Auch in diesem Jahr öffnete Deutschlands größte LAN-Party wieder ihre Tore für Hunderte Zocker und geht damit in ihre vierte Ausgabe. Begleitet wurde die LAN von einem Gaming-Festival mit neuen Games, Pen & Paper, Tabletop und einer Menge Spaß. Wir haben die Convention besucht und möchten gemeinsam mit euch zurückblicken und unsere Highlights teilen.
Die Content Creator und das Programm
Auch in diesem Jahr besuchten einige Creator die Caggtus, um zu spielen, von dort zu streamen und natürlich, um ihre Communities zu treffen. Mit dabei war unter anderem Baso, die in diesem Jahr als Caggtus-Ambassador 2026 zugegen war. Aber auch weitere namhafte Creator wie etwa DoktorFroid, RvNXMango, Milschbaum, LillyTheChilly, Farbenfuchs oder die Rocket Beans waren vor Ort und zum Teil für verschiedene Shows auch auf der Bühne.
Auf der Event-Stage wurde den Besuchern einiges geboten. Neben Convention-Klassikern wie einem Cosplay-Contest konnten Interessierte sich hier auch den ARD Game Jam – Classical Edition, die RBTV-Kochshow „Löffel, Messe(r), Gäbel“ oder ein Live-Pen-&-Paper anschauen. Das Highlight war hier zweifelsohne die große „Find Your Next Game“-Show der GameStar. Hier stellten das Moderatorenduo Maurice Weber und Ann-Kathrin Kuhls Schlag auf Schlag neue Gaming-Weltpremieren vor, wie unter anderem das neue Anno-117-DLC „Verheißung des Vulkans“, Die Gilde: Europa 1410, Tropico 7 oder das Debütspiel der Pithead Studios „Cralon“, welches kurz vor der Präsentation als Shadow Drop auf PC, PS5 und Xbox Series S/X erschien.

Indie Games, Retro und Table Top
Besucher konnten an verschiedenen Anspielstationen zahlreiche Indie-Titel wie Outbound, Cat Me if You Can, The Regreening oder My Dear Emma ausprobieren. Auch größere Games wie Diablo 4 konnten sie spielen. Besucher konnten am Stand die neue Collaboration zwischen Diablo und Doom the Dark Ages ausprobieren und um den Highscore und verschiedene Preise kämpfen.
Daneben gab es außerdem eine kleine Retro-Ecke, bei der man auf SNES und Co. daddeln konnte, eine Free-Play-Area sowie einen Ab-18-Bereich für Shooter und ähnliche Spiele. Tabletop-Begeisterte konnten am Stand von Tabletop Sachen an einem Malwettbewerb für Miniaturen teilnehmen oder Warhammer 40K und die Tabletop-Variante von World of Tanks ausprobieren.
Auch für alle Pokémon-, Lorcana und Magic-Begeisterten gab es eine eigene TCG-Area, in der man sich zum Spielen zusammenfinden konnte.

70 Stunden daddeln
Das Herzstück der Caggtus ist jedoch nach wie vor die vom Gaming-Festival abgetrennte LAN-Area. Die Veranstalter ließen die Spieler bereits am Donnerstagabend in die Hallen damit sie ihr Setup sowie ihren Schlafplatz für die nächsten Tage einrichten und direkt loszuzocken konnten. Rund 70 Stunden lang spielen die Teilnehmer hier verschiedene Spiele oder nehmen an Turnieren teil. Die Besten der Besten wurden schließlich am Sonntagmittag auf dem Gaming-Festival gekürt. Rund 2.300 Teilnehmer verzeichnete die LAN-Party in diesem Jahr laut Markus Geisenberger, dem Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Ausblick auf 2027
Nach dem großen Erfolg in diesem Jahr richtet sich der Blick bereits auf die nächste Caggtus. Die LAN-Party kehrt auch 2027 in die Leipziger Messehallen zurück. Alles in allem dürfte die Caggtus definitiv zu den familiäreren Conventions zählen. Das liegt auch and der Größe der Messe. Denn das Gaming Festival hat keine gigantischen Ausmaße und ist nicht mit zu vielen Ständen überladen. Stattdessen wartet hier ein Festival bei dem das Spielen und die Community im Fokus steht. Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe der Caggtus und können das Gaming-Festival jedem Spielebegeisterten ans Herz legen.

