Im April 2026 war es wieder einmal so weit: Xbox Game Pass verändert seinen Preis. Wer jedoch mit einer Preissteigerung gerechnet hat, darf sich freuen: Tatsächlich wird das Abo überraschend günstiger. Im Gegenzug wird das jeweils neueste Call of Duty dem Portfolio erst ein Jahr später hinzugefügt.
Call of Duty nicht mehr ab Release im Abo
Ab sofort ist Xbox Game Pass Ultimate für 20,99 € erhältlich – statt 26,99 € wie im Vormonat. Auch der PC Game Pass sinkt im Preis. Einziges Manko: Das neueste Call of Duty wird künftig nach etwa zwölf Monaten via Game Pass abrufbar sein. Offensichtlich war Microsoft mit der Anzahl verkaufter Einheiten unzufrieden. Anstatt den Einzelkauf zu tätigen, hatten viele Shooter-Fans Black Ops 6 und 7 vergünstigt im Abo gespielt.
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Microsoft hatte ohnehin lange gezögert, bevor der Ego-Shooter erstmals im Game Pass vertreten war. Zur Erinnerung: Seit Oktober 2023, nach der endgültigen Übernahme von Activision Blizzard, hält Microsoft die Rechte an der Spielereihe. Genre-Fans durften das Franchise mit Modern Warfare 3 ab Juli 2024 erstmals im Game Pass begrüßen. Bis heute ist nur ein Bruchteil der veröffentlichten Serienteile im Abo verfügbar.
Manche Abonnenten befürchten, dass Microsoft sein Day-One-Versprechen zunehmend aufweicht. Ursprünglich hatte der Konzern angekündigt, alle hauseigenen Titel direkt zum Release im Xbox Game Pass bereitzustellen. Nun rückt Xbox zumindest teilweise von dieser Zusage ab.
Ein Blick auf andere digitale Plattformen zeigt jedoch, wie unterschiedlich Zugangsmodelle gestaltet sein können. Auf Casino.org lassen sich viele Inhalte ohne Abonnement nutzen, darunter über 21.000 Spielautomaten online, die auch in Österreich kostenlos ausprobiert werden können. Mit einem umfangreichen Angebot und zusätzlichen Bewertungen legaler Anbieter verfolgt die Plattform einen Ansatz, der sich deutlich von klassischen Abo-Modellen abhebt und stärker auf freien Zugang setzt.
Xbox Game Pass Ultimate: Um mehr als 22 % im Preis gefallen
Nur der Wegfall von Call of Duty hat die Abogebühren von 26,99 € auf 20,99 € pro Monat fallen lassen. Mit anderen Worten: Über 22 % weniger als zuvor. Der PC Game Pass soll bloß 12,99 € kosten, sprich 2 € oder mehr als 13 % weniger. In Zeiten, in denen sogar Hersteller von Computermäusen offen darüber nachdenken, Abomodelle einzuführen, haben solche Nachrichten Seltenheitswert. Wer nie Call of Duty gespielt hat, muss keine Nachteile in Kauf nehmen.
Wie Microsoft den neuen Abopreis ermittelt hat, ist nicht bekannt. Die gesparten 72 € pro Jahr entsprechen ungefähr dem Vollpreis eines Ego-Shooters. Es ist fraglich, ob die meisten Abonnenten den Game Pass wegen Call of Duty nutzen. Schließlich erfreute sich der Game Pass lange vor CoD reger Beliebtheit. Spieler, die nur wenige Titel aus dem Game Pass spielen, sind mit einem Einzelkauf in der Regel besser beraten.
Neue Xbox-Chefin um Kundenzufriedenheit bemüht
Phil Spencer war zwölf Jahre lang das Gesicht der Xbox-Sparte, seit 2022 obendrein CEO von Microsoft Gaming. Nun hat Asha Sharma das Amt übernommen. Da Sharma im Bereich der künstlichen Intelligenz für Microsoft tätig gewesen war, wurde die Beförderung anfangs kritisch beurteilt. Abgesehen von den niedrigeren Abokosten hat Sharma aber bereits andere Maßnahmen ergriffen, die auf Zuspruch trafen.
2024 hatte Microsoft zum Beispiel eine absurd anmutende Werbekampagne gestartet, die nahezu jedes internetfähige Gerät zur Xbox erklärte. Sharma erklärte „This is an Xbox“ offiziell für beendet. In der Community wurde die Kampagne damals wie heute mehrheitlich kritisch aufgenommen, da Heimkonsolen dadurch zu sehr in den Hintergrund rücken.
Mit Indiana Jones und der Große Kreis, Forza Horizon 5 und Microsoft Flight Simulator 2024 wurden mehrere Titel auf die PS5 gebracht, die exklusiv für Xbox und PC erhältlich waren. Auch hier verspricht Sharma, wieder im Einzelfall zu prüfen, welche Marken auf vielen verschiedenen Plattformen erscheinen – und welche Spiele exklusiv dem Xbox-Ökosystem vorbehalten bleiben.
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In jedem Fall will Sharma keine übereilten Entscheidungen treffen. Trotz Bestrebungen, Produkte wie Xbox Cloud Gaming zu verbessern, soll eine starke Heimkonsole weiterhin den Markenkern bilden.
Flexible Abomodelle könnten möglicherweise folgen
Auf Xbox-Konsolen steht der Xbox Game Pass derzeit in drei Abstufungen zum Kauf bereit: Essential, Premium und Ultimate. Der PC Game Pass ist mit dem Ultimate-Abo vergleichbar. Die neue Xbox-Chefin will den Game Pass langfristig flexibler aufstellen. Was dies bedeuten könnte, hat die Gerüchteküche der letzten Wochen und Monate gezeigt. Für Xbox Cloud Gaming ist angeblich ein kostenloser Einstieg in Arbeit, gegenfinanziert mit Werbeeinblendungen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, andere Abos in den Game Pass zu integrieren. So könnten mit Fallout 1st und Minecraft Realms eigene Marken gestärkt werden, ohne dass Microsoft notwendigerweise Kosten entstehen. Fortnite Crew, Ubisoft+ Classics und EA Play sind schon im Game Pass enthalten. Viele Nutzer wünschen sich jedoch, nicht benötigte Abos abbestellen zu können. Auf diese Weise würde sich jeder Abonnent sein eigenes Abo individuell zusammenstellen.
An Rabatte gelangen: Microsoft Rewards und andere Abos hochstufen
Microsoft Rewards ist ein Treueprogramm, das tägliche Bing-Suchen und Xbox-Aktivitäten mit Punkten belohnt. Mit dem Game Pass Ultimate sind aktuell 100.000 Punkte pro Jahr drin – allein mit Spielaktivitäten auf PC und Heimkonsole. Dies entspricht ungefähr 100 €. Wer das Abo mit gesammelten Punkten verlängert, sichert sich im Grunde einen Rabatt.
Besonders preisbewusste Gamer lassen das Abo regelmäßig auslaufen, um sich anschließend mit Jahresmitgliedschaften für EA Play einzudecken. Erst danach wird das Abo für Premium oder Ultimate abgeschlossen. Bereits existierende Abos werden vorteilhaft konvertiert. Xbox schlüsselt auf einer Hilfeseite auf, wie viele Tage Premium oder Ultimate nach dem Umwandeln herausspringen.

