübschen Animationen. Das Herzstück des Spiels bildet ein klassisches, rundenbasiertes Kampfsystem, das mich ebenfalls stark an Octopath Traveler und Bravely Default erinnert. Mit bis zu vier Charakteren stellt man sich verschiedensten Gegnern, nutzt unterschiedliche Fähigkeiten und versucht, die Schwachstellen seiner Feinde gezielt auszunutzen.
Dabei spielen insbesondere die Elementaraffinitäten eine entscheidende Rolle. Gegner verfügen über unterschiedliche Schwächen, Resistenzen und teilweise sogar Absorptionen. Während bestimmte Angriffe besonders effektiv sind, können andere kaum Schaden verursachen oder dem Gegner sogar zugutekommen. Welche Elemente besonders wirksam sind, lässt sich entweder selbst herausfinden oder mithilfe der Fähigkeit „Analyse“ aufdecken.
Gerade bei stärkeren Gegnern lohnt es sich, diese Informationen ernst zu nehmen. Wer einfach nur seine stärksten Fähigkeiten einsetzt, wird nämlich nicht unbedingt besonders weit kommen. Zusätzlich verfügen Feinde über eine sogenannte Schockleiste, die durch geeignete Angriffe reduziert werden kann. Sobald diese vollständig geleert ist, gerät der Gegner in einen verwundbaren Zustand.
Besonders interessant wird es, wenn die gesamte Gegnergruppe gleichzeitig gebrochen wird. Dann kommt es zum sogenannten Radikalschock, der zusätzliche Aktionen ermöglicht. Die eigenen Charaktere dürfen erneut angreifen und erhalten die Gelegenheit, besonders mächtige Resonanzangriffe ihrer ausgerüsteten Visionen einzusetzen. Richtig vorbereitet können dadurch ganze Angriffsketten entstehen, die selbst hartnäckigen Bossen ordentlich zusetzen. Zumindest theoretisch.
Denn ich spiele aktuell auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, „Profi“, und muss sagen: Die Gegner können teilweise verdammt viel einstecken. Selbst wenn meine Charaktere auf demselben Level wie ein Bossgegner sind, ziehen sich die Kämpfe mitunter ziemlich in die Länge. Während ich gefühlt alles auf den Gegner werfe, was mein Team zu bieten hat, bewegt sich dessen Lebensanzeige manchmal nur in homöopathischen Dosen. Mein Schaden piekst den Boss, während der vermutlich überlegt, was er heute Abend essen möchte.
Das sorgt einerseits für einen angenehmen Anspruch. Ich muss meine Fähigkeiten sinnvoll einsetzen, auf Schwächen achten und überlegen, wann ich meine stärksten Angriffe verwende. Andererseits können die Auseinandersetzungen dadurch auch etwas zäh werden.
Trotzdem gefällt mir das Kampfsystem insgesamt gut. Gerade das Zusammenspiel aus Elementarschwächen, Schockmechaniken und zusätzlichen Aktionen bietet bereits eine ordentliche taktische Grundlage. Wenn ich allerdings einen direkten Vergleich ziehen müsste, gefallen mir die Break- und Boost-Systeme von Octopath Traveler und Bravely Default bislang noch etwas besser. Dort fühlt es sich für mich noch befriedigender an, Angriffe gezielt vorzubereiten und im richtigen Moment eine komplette Offensive zu entfesseln. Final Fantasy Resonance kommt diesem Gefühl durchaus nahe, erreicht es für meinen persönlichen Geschmack bisher aber noch nicht ganz.
Cloud, Terra und Co. kämpfen einfach mit? Ich bin dabei.
Eine der spannendsten Ergänzungen zum Kampfsystem sind die sogenannten Visionen. Dabei handelt es sich um bekannte Figuren aus der gesamten Final-Fantasy-Geschichte, deren Kräfte man mit den eigenen Charakteren kombinieren kann. Unter anderem sind bekannte Gesichter wie Cloud, Terra, Tidus oder Lightning vertreten. Insgesamt stehen 26 dieser Visionen zur Verfügung.
Jeder der vier aktiven Charaktere kann eine Vision ausrüsten und erhält dadurch zusätzliche Fähigkeiten sowie passive Verbesserungen. Im Grunde funktioniert dieses System wie eine Erweiterung der klassischen Charakterklassen. Ein Charakter, der ursprünglich auf Heilung spezialisiert ist, kann durch die passende Vision beispielsweise zusätzliche offensive Möglichkeiten erhalten. Dadurch lassen sich interessante Kombinationen zusammenstellen und die eigene Gruppe deutlich individueller gestalten.
Besonders schön finde ich, dass die Visionen nicht bloß ein nostalgischer Bonus für Fans sind, sondern tatsächlich einen spielerischen Nutzen besitzen. Sie können weiterentwickelt werden und eröffnen zusätzliche Möglichkeiten bei der Zusammenstellung der Gruppe. Und natürlich dürfen die ikonischen Spezialangriffe nicht fehlen.
Sobald die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, können die Visionen ihre mächtigen Resonanzangriffe entfesseln, die nicht nur ordentlich Schaden verursachen oder die Gruppe unterstützen, sondern auch zu den visuell beeindruckendsten Momenten des Spiels gehören. Für Fans der älteren Ableger ist das natürlich ein ziemliches Fest. Und selbst wenn man nicht jede einzelne Figur kennt, bleibt das System interessant, weil es genügend Raum zum Experimentieren bietet.
Esper finden, Götter herausfordern und hoffentlich überleben
Neben den Visionen dürfen natürlich auch die legendären Esper nicht fehlen. Die mächtigen Beschwörungswesen gehören schließlich zu den bekanntesten Elementen der Final-Fantasy-Reihe. Besonders schön finde ich, dass sie nicht einfach automatisch im Laufe der Geschichte freigeschaltet werden.
Stattdessen sind verschiedene Esper über die Welt verteilt. Durch Erkundung lassen sich Hinweise auf ihre Aufenthaltsorte finden, bevor man sich den mächtigen Wesen in Bosskämpfen stellen kann. Wer sie besiegt, erhält anschließend die Möglichkeit, sie im Kampf zu beschwören. Dabei agieren die Esper als zusätzliche Unterstützung für die Gruppe und können mit ihren mächtigen Angriffen durchaus das Blatt wenden.
Im ersten Akt begegnet man unter anderem Sirene, die gleichzeitig einen gelungenen Einstieg in dieses System bietet. Mich motiviert diese Form der optionalen Erkundung besonders. Ich liebe es, wenn ein Rollenspiel mich dafür belohnt, nicht ausschließlich der Haupthandlung zu folgen, sondern auch einmal einen Umweg einzuschlagen. Und wenn hinter diesem Umweg möglicherweise ein mächtiger Gott wartet, den ich anschließend selbst beschwören darf? Dann muss ich da natürlich hin.
Eine klassische Geschichte, aber Charaktere mit Persönlichkeit
Auch erzählerisch hat mich Final Fantasy Resonance bisher positiv überrascht. Im Mittelpunkt steht Rain, ein junger Ritter des Königreichs Grandshelt, der gemeinsam mit seinem Kindheitsfreund Lasswell in einen Konflikt um die mächtigen Kristalle hineingezogen wird.
Was zunächst wie eine ziemlich klassische Final-Fantasy-Geschichte beginnt, entwickelt bereits im ersten Akt genügend interessante Ansätze, um mich zum Weiterspielen zu motivieren. Natürlich werden dabei einige bekannte JRPG-Motive aufgegriffen. Kristalle, mächtige Gegner, Freundschaft und das Schicksal einer ganzen Welt? Klingt erst einmal nicht unbedingt nach einer Revolution des Genres. Aber ganz ehrlich: Manchmal möchte ich genau das.
Nicht jede Geschichte muss versuchen, sämtliche Erwartungen zu unterlaufen. Viel wichtiger ist mir, dass ihre Charaktere funktionieren und ich nachvollziehen kann, warum sie handeln, wie sie handeln. Und genau hier hat mich Final Fantasy Resonance bisher überzeugt.
Besonders Rain ist dafür ein schönes Beispiel. Statt ihn einfach nur als klassischen, heldenhaften Protagonisten darzustellen, nimmt sich das Spiel Zeit, seine Gedanken, Überzeugungen und persönlichen Hintergründe zu vermitteln. Dadurch fällt es mir deutlich leichter, seine Entscheidungen nachzuvollziehen.
Auch die übrigen Figuren werden schrittweise eingeführt, sodass man nicht einfach nur eine Gruppe unterschiedlicher Charaktere vorgesetzt bekommt, sondern tatsächlich beginnt, sich für ihre Geschichten zu interessieren. Dabei helfen besonders die zahlreichen Nebenhandlungen.
Side Stories sind keine Zeitverschwendung
Eine meiner liebsten Ergänzungen sind bislang die unterschiedlichen Geschichten rund um die Charaktere. Denn während die Haupthandlung natürlich den großen Konflikt in den Mittelpunkt stellt, bieten die Nebenhandlungen zusätzliche Einblicke in die Persönlichkeiten und Hintergründe der Figuren. Und ich finde, genau solche Inhalte sind für ein gutes Rollenspiel unglaublich wichtig.
Schließlich möchte ich nicht nur wissen, wie die Geschichte ausgeht. Ich möchte auch verstehen, mit wem ich dieses Abenteuer eigentlich bestreite. Was beschäftigt die Charaktere? Welche Erfahrungen haben sie geprägt? Und warum treffen sie bestimmte Entscheidungen?
Wenn ein Spiel sich die Zeit nimmt, solche Fragen zu beantworten, fällt es mir wesentlich leichter, eine emotionale Verbindung zu seinen Figuren aufzubauen. Nach meinem bisherigen Eindruck gelingt das Final Fantasy Resonance ziemlich gut.
Die zusätzlichen Geschichten sorgen dafür, dass die Welt und ihre Bewohner nicht ausschließlich als Kulisse für den nächsten großen Konflikt dienen. Stattdessen erhalten auch kleinere, persönlichere Momente ihren Platz. Und manchmal sind es genau diese Momente, die mir von einem Rollenspiel am längsten in Erinnerung bleiben.
Bekannte Melodien, neue Erinnerungen
Natürlich darf bei einem Final Fantasy auch der passende Soundtrack nicht fehlen. Musikalisch macht Final Fantasy Resonance ebenfalls eine gute Figur. Neben neuen Kompositionen begegnen einem immer wieder bekannte Melodien aus älteren Teilen, die teilweise übernommen oder neu arrangiert wurden. Für langjährige Fans dürfte das durchaus den einen oder anderen nostalgischen Moment auslösen.
Mich persönlich stört es jedenfalls überhaupt nicht, dass Square Enix hier nicht ausschließlich auf neue Musik setzt. Gerade bei einem Spiel, das sich so offensichtlich als Liebeserklärung an die gesamte Reihe versteht, finde ich die Einbindung bekannter Stücke sogar ziemlich passend.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mich der Soundtrack bislang nicht ganz so umgehauen hat wie die grafische Präsentation. Die Musik ist gut, unterstützt die Atmosphäre und passt hervorragend zum Geschehen. Den einen Track, den ich nach dem Ausschalten des Spiels unbedingt noch einmal hören muss, habe ich bisher allerdings noch nicht gefunden. Vielleicht ändert sich das im weiteren Spielverlauf noch.
Ein Auto-Button wäre jetzt wirklich schön
Bei all meiner Begeisterung gibt es tatsächlich einen Komfortwunsch, den ich bereits nach dem ersten Akt hatte. Und zwar eine automatische Kampffunktion.
Gerade beim gezielten Leveln oder bei wiederholten Kämpfen gegen schwächere Gegner würde ich mir wünschen, dass das Spiel bestimmte Aktionen auf Wunsch selbstständig ausführt. Denn so sehr ich rundenbasierte Kämpfe liebe, irgendwann möchte ich nicht mehr jeden einzelnen Standardgegner manuell besiegen müssen.
Besonders auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, auf dem sich manche Auseinandersetzungen ohnehin etwas in die Länge ziehen können, fällt das für mich durchaus ins Gewicht. Natürlich sollte eine solche Funktion nicht die taktischen Möglichkeiten des Spiels ersetzen. Gerade die anspruchsvollen Bosskämpfe leben schließlich davon, dass man selbst die richtigen Entscheidungen trifft.
Für gewöhnliche Kämpfe oder das gelegentliche Farmen von Erfahrungspunkten wäre eine optionale Automatisierung aber eine angenehme Erleichterung. Das ist bisher kein riesiger Kritikpunkt, sondern eher ein Komfortfeature, das ich gerne hätte. Abseits davon sind mir in meinen bisherigen Spielstunden tatsächlich kaum größere Schwächen aufgefallen.
Fazit: Ich hatte Spaß erwartet. Aber nicht SO viel Spaß.
Ich glaube, Final Fantasy Resonance ist eines dieser Spiele, bei denen man ziemlich schnell merkt, ob sie den eigenen Geschmack treffen. Bei mir war das jedenfalls eindeutig der Fall.
Schon nach dem ersten Akt war ich unglaublich begeistert davon, wie gut Square Enix klassische Rollenspielelemente mit einer modernen Präsentation verbindet. Die HD-2D-Grafik ist wunderschön, die Charaktere machen neugierig auf ihre weiteren Geschichten und das Kampfsystem bietet genügend Möglichkeiten, um sich ausgiebig mit der eigenen Gruppe zu beschäftigen.
Besonders die Visionen und Esper gefallen mir, weil sie nicht nur für Nostalgie sorgen, sondern gleichzeitig zusätzliche spielerische Motivation bieten. Und dann sind da natürlich noch diese verdammten visuellen Effekte. Ich kann wirklich nicht oft genug betonen, wie beeindruckend die Animationen teilweise aussehen. Für mich gehören sie schon jetzt zu den größten visuellen Highlights, die ich in einem Rollenspiel erlebt habe.
Natürlich ist nicht alles perfekt. Gerade beim Kampfsystem gefallen mir einige Mechaniken aus Octopath Traveler und Bravely Default noch etwas besser. Außerdem können sich Bosskämpfe auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ziemlich in die Länge ziehen, und eine automatische Kampffunktion würde ich mit Kusshand nehmen. Trotzdem überwiegt bislang ganz klar die Begeisterung.
Final Fantasy Resonance fühlt sich für mich wie eine Liebeserklärung an klassische JRPGs an, die nicht einfach nur von vergangenen Zeiten schwärmt, sondern zeigt, wie wunderschön sich diese Spiele mit moderner Technik weiterentwickeln lassen.
Ob das Abenteuer seine Qualität über die gesamte Spielzeit halten kann, muss sich nach meinem bisherigen Fortschritt noch zeigen. Aber wenn mich ein Spiel bereits nach dem ersten Akt so sehr begeistert, dass ich am liebsten direkt weiterspielen möchte, hat es verdammt viel richtig gemacht.
Und jetzt entschuldigt mich bitte. Ich muss noch ein paar Götter besiegen.
Hinweis: Der Test-Key wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Dies hatte selbstverständlich keinen Einfluss auf meine persönliche Meinung und die Bewertung des Spiels.
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