Die F7 Hornet gehört zu den bekanntesten Kampfschiffen in Star Citizen. Viele Spieler lieben das Ding, andere haben mindestens drei Varianten im Hangar und wissen trotzdem nicht mehr genau, welche davon eigentlich gerade sinnvoll ist. Klassiker. Gerade mit den MK2-Modellen, der Super Hornet, der Tracker, der Ghost und der F7A wird es schnell unübersichtlich. Auf dem Papier klingt fast jede Variante irgendwie stark. Im Spiel sieht die Sache aber teilweise anders aus. Schauen wir uns also an, welche F7 aktuell wirklich etwas bringt, welche eher Zukunftsmusik ist und wo man sich den Aufwand vielleicht sparen kann.
MK1 oder MK2: Die alte Hornet hat es schwer
Bevor es um die einzelnen Varianten geht, muss man zuerst über die F7 Hornet MK1 Varianten sprechen. Die gibt es zwar noch, aber ehrlich gesagt: Wer heute neu in die F7 Hornet-Reihe einsteigt, sollte sehr genau überlegen, ob sich eine MK1 überhaupt noch lohnt.
Die MK1-Modelle sind in manchen Bereichen minimal wendiger als die MK2-Versionen. Betonung liegt hier aber auf minimal. Das ist kein Unterschied, bei dem man plötzlich wie ein Gott durch den Dogfight tanzt, während alle anderen nur noch traurig ihre Maus anschauen. Im normalen Gameplay merkt man diesen Vorteil kaum. Dafür bieten die MK2-Modelle bei Bewaffnung, Flexibilität und Turret-Optionen meistens das rundere Paket. Wer also nicht gerade aus Sammlergründen zur MK1 greift, fährt mit der MK2 aktuell in den meisten Fällen besser.
F7C Hornet MK2: Der solide Allrounder
Die normale F7C Hornet MK2 ist die klassische Basisvariante. Kein großes Spezialfeature, kein besonderer Trick, kein „Ich bin heimlich ein Support-Schiff“-Moment. Sie ist einfach ein sauberer Fighter. Bei der Bewaffnung bekommt man zwei Waffen an der Nase, zwei stärkere Waffen an den Flügeln und oben die Möglichkeit, verschiedene Turrets zu nutzen. Genau das macht die F7C MK2 so angenehm: Sie ist flexibel. Man kann sie relativ simpel spielen, verschiedene Loadouts testen und bekommt einen Fighter, der nicht versucht, besonders exotisch zu sein. Für viele Spieler ist genau das wahrscheinlich der größte Vorteil.
Wer eine Hornet sucht, die zuverlässig funktioniert und nicht direkt nach Spezialrolle schreit, ist mit der F7C MK2 aktuell sehr gut bedient.

F7CM Super Hornet MK2: Mehr Druck, auch solo stark
Die Super Hornet ist im Grunde die aggressivere Variante. Sie richtet sich vor allem an Spieler, die mehr Druck im Kampf erzeugen wollen. Dabei ist sie nicht nur im Duo interessant, sondern kann auch solo sehr gut gespielt werden. Der große Punkt ist hier das bereits verbaute Ball Turret. Während man bei anderen Varianten oft erst nachrüsten muss, bringt die F7CM direkt ein stärkeres Setup mit. Zusätzlich ist sie für zwei Spieler ausgelegt. Der Co-Pilot kann das Turret bedienen, während der Pilot sich weiter auf den eigentlichen Kampf konzentriert. Wenn man solo unterwegs ist, kann der Pilot das Turret aber ebenfalls nutzen. Man verliert also nicht einfach die komplette Stärke des Schiffs, nur weil gerade kein zweiter Spieler mit im Cockpit sitzt. Gerade dadurch ist die Super Hornet ziemlich flexibel. Solo bekommt man einen starken Fighter mit ordentlich Feuerkraft. Im Duo kann man das Potenzial noch besser ausnutzen, weil sich Pilot und Co-Pilot die Aufgaben aufteilen können.
Wer PvP ernst nimmt oder einfach eine kampfstärkere Hornet spielen will, sollte die F7CM definitiv auf dem Schirm haben.
F7C-R Tracker: Klingt stark, bringt aktuell aber wenig
Die Tracker ist eine dieser Varianten, bei denen man sofort denkt: „Okay, das könnte richtig
spannend werden.“ Gedacht ist sie als Scout- und Aufklärungsschiff. Bessere Sensoren, größere Scanreichweiten,
Ziele früher entdecken, Gegner länger verfolgen und dem Team wichtige Informationen liefern. Auf dem Papier klingt das nach einer extrem wertvollen Rolle. Das Problem: Ein großer Teil dieser Rolle ist aktuell noch nicht wirklich im Spiel. Im Moment bekommt man also keine Hornet, die plötzlich das halbe System scannt und jeden Stealth-Piloten bloßstellt wie einen schlechten Screenshot im Spectrum-Forum. Die Tracker ist aktuell eher eine normale Hornet mit Zukunftspotenzial.
Langfristig könnte sie richtig interessant werden, vor allem im Teamplay. Aktuell lohnt sie sich aber nur bedingt, wenn man einen direkten Gameplay-Vorteil sucht.
F7C-S Ghost: Stealth ja, aber keine Wunderwaffe
Die Ghost ist die Stealth-Variante der Hornet. Ihre Idee ist klar: weniger sichtbar sein, später entdeckt werden und Gegner überraschen.
Und ja, Stealth funktioniert grundsätzlich. Man kann die Signatur deutlich reduzieren und dadurch schwerer erfassbar werden. Wichtig ist aber: Man muss dafür nicht automatisch Feuerkraft einbüßen. Die Ghost kann weiterhin ordentlich bewaffnet werden und bleibt im Kern
eine Hornet. Trotzdem ist sie kein magisches Unsichtbarkeits-Schiff. Man verschwindet nicht einfach aus dem Universum und taucht dann dramatisch hinter dem Gegner auf, während Hans Zimmer im Hintergrund arbeitet. Sie kann situativ stark sein, besonders für Hit-and-Run oder Überraschungsangriffe.
Für den normalen Spieler ist sie aber eher eine Spezialvariante als die beste Allround-Lösung.
F7A Hornet: Stark, aber nicht so absurd stark, wie viele denken
Die F7A ist für viele die spannendste Hornet. Militärische Version, stärkerer Fokus auf Kampf, bessere Bewaffnung – klar, das klingt erstmal nach der besten Wahl. Und ja: Die F7A ist stark. Sie bringt mehr Feuerkraft mit, kann an der Nase stärkere Waffen nutzen und hat im Vergleich zu den zivilen Varianten leichte Vorteile. Auch die Raketen fallen stärker aus. Wer sie besitzt, hat definitiv einen sehr guten Fighter.
Aber sie ist nicht automatisch eine komplett andere Liga. Die Unterschiede sind spürbar, aber nicht so groß, wie manche vielleicht erwarten. Die F7A ist nicht plötzlich das Schiff, mit dem man jede andere Hornet lächelnd aus dem All radiert. Sie ist stärker, ja. Aber nicht unbesiegbar.
Dazu kommt: Sie ist deutlich schwerer zu bekommen. Aktuell ist sie vor allem über Ingame Aktivitäten rund um die Contested Zones und den Executive Hangar zu bekommen. Das bedeutet Aufwand. Viel Aufwand. Star Citizen sagt danke und reicht dir noch ein Formular. Wer die F7A hat, kann sich freuen. Wer sie nicht hat, muss aber nicht direkt seine normale Hornet in die Ecke stellen und traurig schauen.

Die Turrets sind wichtiger, als viele denken
Ein Punkt, der bei der Hornet gerne unterschätzt wird, sind die Turrets. Gerade bei den MK2 Modellen machen sie einen großen Unterschied.
Es gibt verschiedene Ball-Turrets mit unterschiedlichen Waffenplätzen. Manche setzen auf zwei Size-3-Waffen, andere kombinieren Waffen mit Raketen, und dann gibt es noch Varianten mit festen Size-4-Ballistikwaffen. Das verändert den Kampfstil spürbar. Mehr Druck, andere Reichweite, andere Schadensverteilung und teilweise komplett anderes Verhalten im Fight. Kurz gesagt: Nicht nur die F7 Hornet-Variante zählt. Auch das Turret entscheidet, wie sich das Schiff am Ende wirklich spielt.
Welche F7 Hornet lohnt sich aktuell am meisten?
Wenn man alles zusammenfasst, sieht das Bild aktuell ziemlich klar aus. Die F7C Hornet MK2 ist für viele Spieler der beste Allrounder. Sie ist flexibel, solide und vergleichsweise unkompliziert. Die F7CM Super Hornet MK2 lohnt sich besonders für Spieler, die mehr Feuerkraft und ein aggressiveres Setup wollen. Solo ist sie stark, im Duo wird sie noch interessanter. Die Tracker hat viel Potenzial für die Zukunft, bringt aktuell aber noch keinen echten Vorteil. Die Ghost ist interessant für Stealth-Spielweisen, aber kein Muss. Die F7A ist stark, aber nicht so übermächtig, wie sie oft dargestellt wird. Wer sie hat, bekommt einen sehr guten Fighter. Wer sie nicht hat, kann trotzdem mit den anderen Varianten sehr gut arbeiten. Am Ende zählt bei Star Citizen nicht nur, was ein Schiff irgendwann einmal können soll. Entscheidend ist, was aktuell wirklich im Spiel funktioniert. Und genau da sind manche F7 Hornets deutlich sinnvoller als andere.
Fazit
Wer einfach eine gute F7 Hornet spielen will, macht mit der F7C MK2 wenig falsch. Wer mehr Druck im Kampf will, sollte sich die Super Hornet anschauen. Sie funktioniert solo und wird im Duo noch stärker. Die F7A bleibt natürlich das begehrte Topmodell, ist aber nicht automatisch der Pflichtkauf, für den sie manchmal gehalten wird. Tracker und Ghost sind eher Spezialfälle. Spannend, aber nicht für jeden Spieler sinnvoll. Die Hornet-Reihe bleibt stark. Man muss nur wissen, welche Variante aktuell wirklich etwas bringt – und welche eher nach Zukunft klingt. Und Zukunft in Star Citizen ist bekanntlich ein dehnbarer Begriff. Wer noch mehr Details zu den einzelnen Varianten, den Turrets und den genauen Unterschieden sehen will, kann sich gerne das komplette Video anschauen – dort gehen wir noch deutlich tiefer auf die einzelnen F7-Modelle ein.
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Quelle: CIG
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