Das Asetek Racing Initium Racing Bundle I im Test

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    Asetek Racing gehört inzwischen zu den etablierten Herstellern hochwertiger Sim-Racing-Hardware. Mit der neuen Initium-Serie richtet sich das Unternehmen erstmals gezielt an ambitionierte Einsteiger und preisbewusste Simracer. In diesem Test werfen wir einen ausführlichen Blick auf das Asetek Racing Initium Racing Bundle I.

    Vielen Dank an Asetek Racing für die Bereitstellung des Testmusters.

    Ausstattung und Features des Asetek Racing Initium Racing Bundle I

    Das Asetek Racing Initium Racing Bundle I umfasst eine Direct-Drive-Wheelbase, ein Lenkrad sowie eine Pedaleinheit. Es ist für den Einsatz im PC-basierten Sim-Racing konzipiert.

    Die Initium Direct Drive Wheelbase

    Die Asetek Initium Direct Drive Wheelbase bietet ein besonders realistisches Fahrerlebnis dank 5,5 Nm Direct-Drive-Force-Feedback und extrem niedriger Latenz. Der präzise 14-Bit-Absolutencoder erfasst jede Lenkbewegung mit einer Auflösung von 0,022°. Zusammen mit dem Direct-Drive-Force-Feedback ermöglicht dies eine detaillierte Rückmeldung von Fahrbahnunebenheiten und Lastwechseln.

    Dank des reaktionsschnellen Motorcontrollers setzt die Wheelbase Eingaben nahezu verzögerungsfrei um. Mit fünf Anschlussports dient sie als zentrale Einheit für Asetek-Peripherie. Für mehr Leistung lässt sich das System per Plug-&-Play-Boost-Kit unkompliziert auf 8 Nm aufrüsten, ohne Neukonfiguration.

    Kategorie Spezifikation
    Antrieb Direct Drive Servo Motor
    Max. Drehmoment 5,5 Nm (upgradefähig auf 8 Nm)
    Encoder 14-Bit Absolutencoder
    Schritte pro Umdrehung 16.384
    Winkelauflösung 0,022°
    Latenz Sehr gering, schnelle Motorsteuerung
    Gehäuse Aluminium
    Kompatibilität PC
    Software RaceHub
    Leistungsaufnahme 96 W
    Peripherie-Anschlüsse 5× Asetek
    Anschluss USB-C
    Quick Release Asetek Quick Release (Wheelbase-Seite)
    Montage 4× M6 T-Nuten
    Montagemaße Breite 87 mm, Länge 30–100 mm
    Abmessungen 133 × 132 × 235 mm
    Gewicht 5,7 kg
    Betriebstemperatur 0–40 °C
    Garantie 24 Monate

    Das Initium Steering Wheel

    Das Asetek Initium Steering Wheel überzeugt mit erstklassiger Ergonomie, hoher Langlebigkeit und optimalem Grip, ideal für lange Rennsessions. Dank 21 frei belegbarer Eingaben inklusive Tasten, D-Pad, Rotary-Encodern und magnetischen Schaltwippen sind alle wichtigen Fahrzeugfunktionen jederzeit direkt erreichbar.

    Ein integriertes LED-System mit vier beleuchteten Buttons und neun anpassbaren aRGB-Rev-LEDs liefert wichtige Informationen zu Fahrzeugstatus und Drehzahl auf einen Blick. Das kabel­lose Quick-Release-System sorgt nicht nur für ein aufgeräumtes Setup, sondern auch für einen schnellen und sicheren Wechsel des Lenkrads. Für maximale Sicherheit kann das Force Feedback jederzeit über den zentral platzierten Start/Stop-Button sofort deaktiviert werden.

    Kategorie Spezifikation
    Durchmesser 300 mm
    Eingaben gesamt 21
    Push-Buttons 11
    D-Pad 4-Wege
    Rotary-Encoder 2
    Schaltwippen 2× magnetische Präzisions-Paddles
    Start/Stop-Button 1
    Rev-LEDs 9× anpassbare aRGB
    Beleuchtete Buttons 4× aRGB
    Quick Release Integriert, kabellos
    Lenkradkranz Texturierter Rundkranz mit perforierten Griffen
    Gehäusematerial Automobilgeeigneter Spritzguss-Kunststoff
    Kompatibilität PC
    Software RaceHub
    Anschluss Asetek Quick Release

    Das Initium Pedal Set

    Das Asetek Initium Pedal Set bietet maximale Flexibilität für unterschiedliche Renn-Setups. Dank der umschaltbaren Floor- und Cockpit-Montage lässt sich sowohl entspannt vom Sofa als auch in einem festen Rig fahren, ganz ohne aufwendige Konfiguration. Einfach anschließen und losfahren.

    Gefertigt aus glasfaserverstärktem Composite-Material, sind die Pedale auf hohe Belastbarkeit ausgelegt und halten Kräften von bis zu 140 kg stand. Das reduzierte Forged-Carbon-Design verleiht dem Pedalset eine hochwertige, motorsportinspirierte Optik. Für ambitionierte Fahrer lässt sich das Bremssystem optional auf Load-Cell- oder hydraulische Bremsen upgraden, jederzeit und ohne Systemwechsel.

    Kategorie Spezifikation
    Pedale Gas & Bremse
    Montagemodi Floor Mode & Cockpit Mode
    Max. Belastung Bis 140 kg
    Chassis-Material Glasfaserverstärkter Composite
    Gassensor Hall-Effekt
    Bremse 2-stufige Feder, Hall-Effekt (upgradefähig)
    Upgrade-Optionen Load Cell oder Hydraulik-Bremse (optional)
    Pedalwinkel 2 Positionen
    Software RaceHub
    Kalibrierung Automatisch & manuell
    Deadzone-Anpassung Ja
    Individuelle Pedalkurven Ja
    Kompatibilität PC
    Anschluss USB-C
    Kommunikation USB oder CAN-Bus
    Abmessungen 370 × 363 × 253 mm
    Gewicht 2,66 kg
    Verpackungsmaße 446 × 400 × 283 mm
    Gewicht inkl. Verpackung 3,85 kg

    Über Asetek Racing

    Asetek Racing ist ein dänischer Hersteller von High-End-Simracing-Hardware mit klarem Fokus auf Performance, Präzision und Langlebigkeit. Das Unternehmen überträgt seine langjährige Engineering-Expertise aus dem industriellen und professionellen Motorsport konsequent auf Direct-Drive-Wheelbases, Lenkräder und Pedalsysteme. Unter der Leitung des rennsport-erprobten CEO André Eriksen verfolgt Asetek Racing das Ziel, Simracing-Hardware auf Profi-Niveau für ambitionierte Simracer weltweit zugänglich zu machen. Dabei stehen modulare Systeme, Upgrade-Fähigkeit und kompromisslose Qualität im Mittelpunkt der Produktphilosophie.

    Verpackung und Lieferumfang

    Da die Komponenten des Asetek Racing Initium Racing Bundle I auch alle einzeln verfügbar sind, werden sie in separaten Umverpackungen geliefert, das Farbdesign ist durchgängig in blau-weiß gehalten. Die Pedalerie kommt in einer passgenau geformten Umverpackung, die kaum größer ist als erforderlich. Auf den Seiten finden sich diverse Produktabbildung und auch eine Darstellung der im Lieferumfang befindlichen Komponenten.

    Auch die Umverpackung der Wheelbase ist entsprechend gestaltet. Auf den Längsseiten finden sich hier Produktabbildungen und auf einer der schmalen Seiten eine Abbildung des vollständigen Lieferumfangs. Im Inneren werden alle Komponenten durch passgenau ausgeschnittenen Schaumstoff gut geschützt.

    Die Umverpackung des Lenkrads ziehrt auf der Oberseite eine besonders große Abbildung und auf der Rückseite findet sich eine kleinere Abbildung mit einigen Erläuterungen. Die rechte und linke Seite zeigen zum einen die technischen Daten und zum anderen auch hier den vollständigen Lieferumfang. Auch das Lenkrad wird im Inneren durch Schaumstoffeinlagen geschützt.

    Design und Verarbeitung

    Werfen wir nun einen genaueren Blick auf die einzelnen Komponenten des Asetek Racing Initium Racing Bundle I und betrachten dabei zunächst ausschließlich Design und Verarbeitung.

    Die Basis

    Die Initium Wheelbase präsentiert sich in einem vergleichsweise kompakten Gehäuse aus schwarz eloxiertem, extrudiertem Aluminium. Die markante Profilierung an Oberseite und Seiten verleiht der ansonsten eher schlicht gehaltenen Basis eine eigenständige Optik. Gleichzeitig vermittelt die Metallkonstruktion einen hochwertigen und robusten Eindruck.

    Die Front und Rückseite bestehen aus Kunststoff und fügen sich optisch unauffällig in das Gehäuse ein. Die leicht hervorstehende Aufnahme des Quick-Release bildet auf der Vorderseite den auffälligsten konstruktiven Bestandteil. Insgesamt wirkt die Wheelbase sehr sauber gefertigt. Gleichmäßige Spaltmaße, saubere Oberflächen und eine insgesamt solide Konstruktion vermitteln einen hochwertigen Eindruck.

    An der Unterseite befinden sich zwei T-Nuten mit vormontierten Nutensteinen. Diese sind sauber in die Konstruktion integriert und ermöglichen eine flexible Befestigung der Basis. Auf der Rückseite sind sämtliche Anschlüsse sauber angeordnet und gut zugänglich.

    Insgesamt setzt Asetek bei der Wheelbase auf eine funktionale, eher technische Gestaltung. Auf auffällige Designelemente wird weitgehend verzichtet. Das Ergebnis wirkt entsprechend sachlich und passt optisch gut in ein klassisches Sim-Racing-Cockpit.

    Das Lenkrad

    Beim Initium Steering Wheel kombiniert Asetek einen klassischen runden Lenkradkranz mit einer zentralen Kunststoffeinheit. Der Lenkradkranz besitzt eine texturierte Oberfläche und perforierte Griffbereiche. Die zentrale Einheit ist aus Kunststoff gefertigt und besitzt eine Oberfläche, die optisch an geschmiedetes Carbon erinnert.

    Die Anordnung der Bedienelemente wirkt symmetrisch und aufgeräumt. Elf Tasten, ein Vier-Wege-D-Pad sowie zwei Rotary-Encoder sind in die Front integriert. Im oberen Bereich sitzen die neun RGB-LEDs, während die magnetischen Schaltwippen auf der Rückseite sauber in die Konstruktion integriert sind.

    Die Verarbeitung hinterlässt insgesamt einen sehr guten Eindruck. Die einzelnen Elemente wirken sauber eingesetzt und fest miteinander verbunden. Knarzende oder auffällig lose Komponenten konnten im Test nicht festgestellt werden. Auch die Schaltwippen vermitteln durch ihre präzise Mechanik einen hochwertigen Eindruck.

    Eine Besonderheit ist das kabellose Asetek Quick Release. Die mechanische Verbindung ist kompakt ausgeführt und fügt sich optisch gut in das Lenkraddesign ein. Gleichzeitig reduziert die kabellose Datenübertragung die Zahl der sichtbaren Leitungen und sorgt damit für einen aufgeräumten Gesamteindruck.

    Die Pedalerie

    Das Initium Pedal Set unterscheidet sich optisch deutlich von den höherpreisigen Asetek-Pedalen, bleibt dem technischen Charakter der Produktserie aber treu. Die Konstruktion besteht überwiegend aus glasfaserverstärktem Composite-Material. Die Oberflächen sind sauber ausgeführt und vermitteln trotz des vergleichsweise hohen Kunststoffanteils einen soliden Eindruck. Da die Initium-Serie die Einstiegsvariante darstellt, kommt hier weniger Metall zum Einsatz.

    Das Design orientiert sich sichtbar an Aseteks Motorsport-Ansatz. Die Pedalflächen besitzen eine markante Struktur, während die Grundplatte funktional und vergleichsweise schlicht gehalten ist. Die einzelnen Komponenten wirken sauber montiert und stabil miteinander verbunden.

    Positiv fällt auch die Konstruktion der Pedalaufnahme auf. Die Möglichkeit, die Pedalerie sowohl im Floor Mode als auch im Cockpit Mode zu verwenden, wurde konstruktiv sauber umgesetzt. Die entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten sind direkt in die Grundplatte integriert.

    Insgesamt vermittelt die Pedalerie einen robusten und zweckmäßigen Eindruck. Sie erreicht bei Materialwahl und Optik nicht die Wertigkeit der höherpreisigen Metall-Pedalsysteme von Asetek, wirkt für die Initium-Klasse aber angemessen hochwertig und vor allem solide verarbeitet.

    Das Zubehör

    Im Zubehör findet sich natürlich ein großzügiges Netzteil für die Basis sowie alle benötigten Anschlusskabel und Schrauben. Für die Anpassung des Bremspedals liegt noch eine Austauschfeder bei. Darüber hinaus gibt es noch einen Stickerbogen für eine Beschriftung der Bedienelemente des Lenkrads.

    Montage und Verbindung

    Der Aufbau des Asetek Racing Initium Racing Bundle I gestaltet sich angenehm unkompliziert. Die Pedalerie wird bereits vollständig vormontiert geliefert, sodass hier zunächst keine aufwendige Montage notwendig ist. Wheelbase und Pedale müssen lediglich am vorhandenen Sim-Rig befestigt werden. Alternativ kann die Wheelbase auch mit der vorgesehenen Tischmontage verwendet werden.

    Die Befestigung der Wheelbase erfolgt über die vorhandenen T-Nuten auf der Unterseite. Dadurch lässt sich die Position innerhalb des vorgesehenen Montagebereichs flexibel anpassen. Gerade bei einem bereits vorhandenen Rig ist das praktisch, da die Wheelbase nicht zwingend exakt an einer einzigen Position montiert werden muss.

    Die Pedalerie bietet mit Floor Mode und Cockpit Mode zwei unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Damit kann das Pedalset sowohl freistehend auf dem Boden als auch fest in ein Sim-Rig integriert eingesetzt werden. Gerade für Einsteiger ist diese Flexibilität interessant, da zunächst kein vollständiges Cockpit vorhanden sein muss.

    Nach der mechanischen Montage werden Netzteil, Pedale und PC miteinander verbunden. Das Lenkrad wird anschließend über das Asetek Quick Release an der Wheelbase befestigt. Eine zusätzliche Kabelverbindung zwischen Lenkrad und Wheelbase ist dabei nicht erforderlich. Das sorgt für einen aufgeräumten Aufbau und macht den Wechsel des Lenkrads besonders unkompliziert.

    Im Test kam das Bundle auf einem Oplite R8 Fury in Verbindung mit einem Samsung OLED G8 mit 34 Zoll zum Einsatz. Damit wurde das Initium Racing Bundle I nicht nur unter idealisierten Bedingungen auf einem Teststand, sondern in einer typischen Sim-Racing-Konfiguration eingesetzt.

    Insgesamt hinterlässt der Aufbau einen durchdachten Eindruck. Die Zahl der notwendigen Arbeitsschritte bleibt überschaubar, gleichzeitig bietet das System ausreichend Möglichkeiten, Wheelbase und Pedalerie an die vorhandene Sitzposition anzupassen.

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    Individualisierung und Ausbau

    Die Individualisierungsmöglichkeiten des Initium Racing Bundle I beschränken sich nicht auf die Software. Bereits die serienmäßige Pedalerie lässt sich mechanisch an die persönlichen Vorlieben und die jeweilige Sitzposition anpassen. Zusammen mit den Konfigurationsmöglichkeiten in RaceHub kann das System so schrittweise auf den eigenen Fahrstil abgestimmt werden.

    Mechanische Anpassungen

    Bei der Bremse lässt sich die Charakteristik mithilfe der mitgelieferten härteren Federn verändern. Dadurch kann der Widerstand des Pedals an die eigenen Vorlieben angepasst werden, ohne unmittelbar auf ein aufwändigeres Upgrade zurückgreifen zu müssen. Hierzu muss man nur die Federeinheit abnehmen, aufdrehen und die untere Feder austauschen.

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    Die Pedalerie lässt sich für die beiden vorgesehenen Montagearten entsprechend konfigurieren. Dadurch kann sie sowohl im Floor Mode als auch im Cockpit Mode an die jeweilige Sitzposition angepasst werden. Gerade bei längeren Rennsessions kann eine passende Pedalstellung dazu beitragen, eine natürliche und komfortable Fuß- und Beinhaltung zu erreichen.

    Softwareseitige Anpassungen

    Zusätzliche Möglichkeiten bietet die RaceHub-Software. Über sie lassen sich die Pedale individuell kalibrieren und unter anderem Totzonen sowie Pedalkurven anpassen. Dadurch kann die Eingabecharakteristik auf den eigenen Fahrstil abgestimmt werden.

    Die Kombination aus mechanischer Anpassung und softwareseitiger Konfiguration bietet dabei einen gewissen Spielraum, um zunächst die Möglichkeiten der serienmäßigen Pedalerie auszuschöpfen. Erst wenn die eigenen Ansprüche darüber hinausgehen, müssen entsprechende Hardware-Upgrades in Betracht gezogen werden.

    Ergonomie und Bedienung

    Neben der technischen Ausstattung spielt im Sim-Racing vor allem die Bedienbarkeit eine wichtige Rolle. Lenkrad und Pedalerie müssen auch bei längeren Rennsessions eine präzise und komfortable Kontrolle ermöglichen.

    Lenkrad und Grip

    Das Initium Steering Wheel liegt dank des gummierten Lenkradkranzes angenehm und sicher in der Hand. Zwar kommt kein Kunstleder- oder Alcantara-Bezug zum Einsatz, dennoch bietet die texturierte Oberfläche auch während längerer Rennsessions ausreichend Grip. Die perforierten Griffbereiche unterstützen dabei den sicheren Halt, ohne unangenehm an den Händen zu wirken.

    Mit einem Durchmesser von 300 mm besitzt das Lenkrad eine angenehm universelle Größe. Der runde Lenkradkranz eignet sich damit für unterschiedliche Fahrzeugklassen und ermöglicht sowohl die klassische 9-und-3-Uhr-Griffposition als auch ein Übergreifen bei größeren Lenkwinkeln.

    Egal ob Rallye, Casual Racing, GT3-Rennen, Formel 1 oder andere, mit dem mitgelieferten Lenkrad kann man im Prinzip in allen Kategorien antreten. Natürlich gibt es für F1 oder GT3 passender geformte Lenkräder im Zubehör, aber hier stehen einem alle Upgradewege offen.

    Bedienelemente

    Die Bedienelemente sind übersichtlich rund um die Lenkradmitte angeordnet und während der Fahrt gut erreichbar. Die elf Tasten, das Vier-Wege-D-Pad und die beiden Rotary-Encoder bieten zahlreiche Möglichkeiten, wichtige Fahrzeugfunktionen direkt auf dem Lenkrad abzulegen.

    Gerade die beiden Rotary-Encoder erweisen sich im Rennbetrieb als praktisch. Funktionen wie Traktionskontrolle, ABS oder Bremsbalance können damit angepasst werden, ohne die Hände vollständig vom Lenkrad nehmen zu müssen.

    Auch die magnetischen Schaltwippen sind gut erreichbar und besitzen einen klar definierten Druckpunkt. Gangwechsel lassen sich dadurch schnell und eindeutig ausführen. Die Positionierung auf der Rückseite passt gut zur natürlichen Handhaltung am Lenkrad.

    Die integrierten LEDs bieten zudem eine hilfreiche optische Rückmeldung. Insbesondere die Anzeige des optimalen Schaltzeitpunkts erleichtert es, die Drehzahl im Blick zu behalten und den richtigen Moment für den Gangwechsel zu treffen.

    Pedalerie und Sitzposition

    Die Pedalerie lässt sich für die beiden vorgesehenen Montagearten entsprechend konfigurieren. Dadurch kann sie sowohl im Floor Mode als auch im Cockpit Mode an die jeweilige Sitzposition angepasst werden. Im Floor Mode kann sie auch ohne fest installiertes Sim-Rig genutzt werden, während der Cockpit Mode eine feste Integration in ein Sim-Racing-Cockpit ermöglicht. Eine passende Stellung der Pedale ist insbesondere bei längeren Rennsessions wichtig, um eine natürliche Haltung von Beinen und Füßen zu ermöglichen.

    Gas- und Bremspedal

    Das Gaspedal lässt sich gut dosieren und ermöglicht eine kontrollierte Leistungsabgabe. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven kann die Gaszufuhr fein angepasst werden, sodass sich die verfügbare Leistung kontrolliert einsetzen lässt.

    Das serienmäßige Bremspedal arbeitet mit einer zweistufigen Feder-Dämpfer-Konstruktion. Dadurch baut sich beim Betätigen ein nachvollziehbarer Widerstand auf. Die Bremse lässt sich gut kontrollieren und ermöglicht reproduzierbare Bremsvorgänge.

    Im Vergleich zu einer Load-Cell-Bremse ist das Eingabeverhalten allerdings stärker vom Pedalweg abhängig. Das entspricht der Positionierung des Initium-Pedalsets als Einstiegslösung. Wer beim Bremsen eine stärker druckabhängige Charakteristik bevorzugt, kann die Pedalerie später entsprechend aufrüsten.

    Wer allerdings bereits ein echtes Rennfahrzeug oder eine Pedalerie mit Load Cell beziehungsweise hydraulischer Bremse gefahren ist, wird die serienmäßige Bremse als deutlich zu leichtgängig empfinden. Für den Einsatz in einem fest montierten Rig empfiehlt sich daher zumindest der Wechsel auf die mitgelieferte härtere Feder. Noch deutlicher fällt der Unterschied mit einem der erhältlichen Upgrades aus.

    Quick Release im Alltag

    Das kabellose Quick Release erweist sich im täglichen Einsatz als praktisch. Das Lenkrad lässt sich schnell von der Wheelbase abnehmen und ebenso unkompliziert wieder befestigen. Da keine zusätzliche Kabelverbindung zwischen Lenkrad und Basis erforderlich ist, bleibt der Aufbau aufgeräumt und ein häufiger Lenkradwechsel wird erleichtert.

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    Fahrgefühl

    Im Zusammenspiel von Lenkrad und Pedalerie entsteht ein stimmiges Bedienkonzept. Die direkte Lenkung ermöglicht präzise Eingaben, während Gas- und Bremspedal eine kontrollierte Bedienung des Fahrzeugs erlauben.

    Das 300-mm-Lenkrad vermittelt dabei eine ausgewogene Mischung aus Kontrolle und Beweglichkeit. Kleine Korrekturen lassen sich ebenso sauber umsetzen wie schnelle Lenkbewegungen. Zusammen mit der gut erreichbaren Bedienung ergibt sich ein unkompliziertes und direktes Handling.

    Die eigentliche Qualität und Dynamik der Force-Feedback-Wiedergabe wird an dieser Stelle bewusst ausgeklammert und im folgenden Abschnitt separat betrachtet.

    Force Feedback

    Das Herzstück des Initium Racing Bundle I ist die Direct-Drive-Wheelbase. Mit maximal 5,5 Nm richtet sich die Wheelbase klar an den Einstiegsbereich des Direct-Drive-Segments. Entscheidend ist dabei jedoch nicht allein die maximale Kraft, sondern vor allem, wie schnell und präzise diese umgesetzt wird.

    Im Test reagiert die Wheelbase unmittelbar auf Lenkbewegungen. Zwischen dem eigenen Lenkeingriff und der Reaktion des virtuellen Fahrzeugs entsteht kein auffälliges Gefühl einer Verzögerung. Gerade beim Einlenken in schnelle Kurven vermittelt das einen deutlichen Unterschied zu klassischen Einsteiger-Lenkrädern mit Zahnrad- oder Riemenantrieb.

    Detailwiedergabe

    Besonders positiv fällt die feine Rückmeldung auf. Fahrbahnunebenheiten, Curbs und Lastwechsel werden deutlich über den Lenkradkranz vermittelt. Dadurch erhält der Fahrer zusätzliche Informationen darüber, was das Fahrzeug gerade macht.

    Beim Herausbeschleunigen aus Kurven lässt sich beispielsweise nachvollziehen, wann die Vorderachse entlastet wird oder wann das Fahrzeug wieder stärker Grip aufbaut. Auch beim Überfahren von Curbs bleibt die Rückmeldung differenziert, sodass nicht jede Unebenheit lediglich als gleichförmiger Ruck am Lenkrad ankommt.

    5,5 Nm in der Praxis

    Die 5,5 Nm erweisen sich im Test als durchaus kräftig genug, um ein überzeugendes Direct-Drive-Erlebnis zu vermitteln. Gleichzeitig bleibt die Wheelbase noch in einem Bereich, der auch für Einsteiger gut beherrschbar ist. Für längere Rennsessions lässt sich die Force-Feedback-Stärke entsprechend der persönlichen Vorliebe reduzieren.

    Für besonders anspruchsvolle Simracer bieten 5,5 Nm allerdings weniger Reserven als stärkere Direct-Drive-Systeme. Gerade bei Fahrzeugen mit höherem Lenkkräftebedarf oder wenn bewusst mit viel Force Feedback gefahren wird, kann der Wunsch nach mehr Headroom entstehen.

    Upgrade auf 8 Nm

    Asetek hat diesen Punkt beim Initium-System berücksichtigt. Über das optionale Boost Kit lässt sich die Wheelbase auf 8 Nm erweitern. Damit kann die vorhandene Hardware später mehr Kraft bereitstellen, ohne dass die komplette Basis ausgetauscht werden muss.

    Für Einsteiger bedeutet das einen interessanten Entwicklungspfad: Die 5,5 Nm reichen zunächst für den Einstieg aus, während bei steigenden Ansprüchen später zusätzliche Reserven freigeschaltet werden können. Damit muss die Entscheidung für eine stärkere Wheelbase nicht bereits beim Kauf des ersten Systems getroffen werden.

    RaceHub – die zentrale Software für das Setup

    Ein wichtiger Bestandteil des Asetek-Ökosystems ist die RaceHub-Software. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für die Konfiguration, Kalibrierung und Feinabstimmung der angeschlossenen Asetek-Racing-Hardware. Beim Initium Racing Bundle I betrifft das insbesondere die Direct-Drive-Wheelbase und die Pedalerie. RaceHub ist dabei deutlich mehr als ein einfacher Treiber: Nahezu alle relevanten Eigenschaften der Hardware lassen sich über die Software an die persönlichen Vorlieben und das jeweilige Fahrzeug beziehungsweise Rennspiel anpassen.

    Wheelbase individuell konfigurieren

    Bei der Wheelbase bildet RaceHub die Schnittstelle für die Abstimmung des Force Feedbacks. Neben der grundsätzlichen Stärke des Drehmoments stehen verschiedene weiterführende Parameter zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Einstellungen für Dämpfung, Reibung, Trägheit, Anti-Oszillation und die Unterstützung von Kurvenkräften. Damit lässt sich das Verhalten des Lenkrads deutlich detaillierter beeinflussen, als es über die Einstellungen des jeweiligen Spiels allein möglich wäre.

    Je nach persönlicher Vorliebe kann die Lenkung beispielsweise direkter und informativer oder etwas ruhiger und stärker gedämpft abgestimmt werden. Gerade bei einer Direct-Drive-Wheelbase wie der des Initium Racing Bundle I eröffnet dies zusätzliche Möglichkeiten, das Force Feedback auf den eigenen Fahrstil abzustimmen.

    Doch nicht nur die Steuerung an sich lässt sich anpassen, auch die LED-Anzeige des Lenkrads kann konfiguriert werden. Hierbei lässt sich die Farbe zur Drehmomentvisualisierung ändern, aber auch Dinge, wie Pit Light und mehr.

    Profile für unterschiedliche Rennspiele

    Besonders praktisch ist die Möglichkeit, unterschiedliche Profile anzulegen und zu speichern. So kann beispielsweise ein eigenes Setup für ein Formelauto, ein GT-Fahrzeug oder Rallye-Rennen verwendet werden. Änderungen müssen nicht jedes Mal von Grund auf vorgenommen werden. Die Wheelbase-Profile lassen sich in RaceHub speichern und bei Bedarf wieder laden.

    Das ist gerade dann hilfreich, wenn regelmäßig zwischen unterschiedlichen Rennsimulationen und Fahrzeugklassen gewechselt wird. Die Hardware kann dadurch beispielsweise für ein eher leichtgängiges Formel-Lenkrad anders abgestimmt werden als für ein Fahrzeug mit deutlich stärkeren Lenkkräften.

    Pedale präzise kalibrieren

    Auch die Pedalerie lässt sich umfangreich konfigurieren. RaceHub ermöglicht die Kalibrierung von Gas-, Brems- und Kupplungspedal und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die jeweiligen Eingangskurven anzupassen. Auch Totzonen lassen sich definieren. Dadurch kann die Charakteristik der Pedale an den eigenen Fahrstil angepasst werden.

    Eine lineare Kennlinie ist dabei ebenso möglich wie eine bewusst veränderte Kurve. Gerade bei der Bremse kann dies interessant sein, um den verfügbaren Pedalweg beziehungsweise Druckbereich gezielter auszunutzen. Nach einer Änderung an der Pedalmechanik oder bei der erstmaligen Einrichtung lässt sich die Pedalerie zudem unkompliziert neu kalibrieren.

    Einfacher Kalibrierungsprozess

    Die Pedalkalibrierung ist übersichtlich aufgebaut. Ein Assistent führt durch den Vorgang, bei dem die Pedale jeweils vollständig betätigt werden. RaceHub ermittelt daraus die entsprechenden Werte und übernimmt sie für die weitere Nutzung.

    Die vorgenommenen Kalibrierungen und Einstellungen werden gespeichert, sodass die Konfiguration nicht bei jedem Start erneut vorgenommen werden muss. Das macht die Software im täglichen Betrieb angenehm unkompliziert.

    Unterstützung für weitere Asetek-Hardware

    Je nach eingesetzter Asetek-Hardware kommen weitere Funktionen hinzu. Bei kompatiblen Lenkrädern lassen sich beispielsweise Tasten, Schalter, Drehencoder und Schaltwippen individuell belegen. Auch das Verhalten von Kupplungspaddles sowie RGB-Beleuchtung und Schaltblitze können konfiguriert werden.

    Damit wächst der Funktionsumfang von RaceHub mit dem eigenen Asetek-System. Während beim Initium Racing Bundle I zunächst vor allem Wheelbase und Pedalerie im Mittelpunkt stehen, wird die Software bei einem späteren Ausbau des Systems entsprechend wichtiger.

    Firmware und Updates

    RaceHub übernimmt außerdem die Firmware-Aktualisierung der unterstützten Asetek-Komponenten. Verfügbare Updates werden innerhalb der Software angezeigt und können direkt eingespielt werden. Dadurch müssen die einzelnen Geräte nicht über verschiedene Werkzeuge oder separate Update-Programme gepflegt werden.

    SimHub-Integration

    Ein weiterer interessanter Punkt ist die Integration von SimHub. Damit lassen sich bei kompatibler Hardware zusätzliche Möglichkeiten für Displays und LED-Funktionen nutzen. RaceHub kann beispielsweise die Darstellung eines kompatiblen Displays an SimHub übergeben, während Flaggen-, Schaltlicht- und weitere Funktionen miteinander kombiniert werden können.

    RaceHub bleibt dabei die zentrale Software für die Asetek-Hardware, während SimHub bei Bedarf die deutlich umfangreicheren Möglichkeiten für Telemetrie und Visualisierung ergänzt. Für Nutzer, die ihr Cockpit später umfangreicher ausbauen möchten, eröffnet dies zusätzliche Optionen.

    Unterstützte Rennsimulationen

    RaceHub unterstützt eine große Auswahl an Rennsimulationen. Dazu gehören unter anderem Assetto Corsa, Assetto Corsa Competizione, Assetto Corsa EVO, Automobilista 2, iRacing, Le Mans Ultimate, Project Motor Racing, RaceRoom Racing Experience und rFactor 2 sowie verschiedene F1- und WRC-Titel.

    Welche Telemetriedaten und Funktionen tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt dabei vom jeweiligen Spiel ab. Asetek erweitert die Liste der unterstützten Titel und Funktionen kontinuierlich.

    RaceHub 4.5

    Mit RaceHub 4.5 wurde der Funktionsumfang nochmals erweitert. Bei kompatibler Hardware lassen sich unter anderem bis zu sechs virtuelle Buttons auf einem 4,3 Zoll großen RaceView-Display aufrufen. Diese können beispielsweise für Boxenfunktionen, Voice-Chat oder Streaming-Befehle verwendet werden.

    Darüber hinaus wurde die Zahl der speicherbaren Wheelbase-Profile erweitert und die Unterstützung für zusätzliche Hardware wie Handbremsen und Shifter ergänzt. Damit entwickelt sich RaceHub zunehmend von einem reinen Konfigurationsprogramm zu einer zentralen Steuerungsplattform für das gesamte Asetek-Sim-Racing-Ökosystem.

    Fazit zu RaceHub

    Für das Initium Racing Bundle I ist vor allem die Kombination aus einfacher Grundkonfiguration und weitreichenden Möglichkeiten zur Feinabstimmung interessant. Einsteiger können die Hardware zunächst mit den grundlegenden Einstellungen betreiben, ohne sich mit jedem einzelnen Parameter auseinandersetzen zu müssen. Wer sich später intensiver mit dem Sim-Racing beschäftigt, kann dagegen immer tiefer in die Konfiguration einsteigen und Wheelbase sowie Pedale exakt auf den eigenen Fahrstil abstimmen.

    Damit bildet RaceHub einen wichtigen Bestandteil des Gesamtkonzepts von Asetek. Die Hardware bleibt nicht auf eine werkseitige Charakteristik festgelegt, sondern kann über die Software kontinuierlich an die eigenen Ansprüche angepasst werden. Gerade beim modular ausgelegten Initium-System passt dieser Ansatz gut: Mit zunehmender Hardware-Ausstattung stehen auch zunehmend mehr Möglichkeiten zur individuellen Abstimmung zur Verfügung.

    Upgrademöglichkeiten

    Das Asetek Racing Initium Racing Bundle I ist nicht als starres Komplettsystem ausgelegt. Die Komponenten bilden vielmehr eine Einstiegsplattform, die sich bei steigenden Ansprüchen schrittweise erweitern lässt. Dadurch muss nicht zwangsläufig die komplette Hardware ersetzt werden, wenn später höhere Anforderungen an Force Feedback oder Pedalgefühl entstehen.

    Komponente Ausgangszustand Upgrade Effekt
    Wheelbase Initium Wheelbase mit 5,5 Nm Wheelbase Boost Kit Erhöhung des maximalen Drehmoments auf 8 Nm
    Bremse Standard-Bremse Load Cell Brake Upgrade Lastabhängige Messung für präziseres Bremsen
    Bremse Standard-Bremse Hydraulic Brake Upgrade Aufrüstung auf ein hydraulisches Bremssystem
    Gas Standard-Throttle Throttle Upgrade Aufwertung des Gaspedals für ein differenzierteres Pedalgefühl
    Kupplung Keine Kupplung Clutch Pedal Ergänzung um ein separates Kupplungspedal
    Kupplung Standard-Kupplung Clutch Upgrade Aufwertung des Kupplungspedals für ein realistischeres Kupplungsgefühl

    Wheelbase

    Die mit 5,5 Nm spezifizierte Initium Wheelbase kann mit dem optionalen Wheelbase Boost Kit auf 8 Nm aufgerüstet werden. Damit erhält die vorhandene Basis mehr Reserven beim Force Feedback, ohne dass ein Austausch der kompletten Wheelbase notwendig wird.

    Pedalerie

    Noch umfangreicher fallen die Upgrade-Möglichkeiten beim Pedalset aus. Die Bremse kann mit einer Load Cell auf eine lastabhängige Messung umgerüstet werden. Alternativ steht mit dem Hydraulic Brake Upgrade eine hydraulische Lösung zur Verfügung, die eine nochmals andere Charakteristik beim Bremsen ermöglicht.

    Auch Gas und Kupplung lassen sich weiter ausbauen. Das zunächst als Zwei-Pedal-System ausgelegte Set kann durch ein separates Kupplungspedal zu einem Drei-Pedal-Setup erweitert werden. Für die Kupplung steht anschließend ebenfalls ein eigenes Upgrade zur Verfügung.

    Das Upgrade-Konzept ist damit eine der interessanteren Eigenschaften des Initium-Systems. Gerade Einsteiger müssen sich nicht bereits beim Kauf für die endgültige Ausstattung entscheiden. Die Wheelbase kann später mehr Leistung erhalten, während sich bei der Pedalerie gezielt diejenigen Komponenten aufwerten lassen, bei denen der größte Mehrwert erwartet wird.

    Mögliche Upgrade-Kosten

    Komponente Upgrade Preis* Einordnung
    Wheelbase Wheelbase Boost Kit 91,24 € Erhöhung von 5,5 auf 8 Nm
    Bremse Load Cell Brake Upgrade 122,00 € Lastabhängige Messung für ein präziseres Bremsgefühl
    Bremse Hydraulic Brake Upgrade 337,29 € Aufrüstung auf eine hydraulische Bremse
    Gas Throttle Upgrade 122,00 € Verbesserte Federkraft und präzisere Dosierung
    Kupplung Clutch Pedal 39,98 € Ergänzung des Pedalsets um ein separates Kupplungspedal
    Kupplung Clutch Upgrade 122,00 € Definierter Druckpunkt und realistischeres Kupplungsgefühl

    * Aktuelle Preise im Asetek-Racing-Europe-Shop, inklusive MwSt.; Stand: September 2026. Preise können sich ändern.

    Damit wird allerdings auch eine wichtige Frage für die Bewertung sichtbar: Je weiter das Initium-System ausgebaut wird, desto stärker nähert sich die Gesamtinvestition höherpreisigen Asetek-Lösungen an. Die Upgrade-Fähigkeit ist daher vor allem dann interessant, wenn die Hardware tatsächlich schrittweise und gezielt erweitert werden soll.

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    Fazit

    Mit dem Initium Racing Bundle I bietet Asetek Racing einen gelungenen Einstieg in das eigene Sim-Racing-Ökosystem. Das Bundle verbindet eine 5,5-Nm-Direct-Drive-Wheelbase mit einem vielseitig einsetzbaren 300-mm-Lenkrad und einer flexibel montierbaren Zwei-Pedal-Pedalerie. Dabei entsteht ein stimmiges Gesamtpaket, das sich sowohl an ambitionierte Einsteiger als auch an Simracer richtet, die ihr System später schrittweise erweitern möchten.

    Die größte Stärke des Bundles liegt in der Wheelbase. Die direkte und präzise Umsetzung der Lenkbewegungen sowie die differenzierte Force-Feedback-Wiedergabe vermitteln bereits mit 5,5 Nm ein überzeugendes Direct-Drive-Erlebnis. Für den Einstieg steht damit ausreichend Leistung zur Verfügung, während das optionale Boost Kit später eine Erweiterung auf 8 Nm ermöglicht.

    Auch das Lenkrad passt gut zum Konzept. Der griffige Lenkradkranz, die übersichtlich angeordneten Bedienelemente und die magnetischen Schaltwippen ermöglichen eine präzise und komfortable Bedienung. Das kabellose Quick Release ist dabei nicht nur technisch interessant, sondern erweist sich auch im Alltag als praktische Lösung.

    Bei der Pedalerie zeigt sich am deutlichsten, wo Asetek den Preis des Einstiegssystems ansetzt. Das serienmäßige Gas- und Bremspedal funktioniert zuverlässig und bietet bereits einige Möglichkeiten zur Anpassung. Die Bremse bleibt mit ihrer wegabhängigen Konstruktion allerdings hinter einer Load-Cell- oder hydraulischen Lösung zurück. Für ambitioniertere Simracer dürfte sie daher langfristig der erste Ansatzpunkt für ein Upgrade sein.

    Genau hier spielt das modulare Konzept seine Stärke aus. Wheelbase, Bremse, Gas und Kupplung können gezielt erweitert werden, sodass nicht direkt das komplette System ausgetauscht werden muss. Wer beispielsweise zunächst mit 5,5 Nm und zwei Pedalen startet, kann später genau die Komponenten aufrüsten, bei denen sich ein größerer Mehrwert ergibt. Gleichzeitig sollte die langfristige Kostenentwicklung im Blick behalten werden: Mit mehreren Upgrades kann sich die Gesamtinvestition zunehmend höherpreisigen Asetek-Systemen annähern.

    RaceHub ergänzt das Hardwarekonzept sinnvoll. Die Software bietet sowohl eine unkomplizierte Grundkonfiguration als auch umfangreiche Möglichkeiten zur Feinabstimmung von Wheelbase und Pedalerie. Damit kann das System mit den eigenen Ansprüchen wachsen, ohne dass Einsteiger bereits zu Beginn sämtliche Einstellungsmöglichkeiten beherrschen müssen.

    Unterm Strich überzeugt das Asetek Racing Initium Racing Bundle I vor allem als solide und ausbaufähige Basis für den Einstieg ins Direct-Drive-Sim-Racing. Die hochwertige Verarbeitung, das präzise Force Feedback, die gute Ergonomie und die umfangreichen Erweiterungsmöglichkeiten sprechen für das Konzept. Der größte Kompromiss liegt bei der serienmäßigen Bremse, die das Potenzial der ansonsten überzeugenden Plattform nicht vollständig ausschöpft.

    Wer bereits ab Werk ein vollständig ausgestattetes High-End-System erwartet, wird beim Initium Racing Bundle I entsprechend nicht fündig. Für Nutzer, die zunächst überschaubar einsteigen und ihr Sim-Racing-System mit zunehmenden Ansprüchen weiterentwickeln möchten, bietet Asetek dagegen eine überzeugende Grundlage. Die Möglichkeit, gezielt statt komplett aufzurüsten, macht das Initium Racing Bundle I zu einem interessanten Einstieg in Aseteks Sim-Racing-Welt.

    Game2Gether Award für das Asetek Initium Racing Bundle I

    Das Lenkrad-Bundle Initium Racing Bundle I wurde Game2Gether von Asetek Racing für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers oder Händlers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.

    Alex
    Meine Leidenschaft für PC-Hardware begleitet mich seit meiner Jugend. Über viele Hardware-Generationen hinweg habe ich eigene Systeme aufgebaut, getestet und weiterentwickelt – später kamen auch Konsolen und Gaming-Equipment hinzu. Bei Game2Gether bin ich vielseitig unterwegs: von Hardware und Technik über Gaming und Reviews bis hin zu aktuellen News. Mein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Hardware, wobei mich vor allem die Technik hinter den Produkten und deren praktischer Nutzen interessieren.