Ein ungewöhnlicher Release sorgt aktuell für Diskussionen: Das chinesische FMV-Spiel Revenge on Gold Diggers ist ab sofort verfügbar und steht bereits im Mittelpunkt einer internationalen Debatte.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Viraler Erfolg trifft auf Kritik
Der Titel hatte bereits auf dem PC für Aufmerksamkeit gesorgt und sich dort an die Spitze der Verkaufscharts gesetzt. Nun ist das Spiel auch auf Konsolen erschienen, doch begleitet von kontroversen Diskussionen über seine Inhalte. Im Spiel übernehmen Spieler die Rolle von Wu Yulun, der nach eigenen negativen Erfahrungen undercover geht, um eine Gruppe von Frauen zu entlarven, die Männer finanziell ausnutzen.
Besonders kritisch wird die Darstellung von Geschlechterrollen gesehen. Der Fokus auf weibliche Figuren als Betrügerinnen hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob das Spiel stereotype Narrative verstärkt. Auch international wurde darüber berichtet, unter anderem von der BBC. Gleichzeitig soll der Entwickler in China mit Einschränkungen auf Plattformen wie Bilibili konfrontiert worden sein.
Entscheidungen mit vielen Enden
Gameplay-technisch setzt der Titel auf klassische FMV-Mechaniken. Entscheidungen beeinflussen den Verlauf der Geschichte, insgesamt sollen mehr als 30 verschiedene Enden möglich sein. Dabei bewegt sich das Spiel laut Entwickler bewusst in moralischen Grauzonen und lässt Spieler selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen. Angesichts der anhaltenden Diskussionen ist unklar, wie lange das Spiel auf der Plattform verfügbar bleibt. Solche kontroversen Inhalte haben in der Vergangenheit bereits zu kurzfristigen Änderungen im Store geführt.
Revenge on Gold Diggers ist aktuell für PlayStation, Switch und PC erhältlich.

