Nervenkitzel auf Schienen: Warum das Extraction-Highlight „Enginefall“ auf eure Wunschliste gehört

    Ein ganz neues Level an Dynamik im Extraction-Genre: Wir durften exklusiv in die Playtest-Phase des brandneuen Survival-Geheimtipps Enginefall auf Steam hineinschnuppern. Das frische Konzept tauscht die klassischen Ruinen-Schlachtfelder gegen rasende Züge und eine unbarmherzige Spielwelt. Das Ergebnis nach unseren Testrunden: Ein absolut fesselnder Gameplay-Loop, der keine Verschnaufpause zulässt und schon jetzt das Potenzial zum absoluten Hammer-Spiel hat.

    Enginefall fühlt sich erfrischend eigen und neuartig an. Der Kern des Spiels dreht sich um das nackte Überleben und die Jagd nach Beute, die hier untrennbar mit gewaltigen Zügen verknüpft ist. Die Zugüberfälle und das Entern der Waggons spielen sich extrem dynamisch. Von der ersten Sekunde an steht man unter massivem Druck – das Spiel wirft uns in packende Situationen, in denen man jede Sekunde auf der Hut sein muss.

    Psychospielchen und Extraction-Frust vom Feinsten

    Wer Titel wie Arc Raiders oder andere moderne Extraction-Shooter kennt, weiß genau, worauf es ankommt: Man sucht seltene, wertvolle Ausrüstung und versucht, diese lebend in Sicherheit zu bringen. Und genau hier entfaltet Enginefall seine ganze psychologische Stärke. Die Dynamik zwischen den Spielern ist mörderisch. Man trifft im Kampf um die Waggons auf andere Überlebende und weiß niemals: Ist das Gegenüber Freund oder Feind? Hilft er mir, gemeinsam den Zug zu erobern und die Beute aufzuteilen, oder wartet er nur auf den perfekten Moment, um mir feige in den Rücken zu fallen?

    Dieses ständige Misstrauen sorgt für eine unfassbare Spannung. Ja, der Frust ist gigantisch, wenn man kurz vor dem Ziel mit vollgepackten Taschen eliminiert wird und alles verliert. Aber das Spiel schafft das Kunststück, diesen Ärger sofort in neue Motivation umzuwandeln. Kaum ist man gestorben, ertappt man sich direkt dabei, wie man sofort die nächste Runde startet. Der klassische „Nur noch ein Match“-Sog funktioniert hier perfekt.

    Die eigene Festung auf Rädern

    Ein weiteres, extrem spannendes Feature ist der individuelle Zugausbau. Euer Zug fungiert als eure ganz persönliche Safe-Zone, die ihr nach euren Wünschen erweitern und aufrüsten könnt. Doch Sicherheit ist in Enginefall relativ: Während das Innere euer Rückzugsort bleibt, kann der Außenbereich eures Zuges von anderen Spielern oder Fraktionen überfallen werden. Das zwingt uns dazu, die Verteidigung strategisch zu planen und die eigene Festung auf Schienen abzusichern.

    Fazit: Ein Pflichtkandidat für die Wunschliste!

    Enginefall liefert im Playtest ein erstaunlich rundes, unverbrauchtes und packendes Erlebnis ab. Es kombiniert den bitteren Frust und den süßen Triumph des Extraction-Genres mit einem genialen Schienen-Szenario. Wer auf Survival, taktische Raids und unberechenbare Spieler-Begegnungen steht, sollte nicht zögern: Setzt euch diesen Titel definitiv auf die Steam-Wunschliste und behaltet die Entwicklung im Auge. Hier rollt etwas Großes auf uns zu!

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    Quelle: Bilder Video

    Daniel Spies (MUTINITUM)
    Gaming-Journalist & Strategie-Analyst. Hinter dem Projekt MutinituM, blicke ich über den Tellerrand der Spieleindustrie hinaus, immer kritisch, immer fundiert und mit einem besonderen Auge für die Strategie der Publisher. Mein Ziel: Die Geschichten hinter den Pixeln zu finden, die wirklich zählen.